292 Beiträge in diesem Thema

Wie wird sich die Kaderzusammenstellung auf das System auswirken?

Was ist vom neuen Trainer personell und systematisch zu erwarten?

Welche Änderungen der taktischen Ausrichtung wären vorteilhaft?

Was ist vom nächsten internationalen Gegner taktisch zu erwarten?

Diskussionen dazu hier rein!

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Nein, wie sollen wir mit so vielen Mittelstürmern nur mit einem Mittelstürmer spielen ?

die Anzahl der Mittelstürmer is mir ziemlich egal, mich intressiert die Anzahl an Mittelstürmern die besser sind als unsre Mittelfeldspieler. das ist für mich nur einer, Soriano.

abgesehn davon dass 4-3-3 einfach das bessere System ist

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Wenn man wieder das Pressing so aufziehen will wie unter einem RS dann wird das mit 4-3-3 nix. Da wird man dann doch wieder das 4-2-2-2 sehen welches flexibel zu einem 2-4-4 wird. Wobei ich aber auch gestehen muss, das ich Liefering nicht verfolgt habe und daher Zeidler nicht einschätzen kann.

Und wie schon gesagt wurde, Grundformation hat mit der Taktik noch nix zu tun. Aber bei so vielen MS deutet es eben mehr auf ein 4-2-2-2 als auf ein 4-3-3.

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Unter Roger Schmidt hatte man eh ein 4-3-3 mit 2 Mittelstürmern quasi. Soriano und Allan, auf den Seiten Mane und Kampl, wobei Mane wie ein Aussenstürmer agierte und Kampl sich auch ins Mittelfeld zurückfallen lies je nach Situation. Wie bei diesem System die genaue aufteilung in Zahlen ist weiß ich nicht genau. 4231 oder 4222 oder was auch immer. System ist nicht gleich Taktik.

Sowas wäre auch mit den jetztigen Spielern möglich. Man sollte dabei nicht stur auf den Positionen beharren. Ein System sollte sich je nachdem ob man den Ball besitzt oder nicht, oder ob man im Angriff oder in der Defensive ist sowieso flexibel ändern.

bearbeitet von Fourty2

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Naja das wurde dann fallweise eher ein 4-2-1-3. Aber im heutigen Fußball kann man die Taktik wie schon mehrmals gesagt wurde nicht mehr in diese statischen Formationsformen pressen. Aber ich rechne doch mit 2 MS nachdem wir soviele haben (wollen).

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Schmidts System war ganz eindeutig 442. asymmetrisch halt.

Und es is so mühsam, dass, wenn man über Systeme reden will, sofort alle aufschrein "System ist nicht gleich Taktik!!!!!". ja, das weiß ich, danke. trotzdem ist das System wichtig.

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Ich habe mir gedacht, ich schreibe zu Beginn gleich mal einen etwas längeren Post, weil mir das schon länger im Kopf rumgeistert, es aber in den anderen Threads scher offtopic gewesen wäre und das jetzt alles raus muss:

Auf welche Formation wird beim Kader hingearbeitet, ist ein 4-3-3 mit dem Kader möglich?

Wenn wir einfach einmal alle momentanen Kaderspieler auf ihre Hauptposition* stellen, dann lässt sich ja schon halbwegs erkennen, wohin die Reise geht:

7 MS
1 LA 3 RA
2 OM
4 ZM
2 LV 2 RV
4 IV
3 TW


*: die Hauptposition ist natürlich relativ. Alle vier Flügel sowie die offensiven Mittelfeldspieler sind flexibel einsetzbar. Schmitz und Lainer habe ich der Einfachheit halber als Backups für links und rechts gerechnet.

Davon ausgehend, dass ohnehin nicht alle sieben Stürmer bei Salzburg bleiben werden, sieht das verdächtig nach einem 4-2-1-3/4-2-3-1 aus: drei Torhüter, doppelt besetzte Verteidigung, doppelt besetztes Mittelfeldzentrum und viele variable und qualitativ hochwertige Alternativen für die vier Offensivpositionen.

Jetzt kam ja schon mehrfach der Einwand, dass bei im Kader zu viele Stürmer und zu wenige Flügel für ein 4-3-3 vorhanden sind. Mit Nielsen, Reyna, Oberlin und Prevljak sind aber vier der sieben Stürmer auch problemlos am Flügel einsetzbar. Dann stehen drei Spitzen acht Flügelspielern gegenüber.

Dann kann man natürlich kontern, dass die drei spezialisierten Mittelstürmer (Soriano, Damari, Djuricin) wohl eher für einen Stammplatz in Frage kommen als alle Flügelspieler zusammen. Kann sein, muss aber nicht unbedingt gegen ein 4-3-3 sprechen. Denn die Formation wird nicht am Reißbrett entworfen, sondern diese Zahlenkombinationen sind wohl uns Beobachtern wichtiger als den Spielern selbst. Oder wie Jonathan Wilson es so schön beschrieb: Balance ist wichtiger als Symmetrie. Ancelotti ließ Real meist eine Mischung aus 4-3-3 und 4-4-2 spielen, bei Ferguson konnte man dasselbe in Manchester beobachten und Dunga installierte 2009 in Brasilien einen vielversprechenden Hybrid aus 4-3-1-2 und 4-2-3-1.

Zeidler hat bei Liefering in der Sturmreihe (wohl nicht immer freiwillig, aber doch) sehr stark rotiert und die Anordnung Flügelspieler-Mittelstürmer-Flügelspieler war eher die Ausnahme als die Regel.
Rangnick hat mit Zeidler als Co-Trainer in Hoffenheim selbst ein 4-3-3 spielen lassen, das in der Sturmreihe mit Obasi-Ibišević-Ba (alle knapp 1,90 groß) ohne wirklichen Flügeldribbler auskam, sich gegen den Ball stark horizontal zusammenzog und den Gegner auf den Flügel leitete.

Schmidt startete in Salzburg im 4-2-3-1, bis ihn die Überform von Soriano UND Alan dazu zwang, beiden einen Platz in der Startelf zu geben. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich jetzt unter Zeidler eine Hybrid-Formation herauskristallisiert, die zwei Mittelstürmern in einer offensiven 4-3-3-Anordnung Platz bietet.

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Schmidts System war ganz eindeutig 442. asymmetrisch halt.

Und es is so mühsam, dass, wenn man über Systeme reden will, sofort alle aufschrein "System ist nicht gleich Taktik!!!!!". ja, das weiß ich, danke. trotzdem ist das System wichtig.

Keine Frage. Aber dann hättest du einfach das Zitat weglassen sollen. Ich wollt eigentlich nur ein bisschen provozieren. :davinci:

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Ich habe mir gedacht, ich schreibe zu Beginn gleich mal einen etwas längeren Post, weil mir das schon länger im Kopf rumgeistert, es aber in den anderen Threads scher offtopic gewesen wäre und das jetzt alles raus muss:

Auf welche Formation wird beim Kader hingearbeitet, ist ein 4-3-3 mit dem Kader möglich?

Wenn wir einfach einmal alle momentanen Kaderspieler auf ihre Hauptposition* stellen, dann lässt sich ja schon halbwegs erkennen, wohin die Reise geht:

7 MS

1 LA 3 RA

2 OM

4 ZM

2 LV 2 RV

4 IV

3 TW

*: die Hauptposition ist natürlich relativ. Alle vier Flügel sowie die offensiven Mittelfeldspieler sind flexibel einsetzbar. Schmitz und Lainer habe ich der Einfachheit halber als Backups für links und rechts gerechnet.

Davon ausgehend, dass ohnehin nicht alle sieben Stürmer bei Salzburg bleiben werden, sieht das verdächtig nach einem 4-2-1-3/4-2-3-1 aus: drei Torhüter, doppelt besetzte Verteidigung, doppelt besetztes Mittelfeldzentrum und viele variable und qualitativ hochwertige Alternativen für die vier Offensivpositionen.

Jetzt kam ja schon mehrfach der Einwand, dass bei im Kader zu viele Stürmer und zu wenige Flügel für ein 4-3-3 vorhanden sind. Mit Nielsen, Reyna, Oberlin und Prevljak sind aber vier der sieben Stürmer auch problemlos am Flügel einsetzbar. Dann stehen drei Spitzen acht Flügelspielern gegenüber.

Dann kann man natürlich kontern, dass die drei spezialisierten Mittelstürmer (Soriano, Damari, Djuricin) wohl eher für einen Stammplatz in Frage kommen als alle Flügelspieler zusammen. Kann sein, muss aber nicht unbedingt gegen ein 4-3-3 sprechen. Denn die Formation wird nicht am Reißbrett entworfen, sondern diese Zahlenkombinationen sind wohl uns Beobachtern wichtiger als den Spielern selbst. Oder wie Jonathan Wilson es so schön beschrieb: Balanceist wichtiger als Symmetrie. Ancelotti ließ Real meist eine Mischung aus 4-3-3 und 4-4-2 spielen, bei Ferguson konnte man dasselbe in Manchester beobachten und Dunga installierte 2009 in Brasilien einen vielversprechenden Hybrid aus 4-3-1-2 und 4-2-3-1.

Zeidler hat bei Liefering in der Sturmreihe (wohl nicht immer freiwillig, aber doch) sehr stark rotiert und die Anordnung Flügelspieler-Mittelstürmer-Flügelspieler war eher die Ausnahme als die Regel.

Rangnick hat mit Zeidler als Co-Trainer in Hoffenheim selbst ein 4-3-3 spielen lassen, das in der Sturmreihe mit Obasi-Ibišević-Ba (alle knapp 1,90 groß) ohne wirklichen Flügeldribbler auskam, sich gegen den Ball stark horizontal zusammenzog und den Gegner auf den Flügel leitete.

Schmidt startete in Salzburg im 4-2-3-1, bis ihn die Überform von Soriano UND Alan dazu zwang, beiden einen Platz in der Startelf zu geben. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich jetzt unter Zeidler eine Hybrid-Formation herauskristallisiert, die zwei Mittelstürmern in einer offensiven 4-3-3-Anordnung Platz bietet.

Zustimmung, bis auf die Sache mit Prevljak. Da sehe ich auch eher Damari oder Djuricin in der Lage.

Zusätzlich zu der sehr richtigen Geschichte mit Hoffenheim, muss man auch mal schauen wie RBL gespielt hat in Vergangenheit. Das war sehr ähnlich, bis auf Abstriche das letzte Frühjahr.

bearbeitet von mrbonheur

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Keine Frage. Aber dann hättest du einfach das Zitat weglassen sollen. Ich wollt eigentlich nur ein bisschen provozieren. :davinci:

naja, System ist halt schon ein Teil der Taktik. falsch war das Zitat nicht. ;)

in Sachen Spielweise können wir uns wohl drauf einstellen dass es wieder Schmidt-ähnlicher wird. ob es genauso gut funktioniert, gar besser, wird man dann sehen.

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