Torberg*1911 Im ASB-Olymp Geschrieben Gestern um 12:20 (bearbeitet) brillantinbrutal schrieb vor 1 Stunde: Misst man hier echt der Analyse Thalhammers besonderes Gewicht bei? Wer reitet als nächstes aus? Mählich, oder doch noch jemand von Roof? Schränkie Finkels wäre auch ein ähnlicher Ecksperte bearbeitet Gestern um 12:21 von Torberg*1911 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
ooeveilchen V.I.P. Geschrieben Gestern um 12:47 Torberg*1911 schrieb vor 27 Minuten: Schränkie Finkels wäre auch ein ähnlicher Ecksperte Schleichts eich aus Saint Pölten 8 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tifoso vero ASB-Legende Geschrieben vor 23 Stunden brillantinbrutal schrieb vor 4 Stunden: Misst man hier echt der Analyse Thalhammers besonderes Gewicht bei? Wer reitet als nächstes aus? Mählich, oder doch noch jemand von Roof? Also ich messe dieser Analyse sicher mehr Gewicht bei als einigen Usern hier. Im Übrigen finde ich dass er recht hat. brillantinbrutal schrieb vor 4 Stunden: Misst man hier echt der Analyse Thalhammers besonderes Gewicht bei? Wer reitet als nächstes aus? Mählich, oder doch noch jemand von Roof? Also ich messe dieser Analyse sicher mehr Gewicht bei als einigen Usern hier. Im Übrigen finde ich dass er recht hat. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
LosAngeles Surft nur im ASB Geschrieben vor 21 Stunden Nuggetface schrieb am 21.2.2026 um 19:46 : Man könnte es aber auch differenzierter betrachten. Helm hat das in Salzburg und gegen die Grünen wirklich gut gemacht, nur um dann wieder mal vollkommen in die Scheisse zu greifen. nicht böse sein, aber der Kader ist einfach zu mies um ein Spiel zu dominieren, Lee hin Lee her, ein Fischer da, kein Stürmer in Sichtweite. Es grenzt an ein Wunder, dass wir letztes Jahr um den Meistertitel gespielt haben (mit Sieg gegen Rapt wäre das auch gelungen) und heuer wieder weit vorne sind. So schlecht kann der Helm nicht sein..... 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pramm1ff V.I.P. Geschrieben vor 20 Stunden tifoso vero schrieb vor 2 Stunden: Also ich messe dieser Analyse sicher mehr Gewicht bei als einigen Usern hier. Im Übrigen finde ich dass er recht hat. Gut, wenn du dich von ihm überzeugen lässt. Auch von Thalhammer: "Während meiner Trainerzeit in Belgien habe ich beobachtet, dass viele Vereine die Spielerentwicklung in den Fokus ihrer Strategien stellen. Gerade in kleineren Märkten ist es unmöglich, ohne einer solchen Strategie profitabel zu arbeiten." "Für das Thema Spielerentwicklung braucht es vonseiten der Klubs aber auch ein Investment. ... Dazu gibt es Trainerentwickler, die Qualität und Effektivität der Trainings und der Coaching-Philosophie gewährleisten. Positionen wie diese sollten in den Lizenzbestimmungen verankert werden." "Die Bundesliga müsste sich als Talentexporteur positionieren. Transfererlöse sollten als primäre Einnahmequelle betrachtet werden. Umso mehr, nachdem der TV-Vertrag künftig weniger Geld einbringt." "Es braucht eine schlanke Kadergröße und feste Plätze für junge Spieler. Nur so kann gewährleistet werden, dass Talente die Chance bekommen, sich zu entwickeln und langfristig ins Profiteam integriert zu werden." "Der Druck auf die Trainer ist erheblich, da sie primär gefordert sind, Spiele zu gewinnen. Individuelle Entwicklung kann jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn der Verein dies als zentrales Prinzip verankert." Vielleicht hilft es ja mehr, wenn diese Dinge von jemandem kommen, dessen Analyse du mehr Gewicht beimisst, als bei einigen Usern hier. Im übrigen finde ich, dass er Recht hat. 6 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tifoso vero ASB-Legende Geschrieben vor 20 Stunden (bearbeitet) pramm1ff schrieb vor 32 Minuten: Gut, wenn du dich von ihm überzeugen lässt. Auch von Thalhammer: "Während meiner Trainerzeit in Belgien habe ich beobachtet, dass viele Vereine die Spielerentwicklung in den Fokus ihrer Strategien stellen. Gerade in kleineren Märkten ist es unmöglich, ohne einer solchen Strategie profitabel zu arbeiten." "Für das Thema Spielerentwicklung braucht es vonseiten der Klubs aber auch ein Investment. ... Dazu gibt es Trainerentwickler, die Qualität und Effektivität der Trainings und der Coaching-Philosophie gewährleisten. Positionen wie diese sollten in den Lizenzbestimmungen verankert werden." "Die Bundesliga müsste sich als Talentexporteur positionieren. Transfererlöse sollten als primäre Einnahmequelle betrachtet werden. Umso mehr, nachdem der TV-Vertrag künftig weniger Geld einbringt." "Es braucht eine schlanke Kadergröße und feste Plätze für junge Spieler. Nur so kann gewährleistet werden, dass Talente die Chance bekommen, sich zu entwickeln und langfristig ins Profiteam integriert zu werden." "Der Druck auf die Trainer ist erheblich, da sie primär gefordert sind, Spiele zu gewinnen. Individuelle Entwicklung kann jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn der Verein dies als zentrales Prinzip verankert." Vielleicht hilft es ja mehr, wenn diese Dinge von jemandem kommen, dessen Analyse du mehr Gewicht beimisst, als bei einigen Usern hier. Im übrigen finde ich, dass er Recht hat. Ich sehe keine Widersprüche. Sind auch keine neuen Einsichten, sondern wirklich uralt. Ich selbst war immer ein Befürworter schon in den Sechzigern bei uns in Österreich (Austria) und bei Lecce (Italien) in den Siebzigern. Es gibt halt auch immer eine Gegenanalyse. Wie wird man Meister, wie kommt man in den Europacup um genau diese jungen Spieler zu präsentieren und zudem mit den Einnahmen aus den Cupspielen in Europa sich die Ausbildung zusätzlich leisten zu können? Es ging und geht immer um diesen Spagat, den wenige Mannschaften in Europa schaffen. bearbeitet vor 20 Stunden von tifoso vero 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pramm1ff V.I.P. Geschrieben vor 19 Stunden tifoso vero schrieb vor 8 Minuten: Ich sehe keine Widersprüche. Sind auch keine neuen Einsichten, sondern wirklich uralt. Ich selbst war immer ein Befürworter schon in den Sechzigern bei uns in Österreich (Austria) und bei Lecce (Italien) in den Siebzigern. Es gibt halt auch immer eine Gegenanalyse. Wie wird man Meister, wie kommt man in den Europacup um genau diese jungen Spieler zu präsentieren und zudem mit den Einnahmen aus den Cupspielen in Europa sich die Ausbildung zusätzlich leisten zu können? Es ging und geht immer um diesen Spagat, den wenige Mannschaften in Europa schaffen. Nein, eben nicht. Thalhammer spricht bewusst eben NICHT von Dingen wie "EC braucht man um Spieler zu verkaufen" sondern dass Spielerverkäufe, insbesondere von Eigenbau-Talenten, die oberste Maxime sein sollten, wenn man profitabel in der Bundesliga agieren möchte. Er widerspricht dir somit bei der unbedingten Notwendigkeit des EC, um Spielerverkäufe und schwarze Zahlen zu erzielen. Hingegen betont er, dass es dazu primär Entwicklungsarbeit, schlanke Kader mit fixen Plätzen für junge Spieler und ein absolutes Bekenntnis im ganzen Verein braucht. Er argumentiert für das, was du mal in einer Diskussion zum diesem Thema als "Menschenhandel" abgekanzelt hast und explizit als Widerspruch zu deiner Meinung festhalten wolltest. Hier zB explizit und auf den Punkt: tifoso vero schrieb am 13.11.2024 um 10:34 : Du stellst den Menschenhandel (und nichts anderes ist es ja) in den Vordergrund um (mehr) Geld einzunehmen, ich halte den sportlichen Erfolg mit Teilnahmen im Europacup für wichtig. Aber es freut mich eh, wenn du nicht mehr so denkst oder es aus seiner Feder nicht als Anlass für Widerspruch siehst. 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tifoso vero ASB-Legende Geschrieben vor 19 Stunden pramm1ff schrieb vor 13 Minuten: Nein, eben nicht. Thalhammer spricht bewusst eben NICHT von Dingen wie "EC braucht man um Spieler zu verkaufen" sondern dass Spielerverkäufe, insbesondere von Eigenbau-Talenten, die oberste Maxime sein sollten, wenn man profitabel in der Bundesliga agieren möchte. Er widerspricht dir somit bei der unbedingten Notwendigkeit des EC, um Spielerverkäufe und schwarze Zahlen zu erzielen. Hingegen betont er, dass es dazu primär Entwicklungsarbeit, schlanke Kader mit fixen Plätzen für junge Spieler und ein absolutes Bekenntnis im ganzen Verein braucht. Er argumentiert für das, was du mal in einer Diskussion zum diesem Thema als "Menschenhandel" abgekanzelt hast und explizit als Widerspruch zu deiner Meinung festhalten wolltest. Hier zB explizit und auf den Punkt: Aber es freut mich eh, wenn du nicht mehr so denkst oder es aus seiner Feder nicht als Anlass für Widerspruch siehst. Schau, ich war immer ein Befürworter der Jugendarbeit. Manchmal stand ich da allein damit da. Doch ich bin ja nicht blind. Mir ist klar, dass es allein damit nicht gehen kann. Da widerspreche ich Thalhammer (auch wenn er es nicht explizit sagt), dass es ohne Europacup auch geht. Im Allgemeinen versteht sich. Wenn man plötzlich "Wunderkinder" im Jugendkader hat und sie entdeckt werden geht es auch.. Aber allgemein sind Einnahmen aus Europacupspielen wichtig. Wenn man diese Hauptbewerbe erreicht, hat man sichereres Geld als mit den ev. Verkäufen von Jugendspielern, die dann so nebenbei auch abgehen könnten. Man muss den Spagat schaffen, ganz abgesehen davon dass sich die meisten Fans auf Erfolge freuen und begeistert sind wenn die Mannschaft in Europa mitspielt. Der Verein sollte nicht als Fußballgeschäft gesehen werden, sondern als Fußballverein. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Viereee Postinho Geschrieben vor 11 Stunden (bearbeitet) tifoso vero schrieb vor 11 Stunden: Wenn man diese Hauptbewerbe erreicht, hat man sichereres Geld als mit den ev. Verkäufen von Jugendspielern, die dann so nebenbei auch abgehen könnten. Man muss den Spagat schaffen, ganz abgesehen davon dass sich die meisten Fans auf Erfolge freuen und begeistert sind wenn die Mannschaft in Europa mitspielt. Der Verein sollte nicht als Fußballgeschäft gesehen werden, sondern als Fußballverein. Was muss noch passieren als die letzten Saisonen, um zu erkennen, dass eine Hsuptrunde ohne größere Investitionen 90% Glück ist mit unseren Möglichkeiten? Und dass solche Investitionen in unserer Liga nach hinten losgehen können, zeigen gerade die Grünen, da muss alles passen, wie zB bei Sturm damals - wir sind aber leider jener Verein, bei dem ein paar Clowns sich gerade über die Medien etwas ausrichten und lächerlich machen und der nicht für geniale Kaderplanung und Transfers bekannt ist. Vor ein paar Monaten haben hier noch ein paar gemeint, man muss zB Aleksa nach seinem guten Pass spielen lassen, heute ist was sein Potential betrifft etwas Realismus eingekehrt - das sind jetzt unsere Möglichkeiten, wir haben kein Geld für "EC Transfers" und wir müssen den Verein konsolidieren, d.h. mit Nachwuchsspielern die Kosten senken bzw Transferpotential erarbeiten und mit günstigen Transfers / Leihen nicht vorhandene Qualität ergänzen. Mit diesem Weg kann man keine EC Teilnahme planen, die kann maximal mit viel Glück passieren - und selbst dafür braucht man endlich eine langfristige Strategie und Kaderplanung, statt ständig am Rande der Liquidität mit einem teuren, alten Kader und limitiertem Transferpotential von unrealistischen EC Teilnahmen zu träumen. bearbeitet vor 7 Stunden von Viereee 6 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Wustinger mit ST Top-Schriftsteller Geschrieben vor 7 Stunden pramm1ff schrieb vor 12 Stunden: "Der Druck auf die Trainer ist erheblich, da sie primär gefordert sind, Spiele zu gewinnen. Individuelle Entwicklung kann jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn der Verein dies als zentrales Prinzip verankert." Ein zentraler Satz. Der Druck auf alle Trainer ist immens, der Druck auf einen Austria-Trainer noch mal höher, weil "nur" gewinnen zu wenig ist, und der Meisterschaftsmodus hat die Situation nochmal zusätzlich verschärft. Umso mehr gilt das, was ich hier an dieser Stelle schon mal angemerkt habe: Das primäre Ziel von Stephan Helm muss sein, das nächste Spiel zu gewinnen. Das ist der Bereich, den er direkt beeinflussen kann. Und solange das seiner Meinung nach mit Radlinger, Wiesinger oder Ranftl besser möglich ist als mit Jusic, Radonjic oder Pazourek, dann ist das bedingungslos zu akzeptieren. Die Aufgabe der sportlichen Leitung ist es, ihm einen Kader zur Verfügung zu stellen, der die ausgerufene Strategie abbildet - und gleichzeitig sollte jedem klar sein, dass das eine Weile, zumindest bis zum Sommer, dauern wird. 3 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pramm1ff V.I.P. Geschrieben vor 7 Stunden Wustinger mit ST schrieb vor 8 Minuten: Ein zentraler Satz. Der Druck auf alle Trainer ist immens, der Druck auf einen Austria-Trainer noch mal höher, weil "nur" gewinnen zu wenig ist, und der Meisterschaftsmodus hat die Situation nochmal zusätzlich verschärft. Umso mehr gilt das, was ich hier an dieser Stelle schon mal angemerkt habe: Das primäre Ziel von Stephan Helm muss sein, das nächste Spiel zu gewinnen. Das ist der Bereich, den er direkt beeinflussen kann. Und solange das seiner Meinung nach mit Radlinger, Wiesinger oder Ranftl besser möglich ist als mit Jusic, Radonjic oder Pazourek, dann ist das bedingungslos zu akzeptieren. Die Aufgabe der sportlichen Leitung ist es, ihm einen Kader zur Verfügung zu stellen, der die ausgerufene Strategie abbildet - und gleichzeitig sollte jedem klar sein, dass das eine Weile, zumindest bis zum Sommer, dauern wird. Das stimmt natürlich und ich habe das selbst schon x-Mal betont, aber man kann eben aus Sicht der sportlichen Leitung auch die Zielvorgaben an den Trainer anpassen, eben damit er nicht ausschließlich von Spiel zu Spiel denken muss. Wenn man Helm Entwicklung zutraut, lege ich ihm zur Vertragsverlängerung einen Vertrag hin, der bei der variablen Vergütung Transfereinnahmen, U20-Marktwerte (muss ja nicht von TM sein) und den Ö-Topf mitberücksichtigt, Das sind Dinge wo der Trainer den Firmenwert steigern kann, in der Verantwortung für Teile der Umsetzung ist und bislang (mit Punkte- und EC-Prämien) keinerlei Anreize zur Umsetzung hat. Das ist so als ob ich als Eigentümer der Meinung bin, mein Familienbetrieb solle/müsse nur von Verkaufsabschluss zu Verkaufsabschluss denken, die Erfolgsprämien ausschließlich für kurzfristigen Erfolg berechnet werden und ich jedem mit Kündigung drohe, der mal 2 Monate genau diese Ziele engen, kurzfristigen Ziele nicht erfüllt. Am Ende hat im übertragenen Sinne der Verkaufsleiter die Macht, die Arbeit der Entwicklungsabteilung zu ruinieren, die Maschinen weit über Wartungsintervalle hinaus zu belasten und die Qualitätsstandards zu untergraben - nur um SEINE Targets zu erreichen, ohne die er keine Prämie bekommt und ggf. rausgehaut wird. => So ein Unternehmen ist strategisch tot und wenn es noch lebt, dann stirbt es eben erst bald. Und natürlich muss der Trainer bei seinen Entscheidungen bzgl. "wie gewinne ich heute" auch nicht bei allen Punkten immer Recht haben, denn der ist auch nur ein Mensch: pramm1ff schrieb am 18.7.2025 um 13:30 : Risikoaversion ("never change a winning team" bzw. "sie sind eh schon wackelig, da ist kein Raum für Experimente") Sympathie (beide trainieren gleich gut, aber der eine hat einen Draht zum Trainer und seine Leistungen finden mehr Wertschätzung - wer kennt sowas nicht aus dem täglichen Leben?) (vermutete) Verlässlichkeit ("Ich kenne den Routinier gut, der bringt keine Ausreißer, auch wenn das Talent eigentlich gerade die Nase vorne hätte") unterbewusste Zuschreibung, dass Routine mehr Spielkontrolle bringt (korreliert mit Risikoaversion, hier sind wir beim Bauchgefühl, wo man im Zweifel tendenziell der Erfahrung vertraut anstatt mit Blick auf den Transfermarkt im Zweifel dem Jungen zu vertrauen) Bedarf die Erwartungshaltung vom Sportvorstand zu erfüllen (heast, jetzt haben wir schon wieder verloren und du setzt den XY schon wieder nicht ein, ... den haben wir genau dafür ja geholt - lass ihn spielen und du wirst seine Qualität schon noch erkennen ... hust, Schmid/Tabakovic ... hust) Hierarchie (Spieler macht intern stunk, wenn er geschnitten wird und hat andere wichtige Spieler auf seiner Seite die Angst vor dem gleichen Schnitt haben - diverse gegen den Trainer rebellierende Teams sprechen da Bände) Ich glaube das ginge noch eine Weile so, aber ich will keine ganze Seite hier füllen. pramm1ff schrieb am 18.7.2025 um 13:53 : Helm entlassen? Natürlich nicht, weil jeder Trainer ein Mensch ist und jeder Trainer solche Züge in einer mehr oder weniger ausgeprägten Weise in sich trägt. Glaubst du das sind alles menschliche Götter, frei von Instinkten und unfehlbar? WTF? PS, mal zur Einordnung der Punkte von oben konkret auf Helm bzw. die aktuelle Austria: Helm ist ein ziemlich risikoaverser Trainer, was nicht negativ ist - aber eben Auswirkungen hat. Er stellt ungern um, wechselt eher wenig und spät, spielt keine Rotation und bringt Ergebnisse lieber sicher nach Hause als noch was zu probieren. Die Antithese zu Wimmer in vielen Aspekten, positiv wie negativ. Nur logisch, dass er auch bei Umstellungen im Kader risikoavers agiert und eben nicht gerne was ausprobiert (was aber Erfolg bringen könnte). Die starke Hierarchie in der Mannschaft wurde bereits unzählige Male öffentlich betont und fußt wohl auch auf einer gewissen "Eingespieltheit", weil viele Stützen quasi unantastbar sind und über die Saison "immer" spielen, sofern sie fit sind. Solange es funktioniert, super, aber nicht umsonst brechen manche Trainer bewusst solche Hierarchien indem sie Junge in die Mannschaften pressen. Wir werden sehen wie Helm eine etwaige (erneute) Durststrecke handhabt. Bei der letzten nach der Siegesserie galt "Augen zu und durch", quasi ohne Anpassungen bei der Mannschaft. Am Ende ging Platz 2 verloren... wobei ich das jetzt nicht unbedingt den fehlenden Umstellungen anhänge. Wir haben einen starken Sportvorstand der es wohl prinzipiell eher nicht leiwand findet, wenn "seine" Spieler auf der Bank sind - zumindest rühmt er sich gerne öffentlich mit dem Gegenteil und auch die Sager post-Schmid bzgl. Tabakovic waren bezeichnend. Wir haben zum Saisonbeginn klassisch schwache Trainer mit wenig Standing und einen Track-Record der Trainerentlassungen... da will man sicher nicht für Stunk beim Vorstand sorgen, solange das Eigenbau-Talent eben nicht GLASKLAR über dem Neuzugang steht. Eigentlich sollte es aber umgekehrt sein: Das Talent spielt solange bis das Gegenteil erwiesen ist. Was Helm aus seiner nun stärkeren Position macht, das werden wir sehen. Die Langfrist-Strategie lässt sich eben sehr wohl auf den Trainer übertragen, sodass er eben nicht mehr nur von Spiel zu Spiel denken muss. Dass das bei Helm aktuell jedoch der Fall ist, das will ich nicht in Abrede stellen. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
brillantinbrutal Held von heute Geschrieben vor 7 Stunden Wustinger mit ST schrieb vor 27 Minuten: Der Druck auf alle Trainer ist immens, der Druck auf einen Austria-Trainer noch mal höher, weil "nur" gewinnen zu wenig ist, und der Meisterschaftsmodus hat die Situation nochmal zusätzlich verschärft. Mir kommen die Tränen. Wenn man mit dem Druck bei einem zum Beruf gemachten Hobby wie Fußball, wo es am Schluss eigentlich um absolut gar nichts geht, nicht zurecht kommt, sollte man hoffen, nie mit dem "echten Leben" konfrontiert zu werden. Für Thahammer wird der zitierte Satz schon stimmen. Helm schätze ich anders ein. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Wustinger mit ST Top-Schriftsteller Geschrieben vor 6 Stunden pramm1ff schrieb vor 9 Minuten: Die Langfrist-Strategie lässt sich eben sehr wohl auf den Trainer übertragen, sodass er eben nicht mehr nur von Spiel zu Spiel denken muss. In der Theorie ist das so, ja. In der Praxis leben wir in einer Welt, in der sich der Trainer dafür rechtfertigen soll, dass beim ersten Sieg in Salzburg seit 1000 Jahren der eingewechselte Aleksa nicht so super performt hat, bei einem Derbysieg ein Spieler nicht eigewechselt wurde, oder dass Raguz - der Strategie entsprechend - aussortiert wurde, obwohl er in Altach vielleicht ab der 75. Minute helfen hätte können. brillantinbrutal schrieb vor 9 Minuten: Mir kommen die Tränen. Wenn man mit dem Druck bei einem zum Beruf gemachten Hobby wie Fußball, wo es am Schluss eigentlich um absolut gar nichts geht, nicht zurecht kommt, sollte man hoffen, nie mit dem "echten Leben" konfrontiert zu werden. Für Thahammer wird der zitierte Satz schon stimmen. Helm schätze ich anders ein. Es geht da ja nicht nur um Helm. Dass der Meisterschaftsmodus den Druck auf alle erhöht hat und dass es kaum noch Zeit für nachhaltige Entwicklung gibt, weil nach 6 Runden der erste Trainer rausfliegt, haben ja schon ganz andere vor Helm festgestellt. Eine Reaktion darauf ist ja, dass die Punkteteilung abgeschafft wird - aber das wird die Situation nur marginal verbessern, wenn überhaupt. Aber hey, dafür haben wir jetzt eine spannendere Meisterschaft. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pramm1ff V.I.P. Geschrieben vor 5 Stunden Wustinger mit ST schrieb vor 54 Minuten: In der Praxis leben wir in einer Welt, in der sich der Trainer dafür rechtfertigen soll, dass beim ersten Sieg in Salzburg seit 1000 Jahren der eingewechselte Aleksa nicht so super performt hat, bei einem Derbysieg ein Spieler nicht eigewechselt wurde, oder dass Raguz - der Strategie entsprechend - aussortiert wurde, obwohl er in Altach vielleicht ab der 75. Minute helfen hätte können. Da hilft Transparenz... Präsident, Vorstand und Sportdirektion müssen klar kommunizieren an was der Trainer gemessen wird und wie die Ziele des Vereins aussehen. Dann geht der Druck in die richtige Richtung bzw. wird es auch mal mehr Verständnis geben. So wie es aktuell läuft, ist der Trainer immer der Trottel und badet auch Dinge aus, für die er nichts kann, während er Anreize hat sich zu verhalten, dass er auch die Arbeit anderer Fachabteilungen negativ beeinflusst. Ein Lose-Lose, wenn man nicht eingreift. Wustinger mit ST schrieb vor 54 Minuten: Es geht da ja nicht nur um Helm. Dass der Meisterschaftsmodus den Druck auf alle erhöht hat und dass es kaum noch Zeit für nachhaltige Entwicklung gibt, weil nach 6 Runden der erste Trainer rausfliegt, haben ja schon ganz andere vor Helm festgestellt. Eine Reaktion darauf ist ja, dass die Punkteteilung abgeschafft wird - aber das wird die Situation nur marginal verbessern, wenn überhaupt. Aber hey, dafür haben wir jetzt eine spannendere Meisterschaft. Das sehe ich, wie schon öfters angemerkt, nicht so. Das Ligaformat bietet jenen, die langfristige Entwicklung WOLLEN, enorm viele Chancen: 1) Einen Herbst, wo man was probieren kann, wenn man mit dem UPO leben kann - eben weil die Punkte halbiert werden/wurden und somit die Punkte im Frühling für den Saisonabschluss entscheidend sind. Ein junges Team bekommt 5 Monate für das Akklimatisieren, danach den Rückstand halbiert und kann am Ende voll angreifen. 2) Einen Frühling, wo man entweder nicht mehr absteigen kann und daher experimentieren kann oder eben wo man gegen durchschnittlich deutlich schlechtere Teams spielt und kadermäßig nicht derartige Kapazunder bräuchte. Insgesamt auch ein paar Spiele weniger als zuvor, was wiederum ein wenig Luft bei der Kaderdichte gibt. Natürlich ist das Ligaformat pures Gift für jene Vereine, die von Woche zu Woche kurzfristigen Zielen nachhecheln und immer das absolute Maximum anstreben. Dann zählt im Herbst nur das OPO und im Frühling muss jeder Tabellenplatz um jeden Preis verteidigt/erobert werden. Es gibt halt Leute die nutzen eine neue U-Bahn-Linie um mit 2x öfter umsteigen um 5 Minuten schneller ans Ziel zu kommen und andere freuen sich, dass auf der alten Strecke nun weniger los ist und nehmen den freien Sitzplatz als Anlass ein Buch zu lesen. Da ist auch per se kein richtig oder falsch dabei... 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tifoso vero ASB-Legende Geschrieben vor 3 Stunden Viereee schrieb vor 7 Stunden: Was muss noch passieren als die letzten Saisonen, um zu erkennen, dass eine Hsuptrunde ohne größere Investitionen 90% Glück ist mit unseren Möglichkeiten? Und dass solche Investitionen in unserer Liga nach hinten losgehen können, zeigen gerade die Grünen, da muss alles passen, wie zB bei Sturm damals - wir sind aber leider jener Verein, bei dem ein paar Clowns sich gerade über die Medien etwas ausrichten und lächerlich machen und der nicht für geniale Kaderplanung und Transfers bekannt ist. Vor ein paar Monaten haben hier noch ein paar gemeint, man muss zB Aleksa nach seinem guten Pass spielen lassen, heute ist was sein Potential betrifft etwas Realismus eingekehrt - das sind jetzt unsere Möglichkeiten, wir haben kein Geld für "EC Transfers" und wir müssen den Verein konsolidieren, d.h. mit Nachwuchsspielern die Kosten senken bzw Transferpotential erarbeiten und mit günstigen Transfers / Leihen nicht vorhandene Qualität ergänzen. Mit diesem Weg kann man keine EC Teilnahme planen, die kann maximal mit viel Glück passieren - und selbst dafür braucht man endlich eine langfristige Strategie und Kaderplanung, statt ständig am Rande der Liquidität mit einem teuren, alten Kader und limitiertem Transferpotential von unrealistischen EC Teilnahmen zu träumen. Das nenne ich defensive Strategie oder auch Ziellosigkeit. Klar kann man planen. Man kann planen dass man in der egenen Akademie (die ja nicht wenig kostet) gute Spieler ausbildet um sie in der Km (1-2 pro Jahr wäre schon sehr gut) einsetzen kann. Und somit die Früchte der teuren Saat erntet. Man kann aber auch planen (so wie es jetzt auch passiet), dass man in dre KM so gut arbeitet dass man einen europäischen Bewerb erreicht. Beides muss geschehen. Das ist meine Prämisse. Und zwar zeitgleich. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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