Markus Katzer - Geschäftsführer Sport


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Im ASB-Olymp
Berbatov schrieb vor einer Stunde:

Ich habe nie behauptet, dass ich eine Quelle habe oder wir in Schieflage kommen. Die Diskussion ist irgendwie eskaliert. Alles was ich geschrieben habe, ist dass hoffentlich jemand im Verein diese neue Strategie des Reinvestierens über mehrere Jahre durchgedacht und durchgerechnet hat. Denn es ist ein klarer Kurswechsel bei uns - wir haben davor jahrelang anders gehandelt. 

Daraus ist dann auf einmal entstanden, dass ich eine Finanzkrise herbei fantasiere. Deswegen werde ich es nach diesem Post auch damit belassen. 

 

Das ist kein Fehler in der Budgetplanung, wenn es bereits nach einer Saison eintritt. Das ist einfach ein nationales Minus das es immer schon gab. Wir mussten immer schon Spieler verkaufen (oder uns für Europa qualifizieren), um das nationale Minus zu schließen. Nur waren das früher laut den Geschäftsberichten immer so 5-6 Millionen und es hat meist ein Spielerverkauf gereicht. Da hat man dann eben einen Wöber für 7 Mio verkauft und dafür Spieler um 2 Mio geholt. Inzwischen wird das nationale Minus aber locker über 10 Millionen sein. Achtung: Das ist jetzt eine Vermutung von mir anhand der Personalkosten, die in den letzten 2 Jahren um 10 Millionen (von 18 auf 28) gestiegen und dieses Jahr wohl wegen Gulliksen, Ndzie, Horn, Dahl und Tilio nochmal hochgegangen sind.

Und genau das zeigt ja auch schon, warum ich leichte Bedenken habe. Unser nationales Minus ist jetzt größer als vor 5 Jahren. Aber wir sind international und national weniger erfolgreich als vor 5 Jahren. Das passt irgendwie nicht zusammen. 

 

Genau da liegt dein Denkfehler. Es ist ein großer Unterschied, ob du nach einer guten Saison 2-3 Stammspieler abgibst, weil die nicht zu halten sind, oder ob du nach einer schlechten Saison 2-3 Spieler abgeben musst, um das nationale Minus zu schließen.

Im ersten Fall kannst du beispielsweise Spieler um 15 Millionen verkaufen und dafür wieder Spieler um 5 Millionen nachkaufen. Du steigst dann aus Transfers mit einem Plus von 10 Mio aus und hast noch gute Chancen auf eine EC-Saison, weil die Mannschaft ja in der vergangenen Saison halbwegs intakt war. Also im Worst Case ein Transferplus von 10 Mio (mit dem man das nationale Minus abdecken kann) und eine schwarze Null im Geschäftsjahr, im Best Case mit Europacup um die 10 Mio Jahresgewinn. Wären wir ständig in so einer Situation, dann wäre ich auch ziemlich gelassen. Leider läuft es aktuell sportlich aber sehr schlecht, wodurch Szenario 2 immer realistischer wird.

Wenn du aber eine schlechte Saison abschließt (Szenario 2), die EC-Qualiplätze verpasst, dann ein nationales Loch von 10 Mio hast, gehst du mit ganz anderen Karten in die Sommertransferzeit. Dann verkaufst du die gleichen Spieler nicht mehr für 15 Mio sondern vielleicht nur noch für 12 Mio (schon alleine weil die international nicht bis ins Viertelfinale gekommen sind). D.h. nach dem Decken vom nationalen Minus hast du dann nur noch 2 Mio Transferbudget für eine schwarze Null übrig. Das heißt wiederum der Kader für die kommende Saison wird höchstwahrscheinlich schlechter. Und dann steckt du im Teufelskreis, der dann richtig mies werden kann. Denn wenn du dann nochmal im UPO landest und den EC verpasst, musst du wieder 10 Millionen irgendwie auftreiben (denn das nationale Minus kannst du nicht so schnell kleiner machen, da es ja von langfristigen Spielerverträgen kommt) - nur hast du jetzt keinen Pool von 7 heißen Spieleraktien mehr, sondern nur noch 4-5, bei denen die Verträge alle auch nicht mehr so lange laufen, weil inzwischen ja wieder ein Jahr rum ist und die jetzt ein zweites schlechtes Jahr gespielt haben. Und im übernächsten Jahr musst du wieder 10 Mio. auftreiben. Deswegen ist es auch keine Option, einfach einmal ein Jahr mit ein paar Millionen Minus abzuschließen - denn das löst überhaupt kein Problem sondern erhöht nur das Risiko und auch den Druck für die Folgejahre. Mehr Druck bedeutet dann auch wieder mehr Potenzial für Fehlentscheidungen beim Trainer, weil man weniger Geduld aufbringen kann. Ein Minus von 5-8 Millionen wird uns also nicht das Genick brechen und wir würden es locker überleben, aber es würde sehr viel für die Zukunft verändern. 

 

So viele Annahmen liegen nicht zu Grunde. Das von mir beschriebene Szenario ist einfach schlechte nationale Platzierungen mit einem sehr teuren Kader über mehrere Saisonen.

Die restlichen "Annahmen" kann man sich aus den Geschäftsberichten ziehen. Dass z.B. die Personalaufwände in den letzten 8 Jahren immer zwischen 18 und 22 Mio. lagen, zeigt dass der Kader der letzten Saison sehr viel teurer war (mit 28 Mio). Dass nach den Sommertransfers der Kader diese Saison nochmal teurer ist, ist auch keine steile These. Dass früher das nationale Minus bei 5-6 Millionen war (als wir ca. 20 Mio Personalaufwand hatten), sieht man auch schön in den Geschäftsberichten von jenen Saisonen, wo man nicht im Europacup war.  Dass unser nationales Minus jetzt bei mind. 10 Mio ist, ist also auch keine steile These, wenn man 1 und 1 zusammenzählt.

Und fürs Protokoll: ich würde auch nicht so budgetieren, dass wir im absoluten Worst Case kein Minus machen. Ich würde einfach eine gesunde Mischung machen. Ich würde - solange wir uns sportlich nicht stabilisiert haben - auf keinen Fall Millionen für durchschnittliche Spieler aus dem Fenster werfen oder unsere Personalkosten um 10 Millionen erhöhen. Sobald wir uns sportlich stabilisiert haben und wieder regelmäßig Zweiter oder zumindest Dritter werden, würde ich aggressiver die Gewinne reinvestieren. Aber aktuell agieren wir am Transfermarkt als hätten wie die Kohle wie Sturm, sind aber sportlich erfolgloser als der WAC. Und genau so ein Verhalten kann dir halt langfristig alles kaputt machen.

Vielen Dank. 

Man merkt, dass da jemand Ahnung hat. Was ich noch hinzufügen will. 

Wenn die anderen Vereine wissen, dass wir Spieler verkaufen müssen, dann sind die Ablösen viel niedriger als wenn unsere Spieler "unverkäuflich" sind.

Somit bin ich ein Fan davon mit einem gewissen Polster zu agieren und auch mal bei einem Angebot nein zu sagen.

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mido456 schrieb vor 43 Minuten:

Vielen Dank. 

Man merkt, dass da jemand Ahnung hat. Was ich noch hinzufügen will. 

Wenn die anderen Vereine wissen, dass wir Spieler verkaufen müssen, dann sind die Ablösen viel niedriger als wenn unsere Spieler "unverkäuflich" sind.

Somit bin ich ein Fan davon mit einem gewissen Polster zu agieren und auch mal bei einem Angebot nein zu sagen.

Im Nachhinein gesehen, hätte Rapid tatsächlich weniger oft nein sagen sollen bei den zahlreichen guten Angeboten für einige Spieler bei uns (die auch noch da sind). Dann hätte man jetzt zusätzlich zu der schlechten Performance am Rasen einen noch größeren finanziellen Polster als jetzt schon. Einen solchen mit dem man eh wieder nichts anzufangen weiß.

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Postet viiiel zu viel
mido456 schrieb vor einer Stunde:

Vielen Dank. 

Man merkt, dass da jemand Ahnung hat. Was ich noch hinzufügen will. 

Wenn die anderen Vereine wissen, dass wir Spieler verkaufen müssen, dann sind die Ablösen viel niedriger als wenn unsere Spieler "unverkäuflich" sind.

Somit bin ich ein Fan davon mit einem gewissen Polster zu agieren und auch mal bei einem Angebot nein zu sagen.

Musst halt aufpassen dasd nicht zu viele Fountas im Kader hast 

 

Oder schlimmer - du sie dir selber heranzüchtest

bearbeitet von GrünesWienerBlut

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Bunter Hund im ASB

Um die Diskussion der Finanzen in seriöse Bahnen zu lenken, hier einige Synonyme zu Geld:

Flocken, Kies, Knete, Kohle, Kröten, Marie, Mäuse, Moos, Pieben, Schotter, Zaster.

Die abschließende Frage ist: Haben wir das alles und was genau hat dies mit der Leistung Katzers im sportlichen Bereich zu tun?

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Weltklassekicker
Berbatov schrieb vor 4 Stunden:

Ich habe nie behauptet, dass ich eine Quelle habe oder wir in Schieflage kommen. Die Diskussion ist irgendwie eskaliert. Alles was ich geschrieben habe, ist dass hoffentlich jemand im Verein diese neue Strategie des Reinvestierens über mehrere Jahre durchgedacht und durchgerechnet hat. Denn es ist ein klarer Kurswechsel bei uns - wir haben davor jahrelang anders gehandelt. 

Daraus ist dann auf einmal entstanden, dass ich eine Finanzkrise herbei fantasiere. Deswegen werde ich es nach diesem Post auch damit belassen. 

 

Das ist kein Fehler in der Budgetplanung, wenn es bereits nach einer Saison eintritt. Das ist einfach ein nationales Minus das es immer schon gab. Wir mussten immer schon Spieler verkaufen (oder uns für Europa qualifizieren), um das nationale Minus zu schließen. Nur waren das früher laut den Geschäftsberichten immer so 5-6 Millionen und es hat meist ein Spielerverkauf gereicht. Da hat man dann eben einen Wöber für 7 Mio verkauft und dafür Spieler um 2 Mio geholt. Inzwischen wird das nationale Minus aber locker über 10 Millionen sein. Achtung: Das ist jetzt eine Vermutung von mir anhand der Personalkosten, die in den letzten 2 Jahren um 10 Millionen (von 18 auf 28) gestiegen und dieses Jahr wohl wegen Gulliksen, Ndzie, Horn, Dahl und Tilio nochmal hochgegangen sind.

Und genau das zeigt ja auch schon, warum ich leichte Bedenken habe. Unser nationales Minus ist jetzt größer als vor 5 Jahren. Aber wir sind international und national weniger erfolgreich als vor 5 Jahren. Das passt irgendwie nicht zusammen. 

 

Genau da liegt dein Denkfehler. Es ist ein großer Unterschied, ob du nach einer guten Saison 2-3 Stammspieler abgibst, weil die nicht zu halten sind, oder ob du nach einer schlechten Saison 2-3 Spieler abgeben musst, um das nationale Minus zu schließen.

Im ersten Fall kannst du beispielsweise Spieler um 15 Millionen verkaufen und dafür wieder Spieler um 5 Millionen nachkaufen. Du steigst dann aus Transfers mit einem Plus von 10 Mio aus und hast noch gute Chancen auf eine EC-Saison, weil die Mannschaft ja in der vergangenen Saison halbwegs intakt war. Also im Worst Case ein Transferplus von 10 Mio (mit dem man das nationale Minus abdecken kann) und eine schwarze Null im Geschäftsjahr, im Best Case mit Europacup um die 10 Mio Jahresgewinn. Wären wir ständig in so einer Situation, dann wäre ich auch ziemlich gelassen. Leider läuft es aktuell sportlich aber sehr schlecht, wodurch Szenario 2 immer realistischer wird.

Wenn du aber eine schlechte Saison abschließt (Szenario 2), die EC-Qualiplätze verpasst, dann ein nationales Loch von 10 Mio hast, gehst du mit ganz anderen Karten in die Sommertransferzeit. Dann verkaufst du die gleichen Spieler nicht mehr für 15 Mio sondern vielleicht nur noch für 12 Mio (schon alleine weil die international nicht bis ins Viertelfinale gekommen sind). D.h. nach dem Decken vom nationalen Minus hast du dann nur noch 2 Mio Transferbudget für eine schwarze Null übrig. Das heißt wiederum der Kader für die kommende Saison wird höchstwahrscheinlich schlechter. Und dann steckt du im Teufelskreis, der dann richtig mies werden kann. Denn wenn du dann nochmal im UPO landest und den EC verpasst, musst du wieder 10 Millionen irgendwie auftreiben (denn das nationale Minus kannst du nicht so schnell kleiner machen, da es ja von langfristigen Spielerverträgen kommt) - nur hast du jetzt keinen Pool von 7 heißen Spieleraktien mehr, sondern nur noch 4-5, bei denen die Verträge alle auch nicht mehr so lange laufen, weil inzwischen ja wieder ein Jahr rum ist und die jetzt ein zweites schlechtes Jahr gespielt haben. Und im übernächsten Jahr musst du wieder 10 Mio. auftreiben. Deswegen ist es auch keine Option, einfach einmal ein Jahr mit ein paar Millionen Minus abzuschließen - denn das löst überhaupt kein Problem sondern erhöht nur das Risiko und auch den Druck für die Folgejahre. Mehr Druck bedeutet dann auch wieder mehr Potenzial für Fehlentscheidungen beim Trainer, weil man weniger Geduld aufbringen kann. Ein Minus von 5-8 Millionen wird uns also nicht das Genick brechen und wir würden es locker überleben, aber es würde sehr viel für die Zukunft verändern. 

 

So viele Annahmen liegen nicht zu Grunde. Das von mir beschriebene Szenario ist einfach schlechte nationale Platzierungen mit einem sehr teuren Kader über mehrere Saisonen.

Die restlichen "Annahmen" kann man sich aus den Geschäftsberichten ziehen. Dass z.B. die Personalaufwände in den letzten 8 Jahren immer zwischen 18 und 22 Mio. lagen, zeigt dass der Kader der letzten Saison sehr viel teurer war (mit 28 Mio). Dass nach den Sommertransfers der Kader diese Saison nochmal teurer ist, ist auch keine steile These. Dass früher das nationale Minus bei 5-6 Millionen war (als wir ca. 20 Mio Personalaufwand hatten), sieht man auch schön in den Geschäftsberichten von jenen Saisonen, wo man nicht im Europacup war.  Dass unser nationales Minus jetzt bei mind. 10 Mio ist, ist also auch keine steile These, wenn man 1 und 1 zusammenzählt.

Und fürs Protokoll: ich würde auch nicht so budgetieren, dass wir im absoluten Worst Case kein Minus machen. Ich würde einfach eine gesunde Mischung machen. Ich würde - solange wir uns sportlich nicht stabilisiert haben - auf keinen Fall Millionen für durchschnittliche Spieler aus dem Fenster werfen oder unsere Personalkosten um 10 Millionen erhöhen. Sobald wir uns sportlich stabilisiert haben und wieder regelmäßig Zweiter oder zumindest Dritter werden, würde ich aggressiver die Gewinne reinvestieren. Aber aktuell agieren wir am Transfermarkt als hätten wie die Kohle wie Sturm, sind aber sportlich erfolgloser als der WAC. Und genau so ein Verhalten kann dir halt langfristig alles kaputt machen.

Ich sehe hier einen Grundfehler in der Kalkulation bei dir ehrlicherweise: Du gehst davon aus, dass die 28 Mio. € Personalkosten die Grundpersonalkosten sind. 

Es ist eigentlich allgemein bekannt, dass wir sehr hohe EC Prämien an die Spieler auszahlen, daher musst du hier locker 3 - 5 Mio.€ für den EC mit Viertelfinale wegrechnen, damit bist bei 23 - 25 Mio. € nach bisherigen 20 -22 Mio. € - und diese Steigerung kannst eig mit der normalen Steigerung im Sport mehr oder weniger plus etwas teureren Kader erklären. 

Oder glaubst du, dass die Spieler heuer dieselben EC Prämien haben wie letztes Jahr? 

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Weltklassecoach
9 hours ago, Sbg_joker said:

Ich sehe hier einen Grundfehler in der Kalkulation bei dir ehrlicherweise: Du gehst davon aus, dass die 28 Mio. € Personalkosten die Grundpersonalkosten sind. 

Es ist eigentlich allgemein bekannt, dass wir sehr hohe EC Prämien an die Spieler auszahlen, daher musst du hier locker 3 - 5 Mio.€ für den EC mit Viertelfinale wegrechnen, damit bist bei 23 - 25 Mio. € nach bisherigen 20 -22 Mio. € - und diese Steigerung kannst eig mit der normalen Steigerung im Sport mehr oder weniger plus etwas teureren Kader erklären. 

Oder glaubst du, dass die Spieler heuer dieselben EC Prämien haben wie letztes Jahr? 

Das ist korrekt. Wenn du dann aber die Gehälter von Ndzie, Horn, Gulliksen, Dahl und Tilio sowie die Kosten für Klauß, Stöger und den neuen Trainer (bzw. nächste Saison dann neuer Trainer + Stöger & Sageder) dazurechnest, werden wie wieder irgendwo bei so 28 Mio. rauskommen - ganz ohne Prämien. Genau werden wir das dann im nächsten Geschäftsbericht sehen können. Da stecken dann zwar auch Conference League Gruppenphase Prämien drin, aber die dürften dann nicht mehr so hoch sein.

Lass den aktuellen Kader von mir aus nur 26 Mio. ohne EC-Prämien kosten. Das wären immer noch 6 Millionen mehr Personalkosten als zu jener Zeit, wo das nationale Minus 5-6 Millionen betrug. Wenn man dann davon ausgeht, dass andere Umsatzquellen um 2 Millionen verbessert werden konnten (Sponsoring, Ticketing, Merchandising), würde das immer noch relativ leicht auf ein nationales Minus von 10 Millionen kommen. Wir diskutieren hier also darum, ob das jährliche Loch 10 Millionen oder 13 Millionen groß ist.

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Weltklassekicker
Berbatov schrieb vor einer Stunde:

Das ist korrekt. Wenn du dann aber die Gehälter von Ndzie, Horn, Gulliksen, Dahl und Tilio sowie die Kosten für Klauß, Stöger und den neuen Trainer (bzw. nächste Saison dann neuer Trainer + Stöger & Sageder) dazurechnest, werden wie wieder irgendwo bei so 28 Mio. rauskommen - ganz ohne Prämien. Genau werden wir das dann im nächsten Geschäftsbericht sehen können. Da stecken dann zwar auch Conference League Gruppenphase Prämien drin, aber die dürften dann nicht mehr so hoch sein.

Lass den aktuellen Kader von mir aus nur 26 Mio. ohne EC-Prämien kosten. Das wären immer noch 6 Millionen mehr Personalkosten als zu jener Zeit, wo das nationale Minus 5-6 Millionen betrug. Wenn man dann davon ausgeht, dass andere Umsatzquellen um 2 Millionen verbessert werden konnten (Sponsoring, Ticketing, Merchandising), würde das immer noch relativ leicht auf ein nationales Minus von 10 Millionen kommen. Wir diskutieren hier also darum, ob das jährliche Loch 10 Millionen oder 13 Millionen groß ist.

Das der Kader jetzt teurer ist, als der letzte Saison bestreite ich ja gar nicht. 
Was aber berücksichtigt werden muss ist, dass wir auch die Gehälter von Burgstaller (war Bestverdiener bei der Verpflichtung), Beljo (haben wir zum Teil gezahlt), Sangare (kam von Salzburg und war sicher nicht billig) und Jansson (gut der wird nicht so teuer gewesen sein) nicht mehr bezahlen. 
Und Klauß ist ausbezahlt worden im Herbst.

also werden wir wohl nur um die 1 - 2 Mio.€ teurer sein als zuvor. 
 

Und generell glaube ich an höhere Sponsoreinnahmen als deine angenommen 2 Mio.€ (ich gehe von > 3 Mio.€ aus).

 

Was du komplett außer acht lässt ist, dass Knipping massiv an der internen Kostenstruktur geschraubt hat und hier (laut Medienberichten) 1-1,5 Mio.€ eingespart hat. 
 

Wenn du das alles addierst, kommen wir im nationalen Minus so auf ungefähr 6 bis 7 Mio.€ - womit sich im Verhältnis nicht viel zu früher geändert hat - im Gegensatz zu Riesenzahl von 13 Mio.€ 

 

Ja, auch das muss man bezahlen, aber das ist nicht so eine Hiobsbotschaft wie ursprünglich verbreitet 

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Weltklassecoach
39 minutes ago, Sbg_joker said:

Das der Kader jetzt teurer ist, als der letzte Saison bestreite ich ja gar nicht. 
Was aber berücksichtigt werden muss ist, dass wir auch die Gehälter von Burgstaller (war Bestverdiener bei der Verpflichtung), Beljo (haben wir zum Teil gezahlt), Sangare (kam von Salzburg und war sicher nicht billig) und Jansson (gut der wird nicht so teuer gewesen sein) nicht mehr bezahlen. 
Und Klauß ist ausbezahlt worden im Herbst.

also werden wir wohl nur um die 1 - 2 Mio.€ teurer sein als zuvor. 
 

Und generell glaube ich an höhere Sponsoreinnahmen als deine angenommen 2 Mio.€ (ich gehe von > 3 Mio.€ aus).

 

Was du komplett außer acht lässt ist, dass Knipping massiv an der internen Kostenstruktur geschraubt hat und hier (laut Medienberichten) 1-1,5 Mio.€ eingespart hat. 
 

Wenn du das alles addierst, kommen wir im nationalen Minus so auf ungefähr 6 bis 7 Mio.€ - womit sich im Verhältnis nicht viel zu früher geändert hat - im Gegensatz zu Riesenzahl von 13 Mio.€ 

 

Ja, auch das muss man bezahlen, aber das ist nicht so eine Hiobsbotschaft wie ursprünglich verbreitet 

Ich würde sagen wir setzen die Diskussion in einem Jahr fort. Dann wissen wir beide mehr als jetzt.

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Im ASB-Olymp
mido456 schrieb vor 15 Stunden:

Vielen Dank. 

Man merkt, dass da jemand Ahnung hat. Was ich noch hinzufügen will. 

Wenn die anderen Vereine wissen, dass wir Spieler verkaufen müssen, dann sind die Ablösen viel niedriger als wenn unsere Spieler "unverkäuflich" sind.

Somit bin ich ein Fan davon mit einem gewissen Polster zu agieren und auch mal bei einem Angebot nein zu sagen.

die Auswirkungen von Verkaufsdruck auf den erzielten Erlös haben wir ja still lächelnd beim Stadtrivalen beobachten können.

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Sterz schrieb vor 18 Stunden:

In den Statuten des SK Rapid Wien geht folgendes hervor.

§ 2. Zweck des Vereins (1) Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn gerichtet. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke iSd §§ 34 ff BAO. (2) Der Vereinszweck ist die Förderung, Pflege und Verbreitung des Fußballsports.

Es ist zwar der falsche Fredl. ich hoffe, dass ich zur Beendigung der Diskussion einen Beitrag leisten konnte.

 

Der Profifußball hängt in einer GmbH, schon länger.

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ASB-Halbgott
Berbatov schrieb vor 4 Stunden:

Ich würde sagen wir setzen die Diskussion in einem Jahr fort. Dann wissen wir beide mehr als jetzt.

Ich kenne nur die Werte von früher, aber grob überschlagen hatten wir letzte Saison Aufwendungen fürs internationale Geschäft von 13 Millionen, davon knapp 4 Millionen Spielerpämien. Der Rest sind v.a. Ordnerkosten, VIP, Fanreisen und verschiedene Sachaufwendungen. Im Prinzip ca. die Hälfte der Einnahmen bleibt über. Diese Ausgaben würden wir uns natürlich ersparen ohne Qualifikation.

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