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greenwhitespirit

Homophobie im Stadion/Kurve

212 posts in this topic

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Herzlich willkommen im Forum. Mich ärgern diese Sprechchöre ebenso. Was man dagegen tun kann? Wenn ich auswärts im Block stehe, dann höre ich bei „Schwuler XY“ einfach auf zu supporten. Mache ich aber auch so bei zb „Tod und Hass dem FAK“, oder „hängts as auf die schwoaze Sau“. Glaube darüber hinaus kann man wohl nur versuchen das direkten Gespräch mit Fanklubleuten zu suchen. 

Ganz generell ist es aber natürlich schwer eine Grenze zu ziehen, welche Sprechchöre noch okay sind und welche, die man besser lassen sollte. Schwulenfeindliche und rassistische werde ich jedenfalls nicht vermissen.

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rabbitmountain schrieb vor 1 Minute:

Herzlich willkommen im Forum. Mich ärgern diese Sprechchöre ebenso. Was man dagegen tun kann? Wenn ich auswärts im Block stehe, dann höre ich bei „Schwuler XY“ einfach auf zu supporten. Mache ich aber auch so bei zb „Tod und Hass dem FAK“, oder „hängts as auf die schwoaze Sau“. Glaube darüber hinaus kann man wohl nur versuchen das direkten Gespräch mit Fanklubleuten zu suchen. 

Ganz generell ist es aber natürlich schwer eine Grenze zu ziehen, welche Sprechchöre noch okay sind und welche, die man besser lassen sollte. Schwulenfeindliche und rassistische werde ich jedenfalls nicht vermissen.

Wo gibt es bei uns rassistische Sprechchöre? 

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ImmerWiederRapidWien schrieb vor 2 Minuten:

Wo gibt es bei uns rassistische Sprechchöre? 

War ganz generell auf Sprechchöre in Stadien bezogen, nicht auf Rapid im Speziellen.

Edith: Rassistische Gesänge habe ich bei uns nur einmal beim Stadthallenturnier gegen die Austria erlebt. Da wurde Okotie mit Affenlauten beleidigt.

Edited by rabbitmountain

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greenwhitespirit schrieb vor 6 Minuten:

Grüß euch, liebe Rapidler und Freunde!

Nach Jahren des Mitlesens gibt’s jetzt endlich auch einmal einen ersten Post von mir 😉

Ich bin seit meinen frühen Kindheitsjahren gemeinsam mit meinen Freunden begeistertes Mitglied im Block. Rapid determiniert mein Leben und es gibt für mich nichts Schöneres als einen Heimsieg in Hütteldorf!

Anlässlich eines Interviews von Helmut Mitter (Rechtshilfe Rapid) auch in Bezug auf Homophobie im Stadion bzw. in der Kurve würde ich gerne ein paar persönliche Gedanken loswerden und vielleicht dem ein oder anderen einen ehrlichen Einblick in ein leider immer noch sehr präsentes Problem auch in unserer Kurve geben.

Zunächst bin ich davon überzeugt, dass zumindest der Großteil unserer Kurve wahrlich kein Problem damit hat, wenn sich zwei Menschen lieben. Wieso auch? In Zeiten von weltweitem Hass und Gewalt ist es doch gerade die Liebe, die uns Menschen am Leben hält und die wir nicht bekämpfen dürfen. Ich glaube mittlerweile sagen zu können, dass es heutzutage eigentlich selbstverständlich ist, dass es keinen Unterschied machen darf ob jemand auf Männer, Frauen oder eben beide Geschlechter steht.  Nicht nur für mich (ich stehe zu 100% zu mir selbst und meiner sexuellen Orientierung) als schwulen Fußballer und Rapidler, sondern auch für tausende andere Rapidler und Rapidlerinnen ist es jedes Mal sehr schmerzhaft, wenn im Kollektiv homosexuellenfeindliche Sprechchöre angesungen werden. Ich glaube einfach, dass vielen Leuten gar nicht bewusst ist, wie schwierig und zehrend das gerade für die Jüngeren unter uns, die sich vom gleichen Geschlecht angezogen fühlen, ist. Es ist Fakt, dass sich im Stadion, in der Kurve und generell im gesamten Fußball sehr viele homosexuelle Menschen befinden und ich frage mich, ob es wirklich sein muss, bei gleichgesinnten Anhängern ein  sehr unangenehmes Gefühl der Ausgrenzung zu erzeugen. Seit längerer Zeit überlege ich, wie man sowas in Zukunft unterbinden kann… Mich würde eure Meinung zu dem Thema sehr interessieren! Ich glaube, dass Homophobie ein Thema ist, das man offen, ehrlich und sachlich diskutieren sollte.

Ich hoffe ihr versteht mich nicht falsch, ich will hier wirklich nicht mit dem moralischen Zeigefinger irgendwem mein Weltbild vermitteln. Ich würde mir nur wünschen, dass jeder und jede die hier im Forum mitliest sich zumindest die Frage stellt – was bewirke ich möglicherweise mit homophoben Äußerungen bei den betroffenen Menschen und habe ich wirklich ein Problem damit, wenn ein Mann einen Mann oder eine Frau eine Frau liebt? Ich bin überzeugt davon, dass Hass gegenüber Personen aufgrund einer Eigenschaft, für die sie absolut nichts können – sei es Hautfarbe, die Herkunft, Größe oder eben die sexuelle Orientierung nichts im Stadion verloren haben darf. Wir sind alle Rapidler und sollten das Gemeinsame betonen! Wir alle lieben diesen einzigartigen Verein und es gibt nichts Schöneres als an einem Sonntag nach einem grün-weißen Fußballfest aus Hütteldorf Richtung nach Hause zu fahren! Meine Zeilen sollen einfach einen Input aus Sicht eines immer wieder betroffenen Rapidlers darstellen. Ich freu mich über eine konstruktive Diskussion und wünsche uns allen noch eine geile Saison! 😊

schwerer Stoff an einem Montag morgen....

Vorausgeschickt, und entschuldige die direkte Ausdrucksweise, ist es mir furzegal, mit wem du oder irgendwer anderer ins Bett steigt, vorausgesetzt beide sind damit einverstanden und alles spielt im legalen Bereich. Und was ihr dort macht, ist mir unter den selben Voraussetzungen, genau so wurscht. 

Den Fett markierten Teil, und eh auch den Rest des Textes, teile ich voll mit dir. 

Grundsätzlich: ich stehe generell nicht so auf diverse Beschimpfungen und gefühlsmässig ist das in den letzten Jahren etwas besser geworden, diverse SEH und Tod und Hass bzw. schwuler FAK schreie ich sowieso nicht mit. Da beim "shalalalala, wir hassen alle Bullen" die Melodie sehr eingänglich und zum mitsingen animiert, singe ich zwar mit, erlaube mir aber im Sinne der Toleranz den Text in "wir lassen alle pudern" zu formulieren. 

Ich fürchte aber, das wird ein langwieriger und langsamer Prozess, homophobe Sprüche aus dem Stadion zu bekommen, denn das Publikum ist doch sehr gemischt, und ein paar Eierbären die unangenehm hervortreten gibt es immer wieder. Und andere wiederum denken weder nach was sie von sich geben, und auch nicht wieviele Menschen dadurch peinlich berührt oder betroffen sind. Ich entsinne mich, mal gelesen haben dass ca. 10 % der Menschen homosexuell sind, du kannst also davon ausgehen, dass bei einem Spiel je nach Auslastung 1500 bis 2500 andere Personen im Stadion ebenso betroffen sind.

Wenn es eine Initiative gibt, Unterschriftenliste oder sonstwas, oder man vielleicht mal einen Fanmonat ausruft, bei dem bei allen Heimspielen zum Zeichen dass Homophobie beim SK Rapid nichts verloren haben sollte ein Ribbon oder sonstwas angesteckt werden kann oder soll, wäre ich jedenfalls dabei. 

 

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oestl schrieb vor 4 Minuten:

Stadionverbot für Alle !

volltrottelkommentar.

kannst du das thema entweder ernst nehmen oder ignorieren? verbindlichsten dank.

 

@greenwhitespirit

sowohl deine initiative ansich als auch der stil, wie du es angehst ist sehr lobenswert.

ich sehe es ähnlich wie @rabbitmountain und singe nicht mit, was das problem ansich nicht löst.

es ist schade, dass man das heutzutage überhaupt noch aktiv thematisieren muss, aber so ist das leider.

vom weg her, denke ich, wird es nur im konsens mit der fanszene funktionieren, da sie wohl anderenfalls reflexartig auf stur stellen.

schade ist, dass viele dafür immer noch kein g'spür haben. ich habe auch im freundeskreis ein paar spezialisten, von denen ich das nicht erwartet hätte.

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Zum Thema:

Ich halte es auch so das ich bei gewissen "Rufen" einfach nicht mitmache. Es gibt sicher einen Wandel in der Bedeutung, oder besser gesagt in der Deutung gewisser Rufe und Lieder. Vieles was noch in den 80igern als "normal" gegolten hat wäre heute undenkbar. So gesehen wird sich einiges von selbst aufhören.

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rabbitmountain schrieb vor 28 Minuten:

Herzlich willkommen im Forum. Mich ärgern diese Sprechchöre ebenso. Was man dagegen tun kann? Wenn ich auswärts im Block stehe, dann höre ich bei „Schwuler XY“ einfach auf zu supporten. Mache ich aber auch so bei zb „Tod und Hass dem FAK“, oder „hängts as auf die schwoaze Sau“. Glaube darüber hinaus kann man wohl nur versuchen das direkten Gespräch mit Fanklubleuten zu suchen. 

Ganz generell ist es aber natürlich schwer eine Grenze zu ziehen, welche Sprechchöre noch okay sind und welche, die man besser lassen sollte. Schwulenfeindliche und rassistische werde ich jedenfalls nicht vermissen.

Also ich persönlich finde die Grenze sollte man immer dort ziehen, wo jemand keine aktive Entscheidung getroffen hat für die Eigenschaft auf die man sich bezieht. Wer sich dazu entschließt, den Verein aus dem 10ten Bezirk zu supporten, der wird ein "Scheiß FAK" sicherlich aushalten. Ich glaube auch, dass ein erwachsener Schiedsrichter, der sich bewusst dafür entscheidet, ein Fußballmatch zu pfeifen, entsprechende Beleidigungen eher aushalten wird als jemand, der rein aufgrund einer angeborenen Eigenschaft (Hautfarbe, Größe, soziale Schicht, sexuelle Orientierung, etc.) angefeindet wird. Ich glaube die Grenze sollte jedenfalls das sein, wofür man nichts kann! Anfeindungen aufgrund sportlicher Rivalität gehören meiner Meinung nach dazu und werden auch von niemandem ernst genommen. Ich fühle mich als Rapidler nicht persönlich angegriffen, wenn irgendwer "Scheiß SCR" ruft :)

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Riesen Respekt für deine Worte und deinem Mut!

Ich halte es wie die Meisten, dass ich bei div. Sprechchören nicht mitmache. Egal ob es da um Homophobie oder Beschimpfungen unter der Gürtellinie geht. (bzgl. Rassismus gibts da GSD eh keine mehr im Rapid-Stadion!?)

Klar, bei meinen Stadionbesuchen die sich pro Saison meist auf 1-2 Händen abzählen lassen, ein schwacher Beitrag; aber ich denke und hoffe über kurz oder lang werden auch diese Sprechchöre gänzlich aus dem Weststadion verschwinden.

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maindrop schrieb vor 3 Minuten:

volltrottelkommentar.

kannst du das thema entweder ernst nehmen oder ignorieren? verbindlichsten dank.

 

Das Liedchen muß man aushalten ohne gleich ein Politikum daraus zu machen. Wenn man sagt du spielst wie ein Mädchen ist es diskreminierend für alle Frauen ? Und teilweise sind die Schwulen wie sie sich beim DSDS und Lifeball geben, das übertrieben Tuntige, eh auch zu hinterfragen...

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