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fcwackerinnsbruck

Wie gehts weiter...

101 Beiträge in diesem Thema

FC Wacker plant den Absturz

Die fußballerische Zweitklassigkeit vor Augen orientierte sich der Tiroler Traditionsverein gestern neu.

Innsbruck - Knapp zwei Stunden tagte gestern der Vereinsvorstand des FC Wacker, um eine Neuorientierung voranzutreiben. Nach der 1:4-Niederlage bei Rapid Wien scheint die Zugehörigkeit zur T-Mobile-Bundesliga vier Runden vor Saisonende in weite Ferne gerückt, nunmehr geht es um die nahe Zukunft in der zweiten Leistungsstufe.

Neuer Trainer unfinanzierbar

„Alle Budgetposten sind zu hinterfragen", bringt es Finanzvorstand Johannes Marsoner auf den Punkt. So müsse man sich über die Beibehaltung der Wacker-Damenmannschaft und den Inhalt einzelner Verträge Gedanken machen. Die Installierung eines eigenen Trainers neben dem Sportdirektor Helmut Kraft (im Bild) sei seiner Meinung nach ein unfinanzierbares Luftschloss. „Das können wir uns in der zweiten Bundesliga wohl kaum leisten", kommentiert Marsoner das Ansinnen der vergangenen Wochen.

Im neu zu erstellenden Budget für die Red Zac Liga, das im Sinne der Lizenz per 23. April bei der Bundesliga eingereicht werden muss, fehlen nicht weniger als 900.000 Euro Fernsehgeld: Statt knapp einer Million muss sich der Tiroler Traditionsverein dann mit 135.000 Euro bescheiden - ein tiefer Einschnitt im augenblicklich mit 5,5 Millionen Euro veranschlagten Bundesliga-Budget.

14 Verträge laufen aus

Nicht das einzige Übel, mit dem sich der Tiroler Traditionsverein zu beschäftigen hat. Leistungsträger wie Tormann Zeljko Pavlovic, der schwedische Neuzugang Matthias Lindström, Bernd Windisch, Thorsten Knabel und Ferdinand Feldhofer können mit einer Ausstiegsklausel den Verein verlassen, 14 weitere Verträge laufen mit Saisonende aus und stellen den Verein vor eine philosophische Frage:

Sofortiger Wiederaufstieg oder ein mittelfristig angelegtes Konzept mit der T-Mobile-Rückkehr in drei bis fünf Jahren? Unter drei bis viel Millionen Euro wäre man wohl nicht konkurrenzfähig. Obmann Gerhard Stocker gibt sich ungeachtet der sportlichen Talfahrt kämpferisch: „Wacker wird es weiter geben, da müssen wir durch, wir kommen wieder." (floh)

Zweite Liga - was dann?

Dem 1:4 am Samstagabend bei Rapid folgte gestern, Punkt 18 Uhr, ein weiterer Gipfel. Der Wacker-Vorstand stellte die Weichen für die Zukunft, die wohl 2. Bundesliga heißt. Wie die aussehen soll?

Innsbruck - Der Quantensprung zurück in die Zweitklassigkeit hätte maßgebliche Auswirkungen auf den Wacker-Kader. Vertragsverlängerungen - immerhin laufen die Kontrakte von 14 Kaderspielern im Sommer aus - wurden vorsorglich vertagt. Legionäre vom Format eines Vaclav Kolousek, Matthias Lindström oder Zeljko Pavlovic wird man in der Red-Zac-Liga wohl nicht mehr im schwarzgrünen Dress wiedersehen. Auch die beiden Ghanaer Clottey und Arthur werden ihr Kurzgastspiel im Land der Berge beendet haben. Außer Spesen wieder einmal nichts gewesen, lautet das Resümee eines großen Missverständnisses, das dem FC Wacker möglicherweise (Ausbildungsentschädigung für Arthur ?) noch zusätzliche Sorgen bereiten könnte. Aber dafür könnte ja im Sommer - falls er keinen Verein findet - Jiri Masek nach Innsbruck zurückkehren, um sein drittes Vertragsjahr in Tirol abzudienen. Trübe Aussichten ...

Weil jeder Neubeginn auch eine Chance beinhaltet, wird dem Tiroler Fußballmodell in Zukunft - was absolut kein Fehler ist - noch größere Bedeutung zukommen. Aber selbst die größten Talente brauchen gestandene Routiniers an ihrer Seite. Beispiel Ali Hörtnagl und Robert Wazinger beim Neubeginn 2002.

*Auslaufende Verträge: Orosz, Hattenberger, Kolousek, Mimm, Madl, Hölzl, Grüner, Aganun, Samwald, Dollinger, Clottey, Arthur, Idrizaj, Schumacher.

*Laufende Verträge: Mader, Grünwald, Knabel, Windisch, Schreter, Saltuari, Seelaus, Durmic, Perstaller.

*Ausstiegsklausel: Pavlovic, Lindström, Windisch, Knabel, Feldhofer.

*Amateurteam: Soll auch bei Abstieg gebildet werden, in der Tiroler Liga gleich den Aufstieg schaffen; Grundlage einer umfassenden Zusammenarbeit mit dem Tiroler Fußballverband, der seine BNZ-Teams in Zukunft endlich mit Akademiestatus führen kann. (w.m.)

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Innsbruck - Bundesliga zwei. Für Finanzvorstand Johannes Marsoner beinhaltet das in erster Linie hinterfragen. „Es gibt nichts, was nicht zur Diskussion steht!" Gestern, Punkt 18 Uhr, wurde Tacheles gesprochen.

*Stichtag: Heute, 31. März, endet die Kündigungsfrist für das kommende Quartal. Wer ab 30. Juni nicht mehr an Bord sein soll, dem muss das heute mitgeteilt werden. Treffen könnte es u.a. Co-Trainer Klaus Vogler.

*Sponsorenpool: Das Budget wurde seitens der namhaften Geldgeber im Tiroler Sponsorenpool garantiert, allerdings schränkt Wacker-Vorstandssprecher Wolfgang Mader in seiner Funktion als Pressesprecher der Tiroler Wasserkraft ein. „Derzeit zahlen wir 950.000 Euro. Sollten wir tatsächlich absteigen, müsste man alle vorliegenden Verträge neu verhandeln."

*Fernsehgeld: ein empfindlicher Einschnitt im Budget. Durfte man bis dato noch mit knapp einer Million Euro kalkulieren, so gilt es sich in der sportlichen Zweitklassigkeit mit 135.000 Euro (Stand März 2008) zu bescheiden.

*Einsparungspotenzial: Die Amateurmannschaft des FC Wacker kommt so sicher wie der Schlusspfiff nach 90 Minuten, und das hat nichts mit der drohenden Pönale seitens des Tiroler Fußballverbands zu tun (7000 €). Umzusetzen bleibt das Nachwuchskonzept (Marsoner: „Der Unterbau fehlt uns komplett"), zu hinterfragen ist die Beibehaltung der Damen-Mannschaft. Ob sich ein Zweitligist mit bescheidenem Budget diese 100.000 Euro angesichts des angepeilten Wiederaufstiegs leisten kann?

*Doppelfunktion: „Trainer und Sportdirektor kann es in der zweiten Bundesliga nicht geben", hält Johannes Marsoner fest. Die Personalfrage, ob nun Henke oder Maurer neben Sportdirektor Helmut Kraft geeignete Leute an der Outlinie wären, stellt sich demnach nicht. Wenn, dann müsste Kraft beide Funktionen vereinen. (floh)

„Katastrophe für Fußball"

WOLFGANG MüLLER, HUBERT WINKLBAUER

Wem Mitleid zufliegt, der ist arm dran. Dem FC Wacker fliegt das Mitleid einiger seiner Ex-Größen zu. Aber die sparen auch nicht mit Kritik und der Skepsis, dass ein sofortiger Wiederaufstieg möglich ist.

Innsbruck - Nicht einmal die größten Optimisten glauben noch an eine Rettung des FC Wacker Innsbruck in den letzten vier Runden der T-Mobile-Bundesliga. Ein Klub, an dem viele mit Herzblut hängen, ein Klub, der nach dem Crash des FC Tirol den Fußball in Tirol wieder hoffähig gemacht hat, steht vor dem Absturz. Die Suche nach den Ursachen hat Hochkonjunktur. Die Zuteilung von Schuld hält sich in Grenzen. Zu sehr wissen die befragten „Alten" über die Unwägbarkeiten des Profifußballs Bescheid, um nachhaltig den Stab über die derzeitigen Akteure der Wacker-Familie zu brechen.

Manfred Linzmaier (FC-Tirol-Kapitän in der Happel-Ära mit zwei Meistertitel 1989 und 1990): „Noch klammere ich mich an das Prinzip Hoffnung und das sollten alle im Wacker-Umfeld auch noch tun. Wenn es wirklich passiert, wäre es schlimm, aber den Fußball im Land sollte man deshalb auch nicht begraben. Denn was Altach, Ried oder Mattersburg auf die Reihe bringen, sollte doch auch Innsbruck mittel- bzw. langfristig gelingen."

Michael Baur (FC-Tirol-Kapitän beim Meistertripel von 2000 bis 2002): „An den letzten Strohhalm müssen sich jetzt alle klammern. Ein Abstieg wäre ein echtes Trauerspiel für Tirol und Innsbruck, denn ein Wiederaufstieg ist ganz bestimmt kein Selbstläufer. Das hat man beim LASK gesehen, der verschwand auch auf Jahre in der Versenkung. Den größten Schaden sehe ich im Nachwuchsbereich. Fehlende Vorbildfunktion und keine Perspektiven sind Gift für die Entwicklung von Talenten."

Didi Constantini (Wacker-Profi von 1975 bis 1979): „Da ist in den letzten Jahren einiges falsch gelaufen, da scheint mir in die Planung zu wenig Expertenwissen eingeflossen zu sein. Ich glaube, dass Heli Kraft gut gearbeitet hat. Möglicherweise ist im Herbst einiges zu leicht gelaufen. Das ist ja das Kuriose und Faszinierende im Fußball, dass der Erfolg nicht wirklich planbar ist. Schade um Wacker, wenn er absteigt."

Franz Oberacher (Flügelflitzer in den goldenen 70er-Jahren): „Eine einzige Katastrophe. Man hat aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt, daher muss sich der Vorstand hinterfragen. Die Gedankengänge eines Gerhard Stocker kann ich nicht mehr nachvollziehen. Nichts gegen Helmut Kraft, aber einen großen Fehler war, Didi Constantini nicht ins Boot zu holen. Dem hätte ich die Schubumkehr zugetraut."

Robert Auer (Wacker-Profi von 1977 bis 1987): „Ich hoffe immer noch, dass es nicht passiert. Denn ein Abstieg wäre eine Katastrophe für die Entwicklung des Tiroler Fußballs. Für wen sollen denn die Vereine dann noch Talente ausbilden? Ich habe selbst über zehn Jahre als Profi in Innsbruck gespielt und in der Saison 1978/79 den Abstieg mitgemacht. Obwohl das Budget damals gleich bleib, schafften wir erst im zweiten Jahr den Wiederaufstieg. Ähnlich sehe ich die Situation beim FC Wacker. Wird das Budget in der Red Zac Liga zurückgefahren, sehe ich schwarz für einen baldigen Wiederaufstieg."

Kurt Welzl (Wacker-Profi 1974 bis 1979): „Das was dem FC Wacker jetzt droht, hat eine lange Vorgeschichte. Da hat eine Klubführung seit Jahren darauf verzichtet, bei Leuten Ratschläge einzuholen, die das Geschäft kennen. Aber es sind nicht allein die fehlenden großen Pläne, die den FC Wacker jetzt in die Bredouille gebracht haben. Da hat sich eine Mannschaft stärker geredet als sie ist. Und das ist gefährlich. Denn man muss seine Taktik danach ausrichten, was man kann. Und auch danach, was man nicht kann. Dass die derzeitige Wacker-Elf keine spielerischen Akzente setzen kann, ist auffallend für alle Fans. Und wem es an spielerischer Klasse mangelt, der muss es mit doppelten Kampfgeist kaschieren. Der FC Wacker hat im Frühjahr vergessen, dass er sich in einem brutalen Abstiegskampf befindet. Eine Mannschaft, die so selten gewonnen hat, hat auf einmal auf Sieg spielen wollen. Das kann nicht aufgehen. Aber ich weiß auch, dass aus der Distanz alles viel leichter ausschaut."

FC Wacker ist sich selbst auf den Leim gegangen

HUBERT WINKLBAUER hubert.winklbauer@tt.com

Es gibt auch so etwas wie eine „Erfolgsfalle". Und in die ist der FC Wacker getappt. Die zweifelsfrei imposante Aufholjagd im Herbst hat den Glauben an die kleinen Wundergeschichten genährt, in deren Mittelpunkt eine einfache Beschwörungsformel steht: Erfolgreich ist, wer an den Erfolg glaubt!

Heli Kraft hat den Wacker-Kickern den Glauben an die eigene Stärke vermittelt, hat dabei die Mannschaft stärker geredet als sie ist. Dieser „Psycho-Schmäh" ist im Herbst aufgegangen. Aber er hat zu einer trügerischen Selbsteinschätzung der Kicker geführt. Eine Truppe, die in den Jahren zuvor nur mit viel Glück (erst dank der Admira, dann dank des GAK) nicht abgestiegen war, hat vergessen, was man im Abstiegskampf tut: nämlich beißen, zwicken und so weit es das Regelwerk zulässt, treten. Aber als Giganten neuen Selbstbewusstseins haben die Wacker-Kicker nach dem 1:0-Sieg zum Frühjahresauftakt über Sturm sogar auf die UEFA-Cup-Ränge geschielt. Und dabei die Nase zu hoch gehalten.

Als allerorts längst Alarmglocken läuteten, führte die Wacker-Familie noch eine fiktive Tabelle, bei der Siege gegen Altach und Kärnten bereits vor den Spielen eingetragen waren.

Aber in Wirklichkeit es ist nicht der Glaube, der Berge versetzt, sondern der Wille. Und am Willen zur realen Einsicht hat es dem FC Wacker gefehlt.

Dazu kam noch der Umstand, dass Mattersburg just gegen FC Kärnten (0:1) und Altach (0:2) auf ihren Antreiber Kübauer verzichten mussten. Dazu kam noch der späte 2:1-Siegestreffer der Kärntner gegen LASK.

Dass der FC Wacker jetzt am Abgrund steht, hat aber wenig mit Pech zu tun. Eher mit fehlender Klasse. Und der fehlenden Einsicht, dass eine Elf, die nicht wirklich gut kicken kann, wenigstens gut kämpfen muss.

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Umdenken beim FC Wacker Innsbruck

Auch wenn man beim FC Wacker Innsbruck nach außen hin Optimismus versprüht und an den Klassenerhalt glaubt, haben hinter den Kulissen bereits die Planungen für den eventuellen Abstieg in die Red Zac Erste Liga begonnen.

Tiroler fahren zweigleisig

Sollte es zum Abstieg in die Erste Liga kommen, muss der FC Wacker einen neuen Lizenzantrag stellen. Der ausfinanzierte und bereits abgeschickte Lizenzantrag für die Bundesliga tauge dann nur noch für den Papierkorb, so Wolfgang Mader, Obmann-Stellvertreter des FC Wacker Innsbruck.

"Damit ist alles, was bisher gearbeitet wurde, hinfällig. Es gibt neue Zahlen bei den Sponsoren, die Liga- und Fernsehgelder stimmen nicht mehr, ebenso die Kosten für die Vereinsstruktur, die Geschäftsstelle und die Spieler.

So ein Lizenzierungsverfahren wird nicht über Nacht gemacht, sondern in wochenlanger Arbeit. Darum brennt jetzt auch der Hut.

Wir hoffen, dass der Abstieg noch verhindert werden kann, aber je später er klar wird, desto weniger Zeit bleibt uns, um die Lizenz in der Red Zac Ersten Liga zu bekommen."

Tiwag bleibt Hauptsponsor

Die Tiwag will auch nach einem möglichen Abstieg Hauptsponsor des Clubs bleiben, so Wolfgang Mader, der auch Marketingchef der Tiroler Wasserkraft ist.

950.000 Euro wie in der Bundesliga werde es in der Ersten Liga aber nicht mehr geben: "Natürlich werden wir weiter bleiben, aber es muss neu verhandelt werden. Die bereits vorliegenden Vertragsverlängerungen wären damit hinfällig. Die Verträge mit dem FC Wacker Innsbruck müssen völlig neu verhandelt werden."

Ziel muss der Meistertitel sein

Sollte die sportliche Zukunft des FC Wacker Innsbruck Erste Liga heißen, dann wird es alles andere als einfach werden, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen. Das Ziel muss dann der Meistertitel sein, ist Mader überzeugt. "In der Red-Zac-Liga im Mittelfeld herumzukrebsen wird schwierig werden - weil dann das Publikum wegbricht und damit auch das Interesse der Sponsoren."

Fünf Punkte hinter dem rettenden Platz

Nach der 1:4-Niederlage der Tiroler am Samstag beim Leader Rapid und dem gleichzeitigen 2:1-Siegs Klagenfurts über den LASK will der FC Wacker Innsbruck das Unmögliche noch möglich machen und den Klassenerhalt schaffen. Und das fünf Punkte hinter dem rettenden neunten Platz, den derzeit Austria Kärnten innehat.

Was für Pfeifen sitzen da eigentlich im Vorstand rum. Wir haben seit 8 Runden kein Spiel mehr gewonnen und die feinen Herren schicken einen fertigen Lizenzantrag für die 1. Liga nach Wien ohne auch nur einen Gedanken zu verschwenden was in der 2. Liga so los wäre :aaarrrggghhh:

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Was für Pfeifen sitzen da eigentlich im Vorstand rum. Wir haben seit 8 Runden kein Spiel mehr gewonnen und die feinen Herren schicken einen fertigen Lizenzantrag für die 1. Liga nach Wien ohne auch nur einen Gedanken zu verschwenden was in der 2. Liga so los wäre :aaarrrggghhh:

das darf doch alles nicht wahr sein! :aaarrrggghhh:

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Weg mit allen Möchtegern-Stars a la Feldhofer, Mimm und Co

Sofort her mit einer Amateurmannschaft, Bau einer Akademie und alles auf die Karte Ausbildungsverein setzen...

alles andere ist alibi und bringt nix...

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hab's eh schon im offiziellen forum geschrieben:

grundsätzlich wäre es wohl sportlich+finanziell vernünftiger nicht den sofortigen wiederaufstieg anzustreben. dazu müßte man versuchen die jetzige mannschaft möglichst zusammen zu halten (denn alles andere wäre wohl unrealistisch: mit unserem budget baut man keinen aufstiegskandiaten mannschaft innerhalb von nur einer sommerpause auf), aber genau das wäre für mich ein sehr fragwürdiges unterfangen. denn einerseits würde uns das doch einiges kosten, ja ich vermute sogar, dass sich der verein damit in neue schulden stürzen wird, andererseits hat man nach 3 jahren im unteren drittel der BL doch gesehen was mit diesem kader möglich ist... nämlich nicht besonders viel. natürlich kann man immer darauf hoffen, dass man mit ein, zwei sehr guten neu-einkäufen das ruder herumreissen kann, aber:

1. ist unser budget sehr klein. somit kann man sich im normalfall keine "stars" (von denen man sicher weiß was man kriegt) leisten.

2. wird das daher immer eine sehr riskante sache sein (wieviele wirklich gute neueinkäufe hat man denn in den letzten jahren an land gezogen?).

3. wird es ja gleichzeitig zu abgängen kommen (ein kolousek, feldhofer, orosz, hattenberger sind sicherlich für andere vereine interessant).

4. hat der FCW das szenario "sofortiger wiederaufstieg" ja gerade durchgemacht und am ende zeigt sich, dass man noch heute (4 jahre nach der BL rückkehr) an den "fehlern der vergangenheit" leidet (z.b. keine amateurmannschaft, schlechte nachwuchsarbeit etc.) denn sogar im falle, dass der sofortige wiederaufstieg gelingen sollte, wird man in den ersten 1-2 BL jahren wieder damit beschäftigt sein die schulden abzubauen, die man sich durch die "ehrenrunde" in der red zac mit einem teurem spielerkader eingefangen hat. so ein szenario hatten wir doch gerade erst, oder?

ein längerfristig ausgelegtes konzept zum wiederaufstieg ist daher wohl sinnvoller.

ABER man muss natürlich auch sagen, dass die red zac wirtschaftlich ein echtes desaster werden kann. allein was die fernsehgelder angeht, scheidet der verein deutlich schlechter ab (was den langfristigen aufbau sicherlich nicht gerade fördern wird). auch sportlich ist der red zac bewerb durch div. fehlentscheidungen der liga inzwischen völlig uninteressant geworden. und schließlich kommt noch die "ungeduld des umfeldes" hinzu, welche mir in IBK besonders ausgeprägt scheint (das ach so "kritische" tiroler publikum ist dafür der beste beleg.)

somit stellt sich die frage ob in einem so "kaputten" umfeld ein längerfristiger wiederaufbau überhaupt möglich ist? z.b. welcher halbwegs gute kicker geht in die red zac umd aus dieser innerhalb von, sagen wir, 3 jahren aufzusteigen? wie viele red zac jahre muss man realistischerweise einplanen bevor man die ersten früchte einer neuen und (hoffentlich) verbesserten nachwuchsarbeit ernten kann? und werden die sponsoren überhaupt so lange warten wollen? ein langsames "verschwinden in der versenkung" ist wohl nicht ganz unrealistisch (frag nach bei sportklub oder vienna).

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Gibt es derzeit eigentlich wirklich(!) einen Grund optimistisch in die Zukunft zu schauen?

Ich verstehe absolut nicht wie Wacker das alles finanzieren soll. 900.000 Euro weniger Fernsehgelder. Sponsoren werden natürlich auch bestimmt nicht unwesentlich weniger zahlen. Neue Spieler müssen geholt werden. Eine Amateur-Mannschaft soll integriert werden. Eine Akademie soll gebaut werden. Gleichzeitig bleiben die horenden Kosten für den Acker eines 30.000 Leute fassenden Stadions das nächste Saison wohl maximal wieder einen Durchschnitt von 4000 - 4500 Zuschauer vorweisen können wird. Sportlich gesehen hab' ich zwar keine Angst das wir direkt von Liga 2 in Liga 3 durchrutschen, aber für die Zukunft sieht es wohl (zumindest in den nächsten 5 Jahren) nicht so rosig aus?! :(

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Alles Andere als der direkte Wiederaufstieg nächstes Jahr wäre eine absolute Katatstrophe. Ich bin absolut überzeugt, dass wir in dem Fall das gleiche Schicksal wie der LASK oder wenn nicht soga wie Vienna oder WSC erleiden würden.

Ein langsamer Neubeginn mit jungen Spielern wäre zwar absoluit wüpnschenswert aber den könnten wir nicht überleben. Spätestens nach 2 Jahren im Mittelfeld der Red Zac kommen keine 3.000 Zuschauer mehr ins Tivoli. Da müssten wir wenn wohl gleich freiwillig in die RLW gehn

Also wird man Wohl oder Übel ein paar unsrer tollen Leistungsträger halten müssen, und hoffen dass dann beim nächsten Aufstieg alles Anders wird. Aber sportlich gesehn, muss ich auch sagen sehn die nächsten Jahre wirklich nicht besonders rosig aus.

PS: Ich fände es auf jeden Fall eine Riesensauerei wenn die Damen Mannschaft für die Unfähigkeit der männlichen Kollegen jetzt geradestehn müsste.

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Also eins mal vorweg:

Abgesehen von Altach seid ihr für mich der BuLiverein der mich am meisten interessiert, immerhin studiere ich in eurer schönen Stadt.

Sollte es wirklich nicht mehr abzuwenden sein (erst mal die nächste Runde abwarten), so hoffe ich für euch dass ihr den sofortigen Wiederaufstieg schafft, was natürlich leichter gesagt als getan ist.

Was mich aber interessieren würde bezügl. des Tivoli:

Kann es sich Wacker denn leisten, in der 2. Liga im Tivoli zu spielen? Ich glaub nämlich nicht dass die Miete dort sehr günstig ist. Andererseits würde es quasi leer stehen, was auch nicht Sinn eines Fussballstadions ist.

Außerdem hab ich gehört dass das Tivoli nach der EM zurückgebaut wird auf die ursprüngliche Größe, ist das ein Gerücht oder stimmt das? Bin mir grad nicht sicher.

So oder so werde ich nächste Saison Wacker schauen gehen, ob nun im Altach-Auswärtssektor in der Buli oder falls es nicht anders geht, Lustenau im neutralen Sektor. :)

solidarische Grüße aus Westösterreich. =)

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Was mich aber interessieren würde bezügl. des Tivoli:

Kann es sich Wacker denn leisten, in der 2. Liga im Tivoli zu spielen? Ich glaub nämlich nicht dass die Miete dort sehr günstig ist. Andererseits würde es quasi leer stehen, was auch nicht Sinn eines Fussballstadions ist.

Außerdem hab ich gehört dass das Tivoli nach der EM zurückgebaut wird auf die ursprüngliche Größe, ist das ein Gerücht oder stimmt das? Bin mir grad nicht sicher.

wo sollma denn sonst spielen? auf da haller lend oder wiesengasse? wobei das würd eh zum dorfplatzniveau der red zac passen

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zum thema wie gehts weiter passts eigentlich nur bedingt: was ist eigentlich rausgekommen nach dem "platzsturm" (war ja net wirklich einer) gegen kärnten? gibt es da konsequenzen für wacker in form einer platzsperre oder geisterspiels?

nur weil man nichts mehr gehört hat. :confused:

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