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Im ASB-Olymp
FootballLab schrieb vor 55 Minuten:

Also das hat jetzt OE24 Niveau...

Es gibt Vor- und Nachteile von 50+1... Und diese sollte man sachlich diskutieren.

In Österreich lassen sich halt kaum 16-18 Vereine (12 in der Bundesliga und z.b. 4-6 in der 2 Liga) als reine Mitgliedervereine UND Proficlubs führen und finanzieren... Schon jetzt gibt es rechtliche Konstrukte (Siehe Red Bull Salzburg, Siehe Freunde des LASK usw...) und Minderheitsbeteiligungen (Siehe Austria Wien)....

Auch nach 50+1 wird es eine Vielfalt an Unterschiedlichen Modellen geben... In manchen Regionen (z.B. Kärnten, Burgenland) ist es unglaublich schwierig eine breite Sponsorenbasis aufzubauen... Mit einen Investor könnte es aber klappen...

Grundsätzlich würde ich 50+1 erlauben. Allerdings müssen wir sicherstellen, dass keine windigen Investoren zum Zug kommen. Aber auch das aktuelle Modell ist dafür keine Garantie – siehe die völlig kaputte Wacker Innsbruck Geschichte mit ihrerer vermeintlich „honorigen Hamburger Kaufmannsfamilie die so reich ist das sie anony bleiben möchte“ als Kernmitglied.

Deshalb würde ich 50+1 einführen mit einen Genehmigungsverfahren durch die Bundesliga... Objektive Kriterien müsste man definieren.

 

Weil das auch bei der Lizenzierung so gut klappt?

meine größte Angst ist das man aufgrund sportlichem Misserfolg sich viel zu schnell verkauft um einem möglichen Abstieg zu entgehen, einfach um Gelder nachzuschiessen (die dann andere Vereine unter Druck setzen um das selbe teils unseriös zu tun).

In England wohl kein Problem weil der Status der Clubs per Se hoch, wenn nicht sogar sehr hoch, ist.
 

Die TV Gelder sind das andere, da waren die Engländer vor Jahren schon viel cleverer (was für uns nie eine Option war)!als die Deutschen oder die Franzosen. 

verkaufen wir doch den Fußball komplett. Man könnte ja Infanito fragen wie das klappt.

der Fußball ist fürs Volk und das soll so bleiben. Auch wenn Großclubs bessere Chancen sehen. Die Frage ist doch welche Interessen gibt es und wem nutzt es?

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ASB-Halbgott
5a5oRi schrieb vor 2 Stunden:

Wenn ein Klub sich für einen Investor öffnet hat dies auch Auswirkungen auf die anderen Klubs. Also bevor wir sagen jeder Verein soll machen dürfen was er will bin ich eher dafür dass Status quo solange bestand hat bis die notwendige Mehrheit 50+1 kippt.

Also so weit kennen wir mit RB genau einen Großinvestor. Dieser hat Qualitativ hochwertige Spieler in die Liga gebracht und innerhalb der Liga auch ordentlich verliehen. Hat die lukrierten Transfererlöse ordentlich nach oben gepushed was auch dem Rest der Liga zugute kam. Mit der höheren Qualität von RB selbst aber auch dem Rest(Leihspieler/Network) konnte man lange International größere Einnahmen lukrieren. CL/EL Gelder, haben nicht nur die Bullen bekommen. Mit Sicherheit gibt es auch zig contras auf denen sowieso seit Jahren rumgeritten wird, über die Pros darf man aber gerne auch mal diskutieren.

bearbeitet von Fixabsteiger

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Fixabsteiger schrieb vor einer Stunde:

Also so weit kennen wir mit RB genau einen Großinvestor. Dieser hat Qualitativ hochwertige Spieler in die Liga gebracht und innerhalb der Liga auch ordentlich verliehen. Hat die lukrierten Transfererlöse ordentlich nach oben gepushed was auch dem Rest der Liga zugute kam. Mit der höheren Qualität von RB selbst aber auch dem Rest(Leihspieler/Network) konnte man lange International größere Einnahmen lukrieren. CL/EL Gelder, haben nicht nur die Bullen bekommen. Mit Sicherheit gibt es auch zig contras auf denen sowieso seit Jahren rumgeritten wird, über die Pros darf man aber gerne auch mal diskutieren.

wobei red bull ja auch ein lokaler investor war.

das macht faktisch schon einen großen unterschied aus (rechtlich nicht).

die vereine an irgendwelche globalen investoren zu verlieren finde ich ehrlich gesagt nicht sehr prickelnd. 

umso mehr, wenn man dann nur mehr eine österreichische filiale in einem ganzen vereinsnetzwerk ist. 

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Banklwärmer
Fixabsteiger schrieb vor 2 Stunden:

Also so weit kennen wir mit RB genau einen Großinvestor. Dieser hat Qualitativ hochwertige Spieler in die Liga gebracht und innerhalb der Liga auch ordentlich verliehen. Hat die lukrierten Transfererlöse ordentlich nach oben gepushed was auch dem Rest der Liga zugute kam. Mit der höheren Qualität von RB selbst aber auch dem Rest(Leihspieler/Network) konnte man lange International größere Einnahmen lukrieren. CL/EL Gelder, haben nicht nur die Bullen bekommen. Mit Sicherheit gibt es auch zig contras auf denen sowieso seit Jahren rumgeritten wird, über die Pros darf man aber gerne auch mal diskutieren.

Ja es gibt pro‘s und contra‘s und wie du schön ausführlich dargelegt hast haben diese einen großen Einfluss auf die restliche Liga, deshalb finde ich es sollte eine Mehrheitsentscheidung sein und den Status Quo gut dass die Vereine alle pro‘s und contra‘s abwägen können und anhand dessen überlegen ob sie 50+1 kippen oder nicht kippen wollen.

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ASB-Messias
54 minutes ago, raumplaner said:

wobei red bull ja auch ein lokaler investor war.

das macht faktisch schon einen großen unterschied aus (rechtlich nicht).

die vereine an irgendwelche globalen investoren zu verlieren finde ich ehrlich gesagt nicht sehr prickelnd. 

Gut... Deshalb bin ich für einen Mechanismus der das verhindert... Es muss von der Bundesliga klar definiert werden, welche Art von Investor man haben möchte...  Und hier können Richtlinien definiert werden.... Im besten Fall braucht es dann noch eine Fall zu Fall Entscheidung. Man kann sich Übergangsfristen überlegen... Der Investor muss zuerst x Jahre in den Verein investieren und einen Entwicklungsplan erfüllen (inkl. Pünktliche Gehälter, Personalquote usw), dann erhält er im Jahr x die 50+1 Anteile.

Auch jetzt haben wir schon ganz ohne 50+1 dubiose Goldhändler die Vereine übernehmen, "honorige Hamburger Kaufmannsfamilien die so reich sind das sie anonym bleiben möchten" in Innsbruck usw.... Für seriöse Unternehmer und Investoren (Die einfach 50+1 Anteile einer GmbH haben wollen) verschließen wir aber die Tür...

Nicht jeder will ein Konstrukt wie RBS und LASK (Freunde des LASK). Das macht rechtlich und Steuerlich oft alles viel Schwieriger für Unternehmen. Aber ja, auch jetzt kann man schon volle Kontrolle besitzen ohne 50+1... (Siehe RBS und LASK).

Die aktuelle Lösung passt aber auch gut zum Charakter von Österreich. Man behauptet 50+1 zu haben... Macht die Tür zu für seriöse Investoren. Und für Dubiose Figuren bleibt die Tür offen.

Quote

umso mehr, wenn man dann nur mehr eine österreichische filiale in einem ganzen vereinsnetzwerk ist. 

Warum auch nicht? Für kleine Vereine, oder Vereine aus Strukturschwachen Regionen, kann das ein großer Gewinn sein. Wenn z.B. ein Weltkonzern wie Ineos nicht nur in Manchester investiert, sondern z.B. auch ein paar Peanuts (z.B 5 Mio€) in Österreich investiert. Für Ineos nicht viel Geld (3-4 Monatsgehälter von einen Manchester Spieler), für einen Österreichischen Verein ein Vermögen. Dafür nimmt man z.b. junge Leihspieler aus England auf...

Beispiel Klagenfurt: Auch jetzt haben dort bereits Investoren (Darunter ein "toller" Goldhändler) die Kontrolle über den Verein.... Wäre es nicht besser hier ein Unternehmen wie Ineos zu haben?

bearbeitet von FootballLab

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FootballLab schrieb vor 30 Minuten:

Gut... Deshalb bin ich für einen Mechanismus der das verhindert... Es muss von der Bundesliga klar definiert werden, welche Art von Investor man haben möchte...  Und hier können Richtlinien definiert werden.... Im besten Fall braucht es dann noch eine Fall zu Fall Entscheidung. Man kann sich Übergangsfristen überlegen... Der Investor muss zuerst x Jahre in den Verein investieren und einen Entwicklungsplan erfüllen (inkl. Pünktliche Gehälter, Personalquote usw), dann erhält er im Jahr x die 50+1 Anteile.

Auch jetzt haben wir schon ganz ohne 50+1 dubiose Goldhändler die Vereine übernehmen, "honorige Hamburger Kaufmannsfamilien die so reich sind das sie anonym bleiben möchten" in Innsbruck usw.... Für seriöse Unternehmer und Investoren (Die einfach 50+1 Anteile einer GmbH haben wollen) verschließen wir aber die Tür...

Nicht jeder will ein Konstrukt wie RBS und LASK (Freunde des LASK). Das macht rechtlich und Steuerlich oft alles viel Schwieriger für Unternehmen. Aber ja, auch jetzt kann man schon volle Kontrolle besitzen ohne 50+1... (Siehe RBS und LASK).

Die aktuelle Lösung passt aber auch gut zum Charakter von Österreich. Man behauptet 50+1 zu haben... Macht die Tür zu für seriöse Investoren. Und für Dubiose Figuren bleibt die Tür offen.

Warum auch nicht? Für kleine Vereine, oder Vereine aus Strukturschwachen Regionen, kann das ein großer Gewinn sein. Wenn z.B. ein Weltkonzern wie Ineos nicht nur in Manchester investiert, sondern z.B. auch ein paar Peanuts (z.B 5 Mio€) in Österreich investiert. Für Ineos nicht viel Geld (3-4 Monatsgehälter von einen Manchester Spieler), für einen Österreichischen Verein ein Vermögen. Dafür nimmt man z.b. junge Leihspieler aus England auf...

Beispiel Klagenfurt: Auch jetzt haben dort bereits Investoren (Darunter ein "toller" Goldhändler) die Kontrolle über den Verein.... Wäre es nicht besser hier ein Unternehmen wie Ineos zu haben?

nein. 

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V.I.P.
Heffridge schrieb vor 13 Stunden:

Gut, aber die Tschechen fahren jetzt nicht so schlecht damit.

Bin jetzt aber auch kein Fan davon, dass 50+1 fallen sollte, aber der Vergleich mit CZ ist schon realistischer als der mit England.

Polen scheint auch ganz gut damit zu fahren, wobei man nicht weiß, ob die ihre Fahnenstange nicht schon erreicht haben.

Einwohner und Wirtschaftsleistung sind da übrigens egal, denn die Investoren gehen dorthin, wo sie den meisten Profit machen und das Steuersystem für sie am besten ist. Daher ist Zypern da auch vorne dabei. Die Vereine spielen mittlerweile überall in Europa mit einer Weltauswahl (auch im Osten)... Von Sturm Graz, über Ferencváros bis hin zu Roter Stern und Levski sowie allem was dazwischen, nördlich und südlich liegt...

Richtig und bei uns passt das steuersystem für investoren nicht! 

Selbst wenn 50+1 fällt und sich vereine investoren ins boot holen, werden wir gegenüber den tschechen, polen, slowaken, ungarn, griechen usw immer das nachsehen haben! 

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ASB-Halbgott
orßit schrieb vor 39 Minuten:

Richtig und bei uns passt das steuersystem für investoren nicht! 

Selbst wenn 50+1 fällt und sich vereine investoren ins boot holen, werden wir gegenüber den tschechen, polen, slowaken, ungarn, griechen usw immer das nachsehen haben! 

Möglich wennst nach Profit gehst. Aber Investments in Fußballklubs haben mehrere Gründe. Da wäre Marketing, RB Quatar usw. Persönliches Interesse, gibt einige für die wären 30 Mio pro Jahr wie das Sky Jahresabo für andere. Abschreibposten, wo wir wieder beim Marketing wären. 

Und ja Profit.

bearbeitet von Fixabsteiger

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V.I.P.
Fixabsteiger schrieb vor 10 Minuten:

Möglich wennst nach Profit gehst. Aber Investments in Fußballklubs haben mehrere Gründe. Da wäre Marketing, RB Quatar usw. Persönliches Interesse, gibt einige für die wären 30 Mio pro Jahr wie das Sky Jahresabo für andere. Abschreibposten, wo wir wieder beim Marketing wären. 

Und ja Profit.

Weiß man wie viel zb bei den top clubs in tschechien investiert wird?

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Europaklassespieler

Die Frage ist halt trotzdem: Was bringt es dem normalen Zuschauer? OK, es ist mehr Geld im Spiel, es werden bessere ausländische Talente/Spieler geholt. Die Liga wird insgesamt wahrscheinlich besser und auch international vielleicht etwas erfolgreicher. Dem Zuschauer wird die um ein paar % gestiegene Qualität nicht auffallen. Es sind auch nicht mehr Emotionen im Spiel (eher weniger). Die Vereine liefern sich aber Investoren aus, die sollte der Invest nicht funktionieren, schnell wieder weg sind und der Verein dann vor einem Trümmerhaufen steht. Ich für meinen Teil möchte es auch nicht der 7. Satellitenklub eines Topvereines zu sein nur damit dann der 5. Goalie von dort bei meinem Verein geparkt wird. Die Vereine können auch so einfach ordentlich wirtschaften. Reicht es nicht steigt man ab. Ist man wirtschaftlich wieder besser steigt man wieder auf. Besser wäre es hier Ideen zu finden wie die Übergänge von 3, 2 und 1. Liga finanziell besser verkraftbar wären. Da bringen aber halt Investoren in den Vereinen auch wenig. Das würde die Sache nur noch mehr erschweren.

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Prickelnd
Nr.10 schrieb vor 34 Minuten:

Die Frage ist halt trotzdem: Was bringt es dem normalen Zuschauer? OK, es ist mehr Geld im Spiel, es werden bessere ausländische Talente/Spieler geholt. Die Liga wird insgesamt wahrscheinlich besser und auch international vielleicht etwas erfolgreicher. Dem Zuschauer wird die um ein paar % gestiegene Qualität nicht auffallen. Es sind auch nicht mehr Emotionen im Spiel (eher weniger).

Die Vereine liefern sich aber Investoren aus, die sollte der Invest nicht funktionieren, schnell wieder weg sind und der Verein dann vor einem Trümmerhaufen steht. Ich für meinen Teil möchte es auch nicht der 7. Satellitenklub eines Topvereines zu sein nur damit dann der 5. Goalie von dort bei meinem Verein geparkt wird. Die Vereine können auch so einfach ordentlich wirtschaften. Reicht es nicht steigt man ab. Ist man wirtschaftlich wieder besser steigt man wieder auf. Besser wäre es hier Ideen zu finden wie die Übergänge von 3, 2 und 1. Liga finanziell besser verkraftbar wären. Da bringen aber halt Investoren in den Vereinen auch wenig. Das würde die Sache nur noch mehr erschweren.

Erfolg hat immer die größte Strahlkraft und schafft natürlich auch unvergessliche Momente -> das Problem im Sport ist halt: Selbst wenn 12 Milliardäre in unsere 12 Bundesliga-Mannschaften investieren, schlussendlich wird es trotzdem eine Absteiger geben müssen bzw. Vereine, die um die goldene Ananas spielen. In erster Linie partizipiert also nur der erfolgreiche Verein. 

Was die "Auslieferung & Trümmerhaufen" betrifft, sollten wir rational analysieren. Es wird hier oft 1860 als das größte Negativbeispiel genannt, aber hier müsste die Gegenfrage lauten: Wo waren die Löwen unmittelbar vor Ismaik (durch Wildmoser-Missmanagement in den finanziellen Seilen) und wo sind jetzt nach Ismaik? Wo war die Austria z.B. unmittelbar vor Frank Stronach und wo waren sie mittelfristig nach Frank Stronach. Wie wir wissen: Ein (selbsternannter) Komapatient. 

Und auch Rapid und Sturm haben es trotz Mitgliederstatus geschafft, fast bankrott zu gehen bzw. gab es bei Sturm einen Zwangsausgleich.   

So wie ich es schreibe, klingt es jetzt zum Aufruf sich Investoren zu öffnen. Das soll es nicht sein. Aber das Risiko eines Trümmerhaufen wird es immer geben, da schützt weder der Mitgliedsstatus noch ein Investor. 

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ASB-Halbgott
Vöslauer schrieb vor 2 Stunden:

Erfolg hat immer die größte Strahlkraft und schafft natürlich auch unvergessliche Momente -> das Problem im Sport ist halt: Selbst wenn 12 Milliardäre in unsere 12 Bundesliga-Mannschaften investieren, schlussendlich wird es trotzdem eine Absteiger geben müssen bzw. Vereine, die um die goldene Ananas spielen. In erster Linie partizipiert also nur der erfolgreiche Verein. 

Was die "Auslieferung & Trümmerhaufen" betrifft, sollten wir rational analysieren. Es wird hier oft 1860 als das größte Negativbeispiel genannt, aber hier müsste die Gegenfrage lauten: Wo waren die Löwen unmittelbar vor Ismaik (durch Wildmoser-Missmanagement in den finanziellen Seilen) und wo sind jetzt nach Ismaik? Wo war die Austria z.B. unmittelbar vor Frank Stronach und wo waren sie mittelfristig nach Frank Stronach. Wie wir wissen: Ein (selbsternannter) Komapatient. 

Und auch Rapid und Sturm haben es trotz Mitgliederstatus geschafft, fast bankrott zu gehen bzw. gab es bei Sturm einen Zwangsausgleich.   

So wie ich es schreibe, klingt es jetzt zum Aufruf sich Investoren zu öffnen. Das soll es nicht sein. Aber das Risiko eines Trümmerhaufen wird es immer geben, da schützt weder der Mitgliedsstatus noch ein Investor. 

Wennst 1860 als Mahnmal nimmst kann man auch Red Bull, Leverkusen oder Wrexham auf der anderen Seite nennen. Wird noch zig negative bzw positive Beispiele geben. Investoren sind kein Allheilmittel, aber auch nicht das abgrundtief böse. 

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V.I.P.
Nr.10 schrieb vor 4 Stunden:

Die Frage ist halt trotzdem: Was bringt es dem normalen Zuschauer? 

Das kann ich etwas beantworten.

Der normale Fan hat vielleicht das emotionale Versprechen, dass es jetzt für eine gewisse Zeit vorbei mit wirtschaftlichen Diskussionen rund um den Verein ist. Das hat ja etwas gefehlt und wenn man die wirtschaftliche Entwicklung rund um den Verein sieht, dann kann das auch ein Booster sein. Das ein oder andere Unternehmen hat das Sponsoring ausgebaut, ist wieder retour gekommen oder hat neu angefangen - weil auch das Geld für Vollzeit Mitarbeiter jetzt da ist; weil in naher Zukunft man mit Investitionen in Infrastruktur spekuliert und dadurch vielleicht selbst Sachen verkaufen kann. Man jetzt sieht, dass es gefühlsmäßig nicht nur Löcher stopfen ist, sondern man das Budget des Vereins wirklich erhöhen kann. Durch den ein oder anderen Vollzeit Mitarbeiter kann man auch Themen bearbeiten, die früher außen vor waren oder nicht finanziell möglich.

Dass auch bessere Spieler, die etwas länger bleiben, hat man auch mehr davon. 

bearbeitet von AlexR

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