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Presse zu Trap und Matthäus

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Trap und Loddar statt Jara

Knalleffekt bei Vizemeister Red Bull Salzburg: Kurt Jara wurde gefeuert, sein Nachfolger ist der Ex-Bayer Lothar Matthäus. Giovanni Trapattoni wird Sportchef.

Was sich dieser Tage bereits abzeichnete, ist am Freitagnachmittag Realität geworden. Obwohl Geschäftsführer Kurt Wiebach vor ein paar Tagen in einem SN-Interview versichert hatte, er stehe voll hinter Kurt Jara, ging die "Ära Jara" als Teammanager von Red Bull Salzburg zu Ende. Ausschlaggebend für diesen sensationellen Schritt von Klubeigentümer Dietrich Mateschitz waren Ungereimtheiten im Zusammenhang mit Spielertransfers. Jara machte kein Geheimnis daraus, dass er mit dem italienischen Spielervermittler Fioranelli enge Kontakte pflegte und einige Transfers abwickelte. Und dabei sei "alles mit rechten Dingen zugegangen, alles andere ist eine glatte Lüge", hatte der 56-jährige Tiroler stets behauptet.

Aus Fioranellis Umfeld hatte es allerdings in einem Fax geheißen, "man haben den Trainer bei Red Bull Salzburg unter Kontrolle". Der Verdacht, dass sich Jara bei den Spielerverpflichtungen etwas zu Schulden kommen ließ, musste sich dieser Tage erhärtet haben. "Es gibt unterschiedliche Vorhaltungen. Wenn die Vorwürfe richtig sind, werden wir Konsequenzen ziehen", hatte Mateschitz noch am Donnerstag erklärt. Am Freitag war es so weit. Dass man sich bei Red Bull für eine internationale Lösung und nicht für eine österreichische (auch der Name Walter Schachner kursierte auf der Trainer-Gerüchtebörse) entscheiden würde, war nahe liegend.

Mit diesem sensationellen Coup sorgte Red Bull Salzburg auch international für Furore. Mit Lothar Matthäus und Giovanni Trapattoni wurden zwei schillernde Persönlichkeiten aus der internationalen Fußballszene engagiert. "Ich komme nach Salzburg, um gemeinsam mit Red Bull etwas Großes entstehen zu lassen", erklärte Trapattoni. "Ein Grand seigneur des Weltfußballs, der in seiner Karriere alles erreicht hat und der beim Thema Fußball trotzdem mit der Begeisterung und Leidenschaft eins 14-Jährigen dabei ist. Dazu einer der besten Fußballer aller Zeiten, der über diesen Sport alles weiß, was es zu wissen gibt. Und dessen Name für modernen Fußball steht. Ich bin fest davon überzeugt, wenn man ihr Wissen und ihre Persönlichkeit zusammenführt, dann kann mit dieser Kombination etwas wirklich Großes entstehen", erklärte Dietrich Mateschitz.

Der 67-ährige Giovanni Trapattoni, 17-facher Teamspieler, war u. a. italienischer Teamchef und wurde mit Bayern München Meister und Pokalsieger. Im Jahr 1989 war "Trap" als Trainer von Inter Mailand auch Coach von Lothar Matthäus. Und gemeinsam feierten sie den Meistertitel. Nun wollen sie in neuer Konstellation erfolgreich sein.

Quelle: SN

Interview

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz zur Kündigung Kurt Jaras und seiner neuen Fußballführung

Es war doch Handlungsbedarf beim Bundesliga-Vizemeister Red Bull Salzburg gegeben, wie Firmenchef Dietrich Mateschitz - er feiert heute, Samstag, den 62. Geburtstag - Freitagabend bestätigte.

Kam die Trennung von Cheftrainer Kurt Jara aus sportlichen oder anderen Gründen zu Stande? Mateschitz: Es waren primär andere als sportliche Gründe. Sportlich gesehen war der zweite Platz durchaus in Ordnung, obwohl in Frage gestellt werden kann, wie dieser zu Stande kam.

Was gab also den Ausschlag für dieses Durchgreifen? Mateschitz: Was schon in den Medien erwähnt wurde: Es gab Ungereimtheiten bei Spielertransfers, die Vermutungen hatten sich bestätigt. So etwas können wir nicht akzeptieren, das macht man nicht mit uns.

Wie reagierte Kurt Jara? Mateschitz: Das ist kein Thema für die Medien. Er weiß um die Vorkommnisse, und das ist es.

Gelang die Einigung mit Trapattoni und Matthäus rasch? Mateschitz: Die Entscheidung zum Wechsel in der sportlichen Führung war eine Sache der vergangenen Tage und Wochen, der Abschluss ging dann sehr schnell über die Bühne.

Was passiert mit Manager Wiebach, bleibt er in seiner Funktion? Mateschitz: Ja, da ändert sich gar nichts.

Wer verhandelt und fixiert nun Transfers? Mateschitz: Wie geplant Wiebach. Wie weit sich Trapattoni einschalten will, bleibt ihm überlassen.

Und die Trennung von Jara? Mateschitz: Mit ihm wurde ein Konsens erzielt. Das ist fair und sauber abgewickelt worden.

Quelle: SN

Flügelverleih einmal anders

Die Welt ist eine Party. Hämmernde Beats, lockere Stimmung, das Geld scheint abgeschafft. Wo Red Bull draufsteht, ist Schlaraffenland drin. Hohe Gehälter, viele Nebengeräusche in Form von fabrikneuen Autos, Sonderflügen zu Rennen der Formel 1, Galaempfängen. Aus der violetten Provinz hinein in die große Welt. Ist der sportliche Erfolg nicht so strahlend wie er sein sollte, kommt er halt im kommenden Jahr. Gibt es böse Gerüchte, wird halt dementiert. Die Welt ist eine große Party. Wo Red Bull draufsteht ... Nein, der Bulle kann auch anders. Red Bull verleiht auch Flügel abseits der großen Sause. Flügel für den Rauswurf aus dem Garten Eden. Kurt Jara bekam Freitag sein Paar. Das beinharte Wort hinter der Entscheidung: Sofort. Jeder Torero weiß, wer den Bullen zu sehr reizt, verlässt die Arena auf eine andere Art als geplant. Noch ist für Außenstehende nicht klar, ob die Vorwürfe an Jara im Umfeld von Spielertransfers hieb- und stichfest sind. Klar ist nur, Jara muss den obersten Bullen, der im Hangar-7 in Salzburg residiert, sehr gereizt haben. Die Neuen sind viel beschriebene Blätter. Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus, zwei aus jener Ebene des Fußball, in die Salzburg aufsteigen soll. "In diese Spiel es waren zwei, drei oder vier Spieler, die waren schwach wie eine Dose leer!" Nein, das wird er nicht sagen, der mit allen Wassern des Fußball-Geschäfts gewaschene Trapattoni. Der Wutausbruch ist in München passiert, es war von Flaschen und nicht von Dosen die Rede. Die Salzburger Spieler sollten sich aber einen anderen Satz aus seiner berühmten Ansprache im Jahr 1998 an die Adresse der Bayern merken: "Ein Trainer ist nicht ein Idiot, ein Trainer sehen, was passieren in Platz." Trapattoni wird sehr viel sehen auf dem Salzburger Kunstrasen. Er will noch einmal den Erfolg, er braucht noch einmal den Erfolg. Und Lothar Matthäus? Er hat noch eine Rechnung in Österreich offen. Die Zeit bei Rapid war sein Lehrjahr im Trainerfach. Der Ex-Weltfußballer und Ex-Weltmeister holte sich schon bei der nächsten Station (Partizan Belgrad) das Prädikat Meistermacher.

Fußball-Salzburg wurde am Freitag größer, internationaler. Beckenbauers Atem ist spürbar. Der Kaiser ist tatsächlich Berater und nicht nur zeitweise Gast in der Skybox. Der Loddar und der Trap, das sind seine Leute. Wer hat noch Platz im Kader, wer wird geholt? Es brodelt. Zumindest was die Schlagzeilen betrifft, ist der Anschluss an die Spitze bereits vollzogen.

Quelle: SN

Trainer statt Kommentator

Matthäus freut sich auf die Zusammenarbeit mit Giovanni Trapattoni

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ist immer wieder für eine Überraschung gut. Eine derartige gelang ihm auch mit der Verpflichtung von Lothar Matthäus. "Loddar", wie der deutsche Rekordnationalspieler genannt wird, setzt die Bayern-Connection (Beckenbauer, Zickler, Linke) bei Red Bull Salzburg fort. Der 45-Jährige ist zweifellos einer der erfolgreichsten deutschen Fußballer aller Zeiten. Er nahm an fünf Weltmeisterschaften teil und führte Deutschland als Kapitän 1990 zum WM-Titel in Italien. 1990 und 1991 war er Weltfußballer des Jahres.

Seine Trainerkarriere begann weniger erfolgreich: Mit Rapid Wien erreichte Matthäus in der Saison 2001/2002 den enttäuschenden achten Platz. Den FK Partizan Belgrad führte er 2002/2003 zur Meisterschaft in Serbien-Montenegro und schaffte mit seinem Team anschließend überraschend die Qualifikation zur Champions League. Von Jänner 2004 bis Ende 2005 war der dann Nationaltrainer in Ungarn. Ab 1. Februar 2006 trainierte er kurzzeitig den brasilianischen Klub Atletico Paranaense.

"In Salzburg wartet eine Riesenaufgabe auf mich. Das EM-Stadion ist toll, bei den Spielen herrscht eine Superstimmung. Und die Zusammenarbeit mit Beckenbauer und Trapattoni ist einzigartig. Trap schätze ich nicht nur fachlich, sondern auch menschlich sehr, und er hatte überall Erfolg", erklärte der 150-fache deutsche Teamspieler, der nach der Entscheidung, als Trainer nach Salzburg zu wechseln, Prioritäten setzen muss. Matthäus hatte nämlich als Premiere-Co-Kommentator geplant, sich intensiv mit den Weltmeisterschaften in Deutschland zu befassen und etliche Spiele live zu sehen. Nun muss er umdisponieren und mit 6. Juni zum Trainingsbeginn bei Red Bull erscheinen.

Gerätselt wird in Salzburg über die Rolle, die Fedor Radmann, der Geschäftsführer des Salzburger Olympiabüros, beim Engagement seines bayerischen Landsmannes gespielt hat. Beckenbauer-Intimus Radmann war am Montag ebenso Referent bei der Generalversammlung von Sports Media Austria wie Matthäus.

Quelle: SN

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Der FC Bayern des Südens: Kommt jetzt Steffen Hofmann?

 

Keiner ärgert sich so schön wie Giovanni Trapattoni - und er tut es bereits seit 34 Trainer-Jahren

Wien - Man spricht Deutsch bei Red Bull Salzburg. Seit Freitag, 18:36 Uhr, noch mehr als jemals zuvor.

Zu dem Zeitpunkt wurde per Pressemitteilung offiziell, was intern bereits seit Dienstag beschlossene Sache war. Nämlich, dass Kurt Jaras Zeit beim Tabellenzweiten nach nur einer Saison abgelaufen war.

"Ungereimtheiten bei Spielertransfers", führte Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz als Grund an.

Die Frage der Nachfolge des Tirolers, deren Antwort zugleich der Grund ist warum man Deutsch spricht bei Red Bull Salzburg, war zu dem Zeitpunkt ebenfalls bereits geklärt.

Giovanni Trapattoni wird Teamchef der "Bullen", Lothar Matthäus übernimmt das Amt des Trainers und also auch das Training.

Trapattoni will noch einmal Gipfel stürmen

Man spricht Deutsch bei Red Bull Salzburg. Trapattoni, den sie in Italien wegen seines Faibles für taktische Disziplin und defensive Spielweise nur "il tedesco" - der Deutsche - nennen, ist der erfolgreichste Trainer aller Zeiten.

19 Titel durfte der 67-Jährige in seiner beretis 34 Jahre dauernden Trainer-Karriere, die ihn unter anderem zu Juventus Turin, Inter Mailand, Bayern München und Benfica Lissabon führte, bereits bejubeln.

Und Trapattoni hat noch lange nicht fertig, will mit Salzburg noch einmal Gipfelstürmer im europäischen Klub-Fußball werden.

In der Champions League für Furore sorgen, in der Meisterschaft den hohen Ansprüchen, die Investitionen in Trapattoni- oder Matthäus-Größenordnung automatisch mit sich bringen, gerecht werden.

"Loddar" bei Rapid ein rotes Tuch

Man spricht Deutsch bei Red Bull Salzburg. "Solange ich beim FC Bayern was zu sagen habe, wird Lothar Matthäus nicht einmal Greenkeeper in der Allianz-Arena", polterte Uli Hoeneß vor nicht allzu langer Zeit gegen Deutschlands Rekord-Teamspieler, der 150 Mal das DFB-Trikot und 302 Mal jenes des FC Bayern trug.

Auch bei Rapid, Matthäus' erster Station als Trainer, ist man auf den 45-Jährigen nicht gut zu sprechen. Der Name Matthäus ist im Westen Wiens ein rotes Tuch.

Auch und vor allem wegen seiner wenig berauschenden Bilanz und der schlechtesten Endplatzierung der Vereinsgeschichte. Mit dem Deutschen gelangen den Grün-Weißen in 27 Spielen nur acht Siege bei elf Niederlagen - am Ende reichte es nur für Platz acht.

Mateschitz von Matthäus' Qualitäten überzeugt

"Rapid und Salzburg kann man nicht vergleichen. In Salzburg ist das Umfeld ideal, Rapid war damals - wie gemunkelt wurde - kurz vor dem Konkurs."

Matthäus legt sich die Latte selbst hoch. Sehr hoch. "Wir wollen Red Bull Salzburg sehr bald in der Champions League etablieren. Mit dem Druck kann ich umgehen, den habe ich noch überall gehabt!"

Druck war in der jungen Trainer-Karriere des Weltmeisters immer da, Erfolg dagegen nur äußerst selten.

Mit Partizan Belgrad wurde Matthäus Meister, mit Ungarn verpasste er die WM-Qualifikation. Und sein Gastspiel beim brasilianischen Klub Paranense endete nach nur sieben Spielen.

Dietrich Mateschitz ist dennoch überzeugt von Matthäus' Qualitäten. "Er ist einer der besten Fußballer aller Zeiten, der über Fussball alles weiß, was es zu wissen gibt, dessen Name für modernen Fußball steht."

Wechselt der Ex-Rapidler Steffen Hofmann über den "Umweg" 1860 München jetzt nach Salzburg? 

Steffen Hofmann auf Ivanschitz' Spuren?

Man spricht Deutsch bei Red Bull Salzburg. Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus sind die neuen Hauptdarsteller für zukünftige Fußball-Festspiele in Wals-Siezenheim.

Und auch ein Regisseur scheint bereits gefunden. Nach Sport1-Informationen soll 1860 München-Spielmacher Steffen Hofmann in Wals-Siezenheim ante portas stehen.

Nicht nur, aber auch weil "Loddar" ein großer Hofmann-Fan ist. Und den Spielmacher von den Bayern Amateuren zu Rapid geholt hat.

Der "Fußballer des Jahres 2004" von müden "Löwen" zu aufstrebenden "Bullen"? "Ich weiß im Moment noch nicht, wie es weitergeht", ließ der Deutsche, der auch Angebote aus der deutschen Bundesliga vorliegen hat, nach dem letzten Spieltag wissen.

Neben Lothar Matthäus würde es für Steffen Hofmann in Salzburg ein Wiedersehen mit einem zweiten Bekannten aus vergangenen grün-weißen Tagen geben. Gemeinsam mit Andreas Ivanschitz führte Hofmann Rapid zum Meistertitel und in die Champions League.

Und Hofmann passt genau ins Spielerprofil von Dietrich Mateschitz. Das schillernde Betreuer-Duo soll die Mannschaft mittel- und langfristig aufbauen. "Vor allem auch mit Schwerpunkt auf junge Spieler", so der "Ober-Bulle" im Interview.

Ronaldo oder Nedved keine Utopie mehr

Man spricht Deutsch bei Red Bull Salzburg. Dennoch denkt man beim Global Player international. Genau wie das große Salzburger Vorbild, der FC Bayern München.

Die Namen Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus sind klingend und also auch Türöffner beim Suchen und Finden von Spielern.

Plötzlich sind Stars wie Ronaldo, der "Freund" Dietrich Mateschitz vor kurzem in Salzburg besuchte, Pavel Nedved oder Roberto Carlos keine Utopie mehr. "In unserem Konzept werden auch erfahrene Top-Spieler integriert sein!"

Für die "Bild"-Zeitung war die Installierung des Duos Trapattoni und Matthäus der ÖSI-Hammer des Jahres.

Für Dietrich Mateschitz und Franz Beckenbauer ist es dagegen nur ein weiterer Schritt am langen Weg zur Erfüllung des großen Traums...

Stephan Schwabl (mail)

Sport1.at :winke:

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Und nochmal Sport1.at

Mateschitz bezieht Stellung nach Trainer-Entscheidung bei RBS

Die Überraschung ist perfekt: Mateschitz entlässt Jara und engagiert das Duo Trapattoni/Matthäus 

Salzburg - Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz stellt am Freitag Abend mit seiner Trainerentscheidung für die Saison 2006/07 die gesamte Fußballwelt auf den Kopf.

Der 62-Jährige gibt die Trainer-Rochade beim Fußball-Vizemeister von Kurt Jara zu Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus bekannt und sorgt damit für viel Gesprächsstoff.

MIt diser Entscheidung wirft Mateschitz viele offene Fragen auf. Im Interview bezieht er Stellung zu Salzburgs Zielen, den Kompetenzverteilung der beiden Neuverpflichtungen und dem Abgang von Kurt Jara.

Frage: Wie genau sieht die Kompetenzverteilung zwischen Trapattoni und Matthäus aus?

Dietrich Mateschitz: "Herr Trapattoni wird Teamchef, Cheftrainer und damit gesamt verantwortlich für den sportlichen Bereich sein, wobei ihm Lothar Matthäus als Trainer zur Seite stehen wird."

Frage: Wurde das Duo auch unter dem Gesichtspunkt verpflichtet, prominente Spieler nach Salzburg zu holen?

Dietrich Mateschitz: "Nein. Ihre Aufgabe wird es sein, das Team mittel- und langfristig aufzubauen, vor allem auch mit Schwerpunkt auf junge Spieler. Dies schließt natürlich nicht aus, dass auch erfahrene Top-Spieler in diesem Konzept integriert sein werden."

Frage: Was bedeutet die Verpflichtung von Trapattoni/Matthäus im Hinblick auf die Werbewirksamkeit und mediale Außenwirkung des Klubs und des Produkts Red Bull?

Dietrich Mateschitz: "Das steht in keinem direkten Zusammenhang, dafür waren ausschließlich sportliche Gründe entscheidend. Aber natürlich ist es so, dass die von Ihnen angeführten Bereiche sich entsprechend positiv und parallel zur sportlichen Performance des Teams verhalten."

Frage: Ist das Erreichen des Meistertitels eine klare Vorgabe für die neuen sportlich Verantwortlichen? Gibt es Fristen etwa für den Einzug in die Champions League?

Dietrich Mateschitz: "Das Erreichen des Meistertitels muss für jeden ambitionierten Klub das Ziel sein, so auch für uns. Für den Einzug in die Champions League ist zuerst viel Arbeit und Kontinuität erforderlich, vor allem um sich in dieser dann auch zu behaupten. Eine derartige Mannschaft aufzubauen und zu formen wird sicherlich einige Jahre dauern."

Frage: Sollte es vom neuen Duo gefordert werden: Würden Sie den Kunstrasen in Wals-Siezenheim durch einen Naturrasen ersetzen?

Dietrich Mateschitz: "Diese Forderung können wir uns nicht vorstellen. Vor allem durch unser Klima und die moderne Stadienarchitektur geht die Entwicklung klar in Richtung Kunstrasen."

Frage: Welchen Anteil an dieser Trainer-Rochade hat ihr Berater Franz Beckenbauer?

Dietrich Mateschitz: "Alle Entscheidungen wurden unter Einbezug der Meinung von Franz Beckenbauer und in einem Konsens mit ihm getroffen."

Frage: Wie konkret waren die Verdachtsmomente bezüglich Ungereimtheiten bei Transfers gegen Kurt Jara?

Dietrich Mateschitz: "Ein hundertprozentiges Vertrauensverhältnis innerhalb eines Klubs ist Grundvoraussetzung für alles. Dieses war nicht mehr gegeben."

Frage: Hätte Jara auch gehen müssen, wenn Red Bull Salzburg Meister geworden wäre?

Dietrich Mateschitz: "Die Frage ist hypothetisch."

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Anfang Mai waren erste Berichte über ein mögliches Abhängigkeitsverhältnis von Red-Bull-Salzburg-Trainer Kurt Jara zu einem befreundeten Spielervermittler aufgetaucht. Nach anfänglicher Zurückhaltung des Klubs in dieser Causa platzte am Freitag die Transferbombe.

Der ehemalige Tirol-Meistermacher wird vom glamourösen Trainer-Duo Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus abgelöst. Warum Jara gehen musste und wie es mit Salzburg weitergehen soll, beantwortete "Ober-Bulle" Dietrich Mateschitz in einem APA-Interview.

Frage: Wie konkret waren die Verdachtsmomente bezüglich Ungereimtheiten bei Transfers gegen Kurt Jara?

Mateschitz: "Ein hundertprozentiges Vertrauensverhältnis innerhalb eines Klubs ist Grundvoraussetzung für alles. Dieses war nicht mehr gegeben."

Frage: Hätte Jara auch gehen müssen, wenn Red Bull Salzburg Meister geworden wäre?

Mateschitz: "Die Frage ist hypothetisch."

Frage: Wie genau sieht die Kompetenzverteilung zwischen Trapattoni und Matthäus aus?

Mateschitz: "Herr Trapattoni wird Teamchef, Cheftrainer und damit gesamt verantwortlich für den sportlichen Bereich sein, wobei ihm Lothar Matthäus als Trainer zur Seite stehen wird."

Frage: Wurde das Duo auch unter dem Gesichtspunkt verpflichtet, prominente Spieler nach Salzburg zu holen?

Mateschitz: "Nein. Ihre Aufgabe wird es sein, das Team mittel- und langfristig aufzubauen, vor allem auch mit Schwerpunkt auf junge Spieler. Dies schließt natürlich nicht aus, dass auch erfahrene Topspieler in diesem Konzept integriert sein werden."

Frage: Was bedeutet die Verpflichtung von Trapattoni/Matthäus im Hinblick auf die Werbewirksamkeit und mediale Außenwirkung des Klubs und des Produkts Red Bull?

Mateschitz: "Das steht in keinem direkten Zusammenhang, dafür waren ausschließlich sportliche Gründe entscheidend. Aber natürlich ist es so, dass die von Ihnen angeführten Bereiche sich entsprechend positiv und parallel zur sportlichen Performance des Teams verhalten."

Frage: Ist das Erreichen des Meistertitels eine klare Vorgabe für die neuen sportlich Verantwortlichen? Gibt es Fristen etwa für den Einzug in die Champions League?

Mateschitz: "Das Erreichen des Meistertitels muss für jeden ambitionierten Klub das Ziel sein, so auch für uns. Für den Einzug in die Champions League ist zuerst viel Arbeit und Kontinuität erforderlich, vor allem um sich in dieser dann auch zu behaupten. Eine derartige Mannschaft aufzubauen und zu formen wird sicherlich einige Jahre dauern."

Frage: Welchen Anteil an dieser Trainer-Rochade hat ihr Berater Franz Beckenbauer?

Mateschitz: "Alle Entscheidungen wurden unter Einbezug der Meinung von Franz Beckenbauer und in einem Konsens mit ihm getroffen."

orf.at

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PRESSESTIMMEN

22. Mai 2006 | 11:00

Münchner Abendzeitung:

"Kein Schmäh - die absolute Sensation im

österreichischen Fußball. Lothar Matthäus wird kommende Saison Trainer bei Vizemeister Red Bull Salzburg. Und es kommt noch besser! Giovanni Trapattoni steht Matthäus als Teamchef zur Seite. Lothar und Trap - Flasche voll. Ein absolutes Traum-Duo, das den Salzburger Fußballern Flügel verleihen soll."

Stuttgarter Zeitung:

"Gerade ein paar Zeilen auf der Vereinshomepage war Red Bull Salzburg die Verkündung der beiden prominenten Neuverpflichtungen wert. Freitagabend, kurz nach dem Redaktionsschluss der Abendausgaben der großen österreichischen

Blätter wurde die Meldung lanciert, ganz so, als wäre es nicht weiter erwähnenswert, dass nun mit Trapattoni und Matthäus zwei internationale Fußballexperten nach Salzburg kommen, auch wenn

Matthäus, zugegeben, bei seiner ersten Trainerstation bei Rapid Wien nicht gerade erfolgreich war und in Österreich eine eher fragwürdige Reputation besitzt."

Süddeutsche Zeitung:

"Man kann nicht behaupten, dass der Fußballtrainer Lothar Matthäus in Österreich bisher einen besonders guten Ruf genießt. Fünf Jahre ist es her, dass er sein Engagement bei Rapid Wien beenden musste, unter seiner Anleitung hatte der

Erfolgsklub die schlechteste Saison seit 1911 zu verkraften. Darüber lästern sie in Wien noch heute."

Bild:

"Das ist der ÖSI-HAMMER des Jahres. Lothar Matthäus (45) und Giovanni Trapattoni (67) übernehmen Red Bull Salzburg. Es ist zu erwarten, dass sich das Trainer-Tandem ein paar Hochkaräter aus dem Weltfußball aussuchen kann."

Gazetto dello Sport:

"Trapattoni und Matthäus, das Traumpaar von Inter startet wieder in Österreich. Trap beginnt mit einen neuen Abschnitt mit jenem Spieler, den er in den goldenen Inter-Zeiten trainiert hatte, Lothar Matthäus. Das fantastische Duo wurde vom

österreichischen Milliardär Dietrich Mateschitz geholt, der Salzburg mit dem Ziel übernommen hatte, daraus einen der größten Klubs Europas zu machen. Wichtig war bei Trapattonis Entscheidung auch das Land, in dem er nun arbeiten wird. Für einen Fan klassischer Musik ist die Heimat des Walzers eine unwiderstehliche Attraktion."

Corriere dello Sport:

"Trapattoni und Matthäus übernehmen Red Bull: Bemerkenswerter doppelter Coup von Salzburg: Als Generaldirektor und Coach wollen sie einen der größten Klubs in Europa aufbauen."

© SN/APA.

Also eines muss man schon sagen, für aufsehen hat die Meldung alle mal gesorgt :RiedWachler:

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Bin noch nicht Trainer in Salzburg

Über das Engagement von Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus als neues Betreuerduo bei Red Bull Salzburg herrscht weiterhin Verwirrung.

Nach Trapattoni dementierte am Montag auch Matthäus gegenüber der APA eine Einigung mit dem österreichischen Vizemeister.

"Ich bin noch nicht Trainer von Salzburg", meinte der deutsche Rekordteamspieler. Zwar seien die Verhandlungen schon weit fortgeschritten, "unterschrieben ist aber noch nichts".

Wer macht was?

Auch die mögliche Kompetenzverteilung mit Trapattoni, der in einem ZDF-Interview am Samstag sein bereits als fix gemeldetes Engagement dementiert hatte und sich erst diese Woche entscheiden will, ist offensichtlich noch nicht geklärt.

Der 67-jährige italienische Startrainer hatte in dem Interview betont, dass er als Cheftrainer und Matthäus als sein Assistent fungieren werde. "Ich habe gehört, dass ich Trainer und Trapattoni in anderen Bereichen tätig sein soll", meinte dagegen der 45-jährige Deutsche.

"Wichtig ist, welche Kompetenzen der Assistenztrainer hat", so Matthäus. "Meine Stärke ist, dass ich Verantwortung übernehme, und man sollte jemanden seine Stärken nicht nehmen."

© sport.orf.at

Na das kann ja heiter werden! :D

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Ach was, die kommen Beide. Der Matthäus hatte auch am Abend, als das verkündet wurde beim DSF angerufen und hat Latek, welcher sich ein wenig darüber lustig gemacht hat, zu einem Spiel nach Salzburg eingeladen.

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die kommen beide klar - die wollen nur mehr geld rausschinden, denn RedBull ist jetzt erpressbar, dadurch dass diese vollzugsmeldung zu früh an die medien gegangen ist. wollen sie ihr gesicht nicht verlieren, müssen sie die beiden verpflichten, koste es was es wolle. der trappatoni hat das schnell erkannt! der matthäus hat sich dann auf den fahrenden zug geworfen....

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die kommen beide klar - die wollen nur mehr geld rausschinden, denn RedBull ist jetzt erpressbar, dadurch dass diese vollzugsmeldung zu früh an die medien gegangen ist. wollen sie ihr gesicht nicht verlieren, müssen sie die beiden verpflichten, koste es was es wolle. der trappatoni hat das schnell erkannt! der matthäus hat sich dann auf den fahrenden zug geworfen....

1074370[/snapback]

Was auch von sportventil.at sehr treffend formuliert wurde:

Und nun die Erklärung, wieso's vielleicht noch wesentlich teurer für Didi kommen könnte: Die Meldung ging durch die Weltpresse, und will Mateschitz seine Glaubwürdigkeit nicht aufs Spiel setzen, wird er möglicherweise noch einige <Nebengeräusche> nachbessern müssen.

1.) Trap könnte sich z.B. eine höhere Gage vorstellen.

2.) Sich ein Penthouse in der Getreidegasse wünschen (Wenn's eines gibt...).

3.) Einen Ferrari für Ausflüge nach München oder Stuttgart verlangen.

4.) Oder <diese Strunz> als Hausdiener fordern...

Das liefe dann unter <Der alte Mann und viel mehr..>.

Wenn Giovanni, wie er sagt, nächste Woche medienwirksam den Vertrag bei Didi unterzeichnet, könnte der schlaue Fuchs den roten Bullen vor aller Augen ein wenig über den Tisch gezogen haben.

Und das alles ohne Fioranelli.

:D

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