SCA 1914

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  1. 3:1 im Test gegen SW Bregenz. Ismailcebioglu mit dem 1:0 und Benjamin anschließend mit einem Doppelpack. Dazu hat Neuzugang Conateh sein Debüt gefeiert. Für ein Testspiel ein ordentliches Ergebnis, vor allem weil einiges ausprobiert wurde und mehreren Spielern eine Pause gegönnt wurde. Jetzt zählt es, den Schwung in die nächsten Spiele mitzunehmen.
  2. SCA 1914

    s'Blank-Hüttle

    https://www.ligaportal.at/bundesliga/allgemein/22545-aufsteiger-sc-austria-lustenau-als-absolute-bundesliga-bereicherung
  3. Gegen die WSG war dann schon einiges anders. Allein unser zweiter Tormann hatte an diesem Tag einen großen Anteil an der Niederlage. Zudem haben wir genau das gemacht, was wir eigentlich eher nicht machen sollten: selbst das Spiel machen und nach 20 Minuten schon glauben, dass es irgendwie von alleine geht. Die WSG hat damals eigentlich genau das gemacht, was ihr am Samstag gegen uns hättet machen müssen. Alle anderen Spiele waren zumindest ansprechend. Bei euch sehe ich momentan eher das Problem, dass einige Leistungsträger ihre PS nicht auf die Straße bringen. Woran das liegt, kann ich als Außenstehender natürlich nicht beurteilen. Aber wirklich Respekt eingeflößt hat mir euer Auftritt am Samstag nicht. Es gab eigentlich kaum eine Phase, in der ich das Gefühl hatte, dass das Spiel jetzt kippen könnte. Und das ist für mich momentan eher euer Problem als irgendwelche Zweikampf- oder Ballbesitzwerte. In so einem Spiel reichen manchmal zwei Geistesblitze eines Leistungsträgers, und die Qualität dafür habt ihr eigentlich im Kader. Nur genau diese entscheidenden Momente kommen bei euch derzeit zu selten.
  4. Du hast eh recht: mehr Ballbesitz, mehr gewonnene Zweikämpfe, mehr Strafraumkontakte, mehr Ecken und sogar den höheren xG-Wert. Eigentlich eine beeindruckende Leistung. Dummerweise gibt’s für die ganzen schönen Zahlen keine Punkte. Wir waren defensiv kompakt, haben Altach viel machen lassen und vorne unsere Chancen genutzt. Genau das ist am Ende der Unterschied: Nicht wie oft du irgendwo im Strafraum auftauchst, wie viel Ballbesitz du hast oder wie viele Zweikämpfe du gewinnst, sondern was du daraus machst. Nur so als Vergleich: 2023 hat Altach zweimal 3:0 gegen uns gewonnen, obwohl die Austria in beiden Spielen mehr Ballbesitz hatte und mehr Zweikämpfe gewann.
  5. . Für mich war dieser Sieg viel einfacher als gegen den WAC – nicht weil wir so überragend gespielt haben, sondern weil Altach über weite Strecken einfach lustlos und erschreckend harmlos gewirkt hat. Greil hatte zwar die eine 100%ige Chance, die Schierl super pariert hat, ist mir ansonsten aber mehr durchs Haare richten als durch gute Aktionen aufgefallen. Natürlich hatten wir dennoch etwas Spielglück, das haben wir uns aber irgendwie auch erzwungen. Gleichzeitig haben wir einige Situationen nicht sauber zu Ende gespielt. Eigentlich hätten wir das 3:0 machen müssen, dann wäre die Sache endgültig erledigt gewesen. Umso wichtiger, dass wir diesmal auch einen Tabellenletzten schlagen konnten – das hat zuletzt ja leider noch unglücklich nicht geklappt. Dass wir uns im Laufe der Saison noch steigern müssen, ist klar. Aber bei unseren Jungs sehe ich schon noch einiges an Entwicklungspotenzial, gerade weil viele noch sehr jung sind. Da darf und muss man auch noch mit einer Entwicklung rechnen.
  6. Massombo hat Orie doch bei den Verhandlungen mit uns aufgeschnappt. Schlussendlich bin ich ehrlich gesagt froh, dass wir beide nicht bekommen haben.
  7. Was für ein Samstag. Am Ende steht ein 2:0-Derbysieg, der aus meiner Sicht auch absolut verdient war. Für mich war Altach über die gesamte Spielzeit gesehen die schwächste Mannschaft, die bisher in dieser Saison im Reichshofstadion gespielt hat. Auch wenn sie ein paar wenige gute Momente und Möglichkeiten hatten, kam insgesamt erstaunlich wenig. Gerade in einem Derby hätte ich von ihnen wesentlich mehr erwartet. Wir selbst haben sicher auch kein überragendes Spiel gemacht und brauchten etwas, um richtig hineinzukommen. Aber mit zunehmender Spieldauer hatten wir das Geschehen immer besser im Griff und haben in den entscheidenden Momenten zugeschlagen. Das 2:0 unmittelbar vor der Pause war natürlich Gold wert. In der zweiten Halbzeit habe ich eigentlich mit einer richtigen Reaktion der Altacher gerechnet. Die kam für mich aber nicht. Ich hatte eigentlich nie das Gefühl, dass uns dieses Spiel noch entgleiten könnte. Wir haben das ziemlich abgeklärt heruntergespielt und hätten bei konsequenterem Ausspielen der einen oder anderen Situation sogar noch nachlegen können. Was mir bei uns besonders gefallen hat: Die Mannschaft hat verstanden, was dieses Derby bedeutet. Da wurde gearbeitet, gekämpft und füreinander gelaufen. Dafür mussten wir kein spielerisches Feuerwerk abbrennen. Am Ende zählt im Derby sowieso nur eines: gewinnen. Und genau das haben wir gemacht. In Altach dürfte es dagegen gewaltig rumoren, wenn man sich die Interviews nach dem Spiel anschaut bzw. anhört. Mir soll es recht sein. 😁 Auch wenn ich persönlich einen anderen Absteiger bevorzugen würde: Wir müssen am Ende einen hinter uns lassen. Daran hat auch dieser Derbysieg nichts geändert. Ein Lob aber auch an die Altacher Fans: Soweit ich es nach dem Spiel gesehen habe, hat der Gästesektor optisch unbeschädigt ausgesehen. Nach den ganzen Diskussionen und Befürchtungen im Vorfeld darf man auch das einmal positiv erwähnen. Was mich bei Altach schon länger wundert: Trotz deutlich größerer finanzieller Möglichkeiten kommt sportlich seit Jahren erstaunlich wenig dabei heraus. Geld alleine garantiert keinen Erfolg, aber irgendwann muss man schon hinterfragen, warum man diese Voraussetzungen nicht entsprechend auf den Platz bringt. Was man so hört, will Altach ja die Akademie übernehmen. Gerade deshalb sollte man sehr genau hinschauen. Wie will man eine der wichtigsten Strukturen des Vorarlberger Fußballs langfristig und nachhaltig führen, wenn im eigenen sportlichen Bereich trotz der vorhandenen Mittel kaum Nachhaltigkeit erkennbar ist? Auch die damalige Auflösung der Amateurmannschaft sollte man dabei nicht vergessen. Manchmal entsteht einfach der Eindruck, dass Entscheidungen eher kurzfristig getroffen werden oder finanzielle Anreize dahinterstehen. Aber das ist ein anderes Thema. Jetzt zählt erst einmal nur: DERBYSIEGER! 💚🤍 Schöner kann man eigentlich nicht in die neue Woche starten. 😁
  8. Am Samstag ist es endlich wieder so weit: Ländle-Derby! Ganze 854 Tage mussten wir darauf warten, bis sich unser SC Austria Lustenau und der SCR Altach wieder in einem Pflichtspiel gegenüberstehen. Um 17:00 Uhr wird das restlos ausverkaufte Reichshofstadion zum Schauplatz des Duells, auf das wir alle lange gewartet haben. Natürlich ist ein Derby immer etwas Besonderes und für uns geht es um viel – am Ende werden aber auch am Samstag nur drei Punkte vergeben. Und genau diese drei Punkte wollen wir in Lustenau behalten. Nach sechs Runden stehen wir bei fünf Punkten, Altach hält bei drei. Damit geht es neben dem Derby natürlich auch um die rote Laterne. Trotz der bitteren 1:2-Niederlage bei Austria Wien können wir auf der gezeigten Leistung aufbauen. Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, haben es aber verpasst, unsere Chancen zu nutzen. Genau das müssen wir am Samstag besser machen. Altach steht nach sechs Spielen bei drei Punkten und hat bereits fünf Niederlagen kassiert. Für beide Mannschaften geht es damit auch tabellarisch um wichtige Punkte. Auch die bisherige Bundesliga-Bilanz zeigt, wie eng dieses Duell ist. In acht Vorarlberger Derbys gab es drei Siege für uns, drei Siege für Altach und zwei Unentschieden. Auf einen Derbysieg warten wir allerdings schon länger. Nachdem wir die ersten drei Bundesliga-Derbys allesamt für uns entscheiden konnten, blieben die Altacher in den vergangenen fünf Begegnungen ungeschlagen. Das letzte Aufeinandertreffen am 18. Mai 2024 endete im Schnabelholz mit einem 2:2. 854 Tage später wird es also höchste Zeit, diese Serie zu beenden. Auf den Rängen ist alles für einen besonderen Derbyabend angerichtet. Das Reichshofstadion ist restlos ausverkauft und wir dürfen uns auf eine Kulisse freuen, die diesem Spiel gerecht wird. Jetzt liegt es auch an uns. Von der ersten Minute an müssen wir hinter unserer Mannschaft stehen und dafür sorgen, dass jeder im Stadion merkt, wer hier zu Hause ist. Derby bedeutet Emotionen, Leidenschaft und Rivalität – aber um nichts anderes als Fußball und drei Punkte. Gewalt, Hass und feige Sachbeschädigungen haben auf einem Fußballplatz keinen Platz. Gerade bei einem ausverkauften Derby sind viele Familien und Kinder im Stadion, die einen besonderen Fußballabend erleben wollen. Bei aller Rivalität sollten wir deshalb gemeinsam dafür sorgen, dass der Fußball und die Stimmung auf den Rängen im Mittelpunkt stehen. Jetzt zählt es – auf dem Platz und auf den Rängen. Kämpfen und siegen – für Grün-Weiß!
  9. Stimmt, somit bleiben die drei Punkte am Samstag zu Hause.
  10. Danke! Ich denke, rund 170 Gästefans sind aufgrund der Distanz schon eine beachtliche Zahl. So, jetzt auch noch mein Feedback zum Spiel. Nach diesem für uns richtig schmerzhaften Spiel muss ich sagen: Lieber verliere ich 3:0, als so unnötig Punkte liegen zu lassen. Wir haben die Chancen auf das 2:0, machen den Sack aber nicht zu und spielen es nicht kaltschnäuzig zu Ende. Die Verletzung von Chukwu war für mich ein ausschlaggebender Punkt in diesem Spiel. Bis dahin waren wir gefühlt immer einen Schritt schneller als Austria Wien, immer war noch ein Fuß von uns dazwischen. Mit der Auswechslung von Chukwu und Weixi und am Schluss Verinac beim Stand von 1:0 hat sich das leider verändert. Das 2:1 ist zwar regelkonform, aber bei solchen Szenen sind die Regeln mittlerweile schon ziemlich speziell und lassen aus meiner Sicht auch einiges an Auslegung zu. Der Elfmeter gegen uns wäre dafür klar gewesen. Wir zeigen zwar, dass wir in dieser Liga absolut mithalten können und mit etwas mehr Glück durchaus schon 10 Punkte auf dem Konto haben könnten – aber am Ende bringt uns das leider nichts. Entscheidend sind die Punkte. Unterm Strich bleibt eine richtig bittere Niederlage, weil an diesem Tag definitiv mehr drin gewesen wäre. Nützt aber alles nichts: Am Samstag steht das Derby an – und da müssen die Punkte in Lustenau bleiben! 💪🏻
  11. Da der WAC gegen Ried spielt nicht unbedingt.
  12. Gute Chancen auf einen Trainerwechsel am Sonntag ab 16:15? Die Saison ist bei der Wiener Austria bisher alles andere als nach Wunsch verlaufen. Schwacher Start, kaum Punkte, wenig überzeugende Leistungen und entsprechend bereits ordentlich Druck im Umfeld. Der Cupsieg hat kurzfristig etwas Ruhe gebracht, ändert aber wenig am bisherigen Gesamtbild. Jetzt kommt mit uns ein Aufsteiger nach Wien. Aus Sicht der Austria sind drei Punkte gegen Lustenau eigentlich Pflicht. Wenn sie auch dieses Heimspiel nicht gewinnen – und vor allem, wenn wir dort drei Punkte holen –, dürfte die Trainerdiskussion endgültig richtig Fahrt aufnehmen. Gewinnt die Austria, ist vermutlich erst einmal Ruhe. Bei einem X wird es schon unangenehm. Bei einer Heimniederlage gegen uns könnte es für den Trainer sehr eng werden. Könnte also am Sonntag ab ca. 16:15 Uhr durchaus spannend werden – nicht nur wegen unserer drei Punkte. 😄 Bisherige Liga-Ergebnisse: WAC – Austria Wien 3:0 Austria Wien – LASK 0:2 Hartberg – Austria Wien 0:2 Salzburg – Austria Wien 4:1 Austria Wien – WSG Tirol 0:1 So eindeutig ist die Sache gegen die Wiener übrigens gar nicht. Direkter Vergleich seit 1974/75: 20 Spiele 🟣 Austria Wien: 8 Siege 🤝 8 Unentschieden 🟢 Austria Lustenau: 4 Siege ⚽ Tore: 26:17 Seit unserem Aufstieg 2022 ist die Bilanz sogar ziemlich ausgeglichen: 8 Spiele – 3 Siege Wien, 3 Unentschieden, 2 Siege Lustenau. Die letzten beiden Duelle: Austria Wien – Lustenau 1:1 Lustenau – Austria Wien 2:0 Wir haben also keines der letzten beiden Spiele gegen die Wiener verloren. Ganz so selbstverständlich sind die „Pflichtpunkte“ für die Wiener Austria am Sonntag statistisch jedenfalls nicht.
  13. SCA 1914

    ÖFB-Cup 2026/27

    Hab nochmal in den Spielbetriebsrichtlinien der Bundesliga nachgeschaut. 72 Stunden sind es nicht – § 4 Abs. 6 sagt wörtlich: „Zwischen Pflichtspielen in nationalen und/oder internationalen Bewerben müssen zwei spielfreie Tage sein.“ Sonntag → Mittwoch wäre damit möglich, weil Montag und Dienstag spielfrei sind. Mittwoch → Freitag hingegen nicht, da dazwischen nur der Donnerstag liegt. Hartbergs Freitagsspiel müsste bei einem Cupspiel am Mittwoch also verschoben werden. .... oder es kann so ausgelegt werden, dass die 48-Stunden-Regel gilt?
  14. SCA 1914

    ÖFB-Cup 2026/27

    Optimal ist es sicher nicht, aber der 28.10. geht sich aus. Sonntag spielt Hartberg um 14:30 Uhr und Freitag erst um 19:30 Uhr – die 48 Stunden wären also auf beiden Seiten gegeben.
  15. Natürlich gilt das auch innerhalb der Bundesliga. Ich würde auch nicht behaupten, dass Lustenau über zehn Spiele mit Salzburg, Sturm oder Rapid auf Augenhöhe wäre. Nur war das auch gar nicht mein Punkt. Die Frage war, ob Mannschaften wie Vienna, Wacker oder Voitsberg qualitativ mit Bundesligisten wie Lustenau oder dem GAK gleichzusetzen sind. Und da sehe ich nach wie vor einen Unterschied. Dass es innerhalb der Bundesliga ebenfalls deutliche Qualitätsunterschiede zwischen Spitze und unterem Playoff gibt, ändert daran ja nichts. Im Gegenteil: Wenn wir anfangen, einzelne Testspiele oder mögliche Cup-Siege als Maßstab zu nehmen, könnten wir praktisch jede Mannschaft irgendwie auf dasselbe Niveau argumentieren. Vienna kann den GAK schlagen, Lustenau kann Rapid schlagen und Rapid kann Salzburg schlagen. Daraus folgt aber weder, dass Vienna Bundesliganiveau hat, noch dass Lustenau auf dem Niveau von Salzburg ist.