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Bester Mann im Team
SturmfanDöblingMitCape schrieb vor 1 Minute:

Tschuligung, aber das Posting vom Verweigerer ist inhaltlich völlig korrekt

Hast eh recht, ich finds nur lächerlich sich darauf so zu echauffieren dass bei einem Lied "scheiß Nazis" gerufen wird. 

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Im ASB-Olymp
Verweigerer schrieb vor 2 Minuten:

Ich für meinen Teil hier fühle mich fast schon genötigt, würde ich jetzt im Stadion sitzen, in einen Choral einstimmen zu müssen den im Prinzip kein Schwein mehr interessiert.

Es zwingt dich ja eh keiner dazu :ratlos: Wenn ich auf der Längsseite sitz, singe ich ja auch nicht jeden Fangesang zwingend mit.

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Verweigerer schrieb vor 32 Minuten:

Schau Kartoffelsalat, ich finde es ja lieb und amüsant wenn du mir in irgend einer Form "right wings" unterstellen möchtest, muss dich aber enttäuschen. Wie schreib` ich`s bloß dass es selbst du verstehst...

...Der alte Krankl Hanse hat mal auf eine Reporterfrage geantwortet: "Huarch zua Burle, i bin ka Rechter. Und a Linker bin i scho goar net! Wo i bin... is vurn`! Vastehst?"

Der untaugliche Versuch, mir hier durch die Blume politisch etwas zu unterstellen oder gar anzukreiden, der geht halt ironischer Weise gnadenlos ins Leere. Bitte tua afoch net denken. Scho` goar net für an Aundern. Warad zumindest a guada Beginn. Danke.

Ich will dir nix in den Mund legen oder dich in ein Eck stellen, aber wer es anstößig findet, wenn Fans "scheiß Nazis" singen, hat meiner Erfahrung nach schon Tendenzen ins rechte Spektrum. Oder andersrum, ein Linker würde das vermutlich nie verurteilen.

Mmn kann jeder, der will, an der betreffenden Stelle auch "scheiss Antifa" oder "scheiss Neoliberale" schreien, ist mir persönlich egal. Dass die Leut halt scheiß Nazis schreien hängt halt damit zusammen, dass wir im Vergleich zu anderen Kurven dieser Größenordnung sehr wenige Trotteln in der Nordkurve haben, ist aber jedermanns Entscheidung und ich habe noch keinen Capo gesehen, der das aktiv eingefordert hätte. 

Die Kurve als Gesamtes kann man nicht in ein Eck rücken. Klar gibts mehrere Fanklubs und mehrere Strömungen, und eine linke Strömung ist vielleicht präsenter als eine rechte, aber solange es zu keinen menschenfeindlichen Äußerungen kommt, wird jeder Mensch aus jedem gesellschaftlichen oder politischen Spektrum in der Kurve willkommen sein. Obs dann bei einem Fanklub für Sympathien sorgst, ist ein anderes Thema. Aber grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass jeder frei nach unserem Leitbild im Verein und der Kurve willkommen ist, wenn er sich an gewisse Grundregeln hält. 

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Weltklassecoach
SturmUndDrang schrieb vor 1 Minute:

Ich will dir nix in den Mund legen oder dich in ein Eck stellen, aber wer es anstößig findet, wenn Fans "scheiß Nazis" singen, hat meiner Erfahrung nach schon Tendenzen ins rechte Spektrum. Oder andersrum, ein Linker würde das vermutlich nie verurteilen.

Mmn kann jeder, der will, an der betreffenden Stelle auch "scheiss Antifa" oder "scheiss Neoliberale" schreien, ist mir persönlich egal. Dass die Leut halt scheiß Nazis schreien hängt halt damit zusammen, dass wir im Vergleich zu anderen Kurven dieser Größenordnung sehr wenige Trotteln in der Nordkurve haben, ist aber jedermanns Entscheidung und ich habe noch keinen Capo gesehen, der das aktiv eingefordert hätte. 

Die Kurve als Gesamtes kann man nicht in ein Eck rücken. Klar gibts mehrere Fanklubs und mehrere Strömungen, und eine linke Strömung ist vielleicht präsenter als eine rechte, aber solange es zu keinen menschenfeindlichen Äußerungen kommt, wird jeder Mensch aus jedem gesellschaftlichen oder politischen Spektrum in der Kurve willkommen sein. Obs dann bei einem Fanklub für Sympathien sorgst, ist ein anderes Thema. Aber grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass jeder frei nach unserem Leitbild im Verein und der Kurve willkommen ist, wenn er sich an gewisse Grundregeln hält. 

Habt ihr auch noch Platz für Nudisten und Swinger? Dann bin ich dabei. :D

Ich danke dir als Old School Boomer für deine umfangreiche aber tolle Antwort.

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welcome to the shit show!

Um vielleicht hier ein bisschen Ordnung in die Diskussion zu bringen, die für mich ein bisschen unsauber geführt wird und man sich deswegen ordentlich im Kreis dreht:

Der Begriff „politisch" wird heute fast ausschließlich mit Parteipolitik gleichgesetzt – das ist eine massive Verengung.
Bei Aristoteles ist der Mensch ein zoon politikon – ein politisches Lebewesen. Nicht weil er wählen geht, sondern weil er in Gemeinschaft lebt und diese durch Sprache und Urteil mitgestaltet. Das ist keine Wahl, das ist eine anthropologische Grundbedingung. Die Polis – der griechische Stadtstaat – war dabei kein Verwaltungsapparat, sondern der Raum, in dem Menschen gemeinsame Angelegenheiten verhandeln. Öffentlich, argumentativ, auf das Gemeinwohl ausgerichtet.
„Ich bin nicht politisch" ist in diesem Sinne keine neutrale Aussage – es ist ein Rückzug aus genau diesem Raum.

Partei-politisch kann man sein oder nicht sein. Politisch ist man immer.

Die Äußerung „Scheiß Nazis" ist zunächst einmal politisch – im aristotelischen Sinne: Sie positioniert sich zu einer Frage des Gemeinwesens. Partei-politisch ist sie nicht zwingend, denn sie richtet sich gegen eine Ideologie, nicht gegen eine spezifische Partei.

Vor allem aber ist sie eine demokratische Äußerung – und zwar im Sinne der streitbaren Demokratie: Demokratie hat nicht nur das Recht, sich gegen autoritäre und faschistische Bewegungen zu wehren, sie hat die Pflicht dazu. Der Nationalsozialismus war nicht eine politische Meinung unter vielen – er war die systematische Zerstörung genau jenes Raums, in dem politische Meinungen überhaupt erst möglich sind.

Wer das benennt, betreibt keine Parteipolitik. Er verteidigt die Grundbedingung demokratischer Gemeinschaft. Wer die Ablehnung von Faschismus für illegitim hält, verlässt den Boden der streitbaren Demokratie.

bearbeitet von flachzange1987

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flachzange1987 schrieb vor 17 Minuten:

Um vielleicht hier ein bisschen Ordnung in die Diskussion zu bringen, die für mich ein bisschen unsauber geführt wird und man sich deswegen ordentlich im Kreis dreht:

Der Begriff „politisch" wird heute fast ausschließlich mit Parteipolitik gleichgesetzt – das ist eine massive Verengung.
Bei Aristoteles ist der Mensch ein zoon politikon – ein politisches Lebewesen. Nicht weil er wählen geht, sondern weil er in Gemeinschaft lebt und diese durch Sprache und Urteil mitgestaltet. Das ist keine Wahl, das ist eine anthropologische Grundbedingung. Die Polis – der griechische Stadtstaat – war dabei kein Verwaltungsapparat, sondern der Raum, in dem Menschen gemeinsame Angelegenheiten verhandeln. Öffentlich, argumentativ, auf das Gemeinwohl ausgerichtet.
„Ich bin nicht politisch" ist in diesem Sinne keine neutrale Aussage – es ist ein Rückzug aus genau diesem Raum.

Partei-politisch kann man sein oder nicht sein. Politisch ist man immer.

Die Äußerung „Scheiß Nazis" ist zunächst einmal politisch – im aristotelischen Sinne: Sie positioniert sich zu einer Frage des Gemeinwesens. Partei-politisch ist sie nicht zwingend, denn sie richtet sich gegen eine Ideologie, nicht gegen eine spezifische Partei.

Vor allem aber ist sie eine demokratische Äußerung – und zwar im Sinne der streitbaren Demokratie: Demokratie hat nicht nur das Recht, sich gegen autoritäre und faschistische Bewegungen zu wehren, sie hat die Pflicht dazu. Der Nationalsozialismus war nicht eine politische Meinung unter vielen – er war die systematische Zerstörung genau jenes Raums, in dem politische Meinungen überhaupt erst möglich sind.

Wer das benennt, betreibt keine Parteipolitik. Er verteidigt die Grundbedingung demokratischer Gemeinschaft. Wer die Ablehnung von Faschismus für illegitim hält, verlässt den Boden der streitbaren Demokratie.

Gutes Posting 

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welcome to the shit show!
SturmfanDöblingMitCape schrieb vor 2 Minuten:

Gutes Posting 

Ich als linkes Gesindel versuch stets einzuordnen. Ich will nicht in Vorurteilen oder Ungenauigkeiten denken, ich kann vom Sandler auch verstehen, wenn ein Stadion ein Ort der Einfachheit (so hat es der Wehrschütz genannt) sein soll - wo man vom Alltag bisschen abschalten kann. 

Es ist dennoch wichtig die Diskussion auf Basis von Fakten zu führen und nicht von Gefühlen, Hörensagen oder Ähnlichem. 

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flachzange1987 schrieb vor 1 Minute:

Ich als linkes Gesindel versuch stets einzuordnen. Ich will nicht in Vorurteilen oder Ungenauigkeiten denken, ich kann vom Sandler auch verstehen, wenn ein Stadion ein Ort der Einfachheit (so hat es der Wehrschütz genannt) sein soll - wo man vom Alltag bisschen abschalten kann. 

Es ist dennoch wichtig die Diskussion auf Basis von Fakten zu führen und nicht von Gefühlen, Hörensagen oder Ähnlichem. 

Da kann ich als Recke nur zustimmen :super: Man sieht sehr gut, dass unser Channel nicht nur die schönsten, sondern auch die gebildetsten User aufweist :blackheart: :feier:

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flachzange1987 schrieb vor 40 Minuten:

Um vielleicht hier ein bisschen Ordnung in die Diskussion zu bringen, die für mich ein bisschen unsauber geführt wird und man sich deswegen ordentlich im Kreis dreht:

Der Begriff „politisch" wird heute fast ausschließlich mit Parteipolitik gleichgesetzt – das ist eine massive Verengung.
Bei Aristoteles ist der Mensch ein zoon politikon – ein politisches Lebewesen. Nicht weil er wählen geht, sondern weil er in Gemeinschaft lebt und diese durch Sprache und Urteil mitgestaltet. Das ist keine Wahl, das ist eine anthropologische Grundbedingung. Die Polis – der griechische Stadtstaat – war dabei kein Verwaltungsapparat, sondern der Raum, in dem Menschen gemeinsame Angelegenheiten verhandeln. Öffentlich, argumentativ, auf das Gemeinwohl ausgerichtet.
„Ich bin nicht politisch" ist in diesem Sinne keine neutrale Aussage – es ist ein Rückzug aus genau diesem Raum.

Partei-politisch kann man sein oder nicht sein. Politisch ist man immer.

Die Äußerung „Scheiß Nazis" ist zunächst einmal politisch – im aristotelischen Sinne: Sie positioniert sich zu einer Frage des Gemeinwesens. Partei-politisch ist sie nicht zwingend, denn sie richtet sich gegen eine Ideologie, nicht gegen eine spezifische Partei.

Vor allem aber ist sie eine demokratische Äußerung – und zwar im Sinne der streitbaren Demokratie: Demokratie hat nicht nur das Recht, sich gegen autoritäre und faschistische Bewegungen zu wehren, sie hat die Pflicht dazu. Der Nationalsozialismus war nicht eine politische Meinung unter vielen – er war die systematische Zerstörung genau jenes Raums, in dem politische Meinungen überhaupt erst möglich sind.

Wer das benennt, betreibt keine Parteipolitik. Er verteidigt die Grundbedingung demokratischer Gemeinschaft. Wer die Ablehnung von Faschismus für illegitim hält, verlässt den Boden der streitbaren Demokratie.

Ich fühl mich viel jünger, wenn ich das sage, also sag ichs: REDE 🗣️

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Top-Schriftsteller
Verweigerer schrieb vor 2 Stunden:

Ich verstehe. Danke netterweise ob der ausführlichen Erklärungen seitens @JBVK19 und @Pepi_Gonzales.

Der Meinung von @themanwhowasntthere kann ich mich überhaupt nicht anschließen. Wie kann ein eingeworfenes "Scheiß Nazi" nie und nimmer NICHT politisch sein? Klar ist es das. Außer in seiner eigenen, engstirnigen Welt. Man bezieht dadurch klar Stellung. Aber sowas von. Man kritisiert dadurch rechtsextreme Einstellungen oder steht vielleicht gar drauf, etwaige Konflikte wenn geht irgendwie anzuheizen oder am Liebsten gar heraufzubeschwören. Als Beleidigung im Alltag darf es natürlich auch gleich herhalten. Heutzutage ist ja alles und jeder gleich ein "Scheiß Nazi", wenn die eigene Ideologie durch Außenstehende nicht in der Sekunde angenommen wird oder Zustimmung ausbleibt. Finde ich heuchlerisch und verlogen. Vermeidbar und unnötig ist es sowieso. Im Stadion überhaupt. Aber zu behaupten, es wäre nicht politisch, sondern fast schon Pflicht, kommt dem Ganzen gleich wie wenn jemand versucht, einem sein eigenes Wort im Munde zu verdrehen. Schämen Sie sich!

 

Gegen Nationalsozialismus darf/muss man überall auftreten. Das Posting offenbart so einiges über dich. 

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Habe erst jetzt die Posts und Kindheitsfotos vom Heil gesehen. Das ist schon sehr kitschig, ihm kauf ich es echt ab, dass es ein Lebenstraum war, einmal für Sturm zu spielen. Sehr schön, man kann sich jetzt schon Chants überlegen, was angesichts seines Nachnamens eh ein spannendes Unterfangen wird. 

Jetzt hoffe ich nur noch aus gegebenem Anlass, dass sich der Jürgen nicht für die Rückennummer 88 entscheidet :davinci:

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Superstar
SturmUndDrang schrieb vor 15 Minuten:

Habe erst jetzt die Posts und Kindheitsfotos vom Heil gesehen. Das ist schon sehr kitschig, ihm kauf ich es echt ab, dass es ein Lebenstraum war, einmal für Sturm zu spielen. Sehr schön, man kann sich jetzt schon Chants überlegen, was angesichts seines Nachnamens eh ein spannendes Unterfangen wird. 

Jetzt hoffe ich nur noch aus gegebenem Anlass, dass sich der Jürgen nicht für die Rückennummer 88 entscheidet :davinci:

 

faj schrieb am 26.5.2026 um 10:21 :

Heil erhält bei uns wohl die Rückennummer 28.

 

IMG_2704.jpeg

 

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