Ein positiver Cashflow und ein negativer Jahresabschluss (was ich aufgrund der künftigen Abschreibungen in den nächsten Jahren erwarten würde) ist allerdings wirtschaftlich durchaus erstrebenswert.
Hätte sein ganz großer Tag werden sollen, mit 30 Mio. nationales Minus. Jetzt doch nur ein mittelmäßiger Verlust, der sich mit einer unterirdischen Ligaphasenleistung und den Derbystrafen erklären läßt.
Die Transferforderungen haben nix mit der wirtschaftlichen Verwertbarkeit zu tun, da geht es nur um bereits durchgeführte Transfers. Wegen potentieller UEFA-Sanktionen ist eh zu 99% mit einer Rückzahlung der Forderungen zu rechnen.
Sonst aber eine gute Analyse, danke.
Kann man auch anders sehen. Bei den Top 7 hatten wir danach 3 Rekordtransfers, während bei 8-14 nur ein Guter und 6 Flops dabei waren. Also war es bei den billigeren noch schlechter.
Wenn man das bewerten möchte, muss man natürlich auch die aufgegangenen Risikotransfers wie Amane gegenrechnen. Dann schaut die Bilanz nicht so schlecht aus .
Hab ich mit folgender Formel berechnet:
4,6+3,9+3,7+3,7+1,8+1,2+1,1+1,1+1+,7+,6+,3+,1
https://www.fotmob.com/de/leagues/38/stats/season/38611/players/expected_goalsontarget/team/10015/rapid-wien-players
Insgesamt haben wir einen xGoT von 23,8. Die Überperformance liegt v.a. an unserer individuellen Abschlussqualität. Insbesondere von Dahl, Adamsen und Demir. Nur Kara hat da etwas geschwächelt.
Mir fehlt auch noch der xG against. RB hat z.B. einen Wert von 9,5 bei nur 4 erhaltenen Gegentoren. Ihr Torwart hat da schon gut performt, aber die Gegner haben auch viel versemmelt. Da liegen wir, LASK und RB etwas gleichauf.
Von mir aus kann man auch so argumentieren. Aber das muss für die Rapidspieler das genauso gelten. Gemessen an den Einsatzzeiten waren dann letzte Saison Horn, Antiste, Dahl, Gulliksen und Weimann gute Transfers, während Tilio der einzig echte Flop war, neben den Langzeitverletzten Ndzie und Marcellin.