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Saka im Halbfinale keine Sekunde gegeben zu haben war wirklich die absolute Thomas Tuchel Masterclass...
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Das habe ich abseits von einer dezidierten "Club-Tour" ehrlich gesagt so noch nie erlebt. Weder was die Gage betrifft, noch was Setup/Backline/Rider betrifft. Die Band (abseits von kleineren Locals), die tatsächlich bei einem größeren Festival gebucht wird und dann für eine kleine "Off-Day Club Show" so weit runtersteigt um mit der hausinternen Backline/Technik und Personal vor Ort spielt + den Rider tatsächlich auf das absolute Minimum reduziert und gleichzeitig dennoch die Club Show problemlos ausverkaufen, nennst du mir bitte. Die sollt ma sofort buchen. Ja, grundsätzlich einzige Möglichkeit für kleinere Gigs - mMn mittlerweile aber auch alles andere als Usus (vielleicht in der Hardcore/Metal Szene aber auch anders, da bin ich tatsächlich nicht drinnen), da logischerweise alle Festivalveranstalter dann ja auf ihre Announcement-Sperre (bzw. teilweise auch vertraglich sowieso festlegen, dass es dann im Umfeld von xy Kilometer keine Show innerhalb von x Tagen davor und danach geben darf) der kleineren Show pochen und dies in den meisten Fällen dazu führt, dass sich dann die kleineren Veranstalter entweder nicht drüber trauen oder eben gar nicht erst dürfen. Dafür gibt's dann halt auf den Festivals dementsprechend aber deutlich mehr Gage um die Off-Days/Showsperre im Grunde problemlos auszugleichen. Das ist eigentlich seit Jahren der weit aus gängigere Weg (zumindest im breiteren Pop/Rock/Electro/Hip Hop Segment) als eine Show dazwischen einzuschieben. Die von dir angesprochene kleinere Club-Tour findet im Regelfall ja auch nur dann statt, wenn keine Festivals gespielt werden.
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... in so einem kleinen Rahmen plus in Graz - doch, dabei bleib ich zu 100%. Wie gesagt, die waren zuletzt anscheinend 2013 in Graz und selbst damals schon im Orpheum. Wieso sollten die dann in den nächsten 10 Jahren nochmals nach Graz in eine kleine Location kommen? Puh, gewagte These - gerade bei den teils völlig irren Forderungen (sowohl gagen/deal, wie auch ridertechnisch) und den daher nicht stemmbaren Kosten für kleinere Clubs kann ich mir das tatsächlich nur sehr schwer vorstellen. Am ehesten natürlich noch im Hardcore/Metalbereich, aber selbst dort sehe ich eher schwarz, weil man sich dann halt auch dort doch lieber die höhere Festivalgage abholt.
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Das geht mMn schon größtenteils auf Tuchel: Rogers (den ich im Zentrum großartig finde) auf rechts war so ein typischer unnötiger "Guardiola-Big-Game Move", den im Endeffekt niemand versteht; Saka und Watkins keine Minute - vorallem auch noch bei dem Spielverlauf - zu geben im Halbfinale ist vollkommen irre und ganz offensichtlich hat er das southgatesche "bei 1:0 Führung machen wir nichts mehr außer uns hinten reinzustellen" auch noch nicht aus der Elf rausbekommen.
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Du gehst halt auch einfach gekonnt auf alle von mir genannten rationalen Punkte nie ein (wobei gerade die emotionalen Punkte wahrscheinlich eh die wichtigeren in der Psyche beim Ticketkauf sind) - kein Wunder, dass wir uns dann ewig drüber streiten können - Heaven Shall Burn spielen im deutschsprachigen Raum im Regelfall nur noch in Arenen/Hallen mit einer Kapazität von mehreren tausend Menschen aktuell. Seit mittlerweile über einem Jahrzehnt. Die wirst du in diesem kleinen Rahmen, zudem auch noch in Graz, in den nächsten fünf bis zehn Jahren zu 100% nicht mehr so sehen können. Rational hatte ich also mit Sturm alleine durch die letzten drei Jahre wohl schon deutlich mehr CL-Quali bzw. internationale Spiele im Vergleich zu einem Heaven Shall Burn Fan, der Konzerte in einer kleinen Location in Graz sein ganzes Leben haben wird. (wenn ich das richtig sehe hat Heaven Shall Burn übrigens das letzte Mal vor über zehn Jahren in Graz gespielt - damals bereits im Orpheum) - Konzert/Eventpreise mit Fußballspielen zu vergleichen macht allgemein keinen Sinn, weil man - wie erwähnt - beim Fußballspiel in 90% der Fälle nicht dieses "besondere" im Vorhinein verspürt (und da geh jetzt nicht vom Die-hard Schwoazn aus, für den auch das Cupspiel irgendwie in einem Dorf das größte auf der Welt ist, sondern von den "Normalos", die noch immer am meisten Tickets kaufen). - FOMO ist bei Konzerten dementsprechend auch viel viel größer und maximal vergleichbar mit einem absoluten Top/Entscheidungsspiel im Fußball. Und das ist ein CL Quali Spiel gegen die Hearts (leider) für den Großteil der "Normalos" einfach nicht. Weiß auch gar nicht wieso wir da groß diskutieren brauchen, um ehrlich zu sein. Du warst ja selber in der Branche tätig und weißt dementsprechend ganz genau wie der Hase läuft - natürlich regelt überall die Nachfrage/das Angebot den Ticketpreis. Und die Nachfrage ist nun mal größer, wenn man etwas limitiert (sei es durch eine kleinere Location, wie erwähnt, im Fußball leider selten bis nie umsetzbar - in der Gruabn wäre das Spiel auch bereits seit Wochen bei höheren Preisen ausverkauft) oder das Angebot dermaßen "spektakulär" oder "besonders" ist, damit man über den Preis gar nicht erst nachdenkt. Ein CL-Quali Spiel in Liebenau gegen die Hearts erfüllt diese beiden "Anforderungen" für den Normalo Fan nun mal null. Da kann man dann nur - wenn man das Stadion voll bekommen möchte - den Ticketkauf via eines günstigeren Preises ein wenig versuchen zu steuern. Und nichts anderes haben sie im Endeffekt ja auch mit der Zeugnisaktion zB gemacht.
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Gut, ist natürlich ein bisschen Glaskugelleserei dabei (wobei du wohl aus dem Business ganz genau weißt, dass eine Band nicht innerhalb von ein paar Jahren in eine kleinere Location freiwillig gehen wird) - aber wir können da ja auch problemlos vom Ist und Jetzt-Stand ausgehen, was es ja noch wirksamer macht. Heaven Shall Burn spielen normalerweise im deutschsprachigen Raum in Hallen/Arenen mit mehreren tausenden Menschen Kapazität; in Wien haben sie im März beispielsweise im Gasometer gespielt. Bands, die im Gasometer spielen, spielen im Regelfall in Graz mindestens im Orpheum, meistens auf den Kasematten, hier und da in der List Halle. Sicherlich aber nicht im ppc oder kleiner. Dadurch wird es "special" (zB auch als Bilderbuch vor Jahren mal im ppc gespielt haben, als sie schon die großen Stadien gefüllt haben) und sind BesucherInnen auch bereit problemlos mehr Geld dafür hinzulegen (ich glaub du unterschätzt da ein wenig die Größe von HSB in der deutschsprachigen Szene) Auch das ist übrigens wieder ein Zusatzfakt, den du im Fußball schlicht und ergreifend einfach nicht hast. Außer Sturm spielt jetzt mal just for fun ein Bewerbsspiel gegen einen xbeliebigen großen Verein Europas in der Gruabn. Was sie nicht tun werden/nicht dürfen. Aber da würden wahrscheinlich Menschen auch mehr Kohle für hinlegen/eher hingehen.
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Wie oft werden schon gelbe Karten für Schwalben irgendwo an der Mittellinie gegeben in den Topligen? Ich kann mich jetzt an keine in den letzten Jahren erinnern. Da gibt's zu 99% doch immer den strengen "steh-auf" Blick und die dazugehörige Geste; im Regelfall ist der Einwurf dann auch schon in der Zwischenzeit ausgeführt. Bin ja absolut bei dir, dass er für diese Aktion so oder so nichts anderes als eine gelbe Karte "verdient" hat. Bin mir aber gleichzeitig auch ziemlich sicher, dass es nicht dazu gekommen wäre, hätte der Schiri die Schwalbe als selbige erkannt. Was ja irgendwo auch menschlich ist - den Mut (und die vollkommene 100ß%ige Überzeugung, dass es überhaupt gar keinen Minikontakt gab) musst du sonst nämlich auch erst mal aufbringen, dass du ein WM Viertelfinale mit gelb/rot für eine Schwalbe vorentscheidest, welches gerade in die andere Richtung zu kippen schien.
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50 - und unterstreicht ja genau das, was ich geschrieben hab: Gut möglich, dass man die Band in den nächsten 10 Jahren nicht mehr in Graz sehen wird; zu 100% nie mehr in einer kleinen Location. Da hättest du wahrscheinlich auch 70 oder 80 verlangen können und wärst sofort ausverkauft gewesen. Ich war vor einigen Tagen bei SOAD in Berlin - die wären auch bei 300 Euro Ticketpreisen ausverkauft gewesen, genau so wie bei den 150, die es im Endeffekt gekostet hat. Weil man sie halt seit knapp einem Jahrzehnt nicht mehr auf deutschsprachigen Grund für ein Solo-Konzert gesehen hat. Die Preisfrage stellen sich TicketkäuferInnen meistens nur dann, wenn man nicht dieses "Specialgefühl" beim Kauf hat. Was bei Fußballspielen, wie erwähnt, für den 0815 Fan schwieriger zu vermitteln ist. Beim Dortmund Spiel wird keiner nach dem Preis gefragt haben. Bei den letzten Spielen der Saison, wenn es um den Titel geht, wird jeder das drei bis vierfache bezahlen um dabei zu sein. Für ein - leider für viele - relativ fades Quali Spiel im Hochsommer aber garantiert nicht. Da schaut man zuerst auf den Preis und denkt sich: Ist es mir das wirklich wert? Bin ich grundsätzlich bei dir - natürlich wird grundsätzlich mal gejammert. Die Entscheidung das Ticket zu kaufen oder nicht wird dann aber, wie erwähnt, mMn schon im nächsten Schritt erst getätigt. Ist es für mich was besonderes? Dann kauf ich es so oder so. Ist es mir nicht "special" genug? Dann schau ich auf den Preis.
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Wobei ich auch in Berlin von der fehlenden Beschilderung/Auskunft der Secus ein wenig enttäuscht war. Die haben uns trotz Golden Circle 2 Ticket über den "normalen" Stehplatz Eingang geschickt, wo man sich dann erst mal irgendwie durch die Menschen durchkämpfen durfte um den Zugang zum GC zu erreichen - nur um dort zu sehen, dass man von den Seitenrängen wohl einen völlig problemlosen Zugang gehabt hätte. Aber naja, meckern auf sehr hohem Niveau - sonst fand ich alles im Olympiastadion tatsächlich schwer in Ordnung, selbst An und Abreise deutlich schneller als erwartet/befürchtet. Dass sie wohl eine ziemlich strenge Limitierung bezüglich der Lautstärke (und der Endzeit der Events) haben ist nunmal ein Problem der städtischen Lage und nichts, wofür da irgendjemand wirklich was kann. Hätte natürlich durchaus lauter sein dürfen (vor allem auf der Tribüne und weiter hinten muss das wohl schon sehr leise gewesen sein), aber so war's tatsächlich ohne Ohrschutz "angenehm". Konzert an sich, insbesondere die Setlist, absolut sensationell und definitiv bei mir in den Top 3 Konzerten aller Zeiten.
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Glaub ich ehrlich gesagt nicht, dass er sich das getraut hätte - da hätte es wohl eher eine "steh auf" Geste gegeben und Einwurf für Argentinien. Nichts weiter. Und auch wenn Yakin das natürlich nicht meint, aber genau da ist halt wieder das Problem an der ganzen Szene. Macht der Schiri nicht den katastrophalen Fehler und gibt Paredes sogar noch gelb (sicherlich auch durch die Theatralik von Embolo nach der Schwalbe - das war ja fast noch dümmer und schlimmer als das Abheben selbst) für eine reine Schwalbe des Gegenspielers, so entsteht nichts aus dem Ganzen. Erkennt er die Schwalbe als selbige an passiert mMn wie erwähnt gar nichts (auch durchaus menschlich, der will das Spiel nicht durch eine gelbrote Karte wegen einer Schwalbe irgendwo an der Mittellinie entscheiden, kurz nachdem Schweiz ausgleicht) Gibt er nur Foul für die Schweiz und Paredes keine Karte passiert nichts. Einzig, weil er nicht nur die Szene an sich falsch beurteilt, sondern auch noch falsch ahndet gibt's die Möglichkeit, dass sich der VAR meldet und Embolo gelb/rot bekommt. Einzige richtige Regelung wäre hier: VAR darf/soll/muss sich bei jeder Schwalbe immer einschalten.
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Gestern SOAD in Berlin. Heute noch immer glücklich und ohne Stimme. Das war absolut episch in jeder Hinsicht. Perfekte Setlist, ideales Wetter, optimale Länge. Absolut sprachlos und endlich was, was ich von der Bucket List streichen kann.
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Gerade bei kleineren Bands gibt's sehr wohl immer und immer wieder das Hauptargument ".... na, das ist es mir bei den Ticketpreisen heutzutage nimma wert, auch wenn ich sie mal gerne live sehen würde" zu hören. Dass es bei den Foo Fighters oder Linkin Park scheißegal ist ob das Ticket 100, 150 oder 200 Euro kostet ist dann eben der exakte Gegenpol davon. Die wären auch ausverkauft gewesen (eventuell nicht ganz so schnell) wenn das Ticket das doppelte oder dreifache gekostet hätte. Ein Konzert von Band XY in Stadt XY erlebst du mit etwas Glück ein paar Mal in deinem Leben (oder auch nie) und kaufst dir Tickets dafür Monate bis Jahre davor um dem "Event" hinzufiebern und fett im Kalender zu markieren. Das kannst du im Fußball vielleicht mit einem EM/WM Spiel, einem namhaften CL-Spiel ala Dortmund auswärts oder mit einem "Meisterschafts-Endspiel" vergleichen, aber ganz bestimmt nicht mit einem Hochsommer CL-Quali Kick (ganz egal der Wichtigkeit des Spiels für den Verein selbst) gegen Hearts. Da kannst du aber ganz bestimmt mit diversen Aktionen (siehe Zeugnis-Aktion) bzw. günstigeren Tickets sehr wohl einen Einfluss auf die Entscheidung des Ticketkaufs ausüben. Also, um den Vergleich aufzunehmen (auch wenn wir das schon mal hatten und ich noch immer der Meinung bin, dass du Sport vs Musik Events null vergleichen kannst) - sogesehen ist Sturm vs Hearts eben das kleine Indiekonzert, dass man sich irgendwie schon gerne ansehen würde - aber eben nicht für jeden Preis der Welt. Man aber sehr wohl hingehen würde, wenn es günstiger wäre.
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Bin zwar erst mittendrin, aber E&C (ehh, Cope & Cage) vs FTR und Okada vs Takeshita (inkl. alles nach dem Match) war auf jeden Fall eine der besten ersten PPV Stunden aller Zeiten. Crowd zudem auch auf 100, scheint für eine Wrestling Veranstaltung wirklich ein unfassbar cooles Stadion zu sein. Athena vs Mina war in Ordnung, Mox vs O'Reilly langweilt bisher leider wie erwartet. Tut bisher auf jeden Fall sehr gut nach all den schwachen WWE Shows und PPVs der letzten Monate.
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Ja, aber wie du selbst geschrieben hast ist die Preissteigerung beim Espresso halt innerhalb von zwei Jahren gewesen - da sind wir beim Abo auch bei mindestens 25%. Aber ja, natürlich ist der Vergleich da dennoch weit hergebracht (wobei, vielleicht auch nicht - beides entwickelt sich ja so gesehen zum überteuerten "Luxusprodukt"). Gut, wenn du selbst vom Kultursektor kommst dann weißt du hoffentlich auch, dass der Vergleich dezent unfair war Und doch, natürlich hat Sturm im letzten Geschäftsjahr einen absoluten Rekordumsatz (der durch die CL natürlich noch deutlich höher wurde) vermeldet -> https://sksturm.at/n/wirtschaftsjahr-24-25-historischer-ausreisser-nach-oben ; nachdem man in den beiden vorangehenden Jahren ebenfalls bereits Clubrekorde aufgestellt hat (zB eine satte Verdoppelung innerhalb von zwei Jahren von 21/22 zu 23/24) und das auch jedes Jahr mit vollem Stolz und frohen Mundes verkündet hat. Was an sich ja auch sehr erfreulich ist und man dementsprechend auch stolz kommunizieren kann. Da kann dann aber halt jetzt auch niemand erzählen, dass man die - ohne Zweifel - gestiegenen Kosten nicht auch anders ausgleichen könnte und eine 5-10%ige Kostensteigerung der Abos (und dementsprechend auch schon doppelt bis dreifache Inflation) nicht auch locker ausgereicht hätte.
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- Wer regt sich den bei der Gastro nicht auf? Traurig ist's nur (und das selbe wird's halt wahrscheinlich auch in Sachen Sturm Abo sein), wenn die Restaurants dennoch voll sind und man dadurch die Preisgestaltung im Endeffekt trotz Gejammere nur immer weiter unterstützt. - Runterrechnen auf ein Spiel ist mMn wieder ein "man kann sich auch alles schönreden" Argument. Zudem natürlich nicht vergleichbar weil weder Gastro, noch Musikszene, ähnliches anbieten können. - Die Kunst/Kultur/Musik/Event Szene in die Diskussion mit einbeziehen ist ganz dezent unfair. Die kämpfen tatsächlich alle um deren Existenz während sich Sturm seit Jahren immer und immer wieder schulterklopfend am Ende des Jahres hinstellt und von Rekordumsätzen spricht. Finde ich dann aber schon spannend, dass dich ein prozentuell ähnlicher Preisanstieg beim Espresso (allerdings über mehrere Jahre) mehr triggert als beim Abo innerhalb von zwei Jahren. Aber fair enough, wenn die Preise für dich kein Problem darstellen und ok sind ist das ja auch absolut in Ordnung - ich find's nur sehr sehr schade und bedenkenswert, wenn man sich als stolzer "Arbeiter" und "Mitgliederverein" innerhalb von 2 Jahren in eine Richtung bewegt, dass sich genau diese genannten Gruppen teilweise nur noch sehr schwer ein Abo leisten können und man ihnen auch noch Vorteile in Sachen Black Membership Rabattierung einfach von einem Tag auf den nächsten streicht bzw. limitiert.
