Ist in Österreich nicht eher das Problem darin beheimatet dass in der Diskussion Atheltik vs. Technik die Lösung nicht in Entweder-Oder liegt sondern in sowohl als auch?
Feingeister haben und hatten wir ja in Österreich auch in den letzten Jahren zur Genüge, aber jemanden in einer Telefonzelle überspielen zu können juckt halt heute im Fußball niemanden mehr wenn das Laufpensum und die Zweikampfintensität nicht auch auf einem modernen Standard sind.
Gefühlt wird in Österreich in den Akademien mit 11-12 Jahren bestimmt ob einer ein Xaver Schlager wird oder ein Michi Liendl/Dominik Fitz und dementsprechend werden dann die Stärken gefördert während man die Schwächen geflissentlich links liegen lässt.
Dabei kommt dann halt heraus dass wir x Spieler mit toller Physis und großem Kampfgeist haben, bei denen der Ball aber bei jeder Annahme übertrieben gesprochen 3m wegspringt und x Spieler die sich einen 60m Ausschuss vom Tormann auch mit den Badeschlapfen runterstoppen und mit 2 Berührungen dem Stürmer genau in den Lauf passen können, aber einen Bewegungsradius wie in den 60er-Jahren haben.