Marco Lecco-Mio

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Fußball, Hobbies, Allerlei

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    im lockdown
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    lieblingsoper "i puritani"
  • Bestes Live-Spiel
    nur wer alle fußballspiele sieht, sieht auch die guten.
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    freizeitassistent
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  1. Marco Lecco-Mio

    wer kennts noch?

    naja, die zustände beim mäci waren schon andere als heute. da ist ja essen für die mülltonne gekocht worden, ständig waren alle burger griffbereit auf vorrat und mussten nach einer bestimmten zeit weggeschmissen werden. die müllräume voll mit viechern, irgendwo vielleicht eine offene tür und eine schachtel mit burgerbrötchen am boden und schon ist die maus drin. was ich mich erinner, gabs ja auch ein unscharfes foto.
  2. Marco Lecco-Mio

    wer kennts noch?

    das war der mit der toten maus im burgerbrötchen.
  3. Marco Lecco-Mio

    Fanszene Hütteldorf

    england, holland. z.b. italien ist seit dem "fanausweis" auch wesentlich ruhiger geworden.
  4. ich meine das nicht abwertend, wenn ich einen in meinen augen überzogenen jubel beschreibe. die meisten stammgäste gehen, würd ich sagen, einmal im monat, wie du, und dann auch mit ganz anderen motiven. dann ist noch ein grosser teil, der ein einziges mal im leben, zumindest in wien, in die oper geht. ich andererseits kann nicht mal mehr an beiden händen abzählen, wie oft ich die netrebko live gehört hab. dazu hab ich, auch wenn es lange her ist, selber ein instrument gespielt und in nicht mal so schlechten provinzorchestern, z.b. wie der wojtyła 1988 im papamobil durch den donaupark gegurkt ist, hab ich als zweiter posaunist mit dem bläserkreis der musikschule mattersburg im hintergrund die ouverture von "also sprach zarathustra" vom strauss gespielt. ich hör das also wirklich, auch wenn ich dir nicht sagen könnt, ob ein b statt einem h oder ein cis statt einem c gesungen wird, ich hör nur, dass was nicht stimmt und vielleicht um wieviel es daneben liegt. mir persönlich tuts mehr weh, wenn ein orchester wie die wiener philharmoniker dahinrumpelt, als wenn ein sänger einen schlechten tag hat. theater an der wien gefällt mir schon länger nicht, das mochte ich unter der vorigen intendanz noch, aber jetzt wird einfach immer weniger oper gespielt, dafür irgendwelche zeitgeist-experimente gemacht, für die ich jetzt einfach nicht mehr die zeit hab. dafür fahr ich nicht eine stunde mit dem auto rein und wenn ich die zeit hätte, würde ich eher öfter in die staatsoper gehen. @ netrebko: ich will die ja nicht mit aller gewalt dissen, mich schmerzt das halt, dass es nicht mehr die ist, die sie 2014 bis 2018 war. oder wenigstens so, wie sie 2023 (glaub ich) die mimí gesungen hat. bei den mittellagen hatte sie schon immer einen blechernen klang, das ist ab 2016, 2017 hörbar mehr geworden. 2016 hat sie die premierenserie vom troubadour gesungen, weltklasse. die saison darauf die nächste troubadour-serie war schon anders. aber das ist alles nebensächlich, wenn man bedenkt, wie klein ihre stimme zuletzt war. die fülle der stimme war ihr trumpf. ich kann mir das ganz ernsthaft nur damit erklären, dass sie so rapide gewicht verloren hat. jetzt fällt ihr die lautstärke nicht mehr leicht und sie fängt an zu forcieren. und dann ist man halt "nur" mehr champions league und nicht galaktisch, um es mal so zu sagen. gibt ja schlimmeres als eine der besten opernsängerinnen der welt zu sein.
  5. abgesehen davon, dass er zwei serien überschneidend gesungen hat, und nicht irgendwelche, war er fehlerlos. ich geh davon aus, dass da der sänger mit dem tontechniker verwechselt wurde. womit wir wieder bei den schwächen der inszenierung wären. viel klimbim, dabei wäre gerade diese oper so leicht in einer praktikablen repertoireinszenierung zu spielen. womit wir bei der wurzel des problems wären: einem direktor, der das thema repertoire konsequent ignoriert, teure stagioneinszenierungen auf die bühne holt, keine, absolut keine ahnung von akustik hat, deshalb dramatische fehler bei der besetzung macht: dramatischer statt koloratursopran als musetta, michael spyres, der gerade den tristan im programm hat, als nemorino, siegel als herodes war auch eine fehlbesetzung, auch wenn er das beste draus gemacht hat. die verscheuchung des sehr bleibewilligen (!!!) jongmin park, für die er in der hölle schmoren soll, der (später revidierte) tausch nazarova-mühlemann und, nicht zu vergessen, die unfassbare vernichtung der frau weissova durch ihn und netrebko, die sie bei "nabucco" wissentlich ins offene messer haben laufen lassen (zur erklärung: netrebko hätte, wenn sie tatsächlich erst 2 stunden vor beginn absagt, spielen müssen und weissova die gelegenheit geben müssen, die partie im orchestergraben vom blatt zu singen), etc. etc. dass ein staatsoperndirektor oper mag, davon muss ich ausgehen dürfen, tatsächlich aber war das ein argument, mit dem uns der ö3-roscic verkauft wurde. aber was hat man von einem opernliebhaber als direktor, wenn er die akustik nicht begreift, den repertoirebetrieb an sich komplett missversteht und zum drüberstreuen, ensemblemitglieder und einspringer verprellt? sorry für den exkurs.
  6. ist blau-weiss links?
  7. SALOME, 11.05.26, staatsoper zum letzten mal in dieser saison wurde die "salome" in der wiener staatsoper gespielt und so manchem merkte man vier aufführungen unter der leitung von SEBASTIAN WEIGLE ordentlich an, so klang GERHARD SIEGEL als herodes schon deutlich baritonal und ganz weit weg von dem in der partitur verlangten charaktertenor. auch an diesem abend spielte das orchester fortissimo auf, was vielen nebenpartien zu schaffen machte. positiv hervorzuheben sind wie zuletzt THOMAS EBENSTEIN als erster jude, DANIEL JENZ als narraboth und SIMONAS STRAZDAS als erster soldat. MONIKA BOHINEC war eine rollendeckende herodias. LIDIA FRIDMAN überzeugte als salome erneut, wenn auch ihr die verschleisserscheinungen der vorigen vorstellungen aufgrund des dirigats anzumerken waren. wieder bester mann des abends war TOMASZ KONIECZNY in der partie des jochanaan, allerdings zeigte sich "dank" eines kurzen technischen fehlers gegen ende seines auftritts, wie sehr den sängern des jochanaan im untergrund mit elektronischer verstärkung geholfen wird, nämlich, wie von mir schon bei der premiere vor ein paar jahren vermutet, sehr viel. so war konieczny, der verstärkt das haus erzittern ließ, für ein paar sekunden so gut wie gar nicht zu hören. wie so oft zeigt sich auch anhand dieses beispiels, wie wenig viele regisseure von der jeweiligen oper oder von oper generell verstehen: himmelschreiend! der polnische bassbariton erhielt neben grossem jubel auch von einem der teureren galeriesitzplätze (völlig unsinnig) ein buh. unterm strich ging sich noch eine ordentliche aufführung aus, bessere hat man aber etliche gehört. dem sonntagspublikum wars (fast) egal, den eurovisionstouristen, die nicht von ihren handies lassen konnten, was zum teil zu streitgesprächen im publikum führte, sowieso. jene songcontisten sind es auch, die mich von einem eigentlich geplanten besuch der perlenfischer-premiere absehen lassen. es könnte dort also zu einem skandal kommen, denn skandale verpasse ich zumeist.
  8. endlich krachts mal, ist dringend notwendig.
  9. donaufeld ist noch einmal spielfrei und hat kein wesentlich leichteres programm. auswärts horn, in derselben runde hat der sportclub neusiedl daheim. ausserdem 3 von 4 runden heimspiele. wenn gloggnitz in der letzten runde schon als meister feststeht, ist das auch ein ganz anderes spiel.
  10. als der kühbauer ein bub war, war liverpool das beste team der welt.
  11. unterklassig leben ist besser als oben gestorben. jedes jahr geht mindestens ein verein der 2. liga ein, das ist die todesliga. in der regionalliga hast du entspannte derbies und wirst (zumindest auswärts) am eingang nicht wie ein freigänger behandelt, der abends in den häfn zurückkommt.
  12. grossartiges album eines aussergewöhnliches künstlers. durfte dem (wie sich herausgestellt hat) letzten konzert beiwohnen, das er in europa gespielt hat, das vorletzte seines lebens.
  13. kann man wohl so sagen, ja. das mit der vienna ist so, dass man den verein nicht mag, sich die fans aber privat verstehen, sei es als teile gemeinsamer subkulturen oder aufgrund der geographischen nähe.
  14. "gib mir aa a bissl a weed, dann darfst allein gehen."