pramm1ff

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  1. Präsident ist keine Beschäftigung im engeren Sinne. Es ist kein Job, es gibt keine Arbeitszeiten und es gibt keine Bezahlung. Es ist Bussi, Bussi, Netzwerken, Firmenchef beplaudern und Interviews geben. Dazu noch auf der Meta-Ebene beim Sport mitreden (zB Trainerentscheidungen im AR). Was gibt es Besseres als Ehrenamt für einen Ex-Fußballer mit einigen eigenen Firmen, der einen Grund braucht um das gebliebte Wien öfter aus München zu besuchen? Unser Netzwerk und die Marke können ihm helfen bekannt zu bleiben, er kann mit seinem Namen uns helfen Türen zu öffnen. Ich glaube jeder andere Job der ihm das bietet wäre mit deutlich mehr Arbeit/Präsenz/Risiken verbunden. Den Sky-Experten wird er ja hoffentlich nicht anstreben.
  2. Als Spieler glaube ich auch nicht dran. Trainer wird er ggf. gar nicht werden wollen. Funktionär/Präsident wäre da schon eine nette Geschichte, um als erfolgreichster Fußballer der heimischen Geschichte nicht komplett in München Schritt für Schritt aus dem Rampenlicht zu verschwinden.
  3. Wels und Oberwart sind auch sehr fein.
  4. Es war schon auch klar kommuniziert, dass Stabilität und Defensive im Fokus der Vorbereitung waren. Konsequenterweise war dann auch das Spiel in Runde 1, noch ganz ohne Tabellenplatz, gegen den WAC genau in dieser Form.
  5. pramm1ff

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    Vielleicht der Faber-Tony aus Wien?
  6. Schau,... wir finanzieren uns bei Quattrex mit 7%, die machen das mit 4% bei ihren Fans. Geld hat ja kein Mascherl, auch wenn sie so tun als ob - dann geht halt weniger vom andern Börserl in den Nachwuchs. Wer kein Fremdkapital nutzt, macht meist auch was falsch.
  7. Interessant, dass der RV von ALU große Probleme hatte und man dennoch lange Phasen (wie so oft) über deren linke Seite spielte. Dass das Zentrum offenbar bewusst nicht bespielt wurde, ist auch schon wieder so typisch, dass es weh tut. Erinnere dich... das wohl einzige Saisonspiel als man das gezielt und massiv probiert hat, war ausgerechnet mit zwei 18-Jährigen im Zentrum gegen niemand anderes als das zentrumstärkste Team der Liga: Red Bull Salzburg. Man möchte den Schädel auf die Tischplatte schnalzen. "Man könnte natürlich argumentieren, dass hier nur die Schuld beim Spieler läge und dieser eine falsche Entscheidung traf. Doch diese Szenen gibt es bei den Violetten derzeit zuhauf und sie sind in den Köpfen tief verankert, weil sie schlicht der Philosophie und den vorgegebenen Mustern von Stephan Helm entsprechen. Man muss nicht jedes Spiel der Austria im Detail analysieren, um zu wissen, wie die Spielanlage der Violetten aussieht und dass quasi alles über den Flügel gehen muss. Darunter leiden gerade Zwischenlinienspieler wie Saljic oder Eggestein, aber genauso der unlängst verkaufte Moritz Wels, für dessen Profil Helm wenig übrig hatte." => Hierzu ein lautes Amen! => Die gleiche Aussage stimmt über weite Strecken über die hohen Bälle. Es ist kein Zufall, dass Lee den Chipball spielt, sondern ein viel zu sehr in den Köpfen vorhandenes "Spiel über den Gegner" anstatt den flachen Pass zu suchen. Immer wieder packen wir den hohen Ball aus, wo es ausreichend andere Anspielstationen gäbe. => Auch daran leiden Spieler wie Saljic und Eggestein, die mit hohen Bällen einfach nichts anfangen können Ich würde ja sagen, wie spielen "verkopft", aber eigentlich spielen wir "verhelmt", wo sich manche Muster eines extrem risikoaversem und konservativen Trainers komplett in die Mannschaft gefräst haben. Ausbrüche daraus gibt es meist dann, wenn man besonders viele Junge ins Feld wirft - im Guten (Beitar, Cup) wie im Schlechten (RBS). Dann werden Dinge probiert, das Zentrum bespielt, der Ball läuft flacher... aber auch die defensive Ordnung geht öfter verloren und es wird kopfloser angelaufen. Schwierig... besser es ginge beides. Von mir aus soll man es gegen den Ball so uninspiriert und vorsichtig belassen, das kann ich ertragen. Mit dem Ball möchte ich aber so schnell wie möglich von diesem seitenlastigen, hoher Ball und Flanken Spielstil wegkommen. Da muss einfach mehr gehen. Man muss ja nicht gleich alles über das Zentrum spielen und dort mit nur zwei Mann agieren (wie gegen RB), sondern man könnte auch einfach die Anspielstationen nutzen die man ohnehin meist vorfindet.
  8. 1 Prozentpunkt mehr als bei Bundesanleihen, da muss man quasi zuschlagen!
  9. Er hatte in der letzten Saison 0,7 erfolgreiche Flanken pro 90min, bei einer Quote von 15%. Heuer sind es 0,5 bei 13%. Bei Tae-Seok waren es letzte Saison 1,0 erfolgreiche Flanken pro 90min, bei einer Quote von 23%. Heuer sind es 1,2 bei 32%. Nnodim kommt heuer auf 0,6 bei 38%. Also 13% sind sicherlich mies, aber gibt es Spieler, die sich da fundamental abheben? Wen würden wir als "Flankengott" der Liga bezeichnen? Ein Benchmark würde mich interessieren, ich will aber nicht auf gut Glück stochern, so wie @ooeveilchen das mit seinen Ladies macht.
  10. Lattenkopfball von Lee vor dem 2:1 war doch nach Ranftl-Flanke? Also 0% sind es nicht, aber schon zu wenige.
  11. pramm1ff

    Fanszene Austria Wien

  12. pramm1ff

    Fanszene Austria Wien

    Man könnte sich auch darauf einigen, dass alle Menschen glücklich sind oder gleich den Weltfrieden beschließen. In der Realität ist Stimmung etwas Subjektives und nicht für alle Fans ist Dauer-Support etwas das sie gerne machen. Was machst bei einer 10er-Gruppe, die jedenfalls gemeinsam ins Stadion geht, aber von der 5 zu 50% supporten und 5 gar nicht? Alle 10 Weg von der Ost oder eh besser als nichts? Was machst bei Leuten, die in 7 von 10 Spielen gar nicht supporten und in 3 von 10 Spielen aber ziemlich vollgas geben, weil das Spiel sie mitreißt? Kein Abo und weg von der Ost oder eh besser als nichts? Was machst mit Leuten wie mir, die zwar in der Regel überdurchschnittlich supporten (jedoch weit nicht durchgängig), aber immer wieder mit den (kleinen) Kindern auf die Ost gehen und dann an diesen Tagen eben auch andere Aufgaben haben als Dauergesang? Weg von der Ost und für die Saison auf Sitzplätze ziehen oder eh besser als nichts? Um die Vergleiche auf die Spitze zu treiben: Und wenn ein verdammter F1-Enthusiast mal 20min beim Rennen zuschaut, dann zeigt es im Grunde bei positiver Auslegung sogar, dass er lieber dennoch ins Stadion geht anstatt gleich daheim zu bleiben und das Rennen ordentlich zu schauen. Die Austria bzw. die Ost sind ihm wichtiger, auch wenn er dann mal ins Handy glotzt. Vielleicht supportet der sogar die komplette 2. Halbzeit, oder er hat 20€ in die Choreobox geworfen und trägt zumindest durch bloße Anwesenheit zu einem nicht ganz so leeren Erscheinungsbild des 1.Ranges bei. Andere stehen für diese Zeit zum Plaudern beim Kiosk herum. Muss auch der weg? Ist es wirklich besser, wenn der gar nicht kommt, als wenn er eben mal am Handy hockt? Wie oft ist F1 genau während unserer Spiele? Am Sonntag hast auf der Ost-1 genug Platz gehabt um einen Walzer zu tanzen. Er hat niemandem einen Platz weggenommen, er hat niemanden am Support gehindert und er war immerhin da - was auf viele andere Abonnenten am Sonntag nicht zugetroffen hat. Sind wir doch froh, wenn die Ost knallvoll ist - auch wenn nicht jeder mitschreit. Jene die es (zu) gemütlich haben wollen, werden dann eh von allein abwandern. Das war ja durchaus in den letzten Jahren der Fall und lief recht reibungslos bzw. ohne jeglichen Zwang. Gerade seit dem Umzug der Szene sehe ich aber das Problem überhaupt nicht. Immerhin ist nun massenhaft Platz frei und die Tribüne sieht recht traurig aus. Da wäre meine geringste Sorge, dass man versucht noch mehr Leute von der Tribüne zu bekommen, nur weil sie zu wenig mitmachen. Ein leerer Platz macht gar nicht mit, nie. Roli sagt es eh richtig: Für jeden ist ein Platz auf der Ost. Aktuell haben wir ein bissel verändert wo das sein soll und es ist nicht ideal, aber das wird sich schon wieder einspielen. Dennoch sollte man auch ein Ohr für jene haben, die ein anderes Stadionerlebnis haben/wollen/brauchen - solange man die Plätze nicht anders füllen kann.
  13. pramm1ff

    Fanszene Austria Wien

    Ja, die 10 bis 40 Euro weniger für das Abo pro Jahr sind da sicherlich das primäre Argument. Für Frauen, Studenten, Pensionisten und Jugendliche wären sowohl die Ecke NO als auch die West sogar um 10 bis 30 Euro billiger! Das ist ein Humbug-Argument, abgesehen von den rund 200€ pro Jahr die ich in die Cheoreobox schmeiße. Ich bin dann sehr gespannt, wie toll die Choreos aussehen, wenn dein Aufruf die gewünschten Früchte trägt, die Ost nur noch halbvoll sein wird und wie viel an Spenden reinkommt, wenn 2x pro Monat 1.000-2.000 Leute weniger an den Boxen vorbeigehen. Aktuell sind solche von einer gewissen Arroganz und Überheblichkeit geprägte Aussagen wie von dir ja durchaus verbreitet und gleichermaßen ist die Unzufriedenheit unter den "Normalos" durchaus bedenklich hoch, was ggf. dann tatsächlich zum Exodus führt. Natürlich kann man davon ausgehen, dass da hunderte oder besser tausende Nachwuchs-Ultras in den Startlöchern warten und die Tribüne ähnlich (finanziell und personell) tragen werden, wie das aktuell die kritisierten "Normalos" machen - aber es ist ein ordentliches Risiko, wenn es nicht so eintritt. Von >4.000 Ultras sind wir ein Hauseck entfernt. Ich würde gar meinen, dass wir die 2.000 eines einzelnen Ranges nicht einmal zur Hälfte mit Ultras im Dauersupport füllen können. Wenn eine Abwanderung der restlichen 2.000 bis 3.000 derart erwünscht ist, wird sie eben auch schrittweise passieren. Vermutlich würden schon die ersten 1.000 einen nachhaltigen Schaden für Stimmung, Optik und Finanzen bedeuten, aber ggf. unterschätze ich die Warteliste für Ost-Abos fundamental. Ich wünsche dennoch viel Erfolg, hielte das aber für den größten Fehler seit verdammt langer Zeit.
  14. Vergleich Startelf FAK vs. ALU: U19: 3 vs. 1 U21: 3 vs. 3 U23: 3 vs. 7 U27: 5 vs. 8 Durchschnittsalter: 27,2 vs. 24,9 Jahre Median: 28 vs. 22 Jahre Nur falls jemand glaubt, dass Lustenau hier mit einer abgekochten Altherrentruppe spielte. Was setzen wir nun an? Lustenau ist mit rund dem halben Budget und einer doppelt so jungen Mannschaft also ungefähr auf Augenhöhe mit uns. Vermutlich wäre es gut, wenn man die Ursachenforschung über "wir spielen jetzt mit den Jungen" und "wir haben aber kein Geld" hinaus erweitert.
  15. Dass in so einer Situation überhaupt der Gedanke entstehen kann, einen nicht flachen Pass zu spielen, das gehört umfangreich aufgearbeitet. Helm sagte, dass er solche Chip-Bälle ins Zentrum nicht sehen möchte - OK, aber wäre es zur Seite besser (sofern dort ein Spieler wäre)? Wir sehen hier mehrere aktive und weitere potentielle Dreiecke, einen ballführenden Spieler ohne jeglichen Druck und mit zwei Anspielstationen, haben einen spielerisch unterlegenen Gegner und sind im eigenen Stadion - in einem Spiel das wir unbedingt gewinnen wollen.... Der Ball hat am Boden zu bleiben, wann immer es möglich ist. In der Situation darf es gar keinen Gedanken an einen hohen Ball geben und das muss vollständig aus den Köpfen als Option raus - nicht nur "nicht zentral". Dass ein Spieler wie Saljic, dessen Qualität im schnellen Spiel auf engem Raum liegt, dann auch wieder besser zur Geltung käme, das ist wohl auch nicht nur in meiner Fantasie der Fall. Soll jetzt kein Lee-Bashing sein, sondern vielmehr ein Thema aufzeigen, dass uns spielerisch seit Saisonbeginn ziemlich limitiert und tatsächlich schnell abzustellen wäre. Auch wenn rechts-außen ein (weiterer) Spieler an der Abseitslinie lauert, wäre der hohe Ball an den seitlichen Flügel nicht ideal., sondern der schnelle, flache Pass auf Saljic besser. Den Steckpass auf einen etwaigen Flügel kann er dann auch spielen, aber deutlich präziser (weil näher) und flach, womit er besser zu verarbeiten ist sowie er auch die Option im Zentrum hätte, was die Situation für den Gegner doch klar verkompliziert. Weg mit hohen Bällen - und zwar doktrinär, insbesondere dann, wenn wir nicht gegen stärkere Gegner auf Konter spielen.