multispeed

Members
  • Gesamte Inhalte

    5.483
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über multispeed

  • Geburtstag 18.08.1981

Fußball, Hobbies, Allerlei

  • So habe ich ins ASB gefunden
    VioletSoul
  • Wenn Österreich nicht dabei ist, halte ich bei einer WM zu...
    Deutschland
  • Schlechtestes Live-Spiel
    Austria - Rapid (0:0)
  • Beruf oder Beschäftigung
    Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Lieblingsverein
    Austria Wien, Bayern München; Sympathien für Eintracht Frankfurt

Allgemeine Infos

  • Aus
    Wien
  • Geschlecht
    Männlich

Letzte Besucher des Profils

4.103 Profilaufrufe

multispeed's Achievements

  1. Ich verdreh gar nix, ich kenn mich bloß nicht aus was du meinst. Der Wert der Anteile steigt mitnichten. Was steigt ist der völlig abstruse vertraglich vereinbarte Rückkaufspreis. Sollte den jemals jemand bezahlen, dann (und nur dann) hätte sich das Investment für WTF ausgezahlt. Die einzigen, die nachhaltig Gewinne schreiben, sind die Salzburger. Der Rest ist froh mittel bis langfristig ausgeglichen zu bilanzieren, weshalb Risiko und Ertragschance in keiner angemessenen Relation stehen.
  2. Ich verstehe den Interessenskonflikt nicht. Ich habe bereits als Wirtschaftsprüfer derartige Prüfungen durchgeführt und Vorstände aus ihrer Funktion "geschossen". Selbstverständlich hat mich der AR hierfür beauftragt - wer sollte das sonst machen? Der AR ist dafür gesellschaftsrechtlich zuständig. Durch die Beauftragung eines unabhängigen Dritten ist sichergestellt, dass es keinen Interessenskonflikt gibt.
  3. Um Gewinne ausschütten zu können, muss man erst welche erwirtschaften. Inwiefern beweist WTF das es geht?
  4. Finanzinvestoren wollen Geld verdienen; nachdem die Ertragskraft im österr. Fussball faktisch nicht vorhanden ist, wollen die allesamt am Jahresergebnis vorbei am Umsatz oder an Transfererlösen beteiligt werden. Somit ist das alles nix anderes als vorgezogene Einnahmen auf Kosten der Zukunft. KEIN Finanzinvestor wird in Österreich jemals einen Klub retten. Was wir allesamt gerne hätten ist ein Gönner und kein Investor.
  5. Ich will dir ja keine Illusionen nehmen, aber der Staatsanwaltschaft geht ein derartiger popeliger Sachverhalt komplett am A**** vorbei. Die WKStA hat btw. eine Zuständigkeit bei Wirtschaftsstrafsachen ab 5 Mio. EUR. Die Staatsanwaltschaft einzuschalten BEVOR man die Sache selbst geprüft hat, ist denkunmöglich - da würde absolut gar nichts passieren und vor allem nicht zeitnahe.
  6. Pacult geht gar nicht, aber Kühbauer ist schon ein guter Mann. Diese Namen waren so oder so aber als private Präferenz zu verstehen, da er nun mal keine sportlichen Entscheidungen trifft.
  7. Zagi hatte die Vorwürfe vorgebracht nachdem ein anderer Prüfer es festgestellt hatte. Wir mutmassen, dass sich Werner in einer Form rausreden konnte, dass EY die Suppe zu dünn wurde.
  8. Nicht die Betroffenen haben die Untersuchung beauftragt, sondern der Aufsichtsrat in seiner Eigenschaft als Kontrollgremium des Vorstands. Wer soll denn sonst eine derartige Prüfung beauftragen? Es gibt keine andere Möglichkeit - dafür ist der Aufsichtsrat da.
  9. Verstanden - Danke.
  10. In dem Kontext muss es wohl um Werner gehen, der offensichtlich Rokov, Fleckl und die Krone für seine Zwecke eingespannt hat. Zagiczek hat die Vorwürfe im Aufsichtsrat erhoben und genau dafür ist der Aufsichtsrat da.
  11. Ja, da hast du recht. Fällt dann halt nicht unter §223 StGB sondern unter §293 StGB oder? Das ändert den Sachverhalt auch in Bezug auf den Strafrahmen nur bedingt.
  12. Zudem er als Beschuldigter in einem Gerichtsverfahren gegen sich sowieso das Recht hat zu lügen oder die Aussage zu verweigern.
  13. Klar. Entscheidend ist die Motivation dahinter. Datiert man einen Vertrag zurück um nachträglich einen Provisionsanspruch zu begründen den es davor nicht gegeben hat, ist's aber zweifellos Urkundenfälschung.
  14. hehe ja stimmt.
  15. Der Vorwurf war den Vertrag rückdatiert zu haben um nachträglich einen Provisionsanspruch an einen Spielerberater zu begründen, den der vermittelte Spieler (!) nicht gekannt hat. Der erste Prüfer hat die Rückdatierung festgestellt; ich glaube nicht, dass EY etwas anderes festgestellt hat. Mit einer entsprechenden Story ist die Suppe für einen Forensiker halt zu dünn. Sauber schaut das für mich trotzdem nicht aus.