AW1911

Wechsel zu direkten Konkurrenten

45 Beiträge in diesem Thema

wenn man sich zurück erinnert an zeiten eines prohaska oder krankl, dann wäre es für jeden der beiden undenkbar gewesen, zu grün oder umgekehrt zu violett zu wechseln. warum ist das jetzt anders ?

es geht nicht explizit um wechsel zwischen austria und rapid, sondern innerhalb der liga (auch z.B. zu salzburg). warum wird manchmal extra betont "in österreich nur ......" und dann wechselt derjenige erst recht genau dorthin ?

nur kurze beispiele: ivanschitz von rapid zu salzburg. schiemer von austria zu salzburg. es geht auch nicht darum, ob der wechsel direkt oder "über umwege" passiert (wie vielleicht bei maierhofer, wie gemunkelt wird).

liegt es an fehlender loyalität ? gibt es keine vereinstreue mehr ? liegt es nur am geld ? sind die "berater" schuld ? wird es nur hochgepusht, weil die medien was zu schreiben brauchen ? wie sieht es beim nachwuchs aus ? wer kommt nach, wie geht es weiter ?

WIE SEHT IHR DIESE THEMATIK ?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich seh das recht unaufgeregt - obwohl ich weder einen grünen gern bei uns sehen würde noch wahnsinnig happy wäre, wenn einer von uns (ein paar ausnahmen gibts natürlich immer wieder :finger: ) dorthin geht.

allerdings können sie mit viel glück 15 jahre erfolgreich spielen und die besseren können 10 jahre sehr gute kohle machen. ich denke wenn das preisleistungsverhältnis und das umfeld passt, dann bleibt ein spieler auch. wenn das in die schieflage gerät (wodurch auch immer, manchmal sinds nur trainerwechsel oder andere spielsysteme) muss sich der spieler anders orientieren - ärgerlich, wenns dann beim direkten konkurrenten ist ..... allerdings ist dann in den anderen ländern auch nicht anders.

grundsätzlich find ich es unsinnig, immer vom spieler "vereinstreue" oder "farbenbekenntnis" zu fordern - umgekehrt ist der verein ja auch nicht "treu" oder "verpflichtet" ....

.... und von der fanliebe kann der spieler sich nix kaufen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

wenn man sich zurück erinnert an zeiten eines prohaska oder krankl, dann wäre es für jeden der beiden undenkbar gewesen, zu grün oder umgekehrt zu violett zu wechseln. warum ist das jetzt anders ?

mit etwas glück/pech wäre hans krankl als rapidler zur austria gewechselt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

:ears:

War glaub ich nach Barcelona, hatte er ein Angebot, weiß nicht mehr wers mal zum besten gegeben hat bei einem Fantreff, Lopper oder Herbert himself oder Sir Parits, auf jeden Fall wars ganz knapp mit dem Wechsel.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

gibt ja da auch ein ganz nettes photo mim hansi samt austriaschal. heute wird der erzrapidler das wohl nicht mehr so genau wissen :betrunken:

und diese hin und herwechslerein ist auch keine erfindung der fußballerischen neuzeit, das machen die herrschaften in grün weiß/ violett schon relativ lang.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ist doch nicht nur im Fussball der Trend den Arbeitgeber schneller zu wechseln als früher...

Früher waren oft Leute ihr ganzes Leben lang bei einem Unternehmen, heute ist die Fluktationsrate da schon viel höher...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

eigentlich ist das ganze wenig überraschend. es regen sich zwar alle drüber auf aber es werden einige dinge übersehen.

-) erstmal ist der fussballmarkt bzw das geschäft, wie in vielen bereichen anders als damals. damals gabs auch noch jobs wo man sagen konnte:"da bleib ich bis zur penion". das gibts heute nur noch beim staat, wenn überhaupt. und auch beim fussball ist es so. schnelllebig. und es steckt viel mehr geld dahinter als damals.

-) ein fussballer ist ein angestellter. wir sind ja unseren firmen meist auch nicht treu und wechseln wenn wir bessere angebote/mehr gehalt bekommen. ich möchte nicht wissen wieviele austria-fans die bei der austria in ihrem job arbeiten würden (büro,hausmeister, etc) nicht auch zu einer anderen firma wechseln würden wenn die das 4- oder 10fache gehalt bietet. und diese leute wären dann sogar richtige FANS des arbeitgebers. das bringt mich zum nächsten punkt...

-) herzog, prohaska etc waren wiener und haben bei den vereinen gespielt für die auch ihr herz schlägt. das wär das selbe als würde ich als austria-fan mal ein angebot der austria bekommen.(spiele auch fussball). und in so einem fall ist sicher eine loyalität gegeben. heutzutage ist es aber meist so dass man einerseits ausländer hat und andererseits schon in der jugend steirer, vorarlberger und sonstige talente in unsere akademien holt. das sind aber keine gebürtigen wiener die das alles von klein auf mitbekommen haben. die sind vielleicht dankbar für die ausbildung etc aber insgeheim vlt immer noch lustenau, sturm oder sonstige anhänger.

also einerseits sind viele auch junge spieler dies bei uns schaffen oft keine wiener und andererseits is der finanzielle aspekt ein viel größerer. in der heutigen zeit würde ein prohaska auch schon viel früher ins ausland wechseln. das bringt mich zum nächsten punkt:

-) geld. ein fussballer hat nur eine begrenzte anzahl an jahren bis zur pension und hat im idealfall nach seiner karriere noch gut 40 jahre ohne erwerbstätigkeit (vlt hat er auch was gelernt aber selbst dann ists schwer wieder einzusteigen) vor sich. es ist dreist zu fordern dass ein spieler beim lieblingsverein bleiben soll unbedingt. er hat die möglichkeit für ka 20.000€ /monat bei der austria zu bleiben...oder für 90.000€ wo anders zu spielen. die frage ist ob ihm die gunst der fans 70.000€ pro monat wert sind. und warum sollte es ihm das wert sein? früher war der gap zwischen dem verdienst hier und in anderen ligen bei weitem nicht so groß. würde prohaska heute der selbe star sein müsste er nicht jede woche bei orf mit koksnase pariasek schmäh führen.

das sind halt alles dinge die die meisten leute übersehen weil sie glauben jeder fussballer verdient millionen. das ist aber nicht so. wenn ein spieler mal ausgesorgt hat dann kann er das locker angehen und vereinstreu agieren. er muss sich aber erstmal für die zukunft absichern. auch falls er etwaige verletzungen erleiden sollte und nicht mehr spielen kann etc.

aber was viele fordern ist nicht faitr und nicht realistisch. die größe des vereins spielt da auch eine rolle. ein raul, ein maldini können leicht vereinstreu sein. das sind topclubs die millionengehälter zahlen (können) und spieler die auch privat fans dieses vereins sind können dort in ruhe bis ans karriereende spielen. bei der austria hast du nach deiner karriere vlt eine mille oder 2 von denen du ein 600-1200€ gehalt an zinsen bekommst vielelicht. das is nicht fair wenn ich dagegen anderswo das 10fache verdienen kann. genausogut könnte man dem verein vorwerfen die spieler nicht halten zu können/nicht gut genug zu wirtschaften. das macht keiner. meiner meinung nach ist es weder die schuld unseres, im europäischen vergleich, finanzschwachen vereins, noch der spieler die für die selbe leistung anderswo viel mehr bekommen können. sie wären ja fast schon vollidioten es nicht zu tun.

was macht einer mit einer installateur-lehre nach 10-15 jahren? der kann doch nirgends mehr arbeiten bzw das was er gelernt hat is nicht mehr aktuell etc. außerdem isses psychisch schonmal arg belastend als ex fussball-österreich-star dann waschmaschinen zu reparieren. das soll er alles machen nur damit ein paar weltfremde fans zufrieden sind und ihm auf die schulter klopfen und wenn er mal ein spiel beuscht "spieler x, wink amoi" schreien? naaaa ja... :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hat es immer gegeben, wird es immer geben (liegt jeweils an den konkrenten personen bzw. den konkrenten umständen, nicht an der "guten alten"- gegenüber der "bösen neuen" zeit oder dem geld

blödsinn, darum :betrunken: :

alle aufschneiden, alle! und dann an ihren armen durch ganz mozambique schleifen

und jetzt im ernst: ich halte wechsel zum direkten konkurrenten auch mehr als entbehrlich, aber ich denke da mal an einen WSK-Spieler (Name bekannt, googelts mal, wer), der gegangen is nach ritzing, weil der schboatglubb ihm nicht genug zahlen konnte.

man muss sich halt davon verabschieden, dass ein spieler bleibt, weil die veilchen so toll/der BW so leiwand/graz eine so schöne stadt ist.

ich verweise mal ganz pöse auf dieses interview , da wird das "gut" erklärt"

ein kicker hat nunmal nix mehr.

des weiteren erinnere ich mich daran, von einem user über royer gehört zu haben, das hochhauser angeblich gemeint hätte, er würde jedweges angebot deutlich übertreffen

die spieler sind nunmal darauf angewiesen, in 15, vielleicht 20 profijahren so viel kohle zu scheffeln, dass der einstieg ins bürgerliche leben die nächsten 25,30 jahre funzt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden

  • FK Austria
  • Folge uns auf Facebook

  • Partnerlinks

  • Unsere Sponsoren und Partnerseiten

  • Wer ist Online

    Keine registrierten Benutzer online.