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Banklwärmer
Boidi schrieb vor 8 Stunden:

@Bernd Hartweger Kannst du mal in deiner Rolle nachfragen was der scheiß soll?

Ich werd ihnen eh auch ein Mail schreiben was dies soll und auf welcher rechtlichen Grundlage die passiert und evtl mal bei der AK nachfragen

Also wenn ich es richtig verstehe, sind IM ausgewiesenen Preis für das Abo oben beispielsweise Kat. C, Mitgliederpreis = 275,-) die Gebühren für Eventim von 5,- extra ausgewiesen. Ähnlich, wie Tankstellen seit einiger Zeit den Preis aufschlüsseln nach Nettopreis, Mineralölsteuer, USt etc.. 
Das ist ja grundsätzlich gut und transparent. Für uns als Konsumenten macht es eigentlich keinen Unterschied, ob von den 275,- ein Betrag von 3,-, 5,- oder 10,- hier mit dem Lieferanten vereinbart ist. Für uns als Mitglieder ist hingegen relevant, ob gut gewirtschaftet wird, die "make or buy" - Entscheidung nachvollziehbar getroffen wurde, die Vergabe nach der Ausschreibung im Interesse der GmbH und damit des Vereins erfolgt ist.
Da ich mich beruflich mit Zahlungssystemen, Ticketingsystemen, etc. eine Zeit lang beschäftigen durfte, kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen, dass proprietäre (d.h. eigene, selbstentwickelte, selbstgewartete) Systeme für Geschäftsvorgänge, die nicht super spezifisch und individuell sind, selten die bessere Lösung sind, wenn man die Kosten ehrlich betrachtet und zB auch bedenkt, mit welcher Geschwindigkeit mittlerweile Anpassungen aus Sicherheitsgründen, Änderungen bei Betriebssystemen und Benutzeroberflächen von Endgeräten, Zahlungsmittelintegration etc. erfolgen müssen.
Ob Eventim die beste Option in Summe aller Faktoren war kann ich nicht beurteilen weil ich im Beschaffungsprozess nicht involviert war, ich habe aber aktuell überhaupt keinen Grund anzunehmen, dass sich unsere GF wissentlich nicht für das beste Angebot (das muss nicht zwingend das billigste sein) entschieden hat.
Wenn das plausibel in Frage gestellt wird, werde ich mich aber natürlich noch näher schlau machen.  

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Rapid Wien
Boidi schrieb vor 34 Minuten:

Den Ticketshop und den Fanshop am ersten Tag des Mitgliederaboverkaufs zu schließen ist auch eine glorreiche idee:facepalm:

betrifft nur den Fanshop und nicht den Ticketshop bzw. Fancorner

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auf allen Positionen einsetzbar
Boidi schrieb am 3.6.2026 um 09:41 :

Warum muss ich es den Endkunden übertragen? Nur weil ich selbst zu unfähig bin einen Ticketshop zu betreiben

Verstehe ich dich richtig dass du annimmst, dass es nichts kostet wenn man einen Ticketshop selbst betreiben würde (oder KÖNNTE, wie du es formulierst)?

MarkoBB8 schrieb am 3.6.2026 um 13:09 :

35% in 8 Jahren sind ca. 4,375% jährlich, ist ein stolzer Wert

Ich kritisiere schon seit Jahrzehnten, dass im Grundschulprogramm zu wenig Wert auf die Basics der Wirtschaftsmathematik, zB die Zinseszinsrechnung, gelegt wird.

Aber abgesehen von so unwichtigen Nebensächlichkeiten des Lebens (empfehle dazu die KSV-Statistik der Privat- und Firmenkonkurse), find ich eure Meldungen va aus dem Grund spannend, da hier jeder wissen könnte, dass unsere EIGENEN Fans alleine heuer einen Schaden von 1,5mio und gleichzeitig eine weitere JÄHRLICHE Million für die nächsten 3-5 Jahre (so lange wäre der Sponsorvertrag vorgesehen gewesen) verursacht haben.

Ich schlage daher vor, die Beschwerden zunächst einmal dorthin zu richten wo Mehrkosten am einfachsten zu verhindern wären!

Auch betrachte ich es (überall) als psychologischen Fehler, nicht automatisch jährlich eine Inflationsabgeltung weiter zu geben um dann, wie zB die Gemeinde Wien gleich um 30% rauf zu fahren, was dann erst recht niemand versteht. Noch nie gab es irgendwo Dank dafür wenn Preise nicht angepasst wurden aber sofort Kritik wenn Indexanpassungen dann zwangsweise doch erfolgen müssen.

Um es populistisch zu sagen: Wer bei Rapid keine Indexanpassung akzeptiert soll auch auf seine Lohnerhöhungen verzichten.

bearbeitet von AC58

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Postet viiiel zu viel

Ich finde auch, dass mehr Wirtschaftsmathematik helfen würde. Dann würden vielleicht mehr Leute merken, dass "keine Indexanpassung" einfach nur versteckte Inflation mit Dramaaufschub ist. 

Sobald sich die Auslastung weiterhin erhöht kann man von mir aus die Preise ebenfalls erhöhen. Vielleicht wird man so auch einige Derbykrieger oder schwindlige Schläger los.

 

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Postinho
XxKakaduxX schrieb vor 27 Minuten:

Ich finde auch, dass mehr Wirtschaftsmathematik helfen würde. Dann würden vielleicht mehr Leute merken, dass "keine Indexanpassung" einfach nur versteckte Inflation mit Dramaaufschub ist. 

Sobald sich die Auslastung weiterhin erhöht kann man von mir aus die Preise ebenfalls erhöhen. Vielleicht wird man so auch einige Derbykrieger oder schwindlige Schläger los.

 

Was machen wir mit den Becherwerfern auf der Längs?

Selbst die hohen Bierpreise schrecken sie nicht ab.

bearbeitet von bronaldo

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V.I.P.
AC58 schrieb vor einer Stunde:

Ich kritisiere schon seit Jahrzehnten, dass im Grundschulprogramm zu wenig Wert auf die Basics der Wirtschaftsmathematik, zB die Zinseszinsrechnung, gelegt wird.

dann erleuchte mich bitte wie hoch die Erhöhung in 8 Jahren war, unabhängig von den Gründen und der Inflation

2018 183€

2026 246€

nehmen wir als Basis

bearbeitet von MarkoBB8

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MarkoBB8 schrieb vor 10 Minuten:

dann erleuchte mich bitte wie hoch die Erhöhung in 8 Jahren war, unabhängig von den Gründen und der Inflation

2018 183€

2026 246€

nehmen wir als Basis

246/183=1.34 Das heißt in 8 Jahren ist das Abo um 34% (also ca um ein Drittel teurer geworden).

Um jetzt die Erhöhung pro Jahr herauszufinden, muss man die 8te Wurzel aus 1.34 nehmen (bzw 1.34 hoch 1/8), das ergibt dann 1.037, also eine 3.7% Steigung pro Jahr.

(Wäre das Abo im Schnitt 4.25% pro Jahr teurer geworden, dann würde es jetzt übrigens 255€ kosten.)

Erklärungsversuch im Spoiler

Spoiler

Bei jährlicher Erhöhung und Zinseszins muss man aufpassen, hört sich natürlich logisch einfach an, im ersten Moment einfach Zins durch Jahre zu dividieren, ist aber falsch. Um das zu veranschaulichen, sagen wir etwas hat vor 2 Jahren 100€ gekostet und kostet jetzt 300€. Wenn da jetzt aber sagt, es ist im Schnitt um 100% pro Jahr gestiegen, dann ist das falsch,weil dann würde es sich nach einem Jahr auf 200€ verdoppeln und im zweiten Jahr dann auf 400€ verdoppeln und nicht 300€, weil für die Erhöhung im zweiten Jahr dann ja nicht mehr der Ursprungs Preis relevant ist, um die prozentuale Erhöhung zu berechnen, sondern der Preis nach einem Jahr der Ausgangspunkt für die Erhöhung im zweiten Jahr ist. Ich hoffe das macht einigermaßen Sinn.

 

bearbeitet von ImmerWiederRapidWien

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Postet viiiel zu viel
bronaldo schrieb vor 53 Minuten:

Was machen wir mit den Becherwerfern auf der Längs?

Selbst die hohen Bierpreise schrecken sie nicht ab.

kleinere Becher fliegen nicht so weit, erhöht auch unsere Marge.

Beim Trainer Englisch (einige Fans sind nicht der Sprache mächtig) hast du auch gemeint es sei eine natürliche Selektion. Das hat mich auf den Geschmack gebracht. Es sollte weiter und tiefer selektiert werden :D

bearbeitet von XxKakaduxX

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ImmerWiederRapidWien schrieb vor 5 Minuten:

246/183=1.34 Das heißt in 8 Jahren ist das Abo um 34% (also ca um ein Drittel teurer geworden).

Um jetzt die Erhöhung pro Jahr herauszufinden, muss man die 8te Wurzel aus 1.34 nehmen (bzw 1.34 hoch 1/8), das ergibt dann 1.037, also eine 3.7% Steigung pro Jahr.

(Wäre das Abo im Schnitt 4.25% pro Jahr teurer geworden, dann würde es jetzt übrigens 255€ kosten.)

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V.I.P.
ImmerWiederRapidWien schrieb vor 4 Minuten:

246/183=1.34 Das heißt in 8 Jahren ist das Abo um 34% (also ca um ein Drittel teurer geworden).

Um jetzt die Erhöhung pro Jahr herauszufinden, muss man die 8te Wurzel aus 1.34 nehmen (bzw 1.34 hoch 1/8), das ergibt dann 1.037, also eine 3.7% Steigung pro Jahr.

(Wäre das Abo im Schnitt 4.25% pro Jahr teurer geworden, dann würde es jetzt übrigens 255€ kosten.)

gut bei der jährlichen Erhöhung hab ich mich vertan weil sich der Grundpreis ändert da bist ca. bei 3.8%, da war ich etwas vorschnell

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auf allen Positionen einsetzbar
MarkoBB8 schrieb vor 25 Minuten:

dann erleuchte mich bitte wie hoch die Erhöhung in 8 Jahren war, unabhängig von den Gründen und der Inflation

2018 183€

2026 246€

nehmen wir als Basis

Einer meiner Vorposter hat es schon sehr detailliert getan (habs aber nicht nachgeprüft).

Es geht darum, dass du bei Zinssteigerungen nicht die gesamte Preiserhöhung durch die Jahre dividieren kannst weil ja jede neue Zinserhöhung auch die bereits erhöhte Summe der Vorjahre umfasst. Es kommt also eine deutlich niedrigere Prozentzahl heraus und die entspricht ziemlich exakt der Inflation.
Der Verein hat in der Zeit nach Corona sehr mit Bedacht gehandelt und hat sich danach wieder der durchschnittlichen Preissteigerung angepasst - also eigentlich eine sehr soziale und trotzdem wirtschaftlich vernünftige Vorgangsweise. Das könnte man auch positiv erwähnen wenn uns das Negative nicht viel einfacher von den Lippen käme.

Man kann den Effekt des Zinseszinses sehr leicht überprüfen: Bei jährlich zB 4,65% Inflation verdoppeln sich die Preise ca. alle 15 Jahre, 4,65x15 sind aber 70 und nicht 100%. Das ist die Auswirkung! Bei deiner Rückrechnung würdest du aber auf 6,67% (100:15) kommen also satte 2% Unterschied.

Mir gehts aber mehr um die prinzipielle Haltung (die ich dir persönlich eh nicht generell vorwerfe). Mitgliedsbeitrag ewig schon gleich, LLM ewig gleich, für Leute deines Alters ein absoluter Gewinn. Von "kalt" kann mE in dem Zusammenhang überhaupt nicht die Rede sein. Die Kritik an unserer Preisanpassung halte ich persönlich eben für sehr populistisch.

bearbeitet von AC58

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XxKakaduxX schrieb vor 6 Minuten:

kleinere Becher fliegen nicht so weit, erhöht auch unsere Marge.
 

Bei zwei Euro Becherpfand, würde ich ja eine eigene Werf-Zone machen oder eine Werf-Unterbrechung, Damit kommt wieder Geld in die Kasse!

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Postinho
Lucarelli99 schrieb vor 6 Minuten:

Bei zwei Euro Becherpfand, würde ich ja eine eigene Werf-Zone machen oder eine Werf-Unterbrechung, Damit kommt wieder Geld in die Kasse!

2,50€ wenn ich bitten darf

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