Aufbruchstimmung in der Landeshauptstadt
„Bei uns herrscht nach dem Sieg gegen den FC Lustenau so etwas wie eine Aufbruchstimmung – ich bin überzeugt, dass die Burschen meine Ankündigung wahr machen werden“, ist Martin Scherb nach der letzten Trainingswoche überzeugt, mit seinem Tipp („Wir machen im zweiten Meisterschaftsviertel weit mehr Punkte als im ersten!“) richtig zu liegen. Und was macht ihn so optimistisch?
• Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist hervorragend – jeder brennt darauf, schon beim Retourspiel in Lustenau einen Erfolgsrun zu starten.
• Mit Neuzugang Thomas Fröschl ist noch einmal frischer Wind in die Offensivabteilung gekommen.
• Das Wolfsrudel ist (fast) komplett – nur Arno Kozelsky ist noch rekonvaleszent. Aber auch er arbeitet schon ein wenig mit dem Ball, will im Oktober dabei sein.
• Die Jung-Wölfe haben auch im Nationalteam – Markus Keusch und Yannick Schibbany siegten mit dem U18-Team in Slowenien 4:2 – aufgezeigt!
„Wir haben eine tolle Woche hinter uns, die Spielpause hat ganz gut getan, weil wir mit der Mannschaft sehr intensiv und konzentriert arbeiten konnten“, verrät Martin Scherb weiter: „Jetzt wollen wir in Lustenau punkten – nur das zählt! Nur auf das konzentrieren wir uns in den nächsten Tagen!“
Wr. Neustadt interessiert beim SKN niemanden
Daran können und werden auch Gerüchte nichts ändern, die seit dem Wochenende (wieder einmal) die Runde machen. Denn da Frank Stronach sein „Baby“ SC Wr. Neustadt scheinbar wieder ablegen will, denkt so mancher im Süden des Bundeslandes plötzlich laut über einen „Wechsel“ nach St. Pölten nach.
Etwas, das für den SKN überhaupt kein Thema ist!
„Das sind alles reine Spekulationen“, will SKN-Obmann Gottfried Tröstl – angesprochen auf diverse Meldungen in den Sonntags-Medien – davon absolut nichts wissen. „
Der Sportklub Niederösterreich St. Pölten wird sich ganz sicher nicht in Geiselhaft für irgendwelche – nun anscheinend zum Scheitern verurteilte – Projekte nehmen lassen“, stellt er klipp und klar fest. In der Landeshauptstadt wird man kontinuierlich und unbeirrt den bereits sehr erfolgreich eingeschlagenen Weg weitergehen.
„
Das sind wir unseren Fans und Sponsoren schuldig“, so Tröstl, der verspricht: „
Wir haben ein Ziel. Nämlich eine vornehmlich aus jungen, niederösterreichischen Talenten bestehenden Mannschaft rund um unseren Trainer Martin Scherb und sein Team – im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten – aufzubauen und weiterzuentwickeln. Der Vorstand des SKN St. Pölten wird deshalb stets alles im Interesse des Vereins liegende tun, um diesen, unseren Weg weiter zu verfolgen und ab 2012 im neuen Stadion in der niederösterreichischen Landeshauptstadt Bundesliga-Fussball bieten zu können.“
Quelle:
http://www.skn-stpoelten.at/Also vergesst das Thema: Stronach zu St.Blöden