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Gigi

Meisterinterview mit Christoph Daum

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Herr Daum, was bedeutet es für Sie die Meisterschaft mit der Austria zu gewinnen?

In erster Linie sollte der Dank an Frank Stronach und Magna gehen, die es der Austria überhaupt ermöglicht haben so weit zu kommen. Mich freut der Gewinn dieser Meisterschaft vor allem für unsere Fans, unsere Sponsoren und die Freunde des Klubs. Also eigentlich für alle Austria Anhänger die ihre erste Meisterschaft seit 10 Jahren feiern können! Das ist doch schon eine ganz tolle Sache!

Man sollte an dieser Stelle auch nicht vergessen Peter Svetits zu erwähnen, der die personellen und strukturellen Voraussetzungen gelegt hat, die diesen Titel erst ermöglicht haben. Für ihn ist er eine schöne Bestätigung, dass seine Entscheidungen die Richtigen waren, um den Weg in das nationale Spitzenfeld zu ebnen.

Und selbstverständlich möchte ich auch der Mannschaft, meinem Trainerteam, der medizinischen Abteilung und allen Mitarbeitern der Geschäftsstelle gratulieren, die mit diesem Titel etwas ganz Großartiges erreicht haben. Ich persönlich bin wegen dieser Meisterschaft kein besserer Mensch.

Welche Gedanken haben Sie heute, wenn Sie auf die schwierige Phase im Frühjahr zurückblicken, in der Sie und die Mannschaft doch einige Rückschläge in Kauf nehmen mussten?

Ich finde diese Rückschläge hatten auch etwas Positives an sich. Das hat gezeigt, dass die Austria doch ein ganz normaler Klub, mit normalen Problemen ist. Diese Situation hat die Austria doch menschlicher gemacht. Wir sind in diesen Momenten ruhig geblieben, haben die Ursachen angesprochen und uns auf unsere Stärken besonnen. Das war insofern auch eine wertvolle Erfahrung.

Die Meisterschaft ist gelaufen, werden die Fans jetzt verstärkt Experimente bei den Austria - Aufstellungen zu sehen bekommen?

Wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren Anhängern und der Liga und werden diese auch ernst nehmen. Außerdem gilt unsere volle Konzentration dem Pokal. Es geht darum, gegen Salzburg im Halbfinale zu bestehen und am Saisonende den Fans mit dem Cupfinale einen würdigen Abschluss zu bieten. Von daher wird es sicher keine Experimente geben.

Wie sieht die Zukunftsplanung für die kommende Saison aus?

Irgendwie hab ich das Thema mit den Neuen schon satt. Ich will jetzt auch noch nicht über die Champions League sprechen. Genau den Fehler, nur über die Champions League und neue Spieler zu reden, haben wir nämlich zuletzt gemacht. Und wir haben gesehen was dabei rauskommt. Der Verein muss jetzt einmal zur Ruhe kommen. Die Spieler haben jetzt etwas Großartiges erreicht. Wir sollten uns auf aktuelle Dinge konzentrieren und die in den Mittelpunkt stellen. Zu Neuzugängen will ich nur soviel sagen: Man kann davon ausgehen, dass sich in der nächsten Saison nicht viel ändern wird. Es werden zwei bis drei Neue dazukommen. Die Grundprämisse bei diesen Spielern muss aber sein, dass Sie in erster Linie charakterlich zu uns passen.

(fk-austria.at)

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