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satzberger

Rapid und die Make-A-Wish-Foundation

20 Beiträge in diesem Thema

Pepi Hickersberger mit neuem Co-Trainer zum Derby Rapid - Austria

Der 14-jährige Edwin darf am 26.Mai im Stadion auf bzw. neben der Trainerbank dabei sein.

Dank des Einsatzes der Make-A-Wish Foundation Austria und Erfolgstrainer Josef Hickersberger konnte dem schwerkranken Edwin ein Herzenswunsch erfüllt werden. Er lernte seine Stars von Rapid Wien höchst persönlich kennen. Und: am 26. Mai 2005 wird er das Derby Rapid – Austria direkt von der Trainerbank mitverfolgen.

Freitagnachmittag, 15:00 Uhr – strahlender Sonnenschein vor dem Aufgang zur Tribüne West im Ernst Hanappi Stadion, der Heimstätte des frisch gebackenen Meisters Rapid. In ca. einer halben Stunde werden die Hütteldorfer zum Training erwartet. Für viele ein Tag wie jeder andere – nur für einen ist heute alles anders: Edwin, ein 14-jähriger Fußballfan aus Unterstinkenbrunn, wird dank der Initiative der Make-A-Wish Foundation heute „seine Stars“ persönlich kennen lernen. Die Make-A-Wish Foundation ist eine weltweit agierende Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, schwer kranken Kindern Herzenswünsche zu erfüllen. Edwin leidet an Muskeldystrophie. Rapidtrainer Josef Hickersberger zeigt sich sichtlich betroffen angesichts des Schicksals des jungen Fans: „Da beginnt man schon sehr nachzudenken über die wahren Werte des Lebens. Denn eigentlich ist es doch völlig egal, ob ein Match nun gewonnen wird oder nicht. Doch wenn wir durch derartige Aktionen helfen können, sind wir gerne bereit, Organisationen wie die

Make-A-Wish Foundation zu unterstützen.“

Bereits seit frühester Kindheit ist Edwin leidenschaftlicher Rapidfan und kann es kaum fassen heute seine Idole höchst persönlich kennen zu lernen. Aufgeregt fährt er mit seinem elektronischen Rollstuhl immer wieder zwischen den wartenden Eltern und der Absperrung hin und her, um nur ja nichts zu versäumen. „Edwin hat heute Nacht fast nicht schlafen können, so aufgeregt war er“, berichtet Mutter Renate.

„Edwin kum obe!“, wie einen alten Kumpel begrüßt Cheftrainer Josef Hickersberger seinen treuen Fan und holt das Kind mit diesen Worten völlig unerwartet zur Spielbesprechung in die Mannschaftskabine. Das erste Mal in der Geschichte des Fußballvereins darf ein Nicht-Rapidler bei einer Spielbesprechung dabei sein. Wie wir später von Edwin erfahren sollen, sind sich Hickersberger und er gar nicht mehr so fremd. Denn sobald feststand, dass alle seine Wünsche in Erfüllung gehen werden, ließ es sich der Erfolgstrainer nicht nehmen, dem Buben persönlich die Frohbotschaft telefonisch mitzuteilen. „Ich war sogar selbst am Telefon als er angerufen hat. Inzwischen haben wir schon oft telefoniert. Der Hickersberger ist echt cool, “ so Edwin stolz.

Alle sind sie da: von Teamkapitän Steffen Hofmann über Torwart Helge Payer bis hin zu Meisterkicker Andreas Ivanschitz. Und mitten drunter – direkt neben Pepi Hickersberger – der strahlende Edwin. Umringt von seinen Idolen kann Edwin sein Glück kaum fassen. Ein grün-weißer Rapidschal wird ihm überreicht und Helge Payer setzt mit seinen handsignierten Handschuhen noch eines drauf. „Edwin engagiert sich auf für seine Heimatmannschaft, dem FC Unterstinkenbrunn. Doch leider sind sie derzeit noch Tabellenletzter. Seit die Rapid Meister ist, scheint die Motivation jedoch zu steigen, denn das letzte Match haben sie 2:3 gewonnen“, mit diesen Worten stellt Hickersberger Edwin seinem Kader vor. Dieser wiederum verblüfft die Mannschaft, indem er alle ihre Namen wie aus der Pistole geschossen weiß. Auch beim anschließenden Training ist Edwin live dabei und verfolgte alles mit Argusaugen. Pepi Hickersberger kümmert sich rührend um seinen neuen „Co-Trainer“ wie er ihn selbst dem heimischen Privatfernsehen vorstellt. Zum krönenden Abschluss konnte sich Edwin noch von den Sangeskünsten der Meisterkicker bei den Aufnahmen des Meisterschaftsliedes überzeugen und mit ihnen gemeinsam die wohlverdiente Pizza nach einem aufregenden Tag genießen. Doch dann musste er sie leider wieder verlassen, denn die Unterstinkenbrunner spielten an diesem Abend noch ein Match, das Edwin als treuer Anhänger keinesfalls versäumen wollte. Doch schon bald gibt es ein Wiedersehen: Denn beim Derby Rapid Wien gegen Austria Magna am 26. Mai 2005 wird Edwin in der Pole-Position direkt neben der Trainerbank von Pepi Hickersberger sitzen.

Großer Dank gebührt neben Rapid Wien auch dem Radisson SAS Hotel Wien für ihre Unterstützung.

Quelle: Rapid Wien

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find ich eine super aktion :super::super:

war richtihg a bissi traurig als ich das gelesen hab, aber schön das die Rapidspieler und da hickersberger sich so gekümert haben.

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eine tolle aktion von rapid. da fällt mir jetzt auch ein fernsehbericht von einem blinden rapid-fan ein, der auch jedes heimspiel besucht hat und sich das spiel quasi "kommentieren" hat lassen. das war vor ein paar jahren im orf (willkommen österreich oder so?).

da sieht man wieder, das bei rapid für alle ein platz ist. im übrigen glaube ich, dass manch anderer klub dem edwin nicht so stark entgegen gekommen wäre. ich freu mich für ihn. 8)

bearbeitet von Renne

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???

Ein Beitrag in dem du nicht über unsere sportliche Leitung oder "Antikicker" wie Kulovits herziehst, hat seltenheitswert. ;)

bearbeitet von Ronaldinho10

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eine tolle aktion von rapid. da fällt mir jetzt auch ein fernsehbericht von einem blinden rapid-fan ein, der auch jedes heimspiel besucht hat und sich das spiel quasi "kommentieren" hat lassen. das war vor ein paar jahren im orf (willkommen österreich oder so?).

Den Roland Spöttling gibts immer noch, ist nachwievor glühender Rapid-Fan und so nebenbei Platzsprecher bei den Rapid Amateuren....

aber das mit "Ernst Hanappi-Stadion" auf der Offiziellen.... :nein:;)

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