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V.I.P.
austria-wien schrieb vor 12 Minuten:

Leider nein, weil EKEG-verfangen. 

Sollte die Überschuldung nicht vorüber sein, nach Stadionverkauf, operativem Jahresüberschuss in 25/26 und z.B. weiteren 10 Mio an Spielerverkäufen im Sommer? 

Sollte das EK positiv sein, würde ich das schon als tilgbar ansehen. Immerhin positives Jahresergebnis und auch keine "Überschuldung" mehr. Die Verbindlichkeiten sollten nahe Null angelangt sein (die üblichen 5 Mio aus Lieferung und Leistung, mit Gegenparts auf der Aktiva-Seite sowie eben die 7 Mio vom Gesellschafter).

Weiteres Fremdkapital kommt noch aus Investitionszuschüssen (ca. 4 Mio, nicht vorzeitig zu tilgen) und Rückstellungen (ca. 4 Mio, ebenfalls nicht zu tilgen).

Macht in Summe also aus diesen Positionen ca. 20 Mio Fremdkapital, exkl. Stadiondeal, plus eben das negative EK von 17 Mio. Inkl. Stadiondeal (und den daraus getilgten Verbindlichkeiten) sind das dann eben die 75 Mio Fremdkapital die der Bundesliga gemeldet wurden.

Wird nicht ganz stimmen, aber so ungefähr hinkommen. 

  • Summe Fremdkapital 75 Mio
    • Stadiondeal -39 Mio => erledigt, keine Tilgung
    • Negatives EK -17 Mio => kann man nicht tilgen
    • Lieferung/Leistung -5 Mio => Tilgung läuft über Tagesgeschäft
    • Investzuschüsse -4 Mio => Tilgung läuft, keine vorzeitige Tilgung
    • Rückstellungen -4 Mio => nicht außertourlich zu tilgen
    • Gesellschafter -7 Mio => !!! 

Also wenn das halbwegs hinkommt, dann wird man doch kaum andernorts als beim Gesellschafter mehr substantielle Darlehen tilgen können? Muss man dann ernsthaft Rücklagen bilden bis das EK wundersam positiv wird?

Die Tilgung selbst wäre ja auch nicht eigenkapitalwirksam, weshalb man dadurch ja nicht zurück in eine Überschuldung gleiten würde. 

Gollo, Zagi und sogar Zorn sprechen ja auch davon, dass sie mit Überschüssen primär Dinge "tilgen" müssen, womit mir die Fantasie ausgeht, was gemeint sein könnte, außer dem Gesellschafterdarlehen. 

 

Ich habe halt keine Ahnung wo wir aktuell tatsächlich stehen, weil die Zahlen für 25/26 noch nicht raus sind. Eigentlich müssten wir aber BESSER als oben skizziert dastehen, weil wir ein operatives Plus hatten. Der laufende Sommer wäre halt noch in keinem Jahresergebnis erfasst, aber mit den 10 Mio an Transfereinnahmen (mögen sie kommen!) wäre man auch beim EK wohl bereits ziemlich raus aus dem Minus

 

Aber ja, gut möglich, dass dieses Geld erst im Sommer 2027 verfügbar wäre, wenn das alles im Geschäftsbericht beglaubigt ist etc. - und natürlich auch nur, wenn die positive Entwicklung anhält/eintrifft. 

 

Es ist aber, auch wenn es erst zeitverzögert wirken könnte, jedenfalls nicht so, dass der Verein keine Chance hätte, mit diesen Transfereinnahmen die Anteile zurückzukaufen oder auf eine formelle Ausschüttung angewiesen wäre. Er kann es nur vermutlich nicht bereits im Sommer 2026, sondern dann, sobald das EK positiv ist und das operative Geschäft das ebenfalls (weiterhin) bleibt. 

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ASB-Messias
J.E schrieb vor 12 Stunden:

vielleicht hat aber zorn tatsächlich beim hearing überzeugt, und den 2. vorschlag hätte man dann sowieso nehmen müssen

Wer diesen Passus zugestimmt hat, stand entweder vor einer altermativlosen Entscheidung oder war höflich formuliert nicht sehr geschickt.

Ich weiss noch immer nicht, wem dieser Passus einen Vorteil bringen soll.

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ASB-Halbgott
Norbert Lopper schrieb am 2.6.2026 um 14:58 :

Oder welche werden wir nicht (zurück)holen bzw. im Herbst nicht mehr sehen.

Ich bin überzeugt davon, dass JW nicht dumm ist und genau weiß, warum er sich nur selten blicken lässt.

Es würde mich auch nicht wundern, wenn es in der Geschäftsstelle ganz bittere Änderungen geben wird im Sommer (spätestens Herbst)

iIch würde aus persönlicher Sicht einschätzen:

FAK vs WTF/JW 0:1

Fragst du JW sind auch Ranftl, Wiesinger und Co noch jung

Bin ich voll bei dir, danke. Alle, die hier schreiben Zorn weiche ja nicht von dem eingeschlagenen wezg ab: der eingeschlagene Weg wäre wohl gewesen: Pazourek, Wels und Radonjic statt Ranftl, Wiesinger und einem Neuzugang.

Da brauchen wir nicht einmal mehr die restlichen Transfers abwarten.

bearbeitet von zizou5

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Posting-Pate
violaNG schrieb vor 20 Stunden:

Ich weiss noch immer nicht, wem dieser Passus einen Vorteil bringen soll.

Denk nochmals scharf darüber nach, in aller Ruhe.

Kleiner Hinweis: Wer hat das Vorschlagsrecht?

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culixo schrieb vor einer Stunde:

so wirklich viele hintergründe, hat das aber auch nicht zu bieten.

war wohl klar, dass es hier eine Kompetenzüberschneidung gibt. Letztendlich zählt ob Zorn erfolgreich und im Sinne der Austria handelt. Bei Werner war dies nicht gegeben, Zorn wird im Sommer liefern müssen.

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systemoverload schrieb vor 2 Minuten:

erfolgreich und im Sinne der Austria handelt. Bei Werner war dies nicht gegeben,

Also bitte. 
Du vergisst vollkommen, dass nur 2.000 Zuschauer da waren, als er gekommen ist und dann nur wegen seiner Arbeit plötzlich immer mindestens 12.000 gekommen sind. 

(Sicherheitshalber): End sarcasm. 

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KindausFavoriten schrieb Gerade eben:

Also bitte. 
Du vergisst vollkommen, dass nur 2.000 Zuschauer da waren, als er gekommen ist und dann nur wegen seiner Arbeit plötzlich immer mindestens 12.000 gekommen sind. 

(Sicherheitshalber): End sarcasm. 

absolut, mal im chor "jürgen werner" raus zu singen hat die hütte voll gemacht

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ASB-Messias
ardbeg schrieb vor 9 Stunden:

Denk nochmals scharf darüber nach, in aller Ruhe.

Kleiner Hinweis: Wer hat das Vorschlagsrecht?

Erklär es mir bitte.

"WTF hat das Recht zu Entscheiden" würde ich aus WTF-sicht verstehen.

:Die andere Seite darf Vorschläge von WTF ablehen" würde ich aus Sicht der anderen Seite verstehen.

Aber "der erste WTF Vorschlag darf abgelehnt werden, der zweite aber dann nicht mehr" finde ich eine sehr seltsame Einigung, weil es damit sowieso auf einen WTF Vorschlag rausläuft. Da hätte man sich den komischen Umweg über den 2. Vorschlag doch ersparen können?

bearbeitet von violaNG

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Veilchen!

Abgesehen von MW, hoffe ich dass wir weiterhin den zuletzt eingeschlagenen Weg im Fokus haben und den auch dementsprechend kommunizieren. Ich will nämlich weiterhin, dass die Markovics, Ndukwes und Toifls bei uns verlängern und forciert werden. Und eher weniger will ich eine seelenlose zusammentransferierte Truppe der dritten, vierten Wahl um die wir uns mit Traktor Minsk matchen mit unseren finanziellen Mitteln.

Ich hoffe dass wird auch ohne MW so fortgesetzt.

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systemoverload schrieb vor 12 Stunden:

letztendlich zählt ob Zorn erfolgreich und im Sinne der Austria handelt.

Was ist "erfolgreich" und was ist "im Sinne der Austria"? Ein Beispiel:

Es gibt einen einheitlichen Weg, wie Verträge mit Nachwuchsspielern gestaltet werden. Kurzfassung: Man überzeugt Spieler/Eltern/Berater über die Strategie und Perspektive in Richtung KM, dafür gibt es aber zunächst einen recht engen finanziellen Rahmen. Es ist strategisch enorm wichtig, dass dieser Rahmen ausnahmslos nicht überschritten wird, als Signal an alle. Gleichzeitig dient der Erfolg der Strategie gruppendynamisch als positives Beispiel für alle. Dieses Vorgehen war zuletzt äußerst erfolgreich. Es kann aber dazu führen, dass Austria in Einzelfällen Talente verliert, weil überbordende finanzielle Forderungen aus Prinzip nicht erfüllt werden.

Nun gibt es so einen Einzelfall.

Zorn ist, was man so hört, bereit, den finanziellen Rahmen zu verlassen, gelinde gesagt.  

Sollte dieser hypothetische Fall eintreten (was noch gar nicht sicher ist): Wäre das ein persönlicher Erfolg für Zorn, nachdem sich alle anderen über das Perspektiven-Argument die Zähne ausgebissen haben? Oder wär's ein Pyrrhus-Sieg und er hätte  einen riesengroßen, irreparablen Schaden angerichtet, weil er durch sein Verhalten erfahrene hochrangige Mitarbeiter massiv vor den Kopf stößt, weil jetzt nie wieder ein Spieler innerhalb des finanziellen Rahmens verlängern wird, und weil sich Spieler, die bisher zu diesen Bedinugngen verlängert haben, hochgradig verarscht fühlen?

 

 

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V.I.P.
Wustinger mit ST schrieb vor 43 Minuten:

Was ist "erfolgreich" und was ist "im Sinne der Austria"? Ein Beispiel:

Es gibt einen einheitlichen Weg, wie Verträge mit Nachwuchsspielern gestaltet werden. Kurzfassung: Man überzeugt Spieler/Eltern/Berater über die Strategie und Perspektive in Richtung KM, dafür gibt es aber zunächst einen recht engen finanziellen Rahmen. Es ist strategisch enorm wichtig, dass dieser Rahmen ausnahmslos nicht überschritten wird, als Signal an alle. Gleichzeitig dient der Erfolg der Strategie gruppendynamisch als positives Beispiel für alle. Dieses Vorgehen war zuletzt äußerst erfolgreich. Es kann aber dazu führen, dass Austria in Einzelfällen Talente verliert, weil überbordende finanzielle Forderungen aus Prinzip nicht erfüllt werden.

Nun gibt es so einen Einzelfall.

Zorn ist, was man so hört, bereit, den finanziellen Rahmen zu verlassen, gelinde gesagt.  

Sollte dieser hypothetische Fall eintreten (was noch gar nicht sicher ist): Wäre das ein persönlicher Erfolg für Zorn, nachdem sich alle anderen über das Perspektiven-Argument die Zähne ausgebissen haben? Oder wär's ein Pyrrhus-Sieg und er hätte  einen riesengroßen, irreparablen Schaden angerichtet, weil er durch sein Verhalten erfahrene hochrangige Mitarbeiter massiv vor den Kopf stößt, weil jetzt nie wieder ein Spieler innerhalb des finanziellen Rahmens verlängern wird, und weil sich Spieler, die bisher zu diesen Bedinugngen verlängert haben, hochgradig verarscht fühlen?

Ich habe von diesem Rahmen selbst auch schon öfter gehört und mir mit der Hand derart auf die Stirn geschlagen, dass es Abdrücke gab. Das ist aus meiner Sicht so ein Fall von gelebter Kultur und ungeschriebenen Regeln, der genau aufzeigt, wie sich ein Filz festsetzt und wie schwer er irgendwann aufzubrechen ist. 

Wenn du deshalb nur ein einziges Talent verlierst, das andernfalls nachher 3 Mio eingebracht hätte, ist dieses Konzept schon für Jahre finanziell gescheitert. 

Gehälter müssen immer und ausschließlich ein Abwägen von (erwartetem) sportlichem Mehrwert und finanziellem Mehrwert sein. Punkt. Es hat keine Regelung zu geben, die einen Vertrag mit einem Spieler, der einen viel höheren Wert hat, nicht verlängerbar macht, weil er "sonst mehr als Plavotic verdient" oder dergleichen. 

 

Eine gläserne Decke für Nachwuchsspieler ist, gerade in Zeiten wie diesen, komplett daneben und ich bin froh, wenn Zorn das aufbricht. Wenn es irreparabel aufgebrochen wird, dann umso besser, weil dann kommt es nämlich auch nicht mehr zurück. 

Aber ich finde das einen sehr spannenden Punkt, weil ich genau weiß, dass einige vom pro-Zorn-Lager des ASB mit mir schon mehrmals intensiv über diesen Gehaltsdeckel bzw. das Gehaltsgefüge bzgl. Nachwuchsspieler angeregt diskutiert haben und ich bin sehr gespannt, wie die das nun sehen, wenn gerade Zorn diese Maßnahme durchsetzen würde, die ich damals (deutlich vor Zorn) gegenüber diesen Usern verteidigt/eingefordert habe. 

bearbeitet von pramm1ff

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V.I.P.
Johann Hölzel schrieb vor 1 Minute:

Wann gibt es endlich eine Jürgen Werner Statue die direkt überm Mittelpunkt 4 Meter in der Höhe aufgehangen wird wo er mit einer Krone abgebildet und als Samariter dargestellt ist?

Dann wenn wir keine hohen Bälle mehr spielen, weil sie sonst im Weg wäre. 

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pramm1ff schrieb vor 3 Minuten:

Wenn du deshalb nur ein einziges Talent verlierst, das andernfalls nachher 3 Mio eingebracht hätte, ist dieses Konzept schon für Jahre finanziell gescheitert. 

Ich sehe das fundamental anders. Es geht in diesem Fall nicht um „ein bisschen mehr“ oder „Gläserne Decke“, sondern es geht um finanzielle Dimensionen, die in keiner Relation zu den bisherigen Leistungen stehen, für einen Spieler, der ganz am Anfang seiner Karriere steht und der Ausgang ungewiss ist. Das gilt sowieso immer, und ganz besonders in unserer Situation.
 

Zu Ende gedacht würde das ja bedeuten, dass du jeden Spieler mit Geld erschlagen musst, weil ja theoretisch immer ein Transfer aufgehen kann. Aber auch wenn du finanziell über deine eigene Grenze gehst, hast du keine Garantie, dass der Spieler dann nicht in 3 Jahren ablösefrei geht. Da finde ich es wesentlich intelligenter, dem Spieler durch eine nachvollziehbare Strategie eine Perspektive aufzuzeigen, in der er sich wiederfindet. Und selbstverständlich ist ein Gehaltsgefüge relevant. Es ist ein Teamsport. Wenn du auf ein Gehaltsgefüge keinen Wert legst, dann hast du in kürzester Zeit ein Irrenhaus, das du nicht mehr unter Kontrolle bringst. Das hat nichts mit einer verstaubten „das war schon immer so“-Mentalität zu tun, die man Menschen wie Takacs sowieso nicht nachsagen kann.

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