Auslöser war heute beim Lesen meiner Urlaubszeitungen folgender Kommentar von Hr. Jürgen Preusser, seines Zeichen "objektiver" Sportjounrnalist im Kurier.
Er schreibt heute folgendes:
Zitat
Fortuna Düsseldorf scheiterte in der ersten Runde des DFB-Pokals und ist auch weit von einem Europacup-Finale entfernt. In einem solchen stand der Klub 1979, wurde dort von einem Österreicher namens Krankl im Barcelona-Dress abserviert. Seither sickerte der Stolz des 500.000-Einwohner-Dorfes am Flüsschen Düssel bis in die vierte Spielklasse durch. Tiefpunkt 2003: Platz 8 in der Oberliga. So die Vereinsgeschichte . . .
Fortuna Düsseldorf schied als klar besseres Team gegen den HSV im Elferschießen aus. Schade, denn der Traditionsklub hat sich von ganz unten in den Profisport zurückgerundet und begeistert seine Fans.
Auch so kann man die Vereinsgeschichte interpretieren.
Was das mit Red Bull Salzburg zu tun hat? Zuletzt bei den klaren Siegen von Sturm und Austria, aber auch bei den meisten Salzburger Triumphen in der Bundesliga stand selten ein Verteidiger in der Nähe der Torschützen. Darum sind österreichische Spieler und Klubs heute vom Europacup-Finale weiter entfernt als viele deutsche Zweitligisten. Trotz des gestrigen Aufstiegs. – jüp
juergen.preusser@kurier.at
© 05.08.2009 KURIER
Jetzt stellt sich mir die Frage:
Wurde der 4. EC-Vertreter Österreichs im heurigen Jahr nur aus Versehen vergessen von Hr. Preusser?
Oder wollte Hr. Preusser eben nur bewusst bei Salzburg, Sturm und Austria unterschwellig suggerieren, dass sie nicht reif für Europa sind, aber der mediale Hätschelverein, und Liebkind der Kurier-Sportredaktion nicht.
Wahrscheinlich hat der Hr. Trimmel z.B. seine 3 Tore nicht gegen eine sich bereits auflösende bzw. aufgelöste Kärntner Hintermannschaft geschossen, sonder wurde bei den TOren von mindestens 3 Kärntern zugedeckt, und konnte sich in Europaformat gegen diese dann durchsetzen. (Die Zusammenfassung im Web hat auf mich jedenfalls einen anderen EIndruck hinterlassen).
Naja jedenfalls mal wieder ein Bestättigung der seit Jahren festzustellenden Tatsache, dass die Sportredaktion im Kurier einen absoluten Lieblingsverein hat, gegen den man bitte nix kritisches suggerieren oder gar schreiben kann.
Bin schon gespannt auf die weiteren Beispiele über die "objektive" Fußball-Berichterstattung im Kurier.
Ich denke der Beitrag hat auch Potenzial für viele, viele Seiten.



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