https://www.90minuten.at/de/red/magazin/hintergrund/oesterreich-bildet-nicht-aus--sind-die-sportdirektoren-gut-genug-/
"Erfahrung aus der eigenen Spielerkarriere und vorab geknüpfte Kontakte können helfen, sagt Grünwald. Auch Christoph Schößwendter erlebte eine Feuertaufe, nachdem Tino Wawra 2023 seinen Posten geräumt hatte, um zum SKN St. Pölten zu wechseln.
Statt als Assistent von Wawra zu lernen, übernahm der Ex-Profi unmittelbar nach dem Ende seiner Spielerkarriere die sportliche Verantwortung bei Blau-Weiß Linz und kommt seitdem kaum zur Ruhe: "Die Position ist sehr fordernd. Selbst wenn ich mir den einen oder anderen freien Tag herausarbeiten kann, sind die Gedanken immer wieder bei Spielern oder verschiedenen Themen. Wenn man sich dazu committen kann, hält man das aus. Schwierig wäre es, wenn man es nicht schafft, fast alles dem Job unterzuordnen."
Schößwendter hat mit seinem Verein zweimal den Klassenerhalt geschafft, das dritte Jahr gestaltet sich schwieriger. Unzufrieden mit seinem Karriereweg ist aber auch er nicht: "Ich glaube schon, dass ich mich trotz allem Stress und Druck entwickelt habe. Gefordert bin ich jetzt aber auch noch tagtäglich."
Wie Grünwald hat sich auch Schößwendter mit einem Wirtschafts-Studium auf die Zweit-Karriere vorbereitet."