Platini neuer UEFA-Präsident


OoK_PS
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Konteradmiral a.D.

wer soll den verband künftig leiten? weiterhin Johansson oder Platini?

ich hoffe stark auf Platini, der auch die kleinere verbände stärken möchte (weniger CL-teilnehmer aus den großen ländern u.a.) und ausserdem würde dann wohl endlich die bevorzugung der Skandinavier im EC aufhören.

:ears:

Edited by OoK_PS

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Silver Torah

ebenso platini, johansson hat mit seinen 77 jahren anscheinend nicht mehr alle tassen im schrank (und das schon seit jahren) um diesen posten zu bekleiden. mir gefällt das programm des franzosen ebenfalls (das du ja kurz erwähnt hast), da käme einmal bewegung in die verfahrenen statuten der uefa.

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Gobbo

Für ein bisserl frischen Wind wäre Platini wohl gerade der richtige Mann... Johansson gehört einfach weg von der Spitze; abgesehen davon wäre ich neugierig, wie/ob Platini seine ja recht ehrgeizigen Pläne umsetzen kann.

-> Pro Platini.

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für leiwand, gegen oasch.

bist du besoffen, oida?

josef blatter unterstützt platini.

deshalb bin ich für den schweden. :lol:

Wäre durchaus ein Grund für den Schweden zu stimmen, ja.

Wie viel der Blatter vom Platini wohl erhalten hat für die Unterstützung?

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Oasch
Präsident der Herzen

Am Donnerstag wählt die UEFA ihren Präsidenten. Michel Platini wäre der Richtige: Er will den Fußball retten! Doch mit diesem Ziel kämpft er allein auf weiter Flur. Von Pierre Koetschet

Als Spieler war er der Garant für schöne Spiele. In der UEFA möchte er gerne das gleiche sein, selbst wenn das bedeutet, ein paar Empfindsamkeiten zu verletzen. Am Donnerstag tritt er zur Präsidentschaftswahl des Europäischen Fußballverbandes an. Was Platini zu Protokoll gibt, ist klar und schlicht, und alle Fans sagen es auch: "Wir spielen nicht Fußball, um Frisuren zu präsentieren oder Merchandising-Artikel zu verkaufen. Das Problem ist, dass die Manager immer nur Geld, Geld, Geld wollen." Platini träumt von Fußball, bei dem "Guingamp Lyon schlagen kann, sonst wäre der Sport nicht mehr so beliebt". Mit dieser Einstellung widerspricht er den Vorstellungen seines Wahl-Konkurrenten, dem Amtsinhaber Lennart Johansson.

Platini ist das Gegenteil von G14 - der Vereinigung der mächtigsten europäischen Vereine. "Am Wichtigsten ist mir, die soziale Rolle des Fußballs zu bewahren und ein Problem auszuräumen, das ich als Spieler nicht kannte: dass eine Niederlage immer gleich ein Drama sein soll! Niederlagen gehören zum Spiel wie zum Leben." Es geht ihm um den Sport. Das Programm des Ché Platini ist nahezu revolutionär für die UEFA, diese Institution, die üblicherweise hinter geschlossenen Türen, in geschlossenen Kreisen arbeitet - und dessen jetziger Vorsitzender 77 Jahre alt ist.

Um zu verhindern, das die wichtigsten Clubs eigenmächtig ihre eigene Liga gründen, hatte ihnen einst die UEFA eine Champions League maßgeschneidert. Als ein Messen unter den Landesbesten entworfen, entwickelte sich dieser Wettbewerb dennoch zu einer Spielwiese der reichen Clubs und mächtigen Länder. Diese Entwicklung möchte Platini rückgängig machen und die Champions League reformieren: weniger Plätze für die großen Fußballnationen (Italien und Spanien würden nur noch drei Teilnehmer stellen), Gehaltsobergrenzen für Profis und ein Verbot börsennotierter Clubs.

Seine Vision des Fußballs enthält einen ordentlicher Schuss siebziger-Jahre-Ideologie. Dennoch wehrt sich Platini gegen den Vorwurf, seine Nostalgie mehr zu pflegen als das Geschäft: "Ich liege im Trend. 99,9 Prozent der Leute verstehen nicht, warum Fußballvereine an die Börse gehen. Die Erfahrungen aus dem Ausland sind sehr zwiespältig, selbst wenn man ausschließlich den Börsenerfolg betrachtet."

Um sein verführerisches Programm vorzustellen, ist Platini durch Europa getourt. Überall wurde er herzlich empfangen: "Würden Fans und Journalisten abstimmen, würde ich ganz sicher gewählt." Die Sache hat nur einen Haken: Die Fans wählen nicht. Die Entscheidung liegt in den Händen der Verbandspräsidenten, jener Herren, die Platini kritisiert, weil sie Machtverluste befürchten. Der Wahlmodus spielt sicher nicht zugunsten Platinis. Der französische Nationaltrainer Raymond Domenech bedauert das und führt Spanien als Beispiel an: "Alle sind für Platini, aber der Verbandspräsident wird für Johannson stimmen, weil er später selbst dessen Platz einnehmen will."

Platini selbst kennt seine Unterstützer: "Ich kenne die Vornamen ihrer Sekretäre, ihrer Frauen, ihrer Kinder..." Er weiß auch, das solche Wahlen niemals im Vorfeld gewonnen werden. In Erwartung des Urteilsspruchs senkt er das Haupt und bringt statt seiner revolutionären Vorschläge eher seine Spielervergangenheit, sein Alter und seine Tatkraft ins Spiel. Vergangene Woche wurde er von Journalisten gefragt, was seine erste Maßnahme wäre. "Dazu möchte ich lieber nichts sagen", hat er geantwortet. Michel Platini beherrscht noch immer die Kniffe, für die ihn auf dem Fußballplatz ausgezeichnet haben: die Kunst des eleganten Ausweichens.

ZEIT online, 24.01.2007

zeit.de

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für leiwand, gegen oasch.

Forza Salary Gap!

Forza max. 2 Teilnehmer/Land für die Champions League

Forza Platini (sollte er nur die Hälfte dessen umsetzen, was er verspricht)

Antiforza Alle, die sich auf Kosten des Fußballs bereichern wollen und somit das Spiel zerstören.

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