Der Konkurrenzthread - Saison 2025/26


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Kennt das ASB in und auswendig
blakeo schrieb vor 5 Minuten:

Rapid hat mit größerem medialen Aufsehen heiklere Themen gestreift. Ich würde annehmen, dass rein für den Hurnsbezirk nix passiert wäre. In Kombination mit den homophoben Gesängen musste man reagieren und dann kannst halt nur das gesamte Material "beurteilen". Aber das ist nur meine Interpretation.

Jo eh, so wirds auch sein. Und genau das kritisiere ich. Und genau da geh ich nicht mit, dass sie "mussten". Man kann genauso gut sagen "das Thema Homophobie ist heikel/wichtig" und dann bei den späteren Gesängen in der Rekordmeisterbar sagen "das sind Schmähgesänge die bei einem Derby dazugehören" (edit: bzw. kann man auch einfach gar nichts dazu sagen so wie sie das sonst auch oft machen. Diese Videos sind ja auch erst später aufgetaucht als die von der Säulenhalle.) Und nichts anderes erwarte ich mir. Wenn du sagst, dass das gerecht ist dann ist das deine Privatmeinung und hat nichts damit zu tun, dass es von der Rechtspflegeordnung gedeckt wäre.

bearbeitet von Stehplatzschwein

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Sehr bekannt im ASB
12 minutes ago, Stehplatzschwein said:

Jo eh, so wirds auch sein. Und genau das kritisiere ich. Und genau da geh ich nicht mit, dass sie "mussten". Man kann genauso gut sagen "das Thema Homophobie ist heikel/wichtig" und dann bei den späteren Gesängen in der Rekordmeisterbar sagen "das sind Schmähgesänge die bei einem Derby dazugehören" (edit: bzw. kann man auch einfach gar nichts dazu sagen so wie sie das sonst auch oft machen. Diese Videos sind ja auch erst später aufgetaucht als die von der Säulenhalle.) Und nichts anderes erwarte ich mir. Wenn du sagst, dass das gerecht ist dann ist das deine Privatmeinung und hat nichts damit zu tun, dass es von der Rechtspflegeordnung gedeckt wäre.

Wenn sich ein Körper wie der Strafsenat der Bundesliga zu einem Thema öffentlich äußern muss, wird er niemals "Hurnsbezirk ghört halt dazu" sagen. Also wird er sich so wenig wie möglich äußern - und wenns nicht anders geht, dann passiert das Erlebte.

Ob es gerecht oder ungerecht ist, ist immer eine Privatmeinung. Ob es im Sinne der (selbst gegebenen) Rechtspflegeordnung legal ist, ist ein anderes Thema. Bist du der Meinung, dass dem nicht so wäre? 

bearbeitet von blakeo

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Wappler

Was in der ganzen Argumentation auffällt ist was initial konsequent ausgelassen wurde nämlich der mutmaßlich ausschlaggebende Gesang "Wir sind keine orschwoarmen Veilchen". Damit also eine direkte homophobe Schmähung, keine Lokalrivalität, kein Witz über eine Stadt oder eine Fangruppe. Das ist der Kern des Vorfalls und er fehlt im Posting komplett. 

Und genau da liegt der springende Punkt. Die Bundesliga ist zwar ein privatrechtlicher Verein der sich seine Regeln selbst gibt, aber auch sie operiert nicht im rechtsfreien Raum. Zu sagen "das hätten sie nicht sanktionieren müssen" bedeutet im Klartext, dass homophobe Äußerungen von Spielern, Funktionären und Co-Trainern vor Kameras folgenlos bleiben sollten. Das ist im Jahr 2024 schlicht keine vertretbare Position mehr, weder gesellschaftlich noch rechtlich, und die Bundesliga hat das zum Glück auch so gesehen. Was man sich darüber hinaus wünschen kann und sollte ist dass vergleichbare Aussagen von Offiziellen anderer Vereine genauso konsequent behandelt werden, unabhängig davon welche Farben der betreffende Verein trägt.

Das Argument mit der Rekordmeisterbar und "Schmähgesänge die dazugehören" klingt nach einer Unterscheidung die man erst dann trifft wenn es den eigenen Verein trifft. Denn wenn dieselben Gesänge von Austria-Spielern nach einem Derbysieg gekommen wären, bezweifle ich dass die Reaktion hier dieselbe wäre.

Edit: 
Wenn das Eingangsposting argumentieren sollte dass "dummer Rieder Bauer" auf dasselbe Schutzniveau gestellt werden sollte wie Äußerungen gegenüber einer sexuellen Orientierung. Dann ist das ja tatsächlich ein diskutabler gesellschaftspolitischer Punkt. 

bearbeitet von Iw4n

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Kennt das ASB in und auswendig
blakeo schrieb vor 23 Minuten:

Wenn sich ein Körper wie der Strafsenat der Bundesliga zu einem Thema öffentlich äußern muss, wird er niemals "Hurnsbezirk ghört halt dazu" sagen. Also wird er sich so wenig wie möglich äußern - und wenns nicht anders geht, dann passiert das Erlebte.

Wie gesagt, man kann dazu auch gar nichts sagen. Anderer Zeitpunkt, anderer Ort, anderes Video, völlig anderes Vergehen (daher ja auch anderer Paragraph).

blakeo schrieb vor 23 Minuten:

Ob es im Sinne der (selbst gegebenen) Rechtspflegeordnung legal ist, ist ein anderes Thema. Bist du der Meinung, dass dem nicht so wäre? 

Ja. Weil ja klar geregelt, was in die Bewertung miteinfließt. Was tatsächlich einfließt ist mir eh klar und genau das finde ich ungerecht. Das war auch der Kern meiner ursprünglichen Aussage, auf die du geantwortet hast.

Iw4n schrieb vor 23 Minuten:

Was in der ganzen Argumentation auffällt ist was initial konsequent ausgelassen wurde nämlich der mutmaßlich ausschlaggebende Gesang "Wir sind keine orschwoarmen Veilchen". Damit also eine direkte homophobe Schmähung, keine Lokalrivalität, kein Witz über eine Stadt oder eine Fangruppe. Das ist der Kern des Vorfalls und er fehlt im Posting komplett. 

Und genau da liegt der springende Punkt. Die Bundesliga ist zwar ein privatrechtlicher Verein der sich seine Regeln selbst gibt, aber auch sie operiert nicht im rechtsfreien Raum. Zu sagen "das hätten sie nicht sanktionieren müssen" bedeutet im Klartext, dass homophobe Äußerungen von Spielern, Funktionären und Co-Trainern vor Kameras folgenlos bleiben sollten. Das ist im Jahr 2024 schlicht keine vertretbare Position mehr, weder gesellschaftlich noch rechtlich, und die Bundesliga hat das zum Glück auch so gesehen. Was man sich darüber hinaus wünschen kann und sollte ist dass vergleichbare Aussagen von Offiziellen anderer Vereine genauso konsequent behandelt werden, unabhängig davon welche Farben der betreffende Verein trägt.

Das Argument mit der Rekordmeisterbar und "Schmähgesänge die dazugehören" klingt nach einer Unterscheidung die man erst dann trifft wenn es den eigenen Verein trifft. Denn wenn dieselben Gesänge von Austria-Spielern nach einem Derbysieg gekommen wären, bezweifle ich dass die Reaktion hier dieselbe wäre.

Nochmal: NIEMAND vergleicht es mit den "homophoben" Gesängen.

Es geht jetzt aktuell ganz konkret um den Vergleich folgender Fälle:

Hedl und Maxi Hofmann wurden für 3 Spiele (1 unbedingt) gesperrt weil sie lange nach dem Match in der Rekordmeisterbar "Favoriten ist der gr HB" mitgesungen haben.

Lask Fans singen mit Mannschaft und Betreuerstab "wer nicht hüpft der ist ein dummer Rieder Bauer"

Das Hedl Video hab ich nicht gefunden, Lask die letzten 12 Sek im Video:

Ich sehe die Verletzung des Fairplay Gedanken hier in zweiterem Fall deutlich stärker als im ersten. Vor allem weil es wissentlich vor laufenden Kameras und in Anwesenheit vieler Rieder Fans passiert. Schau ma mal wieviele Spieler hier gesperrt werden.

Ist ein "Oaschlecha" durchs Megaphon zu sagen über den Stadtrivalen schlimmer als ein Verbrennen des Schals des Gegners? Ich glaube nicht

Und eben genau WEIL es offenbar so ist, dass der Senat sinngemäß gesagt hat "puh naja jetzt in dem Aufwasch müss ma scho die anderen auch bestrafen" und genau damit hab ich ein Problem.

Iw4n schrieb vor 23 Minuten:

Das Argument mit der Rekordmeisterbar und "Schmähgesänge die dazugehören" klingt nach einer Unterscheidung die man erst dann trifft wenn es den eigenen Verein trifft. Denn wenn dieselben Gesänge von Austria-Spielern nach einem Derbysieg gekommen wären, bezweifle ich dass die Reaktion hier dieselbe wäre.

Ich spreche wieder für mich: Ich hab mich vor Säulenhalle NIE über sowas beschwert. Im Gegenteil, ich finds geil und es gehört für mich absolut dazu. Mir gehts ausschließlich um die eklatante Ungleichbehandlung.

bearbeitet von Stehplatzschwein

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15 minutes ago, Stehplatzschwein said:

Wie gesagt, man kann dazu auch gar nichts sagen. Anderer Zeitpunkt, anderer Ort, anderes Video, völlig anderes Vergehen (daher ja auch anderer Paragraph).

Verbundener Sachverhalt "Fehlverhalten im Zuge der Derby Feiern".

15 minutes ago, Stehplatzschwein said:

Ja. Weil ja klar geregelt, was in die Bewertung miteinfließt. Was tatsächlich einfließt ist mir eh klar und genau das finde ich ungerecht. Das war auch der Kern meiner ursprünglichen Aussage, auf die du geantwortet hast.

Wo ist das klar geregelt? Im § 111a finde ich dazu nichts, auf andere Paragraphen wird nicht verwiesen. Es gibt auch keine Einschränkung auf das Wann (wofür es in § 3 definierte Begriffe gäbe). Wer gegen den sportlichen Anstand, die sportliche Disziplin, die sportliche Integrität oder die Prinzipien des Fairplay bzw. der Sportlichkeit verstößt ist doch nicht klar, oder?

Ich habe geantwortet, weil derselbe Sachverhalt (der wie du selbst sagst nicht mal zu 100% derselbe ist) nicht automatisch zum selben Ergebnis führen muss und warum dass im Sinne der Rechtstheorie und des Gleichheitsgrundsatzes durchaus auch argumentierbar ist. Wenn du das anders sehen möchtest, ist das eh ok ;)

15 minutes ago, Stehplatzschwein said:

Nochmal: NIEMAND vergleicht es mit den "homophoben" Gesängen.

Es geht jetzt aktuell ganz konkret um den Vergleich folgender Fälle:

Hedl und Maxi Hofmann wurden für 3 Spiele (1 unbedingt) gesperrt weil sie lange nach dem Match in der Rekordmeisterbar "Favoriten ist der gr HB" mitgesungen haben.

Lask Fans singen mit Mannschaft und Betreuerstab "wer nicht hüpft der ist ein dummer Rieder Bauer"

Ich sehe die Verletzung des Fairplay Gedanken hier in zweiterem Fall deutlich stärker als im ersten. Vor allem weil es wissentlich vor laufenden Kameras und in Anwesenheit vieler Rieder Fans passiert. Schau ma mal wieviele Spieler hier gesperrt werden.

Ist ein "Oaschlecha" durchs Megaphon zu sagen über den Stadtrivalen schlimmer als ein Verbrennen des Schals des Gegners? Ich glaube nicht

Und jetzt sind wir genau dort, wo der Ermessensspielraum des § 111a eben ein wenig weit gefasst und alles andere als klar ist. 

15 minutes ago, Stehplatzschwein said:

Ich spreche wieder für mich: Ich hab mich vor Säulenhalle NIE über sowas beschwert. Im Gegenteil, ich finds geil und es gehört für mich absolut dazu. Mir gehts ausschließlich um die eklatante Ungleichbehandlung.

Der Zusammenhang mit den homophoben Gesängen und die größere mediale Reichweite führen aber dazu, dass es aus Sicht der Bundesliga nicht "gleich" ist. Und darum prinzipiell auch ungleich behandelt werden "darf". Zumindest sehen das die meisten Rechtsordnungen so vor. Ich hab verstanden, dass du das anders siehst - ist auch ok für mich. Im Strafsenat sind aber Juristen am Werke und die lernen das auch so ;)

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blakeo schrieb vor 4 Minuten:

Der Zusammenhang mit den homophoben Gesängen und die größere mediale Reichweite führen aber dazu, dass es aus Sicht der Bundesliga nicht "gleich" ist. Und darum prinzipiell auch ungleich behandelt werden "darf". Zumindest sehen das die meisten Rechtsordnungen so vor. Ich hab verstanden, dass du das anders siehst - ist auch ok für mich. Im Strafsenat sind aber Juristen am Werke und die lernen das auch so ;)

Wäre dem so, dann sähe man keine langen Disziplinarstrafen im Unterhaus. Dann hätte Teichtmeister eine härtere Strafe bekommen (weit höheres mediales Interesse) als vergleichbare, usw.

Ich bin froh, dass was du da ausführst, in der Praxis meistens nicht der Fall ist. 

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Kennt das ASB in und auswendig
blakeo schrieb vor 5 Minuten:

Im violetten Strafsenat sind aber Austriafans am Werke und die lernen das auch so ;)

fyp

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6 minutes ago, Stehplatzschwein said:

Wäre dem so, dann sähe man keine langen Disziplinarstrafen im Unterhaus. Dann hätte Teichtmeister eine härtere Strafe bekommen (weit höheres mediales Interesse) als vergleichbare, usw.

Ich bin froh, dass was du da ausführst, in der Praxis meistens nicht der Fall ist. 

Du vergleichst schon wieder das Strafrecht mit dem selbstverordneten Regelwerk eines Vereins.

7 minutes ago, wolf77 said:

fyp

mein Fehler :>

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Kennt das ASB in und auswendig
blakeo schrieb vor 2 Minuten:

Du vergleichst schon wieder das Strafrecht mit dem selbstverordneten Regelwerk eines Vereins.

Tatsache ist, dass auch das mediale Interesse nur selektiv einberechnet wird oder auch nicht. Da gibts auch rein im ö. Fußball endlose Beispiele. Im Endeffekt läuft es halt auf "du bist Rapidler daher wirst du härter bestraft" hinaus bzw. auch in deiner Argumentation ist ja der Rapidspieler "ungleich" den Spielern vom Lask etc. Was in meiner Auffassung ein Wahnsinn ist. Aber ich nehme deine Meinung zur Kenntnis.

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6 minutes ago, Stehplatzschwein said:

Tatsache ist, dass auch das mediale Interesse nur selektiv einberechnet wird oder auch nicht. Da gibts auch rein im ö. Fußball endlose Beispiele. Im Endeffekt läuft es halt auf "du bist Rapidler daher wirst du härter bestraft" hinaus bzw. auch in deiner Argumentation ist ja der Rapidspieler "ungleich" den Spielern vom Lask etc. Was in meiner Auffassung ein Wahnsinn ist. Aber ich nehme deine Meinung zur Kenntnis.

Der Spieler ist nicht ungleich, sondern die Beurteilung seiner eventuell strafbaren Handlung bzw. die Bemessung der Strafe. 

Im Sinne der Generalprävention nicht unbedingt Wahnsinn, aber die Sfrafe sollte sich schon nach der Schuld richten, ja. Du meintest ja, der § 111a ist klar und der Ermessensspielraum ist irrelevant ;)

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Kennt das ASB in und auswendig
blakeo schrieb vor 7 Minuten:

Der Spieler ist nicht ungleich, sondern die Beurteilung seiner eventuell strafbaren Handlung bzw. die Bemessung der Strafe. 

Im Sinne der Generalprävention nicht unbedingt Wahnsinn, aber die Sfrafe sollte sich schon nach der Schuld richten, ja. Du meintest ja, der § 111a ist klar und der Ermessensspielraum ist irrelevant ;)

Mittlerweile ists nur noch Wortklauberei.

Es läuft darauf hinaus, dass du eigentlich eh nur das bestätigst, worüber ich mich von Anfang an aufgeregt hab. Im Endeffekt sagst du der Strafrahmen ist sehr groß und man kann da recht willkürlich Strafen aussprechen und muss eh nicht objektiv begründen warum. Wir wissen eh beide, dass der wahre Grund das mediale Echo ist. Ich glaube jedoch nicht, dass das jemand aus dem Senat tatsächlich so zugeben würde. Und es geht ja auch nicht mal nur um die Frage "wo im Strafrahmen bewegt man sich?" sondern auch darum, dass Hedl und Hofmann hart bestraft wurden und andere die etwas sehr gut vergleichbares machen überhaupt nicht bestraft werden. Und das wird sich wohl selbst auf dieser willkürlichen Skala schwer ausgehen. Da bleibt ja nur noch das Argument "du warst zwar in der Säulenhalle nicht dabei aber es war 2 Std später am selben Tag und du hättest wissen müssen was deine Mannschaftskollegen davor getan haben und dementsprechend vorsichtiger sein."

Generalprävention ist ja super. Wenn die mit wenig Medienecho machen können was sie wollen ist das natürlich eine trolle Prävention.

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fcking hell
Caspar01 schrieb vor 6 Stunden:

Der beste Trainer der Liga und zugleich ein unglaublicher prolet 

Du kriegst Kühbauer aus Hütteldorf, aber Hütteldorf nicht aus Kühbauer raus. :davinci:

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17 minutes ago, Stehplatzschwein said:

Mittlerweile ists nur noch Wortklauberei.

Es läuft darauf hinaus, dass du eigentlich eh nur das bestätigst, worüber ich mich von Anfang an aufgeregt hab. Im Endeffekt sagst du der Strafrahmen ist sehr groß und man kann da recht willkürlich Strafen aussprechen und muss eh nicht objektiv begründen warum. Wir wissen eh beide, dass der wahre Grund das mediale Echo ist. Ich glaube jedoch nicht, dass das jemand aus dem Senat tatsächlich so zugeben würde. Und es geht ja auch nicht mal nur um die Frage "wo im Strafrahmen bewegt man sich?" sondern auch darum, dass Hedl und Hofmann hart bestraft wurden und andere die etwas sehr gut vergleichbares machen überhaupt nicht bestraft werden. Und das wird sich wohl selbst auf dieser willkürlichen Skala schwer ausgehen. Da bleibt ja nur noch das Argument "du warst zwar in der Säulenhalle nicht dabei aber es war 2 Std später am selben Tag und du hättest wissen müssen was deine Mannschaftskollegen davor getan haben und dementsprechend vorsichtiger sein."

Generalprävention ist ja super. Wenn die mit wenig Medienecho machen können was sie wollen ist das natürlich eine trolle Prävention.

Naja, du springst ein wenig im Thema, sorry :) Und ich hab das Gefühl, du kommst da aus einer empörten Emotion nicht raus, was ich ja auch verstehen kann.

Eine andere Frage bzw. Richtung - wozu gibt es die Bundesliga als "Rechtskörper"  und weshalb gibt sie sich selbst Verhaltensregeln und ein Regelwerk inkl. Strafbestimmungen. Was ist der Zweck des Ganzen? Also nicht nur als rhetorische Frage, aber eine vollständige Antwort wäre natürlich eher ausschweifend.

Auf eine einfache Definition heruntergebrochen wohl, um gemeinsam ein sportliches und wirtschaftliches Konstrukt für den (Profi)fussball und dessen Bewerbe in Österreich zu schaffen. Wozu überhaupt Strafbestimmungen? Um die Interessen aller Vereine im Gesamten zu wahren und zu verhindern, dass einzelne Teilnehmer ohne Einschränkungen negativen Einfluss auf die Gemeinschaft haben können. 

Daher ist es irgendwo auch nachvollziehbar, diese Bestimmungen im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten stärker auszunutzen, wenn der negative Einfluss größer ist. Und das ganze Thema war halt einfach massiv ungeschickt und hatte auch einen viel größeren Impact, als die Videos vom Mittwoch. Von daher wär ich auch einfach bei "war so, hätt nicht sein sollen, alle haben draus gelernt" und nicht bei "jetzt aber überall volle Kraft draufhaun". Eskalation hilft einfach keinem, auch Rapid nicht. 

Von daher lassen wirs eh gut sein, ja, ist vermutlich gscheiter.

-

Unabhängig davon - was ich tatsächlich bis heute als weit schlimmer als alles andere bisher dagewesene einordnen würde, wäre daher auch die LASK Corona Thematik. Die Sache hatte unabhängig von der Unsportlichkeit das Potential, grobe wirtschaftliche Folgen für alle Vereine zu verursachen und hätte aus meiner SIcht daher auch stärker sanktioniert werden müssen. Aber das ist ein anderes Thema.

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blakeo schrieb vor 8 Minuten:

Naja, du springst ein wenig im Thema, sorry :) Und ich hab das Gefühl, du kommst da aus einer empörten Emotion nicht raus, was ich ja auch verstehen kann.

Eine andere Frage bzw. Richtung - wozu gibt es die Bundesliga als "Rechtskörper"  und weshalb gibt sie sich selbst Verhaltensregeln und ein Regelwerk inkl. Strafbestimmungen. Was ist der Zweck des Ganzen? Also nicht nur als rhetorische Frage, aber eine vollständige Antwort wäre natürlich eher ausschweifend.

Auf eine einfache Definition heruntergebrochen wohl, um gemeinsam ein sportliches und wirtschaftliches Konstrukt für den (Profi)fussball und dessen Bewerbe in Österreich zu schaffen. Wozu überhaupt Strafbestimmungen? Um die Interessen aller Vereine im Gesamten zu wahren und zu verhindern, dass einzelne Teilnehmer ohne Einschränkungen negativen Einfluss auf die Gemeinschaft haben können. 

Daher ist es irgendwo auch nachvollziehbar, diese Bestimmungen im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten stärker auszunutzen, wenn der negative Einfluss größer ist. Und das ganze Thema war halt einfach massiv ungeschickt und hatte auch einen viel größeren Impact, als die Videos vom Mittwoch. Von daher wär ich auch einfach bei "war so, hätt nicht sein sollen, alle haben draus gelernt" und nicht bei "jetzt aber überall volle Kraft draufhaun". Eskalation hilft einfach keinem, auch Rapid nicht. 

Würde ich im Grundsatz nicht widersprechen. Im Ergebnis würd ich allerdings sagen von mir aus kann es Nuancen geben, aber halt nicht fürs quasi gleiches Vergehen harte Strafe vs gar nichts. Das ist mir zu viel und vor allem auch ein zu ungleicher Eingriff ins Sportliche.

blakeo schrieb vor 9 Minuten:

Unabhängig davon - was ich tatsächlich bis heute als weit schlimmer als alles andere bisher dagewesene einordnen würde, wäre daher auch die LASK Corona Thematik. Die Sache hatte unabhängig von der Unsportlichkeit das Potential, grobe wirtschaftliche Folgen für alle Vereine zu verursachen und hätte aus meiner SIcht daher auch stärker sanktioniert werden müssen. Aber das ist ein anderes Thema.

Auf jeden Fall. Sie haben damit die Liga an den Rand eines kompletten Abbruchs gebracht. Und sich dennoch über die am Ende lächerlichen 3 oder 4 Punkte beschwert :lol:

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ASB-Legende
Stehplatzschwein schrieb vor 21 Minuten:

Würde ich im Grundsatz nicht widersprechen. Im Ergebnis würd ich allerdings sagen von mir aus kann es Nuancen geben, aber halt nicht fürs quasi gleiches Vergehen harte Strafe vs gar nichts. Das ist mir zu viel und vor allem auch ein zu ungleicher Eingriff ins Sportliche.

Auf jeden Fall. Sie haben damit die Liga an den Rand eines kompletten Abbruchs gebracht. Und sich dennoch über die am Ende lächerlichen 3 oder 4 Punkte beschwert :lol:

Warens nicht sogar nur 3 vor der Teilung? 

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