buspepi
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Rassismus ist weder eine "Meinung" noch ist Antirassismus eine "politische Botschaft". Wäre irgendein Sportverein rassistisch, würde er aus den Verbänden ausgeschlossen und der Verein behördlich untersagt. Da gehts nicht um "ich bin anderer Meinung". Da gibt es keine "zwei Meinungen". Die andere Sicht behandelt das Strafrecht.
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Natürlich "informieren" sich hier auch Außenstehende, mitunter auch Journalisten, allerdings sollten wir das ASB in seiner Bedeutung nicht überschätzen. Die Diskussionen hier geben jedoch ein gutes Stimmungsbild. Vmtl funktioniert im Verein aktuell das Allermeiste wesentlich besser, als der so (krampfhaft) beschworene Zusammenhalt der Fans. Uns stehen da noch mühsame Monate, wenn nicht Saisons bevor. Ich persönlich empfinde die Situation als sehr enttäuschend, vmtl war ich einfach zu blauäugig und naiv, dass ich uns dagegen gefeit wähnte, aber eine Enttäuschung ist nun mal (ein Euro fürs Phrasenschwein) auch das Ende einer Täuschung und so gesehen sind wir wohl auf dem notwendigen, steinigen Weg in die Zukunft. Mir ist um den GAK als Verein nicht bange und die organisierte Fanszene befindet sich in einem Selbstfindungsprozess mit ungewissem Ausgang. Ich denke, dass auch die Fanszene die "Kurve noch kriegen kann", auch wenn es aktuell nicht danach aussieht. Je nach der sportlichen Entwicklung werden wir sehen, wie es diesbezüglich weitergeht. Geduld ist allemal gefragt. Und sowohl der Verein als auch die Kurve sollten zumindest eine klare Position gegen verfassungsfeindliche Tendenzen (in unserem Fall: Rechtsextreme und Neon*zis) beziehen. Darum werden wir nicht herumkommen, sonst finden wir uns in der Lage der Wr. Austria wieder...
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bin genauso gespannt wie du, aber grundsätzlich hat die firm ja auswärts "fetzenaufhängverbot", bei heimspielen hingegen nicht. selbst wenns also derselbe sektor ist, in dem man steht, kanns einmal ok und einmal ein rütteln am watschenbaum sein....oder so... aber stell ich mir lustig vor, wenn die schwarzen über den zaun klettern und die rote choreo rauben wollen und dann heißts auf der süd: bitte eine nummer ziehen, wir müssen zuerst noch die firm vermöbeln, die hat heute einen fetzen mit, dann kommts ihr dran...
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Nein, haben wir nicht. Aber ich fürchte, dass das noch dauern wird und wegen eines kleinen - aber öffentlich leider sehr präsenten - Teils des Publikums alles hinzuschmeißen käme auch einer Kapitulation vor den N*zis gleich, oder?
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Im Bericht werden unsere Baustellen benannt, ungefähr gleich aufgeteilt in "Trainer", "Personal" (SD), "Anspruch und Wirklichkeit" (Tradition, Vergangenheit und Gegenwart) und "Fans". Es ist wenig Neues im Bericht zu lesen. Semlic hat bei WSG einen niedrigeren Punkte Schnitt als Feldhofer bei uns und Standfest bei Altach hatte ebenfalls weniger. Ein Aufruf für mehr Realismus bei der Erwartungshaltung der Fans angesichts der langen Absenz und des Rückstandes auf die Konkurrenz ist auch dabei Naja, und dann halt das Kurventhema, wo auch ein Bild des 14ers den Artikel untermalt. Im Grunde angesichts des wilden Titelblatt es aber ein durchaus nicht bösartiger Bericht. Für die Kurvensituation bleibt etwas Häme hängen, aber das verwundert nicht.
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Ich bin der Ansicht, dass in dem Vergleich der Situationen der Kardinalfehler liegt: der GAK ist aktuell kein "Großer" der BL, der jedes Jahr EC spielt! Wir sind wie Wattens, Hartberg oder Ried. Schau dir an wie "professionell" diese Vereine auftreten und vergleiche mit uns: da wie dort funktionieren manche Bereiche besser, andere weniger gut. Btw: Roth hat ja den GAK verlassen, als es für ihn günstig war - seine Krot durften seine Nachfolger fressen. Eine vergleichbare finanzielle Hypothek haben wir aktuell nicht. Und bei der Neugründung haben wir alle einander geschworen, dass so ein Finanzdesaster niemals wieder passieren dürfte, egal in welcher Liga. Aber die Wahrheit ist natürlich ein Kind der Zeit.
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Naja, der Banner hat's ja auch prominent in die Zeitung geschafft. Und Ruhmesblatt ist er wahrlich keines, sondern er zeigt, dass es auch auf der Ebene der Fankurve eine Baustelle gibt, frei nach "Frag nicht, was dein Verein für dich tut, sondern was du für deinen Verein tun kannst". Da wird bei uns wohl schon jetzt persönliches Kleingeld gewechselt....
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Es ist uns in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten - welcher Betrieb hat jetzt großartig das Transchelgeld für Sport Sponsoring? - gelungen, ein stabiles Budget sukzessive moderat zu erhöhen. Viel davon wird in weitere Professionalisierung investiert, bei der KM versuchte man offenbar, "Talente" zu holen. Leider war schon vor gestern zu sehen, dass uns rein sportlich der "Schritt nach vorne" kaum glücken wird. So eine Selbstaufgabe habe ich aber nicht erwartet. Der Druck wird enorm. Aber ich sehe halt weder die Personen, die Schlange stehen um uns finanziell zu helfen, noch jene, die sich drum reißen, ihre Freizeit im Vorstand einzubringen. "Alle raus!" kann man ja rasch fordern und allen "Inkompetenz" unterstellen, aber wo sind die Alternativen? Was bedeuten "Fachleute in allen Bereichen" finanziell und wo nehmen wir dann das Geld für eine schlagkräftige Truppe her? Was HB und WSG besser machen ist, dass dort mehr Realitätssinn herrscht als bei uns und man dort nicht von den Erfolgen des Stadtrivalen getriggert wird.
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Vielleicht war das Aussperren der Firm auch einfach eine unüberlegte Aktion? Vielleicht war es eine kindische Demonstration vermeintlicher Stärke, ohne die Folge (Spaltung der Kurve) bedacht zu haben? Und jetzt ist aus dieser Fehlentscheidung eine Katastrophe geworden, wo natürlich das Fehlereingeständnis nicht mehr ohne Gesichtsverlust möglich ist. Ich habe Bekannte und Nachbarn bei der SG, mit denen ich zum Match gehe, und die können mir die Gründe für die Aussperrung nicht erklären. Aus deren Ausführungen schließe ich, dass das ganze ein gewaltiger Boomerang geworden ist...
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Eher: wenn eine Gruppe "entschlossen wurde" oder auch "mit Androhung von Gewalt gezwungen wurde", oder?
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Mir geht es weder um SG, RAG oder Firm. Ich sehe das aus Vereinssicht und da wurde eine Rote Linie überschritten. Es wurde der Veranstalter vorgeführt. Wenn's außerhalb des Stadions passiert wäre, würde die Sache anders liegen, auch wenn's für die Ausgesperrten keinen Unterschied machen würde. Aber so geht es um einen Bruch des Hausrechts und da MUSS der Verein reagieren. Wie ich geschrieben habe, hat das mit den FCs oder der Kurve aus Vereinssicht garnix zu tun und diese Vorgänge werden dadurch weder aufgearbeitet, noch befriedet. Aber am Hausverbot für die konkreten Personen führt da kein Weg vorbei. Ich denke darüber sollte ein 100%-Konsens herrschen. Wenn das irgendwen "überrascht", zweifle ich an dessen Sachverstand.
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Wie schon am anderer Stelle geschrieben: der Verein hat zwei Möglichkeiten auf die Aussperrung von DK-Besitzern zu reagieren: entweder die Aktion gutheißen (den Aussperrenden im Nachhinein Ordnerjacken anzuziehen) - was nach dem Statement eher unwahrscheinlich ist - oder diesen Bruch der Hausordnung zu sanktionieren (Entzug der Vereinsmitgliedschaft; Hausverbot). Jede andere Reaktion kommt einer Selbstaufgabe gleich. Der "Kompromiss" kann darin bestehen, nur die Beteiligten mit Hausverbot/Entzug der Mitgliedschaft zu belegen und die "nur" an der Planung, nicht aber der Ausführung Beteiligten zu pardonieren. Das ist aber dann tatsächlich sowas wie die "Minimalvariante". Da ja hier Namen vermieden werden sollen gehe ich davon aus, dass die zTl. selbst mir, der nie irgendeinem FC angehört hat, bekannten Personen bei Heimspielen nicht mehr anzutreffen sein werden. Ob dadurch allein sich irgendwas am Verhältnis der FCs zueinander ändert, wage ich zu bezweifeln und ist auch wirklich nicht mein Thema, aber dass der Verein zumindest wie oben geschrieben handeln muss, steht mAn außer Diskussion.
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Dem stimme ich auch zu, aber ich erinnere mich noch gut an eine Debatte von vor fast drei Jahrzehnten, wo die RAG vehement betont hat, KEIN Fanklub zu sein und dass es daher auch so etwas wie Mitglieder nicht geben kann. Das war natürlich damals schon mit breitem Grinsen formuliert, aber mein Punkt ist: man kann nicht Fanklub sein und nicht Fanklub sein.
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Bei diesem Fluch handelt es sich ohnehin um selektive Erinnerung. Es gibt nämlich nur wenige Vereine in Ö, die eine prozentuell bessere Endspielperformance haben, als der GAK, aber wenn halt einer davon der Stadtrivale ist und man selbst die letzten Auftritte vergeigt hat, hat man halt schnell das Gefühl, man würde chronisch Endspiele verlieren...
