1.684 Beiträge in diesem Thema

Da ich hier im ASB noch keinen Thread darüber gefunden hab, dachte ich mir, ich mache einen auf....

  • - Welche Tipps hat die ASB-Gemeinde an User, die gerade vor einem Bewerbungsgespräch stehen
  • - Gibt es vielleicht sogar User hier, die regelmäßig selbst Bewerbungsgespräche durchführen und daher Tipps vergeben können, wie man sich am besten zu verhalten hat
  • - Welche Erfahrungen habt ihr selbst bei Bewerbungsgesprächen gehabt?

Der Thread ist auch nicht ganz uneigennützig muss ich gestehen, denn am Donnerstag steht bei mir mal wieder ein Bewerbungsgespräch an und nach gefühlten 10000 Fehlschlägen bei solchen Gesprächen, versuch ich jetzt jede Hilfe anzunehmen, die ich bekommen kann....

Ich wäre euch für jegliche Hilfe wirklich dankbar!

Es handelt sich bei mir im übrigen um einen Job, bei einer privaten Müllentsorgungsfirma..... Dort wäre ich eben an der Waage angestellt und für die Rechnungserstellung bzw. die Ablesung der LKW´s verantwortlich....

bearbeitet von Wienerfußballfan

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gute Idee, so einen Thread zu eröffnen.

bei mir steht auch am Donnerstag ein Bewerbungsgespräch an. nächste Woche sind es gleich zwei.

was lief schief bei deinen bisherigen Gesprächen?

Nun, das ist ja immer relativ schwer, es "selbst" zu beurteilen, wenn ich das wüsste, würde ich es ja anders machen....

Ich schätze generell fehlt mir ein wenig die Lockerheit, ich bin wohl etwas zu nervös gewesen, obwohl ich mir selbst nicht wirklich nervös vorkam.... Ich find das immer witzig, wenn man gehört bekommt "du wirkst so nervös", dabei fühlt man sich ruhig...

Was für mich aber auch schwierig ist, sind die "üblichen" Tests nach Zeit... z.B da hast du eine Reihe mit 0 - 00 und 000 und du musst die 0er und die 00er streichen, die 000er aber lassen..... Sowas ist halt schwer, wenn die dann mit der Stoppuhr daneben steht...

Vielleicht wäre es konstruktiver damit zu beginnen, was ich "rüberbringen" möchte im Bewerbungsgespräch..... Ich möchte eben zeigen, dass ich ein verlässlicher, ehrlicher und gewissenhafter Arbeiter/Angestellter wäre..... Jedoch gelingt mir das einfach nie.

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Da ich hier im ASB noch keinen Thread darüber gefunden hab, dachte ich mir, ich mache einen auf....

  • - Welche Tipps hat die ASB-Gemeinde an User, die gerade vor einem Bewerbungsgespräch stehen
  • - Gibt es vielleicht sogar User hier, die regelmäßig selbst Bewerbungsgespräche durchführen und daher Tipps vergeben können, wie man sich am besten zu verhalten hat
  • - Welche Erfahrungen habt ihr selbst bei Bewerbungsgesprächen gehabt?

Der Thread ist auch nicht ganz uneigennützig muss ich gestehen, denn am Donnerstag steht bei mir mal wieder ein Bewerbungsgespräch an und nach gefühlten 10000 Fehlschlägen bei solchen Gesprächen, versuch ich jetzt jede Hilfe anzunehmen, die ich bekommen kann....

Ich wäre euch für jegliche Hilfe wirklich dankbar!

Es handelt sich bei mir im übrigen um einen Job, bei einer privaten Müllentsorgungsfirma..... Dort wäre ich eben an der Waage angestellt und für die Rechnungserstellung bzw. die Ablesung der LKW´s verantwortlich....

Bereite dich gut vor, hol dir Infos. Die Homepage wird dir dabei helfen. Zeig dich interessiert und bleib dabei locker. Kommt immer gut an, wenn der Gesprächspartner weiß, dass man den Job unbedingt will. Dazu sollte man in der Lage sein Fragen zu stellen.

Anhand des Inserates weiß man eh schon oft wie das Gespräch verlaufen wird. Die Anforderungen geh durch und schau wie du da deine Stärken einbringen kannst. Da du dort genau arbeiten musst, bring Beispiele was du in den Bereich schon gemacht hast.

Heißer Tipp, schau dir die Sachen an, die unbedingt auf einer Rechnung oben sein müssen. Infos dazu findest im Internet. Die Sachen müssen sitzen. Auswendig lernen.

Sonst bleib freundlich und nett. Durch die Persönlichkeit kann man viele Pluspunkte sammeln. Man muss aber dem anderen nicht zwanghaft in den Arsch kriechen. Nimm zum Gespräch deine Bewerbungsunterlagen nochmal mit. Zieh dir was fesches an.

Viel Glück beim Gespräch!

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Die Bewerbungsunterlagen nehm ich immer mit, aber der Rechnungstipp ist schon einmal wunderbar! Daran werd ich ansetzen, vielen, vielen Dank!

btw zur Kleidung: Ich weiß es mag komisch klingen, aber ich komme meist sogar "Overdressed" hin, einfach weil ich mich damit "sicherer" fühle, als Anzug, Krawatte, Schuhe mit Ledersohle.... Da bin ich mir im nachhinein nicht immer ganz sicher, ob das denn so passt!

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Ich weiß ja nicht genau, was für diesen Job gefragt ist. Ich hab bisher nur Erfahrungen mit Bewerbungsgesprächen für Praktika während des Studiums und eben nun als Akademiker...

Hatte zum Glück noch nie so nervende Bewerbungsfragen, da im wissenschaftl. Bereich mehr die tatsächliche Qualifikation gefragt ist, und Gespräche eher nur mit Mitarbeitern/Chefs ablaufen als mit lästigen Personalern.

Ganz wichtig ist da meist, Fragen überlegen! dadurch zeigt man Interesse und dass man sich mit dem Unternehmen/ der Position beschäftigt hat. Aber keine Fragen, bei denen die Antworten schon klar sind, oder so..Muss man sich meistens vorher schon überlegen, auch wenns oft schwer ist!

Viel Glück!

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Hatte in meinem Leben ganze 9 Bewerbungsgespräche und hab bei 7 davon jeweils eine Zusage bekommen. Eins der beiden, die nicht geklappt haben, hab ich aber nach 5 Minuten absichtlich "owezaht", weil mir im Verlauf des Gespräches klar wurde, dass ich hier nicht arbeiten möchte. Ein paar Mal hab ich auch schon selber eins durchgeführt - ich find die Seite des "Arbeitssuchenden" innerhalb eines Gespräches aber interessanter als die des Arbeitgebers oder anders ausgedrückt, ich geh lieber zu Bewerbungsgesprächen, als sie selbst durchzuführen.

Wichtig ist selbstsicheres Auftreten, das mit einem festen Händedruck und einer soliden, höflichen Begrüßung beginnt. Man schaut dem Gegenüber bitte in die Augen beim Händedruck - kaum zu glauben, aber ich hab hie und da Bewerber gehabt, die beim Händedruck auf die Hände geschaut haben.

Für wahrscheinlich 99% aller Berufe ist Anzug und seriöses Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch sowieso ein Muss für Männer. Beim Sitzen aufrecht sitzen, Schultern zurück, Rumpf ganz leicht vorgebeugt (kein Buckel) und Hände auf die Oberschenkel/Knie oder falten, wenn man sie gerade nicht zum gestikulieren benötigt.

Pluspunkte gibt es sicher, wenn man das Gespräch selber beginnt und nicht auf die obligatorische "Erzählen Sie über sich"-Frage wartet. Einfach eine Brücke von der Begrüßung zur Vorstellung bauen. Ein Bewerbungsgespräch soll auch kein Frage-/Antwortspiel sein, sondern man soll den Gegenüber in ein Gespräch vermitteln, bei dem sich beide Parteien die Redezeit ungefähr teilen. Man will ja nicht nur über sich erzählen, sondern auch was über die Firma und den Arbeitsablauf wissen. Man kann mindestens genausoviele interessante Fragen über die Firma stellen, wie der Gegenüber über mich. Wenn man schon Berufserfahrung hat, auch spezifizieren und wenn möglich, Fachbegriffe einbauen, damit wirkt man kompetent und gibt dem Gegenüber zu verstehen, dass man sich auskennt.

In jedem Fall immer freundlich sein, aber dennoch bestimmt, das zeigt eine gewisse Zielstrebigkeit - das heißt, keine Konjunktive in Bewerbungsgesprächen verwenden!!! :greenoops:

Man soll sich über den potentiellen Arbeitgeber und die Stelle auch vorinformieren, das zeigt dem Gegenüber, dass du aufgeschlossen bist und Interesse hast. Zwischendurch immer wieder mal Fragen stellen (offene Fragen!). Ein Bild über die eigenen Stärken und Schwächen geben, dabei aber ehrlich sein. Im Vorfeld natürlich Gedanken machen, vor allem wenn man über die Schwächen reden muss. Tipp für die Stärken: Loyalität an erste Stelle stellen, das kommt bei den Arbeitgebern gut an (man sollte dann natürlich entsprechend auch loyal sein). Man muss den eigenen Stärken vertrauen und dem Gegenüber auch ein unausschlagbares Statement liefern, warum man gerade mich einstellen soll, und nicht einen Anderen.

Bei der typischen Frage nach dem Gehalt ("Wieviel haben Sie sich vorgestellt?"), so dieses noch nicht bekannt ist, sollte man nicht mit einem Betrag antworten, das ist zu plump. Ich antworte hier immer gerne mit einem Gegensatz, das wirkt kompetenter. Kein Stottern und keine kurzen oder abgehakten Sätze während des Gespräches, Redegewandtheit ist gefragt! Am Ende des Gespräches kommt es nur darauf an, einen formidablen Eindruck hinterlassen zu haben. Die Firma soll merken, dass du der Richtige für sie bist. Ob du im Laufe des Gespräches professionell wirkst, Kompetenz ausstrahlst und überzeugen kannst, merkst du ohnehin an der Einstellung deines Gegenübers. Zu Gesprächsende, vor der Verabschiedung unbedingt mitteilen, dass man, sollte der Arbeitgeber noch Fragen haben, gerne via Telefon zur Verfügung steht und höflich nachfragen, wann (in welchem Zeitfenster) man mit einer Antwort rechnen darf, so dies der Arbeitgeber nicht automatisch macht. "Wir melden uns" ist so ein Fall, bei dem man unbedingt nachhaken sollte.

Wenn man einen guten Ruf genießt und sich von der alten Arbeit im Guten getrennt hat, kann man dem neuen potentiellen Arbeitgeber beim Gespräch auch gerne mitteilen, dass er auch gerne den alten Arbeitgeber/Chef kontaktieren kann, falls er abseits des Zeugnisses eine genauere, aber dennoch neutrale Meinung zu meiner Arbeitsweise haben möchte - zumindest in meinem Fall hat das bisher ausgezeichnet geklappt, dass mein ehemaliger Chef mich da weiterempfohlen hat. Natürlich das Ganze mit dem Ex-Chef absprechen und wie gesagt, um das durchziehen zu können, sollte man im Guten gegangen sein.

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@Hekki

SInd einige sehr gute Tipps dabei, ja. Man merkt, dass du schon Gespräche geführt hast, und nicht nur zu welchen eingeladen warst!

Deine Schilderungen zum ersten EIndruck find ich auch sehr wichtig, ich bin da aber eher der Jeans, Hemd, Sakko Typ, kommt aber wohl auf die Branche an!

Auch nachdem meist der erste Satz der Arbeitgeber "Vielen Dank fürs Kommen" ist, kann ein bestimmtes, mit einem lächeln "Danke für die EInladung" nicht schaden finde ich

Was für einen Satz meinst du bei der Gehaltsfrage? Ich finde da immer passend, einen gewissen Rahmen zu nennen und nicht eine fixe Summe!

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Ich hatte in meinem Leben 1 Bewerbungsgespräch, bin davor einige Fragen durchgegangen was sie fragen könnten. Informiert habe ich mich kaum bis garnicht über die Firma, was man aber doch immer machen sollte. Wurde quasi direkt genommen.. also viel Erfahrung hab ich nicht :ratlos:

Es kommt auch stark auf den Interviewpartner an.. gibt da einige lustige Gschichten. Sofern man Humor hat kommt das vlt auch gut rüber, aber ich fürchte da hast du keine Chance :faktroll:

bearbeitet von Chemical neighborhood

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