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Savio

Rio Ferdinand

14 Beiträge in diesem Thema

Rio Ferdinand vom englischen Fußball-Meister Manchester United wurde am Freitag wegen eines versäumten Dopingtests von einer Disziplinar-Kommission des nationalen Verbandes (FA) zu einer Sperre von acht Monaten verurteilt.

Die Suspendierung tritt mit 12. Jänner in Kraft, womit der 25-jährige englische Team-Verteidiger unter anderem die EM 2004 in Portugal sowie die ersten beiden Termine der WM-Qualifikation (4. und 8. September) versäumt. England spielt in einer Gruppe mit Österreich, die Termine werden voraussichtlich am 13. Jänner in Cardiff festgelegt.

Verpasster Dopingtest

Ferdinand, der zudem 50.000 Pfund (71.300 Euro) zahlen muss, hatte am 23. September einen Dopingtest nach dem Training verpasst. Sein Klub Manchester United kündigte bereits unmittelbar nach der Bekanntgabe des Urteils an, in die Berufung zu gehen.

Die Sperre setzt einen vorläufigen Schlussstrich unter eine Affäre, die sich drei Monate hingezogen hatte. Der teuerste Verteidiger der Welt, im Sommer 2002 für 43 Millionen Euro von Leeds United zu Manchester United gewechselt, hatte in seiner Verteidigung argumentiert, dass er den Dopingtest schlicht "vergessen" hatte, weil er an jenem Tag mit einem Hausumzug beschäftigt gewesen sei.

Fotografen hatten später jedoch Bilder von ihm bei einem Einkaufsbummel in Manchester gemacht. Die Dopingkontrolleure des britischen Dachsportverbandes UK Sports hatten eine Stunde auf dem Trainingsgelände von Manchester United auf Ferdinand gewartet, ehe sie abzogen.

Ferdinand legt Berufung ein

Zuletzt hatte sich auch FIFA-Präsident Joseph Blatter in den Fall Ferdinand eingeschaltet. Der Schweizer warf der FA vor, die Untersuchungen ungebührlich lange hinausgezögert zu haben. Der Schweizer drohte auch damit, dass Ferdinands Strafe verschärft werden könne, wenn sie nach Ansicht der FIFA zu milde ausfällt.

Ferdinand ließ nach der Urteilsverkündigung in einer Pressemitteilung verlauten: "Ich bin ausgesprochen enttäuscht und erschüttert über die Schärfe des Urteils. Damit ist klar, dass ich Berufung gegen das Urteil einlegen werde."

sport.orf.at

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Das wird noch zu Protesten führen: Der englische Verband FA sperrt Teamverteidiger Rio Ferdinand von Manchester United wegen eines am 23. September verpassten Dopingtests gleich für acht Monate. Dazu muss der 25-Jährige umgerechnet 73.100 Euro Strafe zahlen.

ManUnited hat sofort Berufung angekündigt. Bleibt diese erfolglos, fehlt Ferdinand nicht nur seinem Klub sondern auch Englands Team bei der EM-Endrunde in Portugal und in zwei WM-Qualifikationsspielen in der Gruppe mit Österreich.

QUELLE: sport1.at

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Ned schlecht :augenbrauen:

so schade ich es für die three lions auch finde, so sehr gefällts mir das er man u nun abgeht ... denke das sich das auch für die meisterschaft entscheidend auswirken könnte, sollte sich man u nicht über den winter einen neuen verteidiger zulegen .. auf der bank hams ja keinen der ihn annähernd ersetzen könnte

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Die Strafe ist aberwitzig. 8 Monate Sperre sind vielleicht akzeptabel, wenn Doping nachgewiesen wurde, aber wegen einer vergessenen (?) Kontrolle. Na ja... noch dazu, wo man praktisch alle Substanzen noch Monate später nachweisen kann. 8P8P8P

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Also, wenn man einen solchen Termin "vergisst", dann kommt das einem Schuldeingeständnis gleich. Ferdinand hat ja geasgt er wäre im Stress wegen eines Hausumzuges gewesen. Fotografen haben ihn aber bei einem gemütlichen Einkaufsbummel geknipst.

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Eine verdammt harte Strafe für einen wichtigen Abwehrspieler sowohl für ManU und das "Three Lions Team" :( - ein bißchen Fingerspitzengefühl vom Verband hätte ich mir schon erwartet - da kann ein Spieler in seinen besten Jahren zu einer EM fahren und dann wird er gleich 8 Monate gesperrt..... :nein: - Tut mir sehr leid für den sehr sympathischen Rio - hoffe seine Sperre wird auf 3-4 Monate reduziert :smoke:

Marseille-Präsident Christophe Bouchet hat übrigens ein Angebot eines Premier League-Vereines für den 25jährigen Innenverteidiger Daniel van Buyten _Belgien_ offiziell bestätigt - Sir Alex Ferguson ist ja schon lange an dem dran....er könnte Rio nahtlos ersetzen... :ears:

bearbeitet von goleador2000

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Also eigentlich ist die Höhe der Strafe so absurd, dass ich mich gar nicht dazu äußern will, aber eines muss ich schon sagen: Diese Aktion ist wieder einmal ein Beweis dafür, dass die Fifa unter Joseph Blatter ein Witz ist. Ein versäumter Dopingtest (2 Tage später nachgeholt - negativ) wird mit 8 Monaten Sperre bestraft, aber positive Dopingproben, immer wiederkehrende Ausschreitungen, die dubiosen finanziellen Zustände vieler italienischer Vereine etc etc etc werden kaum beachtet. Hätte man ihm nicht eine Strafe von 5-10 Spielen auferlegen können, müssen es acht Monate sein, die ja fast die Karriere des Spielers gefährden??? Wenn ein Joseph Blatter sogar schon zu Hause in Basel (während Zidane vs Ronaldo) heftigst ausgepfiffen wird ist das schon in Zeichen, dass seine Arbeit nicht 1A ist. Mit der achtmonatigen Sperre haben sie nun wirklich völlig danebengegriffen, denn das Ausmaß der Strafe steht in keinster Weise in richtiger Relation zur Tat. Aber wahrscheinlich wollte Blatter mal zeigen, dass er auch hart durchgreifen kann.....Schade nur, dass der Fussball dabei auf der Strecke bleibt... :nein:

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Die Lächerlichkeit is ja, dass der Test nachgeholt wurde...als ob man nach zwei Tagen das Doping nicht mehr nachweisen hätte können :laugh:

Und dann kann man sich noch anhören, dass man in der Leichtathletik dafür mindestens zwei Jahre bekommt, und Ferdinand sich nicht aufregen soll :nein:

Nein, so gehts nicht! Ich bin froh, dass ManU sich wehrt, auch wenn das weitreichende Konsequenzen für den Weltfussball (oder für die FIFA, wie auch immer) haben könnte!

:support:RIO FOR MANU & ENGLAND!!

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Wieso sollte ein Dopingsünder (und das war er - wer den Test nicht macht, ist automatisch positiv, auch wenn der Test zwei Tage später vielleicht negativ ist) nicht länger gesperrt werden? Ich habe kein Mitleid, denn was sein muss, muss sein.

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Richtige Entscheidung !

Mit 8 Monaten sind angemessen.

Es gibt mittlerweile solche modernen Dopingmittel, wo es beim Nachweis auf Stunden ankommt.

Gut möglich das er gedopt war und dachte so kann er dem entgehen.

Wenn die Fifa und die FA jetzt nicht eingeschritten wären dann hätte das vielleicht Schule gemacht, und einige Dopingsünder hätten den Termin auch mal eben so "vergessen".

Ferdinand ist selbst Schuld. Auch wenn er nicht gedopt gewesen sein mochte. Als Profi gehört es einfch dazu solch einen Termin nicht zu vergessen.

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