Dannyo

Goran Djuricin bleibt 2017/18 Cheftrainer

5.208 Beiträge in diesem Thema

bin auch eher unschlüssig was djuricin betrifft.

im herbst ist dann spätestens die zeit der Wahrheit für ihn aber auch bickel (kaderplanung/-Zusammensetzung), wenn es (hoffentlich) darum geht die mehrbelastung im Europacup zu verkraften.

dem Argument, das einige bringen, dass ein trainerwechsel per se schlecht ist kann ich mit blick auf sturm Graz nichts abgewinnen.

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moerli schrieb am 19.4.2018 um 01:21 :

Das uns Sturm Körperlich und von der Einstellung überlegen ist traurig genug.

Wie kommst du darauf?

In der ersten Halbzeit war Sturm gefährlicher aber ab der 2.Hälfte bis zum 3:2 war Rapid eindeutig stärker und präsenter als Sturm. Viele zweite Bälle wurden gewonnen aber auch Sturm hat gut dagegengehalten. Das kostet natürlich Kraft. Wenn man dann in der 1xx. Minute das 3:2 bekommt, dann ist ein mentaler und körperlicher Verfall schon verständlich.

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e: Was ich noch sagen wollte: Am erfolgreichsten war man, wenn der Trainer länger bei Rapid bleiben durfte. Hickersberger, Barisic und Pacult waren alle ein paar Jahre bei Rapid. Kontinuität ist im Moment wichtiger als ein Experiment mit einem tollen Wunderwuzzi.

bearbeitet von sdfsdf

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sdfsdf schrieb vor 27 Minuten:

Wie kommst du darauf?

In der ersten Halbzeit war Sturm gefährlicher aber ab der 2.Hälfte bis zum 3:2 war Rapid eindeutig stärker und präsenter als Sturm. Viele zweite Bälle wurden gewonnen aber auch Sturm hat gut dagegengehalten. Das kostet natürlich Kraft. Wenn man dann in der 1xx. Minute das 3:2 bekommt, dann ist ein mentaler und körperlicher Verfall schon verständlich.

Das hat er tatsächlich einfach so mal geschrieben, bevor er das Spiel überhaupt gesehen hat (siehe Matchthread). Fällt wahrscheinlich auch unter "Meinungsfreiheit"

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sdfsdf schrieb vor 2 Stunden:

Was ich noch sagen wollte: Am erfolgreichsten war man, wenn der Trainer länger bei Rapid bleiben durfte. Hickersberger, Barisic und Pacult waren alle ein paar Jahre bei Rapid. Kontinuität ist im Moment wichtiger als ein Experiment mit einem tollen Wunderwuzzi.

Punkto Kontinuität stimme ich grundsätzlich zu. Allerdings muss man schon differenzieren. Bei Hickes Amtsantritt war der Verein eigentlich fast konkursreif und man bekam die Lizenz immer nur mit Auflagen. Aber man wusste schon , dass er eine längerfristigere Lösung sein soll und wird und mit ihm kontinuierlich etwas aufgebaut werden soll. Das funktionierte auch, trotz Stronach-Austria und dem GAK, weil nicht jeder hochtalentierte sofort weggekauft wurde und Schöttel kein schlechtes Händchen bei Transfers hatte.(Hlinka, Valachovic usw. )Pacult übernahm einen Topkader(Hoffmann im besten Fussballeralter, Bazina, Boskovic kam wenig später , aufstrebender Hoffer usw. ) , trotzdem rutschte man nach Zellhofer in eine monatelange Abwärtsspirale und war auch lange sogar Tabellenschlusslicht , aber die Mannschaft nominell so stark, dass man davon ausgehen könnte, dass das etwas wird. Barisic als damals günstigste Lösung entpuppte sich als Glücksfall , der im Nachhinein verkannt wurde. Auch ich war für einen Trainerwechsel damals.Aber man ist halt mit der Erkenntnis der Erfahrung dann auch klüger. Ich bin mir jedenfalls nicht sicher ob Gogo mittel- und langfristig wirklich die beste Lösung ist. Da vertraue ich natürlich Bickel, den ich schätze.Die kritischen Stimmen verstummen aber Rapid traditionell schnell, wenn man ein paar Monate vieles richtig macht . Auch da bin ich gespannt , was der SD diesen Sommer so zusammenbringt.

bearbeitet von Canadien1978

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Hätte selber nicht mehr geglaubt dass er das Ruder so rumreissen kann, aber mittlerweile hat er sich diese Verlängerung wirklich verdient, bleibt Bickel ja gar nichts anderes mehr über ;)

 

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Jetzt hat er sich die Verlängerung verdient. In meinen Augen ist Djuricin der beste Trainer, den wir in den letzten 10 Jahren hatten und er passt sehr gut zu Rapid. Hier mal nur ein paar der Argumente, die für ihn sprechen und eher selten medial behandelt werden:

  • Die Mannschaft versteht sich sehr gut mit ihm und umgekehrt. Von diversen Interviews und Medienberichten weiß man, dass Djuricin die Mannschaft in viele Entscheidungen einbezieht. Das ist der Grundstein für den Erfolg. Er weiß auch genau, wie er die Spieler anpacken soll und zwängt sie in kein taktisches Korsett, dass ihnen nicht gefällt. Das sieht man daran, dass die Spieler offensiv sehr viele Freiheiten haben.  Obwohl es manche anders sehen, passt die Einstellung und Laufbereitschaft der Mannschaft auch viel besser unter Djuricin, als unter seinen Vorgängern. Er scheint also nicht zu sehr Kumpeltyp zu sein.
  • Djuricin versteht es sehr gut, Matchpläne zu entwickeln und zu vermitteln. Das Spiel gegen die Austria war natürlich das prominenteste Beispiel, aber auch davor gab es sehr viele solche Spiele, wo es funktioniert hat. Da waren es dann halt nur Details (z.B. wie man den Spielaufbau gegen Mattersburg über die vermeintlich schwächere rechte Seite gestaltet hat) und es war vielleicht nicht so auffällig, aber trotzdem da. Man richtet sich auch viel mehr nach dem Gegner, als in der Vergangenheit und zeigt so eine selten da gewesene Flexibilität und ist fast immer sehr gut auf den Gegner eingestellt.
  • Djuricin hat bereits mehrmals bewiesen, dass er Schwächen erkennen und sehr schnell ausmerzen kann. Vor ein paar Wochen habe ich noch geschrieben, dass das Spiel gegen den Ball und das Umschaltspiel unsere größten Schwächen sind. Jetzt hat man in den letzten 3 Spielen teilweise richtig gut gekontert und viele Kontertore gemacht. Vor ein paar Monaten war der Spielaufbau das größte Problem. Inzwischen funktioniert der sowas von flüssig, wie schon ewig nicht mehr. Das ist in meinen Augen ein sehr starkes Argument für Djuricin, weil nur so eine langfristige und nachhaltige Entwicklung möglich ist. Man ist auch in den letzten Wochen immer mehr vom Ballbesitzfußball abgerückt und zwar Schritt für Schritt, ohne Bestehendes zu zerstören und trotzdem die Stärken unserer Spieler zu forcieren. Genau so muss man es machen.
  • Djuricin hat die Mannschaft jetzt schon drei mal aus einer "Krise" gebracht und binnen weniger Wochen die Krise in eine Siegesserie umgewandelt. Das ist enorm wichtig, denn kleinere Krisen werden immer wieder mal kommen.
  • Djuricin hat bereits mehrmals bewiesen, dass er sich als Trainer enorm schnell entwickelt und er ein akribischer Arbeiter ist. Am Anfang der Saison war sein Ingame Coaching noch eine Katastrophe und wir waren weitaus weniger flexibel, als wir es jetzt sind. In seiner ersten richtigen Saison als Profitrainer hat er sehr viel dazugelernt und ich würde gerne sehen, wie er sich in den nächsten Monaten und hoffenlich Jahren entwickelt.
  • Man ist offensiv extrem stark und schwer ausrechenbar. Man gewinnt endlich wieder Spiele mit drei oder vier Toren Unterschied und das obwohl wir keinen Goalgetter der Marke Beric oder Boyd haben. Mit einem Knipser vorne drin, der hoffentlich noch kommen wird, ist da noch sehr viel möglich. Der Punkteschnitt unter Djuricin ist ohnehin schwer in Ordnung.

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