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Sekt für die Nutten - Champagner für uns!
da nero schrieb vor 55 Minuten:

Man könnte auch einfach 12sekunden googeln, wenn man schon was beitragen will. 
 

https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Schubert_(Autor)

Wozu - ich hab ja gewusst, dass es mir einer abnehmen wird.  :finger:

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Special agent
Phisch1981 schrieb vor 14 Stunden:

Es braucht wirklich keine Orwell‘schen 1984 Fantasien. 
Die Problemfälle betreffen eine annähernd verschwindet geringe Anzahl von Personen. Im Auswärtssektor waren rund 1.600 Personen und runden wir auf, 2 Dutzend Personen haben Fackel & Böller geworfen, also 1,5%. Beim Heimderby im Herbst 2024 haben sich von beiden Seiten - großzügig aufgerundet - vl. 100 Personen bekriegt. Das entspricht bei 28k Zusehern nicht mal ein halbes Prozent. In Hartberg haben ca. 10-15 Leute am Ende aktiv Probleme gemacht, 2%…

Also ganz wenige Chaoten nehmen einen ganzen Klub und seine ganze Anhängerschaft in Geiselhaft.

Man braucht also keine Maßnahmen um alle zu beobachten und zu kontrollieren.

Es braucht Konzepte wie man diese „2%“ in den Griff bekommt oder „los wird“. Dazu wird es eine klare Linie des Klubs geben müssen und die klare Ansage an die aktive Szene dabei mitzuwirken.

Diese "Fantasien" entstehen meiner Meinung nach einerseits aus Verzweiflung und andererseits aus der seit Jahren herrschenden Unmöglichkeit anderer Lösungen. Wenn du regelmäßig im BW stehst, müsstest du das Problem doch kennen.

Es ist vollkommen egal, wie hoch die relative Anzahl der Störenfriede ist. Die Taktik die sie wählen macht es fast unmöglich sie zu stellen und zur Verantwortung zu ziehen. Das kann man hier auf mittlerweile über 6.000 Seiten nachlesen. Auch wenn ich das Wording absolut ablehne, weil es ein absolut falscher Vergleich ist und es sich hier natürlich in keinster Weise um einen Krieg handelt, kann man das Problem ein bisschen wie das fast unmöglich erfolgreichen Vorgehen gegen Guerillas sehen. Es fehlt ein greifbares Ziel, weil sie spontan Blödsinn machen und dann in der Menge an anständigen Fans verschwinden und untergehen. Gleichzeitig herrscht jedoch auch Verbundenheit mit den anderen Fans und niemand wird sie anschwärzen. Wie will man sie also ausfindig machen?

Du sagst, Rapid braucht eine klare Linie, klare Ansagen und die Hilfe der Szene. Bei letzterem stimme ich zu. Der Verein bewegt sich, seit ich denken kann, auf einem schmalen Grat zwischen Öffentlichkeitsarbeit und dem Zugestehen von Freiheiten an die Fans. Diese Freiheiten müssen allerdings mit Bedingungen verknüpft werden auch wenn diese unpopulär sind. Die Verbundenheit mit Rapid sollte größer sein als die falsche Loyalität den Störenfrieden gegenüber. Wenn das nicht gegeben ist, wird es keine Lösung geben die funktioniert.

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Im ASB-Tausenderklub
Silva schrieb vor 15 Stunden:

Keine lückenlose Überwachung, aber dann halt eine dauerhafte und sofortige Überwachung von mehreren tausend Zusehern. Freue mich dann auch auf die Diskussionen, was denn eine Vermummung ist. Klar, Sturmhaube wird man nicht darüber diskutieren müssen. Aber Schal und Haube im Winter, vielleicht noch eine Maske während einer Grippe-Welle und dann wird das Spiel unterbrochen, weil jemand wohl nicht mal eine Verwaltungsübertretung begeht.

Das kann man jetzt schon machen. Also basiert der Vorschlag darauf, dass man komplett überbordend ein Spiel abbricht, weil man meint eine vermummte Person erkennen zu können, und etwas, was sowieso jetzt schon gemacht werden könnte.

Die wenigsten im ASB haben ein Verständnis für das Werfen von Pyrotechnik, wohl keiner hat Verständnis für das Werfen von Böllern und/oder auf Menschen gerichtet. Aber ich hab auch kein Verständnis für Raser und Drängler, fordere aber dennoch nicht eine Totalsperre der Autobahn, wenn man das bemerkt.

Vielleicht sollte man mit gelinderen Mitteln anfangen. Personalisierung in irgendeiner Form wäre z.B. der erste Schritt, bevor man über Unterbrechungen der Spiele bzw. Stürmen durch die Polizei nachdenkt, weil jemand "vermummt" ist.

Wie schon mal gesagt, Face ID und identity check wird mMn bald völlig selbstverständlich werden und derart Vorfälle wie im Derby werden genutzt, um diese Agenda voranzutreiben. Die datenschutzrechtlichen Bedenken wackeln bereits und werden auch bei uns vom Tisch sein. 

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Superstar
Europäische Weltklasse schrieb vor 20 Minuten:

Wie schon mal gesagt, Face ID und identity check wird mMn bald völlig selbstverständlich werden und derart Vorfälle wie im Derby werden genutzt, um diese Agenda voranzutreiben. Die datenschutzrechtlichen Bedenken wackeln bereits und werden auch bei uns vom Tisch sein. 

Und wenn ich dann am Heisl bin muss ich in eine Kamera lachen? Oder wie stellst dir das vor?

Wie schon so oft in dieser elendslangen Diskussion beschrieben: Wenn man WILL, findet man einen Weg sich zu vermummen, umzuziehen, etc... Das kann keinen Personalausweiskontrolle, personalisierte Tickets, oder auch Kamerasystem verhindern! Denn dort wo eine Vermummung stattfindet, werden niemals Kameras installiert werden, das bringt NIEMALS jemand durch!

Und auch das beschriebene, alleinige Bewusstsein dass man gefilmt werden KÖNNTE, wird jene Personen nicht davon abhalten.... wer das glaubt ist naiv!

edit: ich glaub du bist eh kein Freund davon, aber ich hab jetzt den Kommentar stellvertretend für all diese Vorschläge genommen! Sorry!

bearbeitet von Wurmi12

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Posting-Pate

Zunächst mal Hut ab vor der hier großteils reflektierten und seriösen Diskussion. Was mich ja interessiert zu den Leuten, die am Sonntag geböllert haben.

Lesen die hier mit und freuen sich, dass sie Gesprächsstoff sind vom ASB bis zur ZIB2?

Kauen sie jetzt Fingernägel und sagen sie sich, Scheiße, jetzt haben wirs übertrieben, es wird länger keine Auswärtsfans beim Derby geben, das wollten wir dann doch nicht? 

Dämmert ihnen, dass ein Großteil der Fans ordentlich angepisst ist auf sie?

Oder taugt es ihnen, dass man mit einer Sturmhaube, Krachern und ein paar Silvesterraketen dei Zeitläufe des modernen Fußaballs mirgestalten kann?

 

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V.I.P.
Wurmi12 schrieb vor 13 Minuten:

Und wenn ich dann am Heisl bin muss ich in eine Kamera lachen? Oder wie stellst dir das vor?

Wie schon so oft in dieser elendslangen Diskussion beschrieben: Wenn man WILL, findet man einen Weg sich zu vermummen, umzuziehen, etc... Das kann keinen Personalausweiskontrolle, personalisierte Tickets, oder auch Kamerasystem verhindern! Denn dort wo eine Vermummung stattfindet, werden niemals Kameras installiert werden, das bringt NIEMALS jemand durch!

Und auch das beschriebene, alleinige Bewusstsein dass man gefilmt werden KÖNNTE, wird jene Personen nicht davon abhalten.... wer das glaubt ist naiv!

edit: ich glaub du bist eh kein Freund davon, aber ich hab jetzt den Kommentar stellvertretend für all diese Vorschläge genommen! Sorry!

Es ist schon klar, dass man nicht alles verhindern oder kontrollieren kann.

Aber zu argumentieren, dass es von vornherein sinnlos sei, weil man mit genügend krimineller Energie oder Intention und Aufwand trotzdem das erreichen könnte, was man bezweckt, ist ein bisserl wie den Effekt von Planquadraten oder Radarkontrollen im Verkehr zu negieren und es von vornherein als sinnlos zu betiteln, weils trotzdem noch Alk am Steuer oder Geschwindigkeitsübertretungen gibt, mMn.

 

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Postaholic
Fox Mulder schrieb vor 41 Minuten:

Diese "Fantasien" entstehen meiner Meinung nach einerseits aus Verzweiflung und andererseits aus der seit Jahren herrschenden Unmöglichkeit anderer Lösungen. Wenn du regelmäßig im BW stehst, müsstest du das Problem doch kennen.

Es ist vollkommen egal, wie hoch die relative Anzahl der Störenfriede ist. Die Taktik die sie wählen macht es fast unmöglich sie zu stellen und zur Verantwortung zu ziehen. Das kann man hier auf mittlerweile über 6.000 Seiten nachlesen. Auch wenn ich das Wording absolut ablehne, weil es ein absolut falscher Vergleich ist und es sich hier natürlich in keinster Weise um einen Krieg handelt, kann man das Problem ein bisschen wie das fast unmöglich erfolgreichen Vorgehen gegen Guerillas sehen. Es fehlt ein greifbares Ziel, weil sie spontan Blödsinn machen und dann in der Menge an anständigen Fans verschwinden und untergehen. Gleichzeitig herrscht jedoch auch Verbundenheit mit den anderen Fans und niemand wird sie anschwärzen. Wie will man sie also ausfindig machen?

Du sagst, Rapid braucht eine klare Linie, klare Ansagen und die Hilfe der Szene. Bei letzterem stimme ich zu. Der Verein bewegt sich, seit ich denken kann, auf einem schmalen Grat zwischen Öffentlichkeitsarbeit und dem Zugestehen von Freiheiten an die Fans. Diese Freiheiten müssen allerdings mit Bedingungen verknüpft werden auch wenn diese unpopulär sind. Die Verbundenheit mit Rapid sollte größer sein als die falsche Loyalität den Störenfrieden gegenüber. Wenn das nicht gegeben ist, wird es keine Lösung geben die funktioniert.

Bei Heimspielen bin ich idR in Sektor 12, bei Auswärtsspielen sofern Karten verfügbar im Auswärtsblock - so wie auch jetzt im Derby.

Du hast einen wichtigen Punkt erwähnt: Es gibt eine beträchtliche Anzahl an Leuten die diese Chaoten decken und/oder zu ihren Daten mit „Beifallsbekundung etc.“ ermutigen - aber selbst glücklicherweise nie so einen Blödsinn machen würden. 
Wieviele werden das sein, 15-25% …

Diese Masse muss man erreichen, diese Leute muss man in die Richtung bekommen solche Chaoten als den „wahren Feind“ anzusehen und abzulehnen.

 

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Superstar
miffy23 schrieb vor 14 Minuten:

Es ist schon klar, dass man nicht alles verhindern oder kontrollieren kann.

Aber zu argumentieren, dass es von vornherein sinnlos sei, weil man mit genügend krimineller Energie oder Intention und Aufwand trotzdem das erreichen könnte, was man bezweckt, ist ein bisserl wie den Effekt von Planquadraten oder Radarkontrollen im Verkehr zu negieren und es von vornherein als sinnlos zu betiteln, weils trotzdem noch Alk am Steuer oder Geschwindigkeitsübertretungen gibt, mMn.

 

Das ist halt absolut Äpfel mit Birnen.... Ist ja nicht so als ob es seitens des Veranstalters und Hausherrn "Rapid" gar keine Präventivmaßnahmen zur Unterbindung von "Straftaten" gibt. Es gibt eine Hausordnung, Einlasskontrollen, Personal die die Einhaltung der Hausordnung kontrolliert (und ja ich weiß, das geschieht halt nur mehr oder weniger), und soweit ich weiß ist der Großteil des Stadions innen auch Videoüberwacht. 

Per se kannst also schon sagen, dass eine komplette Videoüberwachung zu keiner Besserung der Situation führen würde - du wirst nämlich auch immer noch viel zu viele Leute haben, die unter Einfluss Autofahren, auch wennst an jeder dritten Ecke nen Polizisten hinstellen würdest. Die die es in Kauf nehmen die Strafe auszufassen werden das auch weiterhin tun... 

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ASB-Halbgott
SCRBasti schrieb vor 17 Stunden:

Und ganz ehrlich, wenn ihr euch beim Fußball nicht wohl fühlt dann gibt es bestimmt auch die richtige Sportart für euch wo man mit 4 jährigen Kindern hingehen kann. 

Heißt also so viel wie, wenn dir nicht passt, was die Szene aufführt, schleich dich.

Viel besser kann man nicht zum Ausdruck bringen, dass man sich über dem Verein, ja eigentlich dem Sport selbst sieht und hier das Kommando hat.

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V.I.P.
Wurmi12 schrieb vor 8 Minuten:

Das ist halt absolut Äpfel mit Birnen.... Ist ja nicht so als ob es seitens des Veranstalters und Hausherrn "Rapid" gar keine Präventivmaßnahmen zur Unterbindung von "Straftaten" gibt. Es gibt eine Hausordnung, Einlasskontrollen, Personal die die Einhaltung der Hausordnung kontrolliert (und ja ich weiß, das geschieht halt nur mehr oder weniger), und soweit ich weiß ist der Großteil des Stadions innen auch Videoüberwacht. 

Per se kannst also schon sagen, dass eine komplette Videoüberwachung zu keiner Besserung der Situation führen würde - du wirst nämlich auch immer noch viel zu viele Leute haben, die unter Einfluss Autofahren, auch wennst an jeder dritten Ecke nen Polizisten hinstellen würdest. Die die es in Kauf nehmen die Strafe auszufassen werden das auch weiterhin tun... 

Es gibt dazu haufenweise Untersuchungen und Literatur, dass sichtbare Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen einen "Deterrence Effect" haben, sprich präventiv wirken.

Insbesondere bei geplanten, kalkulierbaren Handlungen (Beispiel etwa Böller/Pyro en masse oder kollektive Vermummung) kann so etwas schon einen ganz guten Effekt haben.

Das Beispiel mit dem Verkehr brachte ich, weil es eben in so eine Sparte fällt, wo sichtbare Kontrolle und das Bewusstsein darüber Verhaltensanpassungen bewirken kann.

 

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Sekt für die Nutten - Champagner für uns!
rabauke schrieb vor 37 Minuten:


Dämmert ihnen, dass ein Großteil der Fans ordentlich angepisst ist auf sie?

Ist das so?

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Postinho
Zarael reloaded schrieb vor 3 Minuten:

Heißt also so viel wie, wenn dir nicht passt, was die Szene aufführt, schleich dich.

Viel besser kann man nicht zum Ausdruck bringen, dass man sich über dem Verein, ja eigentlich dem Sport selbst sieht und hier das Kommando hat.

Es hat sowieso keinen Sinn, man merkt halt bei einigen Usern hier, dass sowieso keinerlei Wille/Wunsch auf Veränderung vorhanden ist.

Alle Vorschläge sind ja sowieso sinnlos, nicht umsetzbar oder viel zu hart und wenn man gar nicht mehr weiterweis wirft man schnell "Wirtshausparolen" als Totschlagargument in den Raum := 

Wirkt fast so als hätte man Schiss, in Zukunft einen Riegel vorgeschoben zu bekommen :ratlos:

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Superstar
miffy23 schrieb vor 4 Minuten:

Es gibt dazu haufenweise Untersuchungen und Literatur, dass sichtbare Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen einen "Deterrence Effect" haben, sprich präventiv wirken.

Insbesondere bei geplanten, kalkulierbaren Handlungen (Beispiel etwa Böller/Pyro en masse oder kollektive Vermummung) kann so etwas schon einen ganz guten Effekt haben.

Das Beispiel mit dem Verkehr brachte ich, weil es eben in so eine Sparte fällt, wo sichtbare Kontrolle und das Bewusstsein darüber Verhaltensanpassungen bewirken kann.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass jene Personen, die bereit sind Böller, Bengalen oder anderes Zeug auf Menschen zu werfen, keiner rationalen Entscheidungsfindung folgen...

Da ist so dermaßen viel Emotion, Verbundenheit mit den anderen Personen und Identifizierung mit der Gruppe und ihrer Haltung zu gewissen Themen an sich dabei, dass dies über ein rationales Handeln in gewissen Situationen hinaus geht. 

Ich bleib dabei, strengere Videoüberwachung, personalisierte Tickets und was weiß ich noch für Dinge werden das Problem nicht lösen...

Meiner Meinung nach kann man dieser Situation nur Herr werden, wenn man die Grundlage an sich entzieht - im aktuellen Fall heißt das eben keine Auswärtsfans in Favoriten mehr. 

Weitere "problematische" Spiele gibt es ja in der Bundesliga eh nicht. Das vergisst man in der Diskussion halt auch immer... von allen Spielen in der Saison sind genau die Derby die zwei/vier Partien, in denen es auch mit den ach so problematischen Personen zu Problemen kommt.... zumindest bis jetzt, man wird sehen wie sich das weiterentwickelt.

 

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