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schurlibua

Die Wahrheit über den "GAK-Investoren-Deal"

42 posts in this topic

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Lasst euch das auf der Zunge zergehen!

Die Wahrheit über den „GAK-Investoren-Deal“

Vieles lag in den letzten Monaten für die GAK-Fans im Dunkeln, die Fans befetzten sich untereinander, die „Investoren“ ließen über ihren Rechtsvertreter und ein lebendes Megaphon ausrichten, dass sich ehrbare GAK-Funktionäre zu „schleichen“ haben und auch viele Mitglieder fühlen sich von so manchem gewählten Vertreter um Stich gelassen und „verarscht“! Jetzt haben sich die „Investoren“ geoutet und durch einen Brief von Dr. Cortolezis die Hintergründe des GAK-Deals selbst bestätigt.

In diesem Schreiben, das der Redaktion vorliegt, verlangt Dr. Cortolezis, das die Herren Harald Fischl und Michael Gaisbacher „ohne Bedingungen“ innerhalb von 24 Stunden zurückzutreten haben, sonst zahlen die Investoren nicht. Kurios dabei ist die Tatsache, dass sowohl Fischl als auch Gaisbacher und Schroll schon vor Wochen eine anwaltlich ausgefertigte Erklärung unterschrieben und hinterlegt haben, dass sie in Rahmen einer Generalversammlung sofort zurücktreten, wenn der GAK durch die Geldgeber gerettet, die Akademie und das Trainingszentrum für den Verein gesichert und der Fortbestand gewährleistet ist.

Nachdem in der Zwischenzeit die Lizenz für die Akademie auf Grund „nicht nachvollziehbarer Fortführungsprognosen“ (O-Ton Pangl, Bundesliga) verloren ist und der GAK keinen Akademiestatus mehr hat, überfährt man den Wunsch der Mitglieder des GAK mit dem ultimativen Versuch, durch den erzwungenen Rücktritt von Fischl und Gaisbacher freie Hand in der Entscheidung über die Verwertung des verbleibenden Vermögens des GAK zu erlangen. Sektionsleiter Mag. Schroll ist inzwischen dem Team Fischl/Gaisbacher in den Rücken gefallen und hat zusammen mit Egi den Zwangsausgleichsantrag unterschrieben, ohne Bedingungen für den Fortbestand des GAK zu verhandeln. Es ist nicht mehr schwer vorherzusagen, dass Schroll auch der Abhaltung einer a. o. Generalversammlung im Sinne von Egi und seinen „Investoren“ seine Zustimmung geben wird. Damit stehen die Mitglieder vor dem Ultimatum: „entweder ihr stimmt unseren Bedingungen zu oder wir ziehen uns zurück!“

Hochinteressante Fakten

Im Schreiben von Dr. Cortolezis wird klar definiert, wie sich die „Investoren“ den Ablauf des GAK-Deals“ vorstellen und vor allem, wie die Besitzverhältnisse nach dem Zwangsausgleich aussehen sollen.

Hier der Wortlaut der Ausführungen von Dr. Cortolezis in Auszügen:

Erreicht soll diese Zielsetzung dadurch werden, dass der Investorengruppe die Geschäftsanteile an der GAK Stadion Betriebs GmbH um einen symbolischen Euro abgetreten werden. Im Gegenzug verpflichtet sich die Investorengruppe die GAK Stadion Betriebs GmbH mit Finanzmitteln von € 3 Mio. auszustatten, die wie folgt gewidmet werden:

a) rd. € 1.000.000,-- zur Finanzierung des Zwangsausgleichserfordernisses inklusive der Verfahrenskosten

b) bis zu max. € 800.000,-- zur Finanzierung des Fortbetriebsbudgets bis 30.6.2008

c) rd. € 800.000,— als Abschlagszahlung an die BKS Bank AG

d) rd. € 400.000,-- für die außergerichtliche — oder allenfalls gerichtliche —Entschuldung mit sämtlichen übrigen Gläubigern der GAK Stadion Betriebs GmbH (darin eingeschlossen auch die Verbindlichkeiten gegenüber der GAK Marketing GmbH)

Zusätzlich ist eine Erklärung der Stadt Graz erforderlich, dass die Stadt Graz aus der übernommenen Bürge- und Zahlerhaftung hinsichtlich eines Teilbetrages von € 1.255.000,-- keinen Rückgriff gegen die dann entschuldete GAK Stadion Betriebs GmbH (noch gegen den GAK) nehmen und die Konkursforderung zurückziehen wird. Außerdem ist die Zustimmung des Landes Steiermark zum Gesamtkonzept beizubringen.

Der Zwangsausgleich ist mit den gewidmeten € 1.000.000,-- nur unter derVoraussetzung eines strukturierten Ausgleichs möglich, nämlich dass Großgläubiger mit einer geringeren Quote als der gesetzlichen Mindestquote sich zufrieden geben.

Da die Investoren auch Investitionen in Teile der in Bestand genommenen Liegenschaft (Trainingszentrum) beabsichtigen, wurden Gespräche mit der Stadt Graz und der Grazer Stadtwerke AG geführt. Im Rahmen der bestehenden Widmung und unter Einbindung der Grazer Stadtwerke AG soll eine neue Gesellschaft gegründet werden, die diese Investitionen durchführen wird. Im Wege einer Call-Option wird es der Grazer Stadtwerke AG möglich, an einer alifälligen Aufwertung der Liegenschaft zu partizipieren.

Im Zuge der Regelung mit der BKS Bank AG ist das Superädifikat lastenfrei zu stellen, da dieses als Besicherung der Finanzierung zur Verfügung stehen muss.

Die mit Finanzmitteln ausgestattete GAK Stadion Betriebs GmbH wird dem Verein diese Finanzmitteln (wie oben ausgeführt) als Darlehen zur Verfügung stellen. Der GAK Stadion Betriebs GmbH soll dafür ein Vorschlagsrecht für die Nominierung des Vereinsvorstands zustehen. Der Rücktritt der Sektionsleiter Harald Fischl und Michael Gaisbacher ist unabdingbare Voraussetzung für dieses Anbot und sehen die von mir vertretenen Investoren einer entsprechenden Umsetzung bis 31.01.entgegen.

Abschließend weise ich darauf hin, dass die Umsetzung der obigen Punkte eineVoraussetzung für das Zustandekommen der notwendigen Bankfinanzierung ist.

Folglich ist das Zustandekommen dieser Bankfinanzierung auch eine

Voraussetzung für die Gültigkeit dieses Anbotes.

Was bedeutet das für den GAK ?

1. Die 3 Millionen sind ein Darlehen, das dem GAK gewährt wird, abgesichert durch das Superädifikat, also die Gebäude auf dem Gelände des Trainingszentrums.

2. Die Stadion-Betriebgesellschaft, der das Trainingszentrum gehört, wird zwar entschuldet (800.000 Euro) ist dann aber im Besitz einer neuen Gesellschaft, die das TZ nach eigenem Guttünchen nutzen kann. Dabei wurde den Stadtwerken – vermutlich um das Zugeständnis für bauliche Maßnahmen zu erhalten – eine Profitbeteiligung eingeräumt.

3. Die Stadion-Betriebsgesellschaft, die mit dem GAK dann nichts mehr zu tun hat, erhält ein „Vorschlagsrecht“ für das GAK-Präsidium! Damit verlieren die Mitglieder des Vereins nicht nur den letzten Rest an Eigentum, sondern auch jeden Einfluß auf die weiteren Geschicke des GAK. Besonders deutlich wird dies in der Tatsache, dass dezitiert erklärt wird, eine Fortführung nur bis zum 30. 6. 2008 zu garantieren.

4. 4. Die „Sanierer“ bekommen einen Wert von rund 5 Millionen Euro (TZ) für eine kurzfristige Bankgarantie, welche vom Verein bedeckt und zurückgezahlt werden muß. Nach erfolgter Generalversammlung wird eine Hypothek auf die Gebäude eingetragen, für einen eventuellen (vielleicht bereits geplanten) Konkurs des Clubs, um dann endgültig und ohne Risiko über die gesamte Liegenschaft zu verfügen.

Es handelt sich also um ein hervorragendes Geschäft mit dem leidenden GAK, die „Investoren“ wollen (ihr?) Geld mit Zinsen und Zinseszinsen zurück. Es geht, wie längst durchschaubar um nichts anderes als um die Ausschlachtung des GAK. Wenn man sich die „anonymen Investoren“ anschaut (Sticher?, Roth?) so ist die ganze Aktion zwar ein lukrativer Deal für die einen, aber das Ende für den GAK. Handlanger dieser Entwicklung sind dabei Egi und Schroll. Vielleicht hat man ihnen ja ein kleines Stück vom Kuchen angeboten….Die Fans des GAK sollen das selbst beurteilen.

Harald Fischl und Michael Gaisbacher haben am 1. 2. 2008 nochmals ihren Rücktritt erklärt, wurden aber rechtlich darüber aufgeklärt, dass dies gesetzlich nur in einer Generalversammlung möglich ist, weil eine Entlastung durch die Mitglieder notwendig ist. Dazu gibt es heute Abend noch eine Stellungnahme von Harald Fischl auf unserer Site.

Eines steht jedenfalls fest: das ist keine Rettung des GAK, sondern eine feindliche Übernahme, bei der unser Club auf der Strecke bleibt!!!

02.02.2008 13:56 Alter: 1 Stunden

*sprachlos*

Edited by schurlibua

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Na, was soll die Aufregung?

Fischl wollte zusperren, also hat er kein Licht mehr gesehen, den Verein zu retten. Alsooooo meine Herren, aus was sollen die Investoren denn jetzt bitte Kapital schlagen? Es ist NICHTS da!

Die Nutzungsrechte (und mehr hat der GAK nicht) am TZ bleiben bestehen. Also Schaum weg vom Mund.

Skandalisieren ist jetzt die einzige Chance auf eine Neugründung. Denn Ihr habts sonst keine Alternative.

Edited by DidiRamusch

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DidiRamusch:Bis heute hab ich gedacht,du willst es nicht verstehen. Aber jetzt glaube ich du kannst es nicht verstehen!

Nochmals,langsam:Dieser Deal ist das Todesurteil für den Gak!

Les den Bericht nochmal!

Hoffnungslos. Das ist vermutlich der Egi selber, oder ein bezahlter Hofschreiber.

Da wird den "Rettern" ein Wert von 5 Millionen um einen Euro geschenkt, wofür sie 3 Millionen bezahlen für die der GAk 4,5 Millionen zurückzahlen muß. Ich will da auch mitnaschen, das ist das Geschäft dess Jahrhunderts! Rechnet euch die Rendite aus. Dann holen sie sich noch ein paar Euro Taschengeld aus dem Verkauf der Spieler und dann ist es sich halt leider doch nicht ausgegangen, aber immerhin haben sie ehrlich alles genommen, äh gegeben um den GAK zu retten. Und dann gibt es Leute wie den DidiRamusch. :glubsch:

Edited by Ras Tschubai

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Da wird den "Rettern" ein Wert von 5 Millionen um einen Euro geschenkt, wofür sie 3 Millionen bezahlen

Nochmal die Frage: Wenn dies ein Wert von 5 Millionen (für den GAK) ist, WIESO hat dann Fischl den Schließungsanstrag gestellt????

Fakt ist, das TZ ist für den GAK NICHT verwertbar. Der GAK hat ausschließlich das Recht es zu benutzen, und das hat er weiterhin. Die Gründe gehören uns ja nicht.

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Hoffnungslos. Das ist vermutlich der Egi selber, oder ein bezahlter Hofschreiber.

Würd mich nicht wundern, wenns er selbst wär.

Da wird den "Rettern" ein Wert von 5 Millionen um einen Euro geschenkt, wofür sie 3 Millionen bezahlen für die der GAk 4,5 Millionen zurückzahlen muß. Ich will da auch mitnaschen, das ist das Geschäft dess Jahrhunderts! Rechnet euch die Rendite aus. Dann holen sie sich noch ein paar Euro Taschengeld aus dem Verkauf der Spieler und dann ist es sich halt leider doch nicht ausgegangen, aber immerhin haben sie ehrlich alles genommen, äh gegeben um den GAK zu retten.

Ich oute mich hiermich auch als "anonymer Investor", ich will da auch mitschneiden. Und wenn ich groß bin, werd ich Spielervermittler.

Und dann gibt es Leute wie den DidiRamusch. :glubsch:

Ab sofort, an alle: Konsequentes Ignorieren, schont das Nervenkostüm :)!

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Nun, wer ans Gute in den "Investoren" glaubt war ohnehin nie retten. Wers jetzt noch tut will den GAK offenbar ebenfalls vernichten.

Wie viel verdient den der arbeitssuchende Egi eigentlich an der ganzen Geschichte?

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Abwarten und Tee trinken.

Wer glaubt, daß in der jetzigen Zeit einer Geld ohne Gegenleistung hergibt, ist schon verloren.

Leider gibt es keine Gönner mehr, denen der Verein am Herzen liegt.

Irgend einen Hacken muß diese Sache auch haben.

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Was heißt hier Gegenleistung? Sie bekommen ja die 3 Mille + Zinsen (also 4,5 Mille) zurück. Das reicht völlig!

Aber: Stadt, Land UND Fans noch zu erpressen und sich das TZ unter den Nagel reißen- das ist zuviel!

Außerdem: Das "Vorschlagsrecht" bedeutet das Ende jeglicher Demokratie im Verein. Dann brauch ma keine GV mehr.

was soll das? "Ihr dürft wählen, aber wir sagen Euch wen!"

Freunde: Diese Ratten haben überhaupt keine Gegenleistung verdient. Es sind ja IHRE Schulden!

Wie entstanden die Schulden der GMBH? Ich sags Euch: Funktionäre haben offiziell Haftungen übernommen und sich das Geld via eines Kredits, der das TZ belastet wiedergeholt. Jetzt kommen die selben Herren und "borgen" uns das Geld damit wir ihre Schulden zahlen, reißen das TZ an sich und errichten eine Diktatur im Verein.

Wer da nicht aufschreit, der hat diese Sklaverei auch verdient!

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Außerdem: Das "Vorschlagsrecht" bedeutet das Ende jeglicher Demokratie im Verein. Dann brauch ma keine GV mehr.

was soll das? "Ihr dürft wählen, aber wir sagen Euch wen!"

Das erinnert mich an etwas.

1933 gab es im November Wahlen in Deutschland. Wählbar war nur die NSDAP.

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Fakt ist, das TZ ist für den GAK NICHT verwertbar. Der GAK hat ausschließlich das Recht es zu benutzen, und das hat er weiterhin. Die Gründe gehören uns ja nicht.

Ich versteh jetzt die PISA - Studie und ihre Aussage bzgl. "sinnerfassend lesen". Du kannst das nämlcih nicht.

Der GAK hat eben NICHT sicher das Recht, das TZ zu nutzen. Das haben dann die Investoren. Und wenn die sagen: da bau ma ein Sporthotel und der GAK soll sich schleichen, dann bauen sie ein Sporthotel und der GAK kann sich schleichen.

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Interview mit Fischl, geführt vom RCT:

Fischl: „Hunde, die man prügelt, werden beissen!“

Harald Fischl schüttelt über die Vorgehensweise des Masseverwalters, von Egi und den anonymen Investoren nur noch den Kopf. Rechtsgutachten, von ihm in Auftrag gegeben, belegen eine Reihe von mehr als umstrittenen Vorgehensweisen und Verfahrensfehlern, die aber erst nach dem erfolgten Zwangsausgleich bekämpft werden können, weil die erzwungenen Rücktritte und der „Seitenwechsel“ von Peter Schroll im Moment keine Einflussnahme auf die Geschicke des GAK ermöglicht. Auch kündigt Fischl die Konstituierung des längst gemeldeten Vereins GAK 1902 in den nächsten Wochen an.

Harald Fischl, wie fühlst du dich im Moment im Zusammenhang mit dem GAK?

Bei mir dreht sich der Magen um, wenn ich sehe, was man in den letzten Jahren mit unserem Club gemacht hat. Ich habe noch Mitte vorigen Jahres nach meiner Wahl gehofft, dass die Schuldigen am Debakel diese Schuld auch einbekennen und den Schaden wieder gutmachen. Ich habe bis zum Schluß gepokert und hatte das Gefühl, dass die Leute wenige Minuten vor dem Ende doch noch zur Vernunft gekommen sind. Jetzt muß ich allerdings feststellen, dass man nie beabsichtigt hat, dem GAK zu helfen, sondern man betreibt Leichenfledderei für die eigeneTasche!

Dein Rücktritt wurde von Anfang an vehement gefordert. Jetzt liegt er in doppelter Hinsicht vor!

Ich habe den Mitgliedern bereits im August vorigen Jahres versprochen, alles für mich Mögliche zu tun, um einen Weiterbestand dieses Clubs sichern zu helfen. Ich habe aber auch klar und deutlich gesagt, dass ich nicht in der Lage bin, jene 5 – 7 Millionen hinzulegen, um den Verein zu entschulden und die finanzielle Basis für eine gesicherte Zukunft zu schaffen. Es war jedem klar, dass ich nicht die Schulden anderer übernehme, war aber sofort bereit, den Verein mit einer Monatsrate bei den Gehältern (60.000 Euro, Anm. d. Red.) und bei der Fortführungskaution in Hohe von 200.000 Euro zu helfen. Dies hätte den Club aber nur maximal 2 Monate länger am Leben erhalten, weil schon damals keine Signale von den Verursachern gekommen sind, dass sie sich um die Sanierung bemühen. Dass im Hintergrund bereits an einem Konzept gearbeitet wurde, die letzten Reste des Vermögens, nämlich das Trainingszentrum in Privatbesitz zu überführen, konnte man zwar ahnen, doch fehlten mir die stichhaltigen Unterlagen. Erst mit der ultimativen Aufforderung, dass alle Sektionsleiter ausser Egi zurückzutreten haben, machte die Sache für mich klar. Ich habe dies schriftlich zusammen mit Gaisbacher und Schroll auch gemacht, allerdings unter der Bedingung, dass Akademie, Trainingszentrum und Spielbetrieb gesichert und in GAK-Einfluß bleiben und eine Generalversammlung des Vereins abgehalten wird, wo wir entlastet werden können. Vor wenigen Tagen wurde uns über Dr. Cortolezis mitgeteilt, dass Gaisbacher und ich sofort und ohne Bedingungen zurückzutreten haben, sonst würde das Geld nicht zur Verfügung stehen. Auch das haben wir gemacht, um einer eventuellen Rettung des GAK nicht im Weg zu stehen.

Was wird jetzt passieren?

Eines muß ich an dieser Stelle schon sagen: weder ein Harald Fischl noch Michael Gaisbacher lassen sich von irgendwelchen anonymen Individuen wie die Hunde verjagen! Man hat das versucht und die Hunde werden in Zukunft ordentlich zurückbeissen. Davon bleibt jetzt niemand mehr verschont. Man belügt die Mitglieder und Fans des GAK auf das Schäbigste, macht alle kritischen Stimmen im Verein mundtot und spricht von „Herzblut“, „Rettung“, „Ehre“ oder „Millionenhilfe“. In Wahrheit wollen die sogenannten „Investoren“ mit dem GAK ein letztes, lukratives Geschäft machen, das ihnen in jedem Fall Millionen bringt. Ich garantiere den Mitgliedern und Fans: ich fühle mich noch immer an das Vertrauensvotum der letzten Generalversammlung gebunden und werde alles geben, um die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen. Hier läuft im Hintergrund schon einiges!

Kann man schon konkretere Angaben über die Strategie von dir machen?

Alles möchte ich im Moment noch nicht verraten, aber soviel, dass Wirtschaftjuristen bereits alle sachrelevanten Unterlagen haben und an einem Großpaket an Sammelklagen arbeiten, die ich zusammen mit den Mitgliedern einzubringen gedenke. Ausserdem wird in den nächsten Wochen der neue Mitgliederverein GAK 1902, der ja bei der Vereinsbehörde seit Ende vorigen Jahres bereits angemeldet und mit Nichtuntersagungsbescheid genehmigt ist, konstituiert. Immerhin haben sich hier etwa 400 Mitglieder bereits eingetragen und diesen GAK-Mitgliedern fühle ich mich verbunden. Zusammen werden wir das GAK-Desaster aufarbeiten und Schadenersatzzahlungen einklagen. Auch jene „Erfüllungsgehilfen“, die den Mitgliedern seit der letzten GV in den Rücken gefallen sind, sollten sich nicht zu sicher fühlen. Die Staatsanwaltschaft ist indirekt unser bester Verbündeter, denn wir haben uns jetzt bereits an alle zu erwartenden juristischen Abläufe als Privatbeteiligte angeschlossen. Das sind aber nur einige der vorhandenen Möglichkeiten.

Es ist jetzt für alle klar geworden, warum Gaisbacher und ich gehen mußten: wir hätten niemals einer solchen Entwicklung zugestimmt, im Gegenteil! Wir hätten weiter mit aller Kraft gefordert, dass die Schuldigen zu ihrer Verantwortung stehen und für den Schaden aufkommen. Es kann und darf einfach nicht sein, dass diese Leute jetzt auch noch ein Geschäft mit dem GAK-Dilemma machen! Egi und Schroll haben sich ja schon längst von den beauftragten Wünschen der GAK-Mitglieder verabschiedet. Bei Egi war mir sein Charakter von Anfang an klar, von Schroll bin ich zutiefst enttäuscht.

Der Masseverwalter spielt bei all den Entwicklungen eine entscheidende Rolle?

Natürlich! Er hat die Interessen der Geschädigten zu vertreten und muß letztlich alles zu Geld machen, um die erforderliche Quote für einen Zwangsausgleich aufzubringen. Wie die Sache mit der Stadt Graz zum Thema Trainingszentrum wirklich gelaufen ist, wird genauestens zu hinterfragen sein. Auch diese Möglichkeiten, genauso wie beim Land Steiermark werden wir zum Schutz der eigentlichen Besitzer des Trainingszentrums, nämlich der Mitglieder genauestens überprüfen. Eine Frage dabei wird sein, wie es möglich war, ohne Zustimmung der Stadt Graz als Grundeigentümer (Stadtwerke, Anm.d.Red.) einen Kredit von der BKS auf das Trainingszentrum eintragen zu lassen. Nach wie vor ungeklärt ist der Verbleib der 2 Millionen Euro aus dem Auflösungsdeal des Pachtvertrages der Anlage in der Körösistraße. Meiner Meinung nach macht der Masseverwalter den „Investoren“ zu viele Zugeständnisse, nimmt aber den Mitgliedern alle Rechte. Ich finde es bedenklich, dass der Masseverwalter eine grundlose Rücktrittsforderung gegenüber Gaisbacher und mir kommentarlos und ohne feedback einfach akzeptiert. Immerhin ist er im Moment ja Geschäftsführer des GAK. Andererseits verkauft der Masseverwalter alle Rechte, die unseren Verein in Zukunft leben lassen würden, an dubiose Finanziers. Doch mir persönlich ist das inzwischen egal, ich bin beim GAK derzeit Ehrenpräsident und Mitglied und in diesen beiden Funktionen werde ich mit meinen Freunden tätig werden. Ich garantiere den GAK – Mitgliedern, die mir vertrauen: „Jene Geister, die sie riefen, werden sie nicht mehr los“! Niemand hat Verständnis, dass Ex-Funktionäre jetzt ein Millionengeschäft machen, wofür 106 Jahre GAK-Fußball-Tradition geopfert werden.

Wirfst du dem Masseverwalter etwas vor?

Ja und nein! Einerseits hat er alle Möglichkeiten zu suchen, um die Geschädigten möglichst gut zu bedienen, andererseits hinterfragt er nicht, wer für das Debakel verantwortlich ist und klagt die Ex-Funktionäre auf Schadenersatz! Wenn er es nicht macht, wir werden es machen und zwar als Mitgliederverein GAK 1902, ausgestattet mit einem breiten Votum der Mitglieder. Der Verein wird schon in Kürze den Ex-Funktionären den Streit verkünden und Schadenersatz für alles, was unserem geschundenen GAK angetan worden ist fordern. Ich garantiere dafür, dass die geforderte Summe Millionen ausmacht und dem GAK als Stiftungsgeld für die Zukunft zur Verfügung stehen wird. „Prügelt niemals einen Hund, er könnte beissen…!“

Das Interview führte Franz Krainer

RedCornerTeam

Quelle: http://www.gak1902.at

Soda, jetzt habens wohl auch die Letzten, denn die Trolle werdens eh nie begreifen, kapiert, was es wirklich spielt!

Edited by schurlibua

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