kormoran

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  1. Schau mer mal, noch haben ja auch wir die Chance Nottingham nach unten zu schicken bzw. könnt habt ihr auch lediglich 6 Punkte Vorsprung auf Preston. Egal wo, würd mich wieder auf ein Dockers Derby freuen! BTW Bushwackers vs. ICF schau ich mir lieber aus sicherer Entfernung an die Zeit ist bei mir schon lange vorbei!
  2. Da West Ham meine zweite grosse Fussball-Liebe ist und ich doch jedes Spiel, zumindest im TV, verfolge, kann ich durchaus bestätigen dass es unter Nuno Espírito Santo eine real sichtbare Trendwende in der Spielweise und dem Auftreten gibt. Die ersten Spiele waren, gelinde gesagt nicht wirklich anzusehen. Mittlerweile sieht es wieder nach Fussball aus, was in East London gezeigt wird. Es sind nicht immer die Punkte die einen Richtungswechsel anzeigen. Gegen die Wolves war das Spiel Grauenhaft und wurde verdient verloren. Gegen Chelsea hat man zwar auch verloren, aber man ist auswärts ganz anders aufgetreten. Ob wir Nottingham noch auf den Abstiegsplatz drängen können oder doch nächstes Jahr das Dockers Derby in der Championship erleben dürfen wird sich zeigen, aber das Team ist wieder ein solches. Genau das würde ich mir bei Thorup auch erwarten, dass man ihm jetzt Zeit gibt. Lese ich mir diverse Stellungnahmen in diesem Thread durch, dann diffundiert langsam wieder der Ruf nach einem Trainerwechsel bzw. stellt man Thorups Fähigkeiten nach insgesamt 2 Monaten Arbeit mit einer kaputten Mannschaft in Frage. Hoff Thorup hatte auch bei Norwich gar keine schlechte Arbeit geleistet und auch den Rückhalt in der Mannschaft. Die Fans waren auch zufrieden mit Thorup. Einzig die Vereinsführung hat ein klein wenig Schlagseite und seit dem Hoff Thorup im April 2025 abgesägt wurde ist mit Philiippe Clement der 4. Trainer nach ihm am Start, der übrigens auch gerade mal 17. in der Championship ist. Der Ansatz mit ihm ist um Längen nachvollziehbarer als der Move mit Stöger. Einen jahrelangen TV-Experten aus der Vitrine zu holen, der noch dazu bei den letzten Stationen jeweils aus ähnlichen Gründen gegangen worden ist oder selbst den Hut nahm.
  3. Wenn ich mir die Premier League ansehe, dann kann man da schon ein paar sehr gute Beispiele finden was Geduld bei der Entwicklung eines Team ausmachen kann. Ich wiederhole mich zwar, aber Nuno Espírito Santo in East London zeigt aktuell wie die Entwicklung eines Teams aussehen kann, wenn man nicht sofort wieder die Reissleine zieht. West Ham war nach Lopetengui und Potter ein unmotivierter Haufen, wo selbst Spieler wie Bowen nicht mehr performed haben. Ich selbst war auch schon drauf und dran bei ihm aufzugeben, aber mittlerweile hat er spielerisch den Turnaround geschafft, obwohl so Kapazunder wie ein Paqueta nicht mehr im Team ist.
  4. Wenn man wieder beginnt Panik zu schieben, weil wir "keine Zeit mehr" haben, dann werden wir niemals in einen geordneten, langfristigen Prozess übergehen. Es ist schon sehr spannend, wie sich alles wiederholt. Erst Klauss, dann Stöger und bei Hoff Thorup schrillen bereits nach 3 Spielen die finalen Alarmglocken, weil das so nicht weitergehen kann. Was soll nun geschehen? Trainer erneut tauschen und gleichzeitig den Sportdirektor stanzen. Dann wird alles plötzlich besser? Weder bei Klauss noch Stöger hatte im Endeffekt jemand Geduld und Durchhaltevermögen, wobei ich persönlich letzteren ohnehin als Fehlbesetzung mit Ansage sah. Wenn man nicht beginnt ein wenig durchzuhalten und Entwicklungszeitraum einzuräumen sind wir mit Sicherheit langfristig ein UPO Kandidat als auch finanziell wieder dort wo wir for 15 Jahren waren.
  5. Das Basisproblem an der Geschichte ist, dass die Sportdirektor-Position in den meisten Fällen ohne fundierte Ausbildung besetzt wird, weil die Herren ja meist anstatt die Schulbank zu drücken, den Rasen gepflügt haben. Bei Steffen sehe ich auch seine Position im Verein und damit den Einflussmöglichkeiten als etwas bedenklich. Repräsentant und Gallionsfigur, ja gerne, aber Geschäftsführer sehe ich die Qualifikation eher nicht gegeben. Aber diese unprofessionelle Besetzung diverser Management-Ebenen zieht sich durch den gesamten Österreichischen Fussball. Bei einem Unternehmen mit über 60 Millionen Umsatz ist das eher bedenklich.
  6. Wenn ich zu meiner zweiten großen Liebe schau, nach East London, dann ging es nach der Übernahme durch Nuno Espírito Santo auch erstmal mehr als schleppend dahin. Erst jetzt greift seine Art das Team zu führen langsam und es scheint die Möglichkeit doch nicht die nächste Saison in der Championship zu spielen, wenngleich ich gerne das Dockers Derby wieder sehen würde. Die Mannschaft war nach Lopetengui und Potter genauso kaputt wie Rapid aktuell scheint. Wenn es dieses Jahr mal das UPO wird, müssen wir da wohl auch durch und dem Tainer samt Team Zeit geben sich zu entwickeln. Kein Trainer dieser Welt, nein auch nicht der Didi, wird eine dermaßen mental kaputte Mannschaft innerhalb von 3 Spielen zu einer funktionierenden 11 mit Selbstvertrauen machen. Fanaktionen wie beim Derby sind da mit absoluter Sicherheit auch alles andere als sinnvoll!
  7. kormoran

    Wintertransferzeit 2026!

    Was hat man sich denn hier in einer Wintertransferzeit erwartet? Die Rückkehr von Demir ist wohl oder über der Chance geschuldet und ich kann mir durchaus vorstellen dass unser Trainer da auch durchaus eingebunden war. Aber ganz ehrlich, eineinhalb Jahre Vertrag mit Verlängerungsoption. Yussuf verzichtet auf Gehalt und dürfte sich mittlerweile auch im Klaren sein, dass er nun seine letzte Chance in seiner Karriere erhält. Wenn es bei uns nicht klappt und er seine Nase weiterhin zu hoch trägt, dann geht es ganz schnell in Richtung untere Ligen, sprich Karrierefriedhof. Andi Weimann ist seit vielen Jahren ein beständiger Spieler auf der Insel. Ein Dauerbrenner in der Championship und mit seinem Transfer nach Wien wohl die allerletzte Chance auf eine mögliche letzte WM Teilnahme in seiner Karriere. Er ist kein Überflieger. Er ist beständig gut in seinen bisherigen Stationen. Er hat Routine. Er ist kein Perspektivspieler sondern jemand der mit Erfahrung und Robustheit sicher noch ein zwei Jahre gut was bewegen kann in unserer Liga. Ein Transfer zum Zungeschnalzen ist das mit Sicherheit nicht, aber wir haben Wintertransferzeit und aktuell eine Liga die sich im Europacup nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
  8. Unter Rücksicht auf die Gesamtsituation ist das aber genau der richtige Ansatz. Einerseits sollen die passiven Stakeholder motiviert werden und es wird damit auch auf genau die Spieler indirekter Druck aufgebaut, die sich fallen lassen wenns die Bettdecke nicht aus gewohntem Satin ist. Paradebeispiel dafür ist der gute Bendegúz. Ich finde diese Art der Transparenz durchaus gut!
  9. Ich finde es schon heftig amüsant, wie hier teilweise danach gerufen wird Katzer möglichst sofort vor die Türe zu setzen. Hat man sich den in diesem Zusammenhang schon einmal über die Zeit danach Gedanken gemacht? Wird Katzer "gestanzt" wie hier oftmals zu lesen ist, dann klafft erstmal eine Lücke. Eine Lücke die man füllen muss. Die Katzer raus Rufer, die offensichtlich der Meinung sind dass mit der Entlassung endlich alles besser würde, sollten sich doch auch damit befassen wer Katzer dann ersetzen wird? Wer soll denn nach Katzer der neue Geschäftsführer Sport werden. Wer wird interimistisch die Arbeit übernehmen? Steffen Hofmann? Vielleicht den lieben Hansi damit betrauen? Den Herzerl eventuell? Wenn schon ein Cut gefordert wird, dann bitte auch gleich die gewünschte Alternative mit Aussicht auf Erfolg beistellen! Nicht dass hier jetzt die Meinung aufkommt, dass ich hier einen Katzer auf Biegen und Brechen verteidigen möchte, nur erschliesst sich mir der Sinn von "wenn er weg ist, dann wird es besser" ohne Rücksicht auf die doch sehr weitreichenden Folgen ungeregelter Interimszeit sowie Nachfolge nicht!
  10. Eventuell unterschätzen hier einige die Tatsache, dass auch Katzer direkt overuled werden kann, wenn dies aus der richtigen Ecke im Verein kommt. Wenn man ein wenig genauer hinhört, dann könnte man eventuell erkennen dass Stöger nicht mit 100%er Deckung Katzers installiert wurde. Wenn ich die letzten 35 Jahre zurück blicke, so sind gerade bei Rapid doch sehr viele Personalentscheidungen direkt von der übergeordneten Entscheidungsebene beeinflusst bzw. mehr oder minder getätigt worden. Nichts desto trotz hoffe ich dass Katzer nun aus dem doch nicht wirklich erklecklichen Pool einen adäquaten Trainer präsentierten kann.Ich frage mich jedoch, bei der aktuellen Aussenansicht des Vereins, ob sich das ein Trainer mit Zukunftspersektive wirklich antun will. Hierfür müsste er schon sehr von seinen eigenen Fähigkeiten überzeugt sein. Ich fürchte dass sich die Auswahl wesentlich geringer geringer ist als man vermuten mag. Raphael Wicky wäre schon eine sehr interessante Personalie. Wenigstens sind Herzog, Krankl und (hoffentlich) Pacult keine realen Themen mehr.
  11. Die Strukturen und Zusammenhänge gehen mit denen eines modern ausgerichteten Unternehmens konform. Mittlerweile ist man auch hier von zu flachen Organisationen hin zu einer gezielt aufgebauten hierarchischen Struktur zurückgekehrt. Das lässt sich auch wunderschön in unserem Verein so abbilden. Über allem steht der Vorstand, danach die operative Managementebene, wo auch Mecki Katzer einzuordnen ist, darunter die nächste Management-Ebene mit dem Cheftrainer KM Männer, Cheftrainerin KM Damen, Rapid II... Als Cheftrainer, also Peter Stöger, muss ich die Verantwortung für meinen gesamten Staff, allem voran die Leute übernehmen, mit denen ich tagtäglich arbeite um meine Strategien und Pläne umzusetzen. Das ist die Verantwortung. Vergleiche ich das mit einem Produktionsunternehmen, dann muss der Abteilungsleiter Fertigung CNC z.B. auch darauf schauen ob die Operatoren an den Maschinen überhaupt die Leute sind, die die gesetzten Ziele in Qualität und Quantität umsetzen können. Sind sie es nicht, so muss ich die Menschen entweder entwickeln oder anders besetzen. Das ist aber in der Verantwortung des Abteilungsleiters Fertigung CNC, Missstände und Fehlqualifikationen direkt an den jeweiligen Vorgesetzten zu melden und damit auch eine Änderung zu initiieren. Unabhängige Strukturen kann es nur in parallelen, übergreifenden wie Medizin, Fitness, Mental Health und einige weitere geben. Den Cheftrainer hier aus der Verantwortung zu nehmen und ihn bei einer Stagnation oder, wie ich aktuell der Meinung bin, einer negativen Trendlinie ohne jeden sichtbaren Ansatz zur Besserung einfach mal zu behalten und aus übergeordneter Ebene die untergeordneten Instanzen auszutauschen ist ein keiner, absolut keiner Organisationsstruktur zielführend!
  12. Aus meiner Sicht wäre es dann an Stöger gelegen sein Team adäquat zu gestalten oder bei Katzer ein Veränderung desselben einzufordern. Als Trainer ist er für die Entwicklung der Mannschaft und deren Spielstil hauptverantwortlich. Wenn man sich die Performance dieses Saison ansieht, dann ist die Tendenz definitiv keine Positive! Gäbe es auch nur den geringsten Hinweis, dass der gute Peter S. bereits einen Funken zur Verbesserung gepflanzt hätte, wäre ich persönlich sofort sein Unterstützer, doch sehe ich bisher im besten Falle Stagnation und nach jeder Unleistung Interviews die im Endeffekt nichts Neues sagen und irgendeine imaginäre Schuldigkeit einfordern.
  13. Wenn man sich seine letzten Stationen als Trainer ansieht und vor allem bei Ferencvaros der damaligen Vereinsführung zuhört, was das ein Bauchfleck mit Ansage. So gesehen darf man den Mecki schon auch mal anzählen, stante pede Sportdirektor und Trainer zu köpfen ist glaub ich keine gute Idee. Wenn ich jetzt mal nach East London schau, weil ich meine Hammers ebenso wie Rapid verfolge, dann kann man schon sehen was ein Trainer mit einem Ansatz bewirken kann. Auch Don Didi hat beim LASK gezeigt, dass es manchmal wirklich nur am Trainer liegt.
  14. Die Frage die ich mir aktuell stelle, wer denn die Nachfolge von Katzer antreten soll? Vom Spielermaterial her hat Katzer keine wirklich schlechte Arbeit geleistet, denn auch ein Tilio wird mit einem runderen Konzept von der Trainerbank aus mit Sicherheit adäquate Leistung bieten können. Lediglich beim Thema Trainer hat der gute Mecki jetzt zwei Mal ins Klo gegriffen, wenngleich ich mir auch die Frage stelle wer bei Stöger schlussendlich wirklich den Ausschlag zur Entscheidung gegeben hat!
  15. Nachdem die Mannschaft bereits mehr oder weniger bereits holprig, aber doch funktioniert hat, gehe ich nicht von einer unpassenden Kaderstruktur in der Gesamtheit aus. Wo und vor allem mit welchen strategischen Vorgaben die Spieler am Feld eingesetzt werden ist trotzdem im Verantwortungsbereich des Trainers mit Unterstützung des gesamten Stabes. Weil dann doch die meisten der Einkäufe bisher ihre Leistungsfähigkeit zumindest haben aufblitzen lassen, sehe ich von der Zusammenstellung noch keine große Verfehlung Katzers. Was man Katzer durchaus vorwerfen kann und das hat auch Stöger schon mehrmals erwähnt, ist, dass wir doch einige Spieler mit einem ziemlichen Defizit in der Fitness gekauft haben. Wenn Du eine Abteilung leitest oder ein ganzes Unternehmen, wirst Du selbst auch nicht jede Verhandlung und jedes Gespräch selbst führen. Das geht schon rein aus der Fülle der Aufgaben nicht. Was jedoch wichtig ist, eine Strategie, einen Weg vorzugeben damit auch jeder weiss wohin die Reise gehen soll. Als Aussenstehender mit ein klein wenig Knowledge im Bereich der Unternehmensführung würde ich jetzt erstmal sagen, dass der Mecki zwar bisher keinen astreinen Rising Star hingelegt hat, sich aber für österreichische Verhältnisse mit einem durchgängigen Plan, einem Batzen Glück und Weitsicht bisher nicht schlecht geschlagen hat. Erfolg ist immer eine Frage des Blickwinkels und der Targets. Wenn man Katzers bisherige Stationen in dem Bereich sieht, so kann man durchaus von Erfolg sprechen eine dümpelnde Vienna in die 2. Bundesliga geführt zu haben, wobei hier auch die gesamtheitliche Entwicklung seines Bereiches der eigentliche Erfolg ist, den es zu bewerten gibt. Nur Titel als Erfolge zu werten führt ganz schnell in eine Sackgasse ohne langfristige, nachhaltige Ergebnisse! Ich persönlich bin und werde nie ein großer Fan von Peter Stöger als Trainer sein. Trotzdem wünsche ich mir inständig dass ich mich irre und er dieses Saison mit positiver Entwicklung der Mannschaft sowie Aussichten auf zukünftige Erfolge abschliessen als auch weiter arbeiten kann. Eventuell wurde ich auch falsch verstanden oder habe mich falsch ausgedrückt, ich wünsche mir nicht dass Stöger geht und ich war durchaus erfreut, dass sich nach dem erkämpften Ried Sieg, die mediale Zündlerei zu Stögers angeblich wackelnden Stuhls ein jähes Ende fand, denn ein Feuerwerk a la Klauss brauchen wir definitiv nicht. Woran ich mich bei Stöger aktuell ziemlich stosse ist, dass er immer wieder Spieler auf nicht angestammten Positionen einsetzt und damit nicht deren Leistungsspektrum richtig ausschöpft, aber vielleicht liegt auch da ein Plan zugrunde den ich aus der Ferne nicht nachvollziehen kann. Ich hoffe dass dem so ist und dass der gute Peter die Mannschaft aufrichten und Einnorden kann, damit wir diesmal im OPO eine bessere Figur machen.