John_McClane

legaler content.....

412 Beiträge in diesem Thema

Konnte keinen passenden Thread finden daher mache ich mal einen auf.

In Österreich hat man in Sachen online content die Arschkarte.

Dabei möchte ich drei Beispiele nennen:

1) Amazon prime (beschränke mich da auf USA-Angebot)

amazon-prime.jpg

Man zahlt eine Jahresgebühr von 79$ und darf Serien und Filme gratis sehen.

Mit dabei sind kindle-Leihbücher (begrenzte Zahlt).

amazon-stream-2011-02-22.jpg

2) Netflix (vefügbar in den USA und teilweise in Europa)

netflix.gif

Für 9€ (Schweden) bekommt man Zugriff auf die netflix Datenbank.

Mit ungefähr 24 Millionen Abonnenten ist Netflix der größte Video-Anbieter der Vereinigten Staaten.

In Irland und Großbritannien bietet Netflix Inhalte von All3Media, der BBC, CBS, 4oD (Channel 4), Disney, ITV, Lionsgate, MGM, Miramax, Momentum Pictures, NBCUniversal, Paramount, Sony Pictures Entertainment, Twentieth Century Fox und Viacom an.

PS3 Screenshot

NetflixPlaystation3Interface.jpg

UI bei Android

netflix-new-android-ui.jpg

PC screenshot

Netflix_PC_Mac_F8_LatinAmerica_Canada.png

3) Google Play Store (DE)

Google-Play-Store-Logo-150.jpg

In Deutschland gibt es bereits Filme (noch begrenzte Zahl aber immerhin) Bücher und Musik.

In Österreich sieht es da eher mager aus.

google-play-music-655.jpg?w=558&h=9999&crop=0

Google-Play-Books.jpg

Google-Play-Movies-UK.jpg

unnamed_all_01.jpg

Anstatt den legalen (online) Verkauf zu ermöglichen wird bei uns über eine Festplattenabgabe diskutiert.

Da durch Festplatten jeder die Möglichkeit hat dort illegale Kopien zu speichern soll man dafür zahlen.... völliger Schwachsinn.

18 Unternehmen haben daher eine Plattform gegen Festplattenabgabe gegründet (darunter auch Canon, Dell, HP, Nokia, Samsung und Apple).

Hier der FB-link: https://www.facebook...nesUrheberrecht

bzw. die HP: http://www.modernes-urheberrecht.at/

pfemu-logo.png

Welche Möglichkeiten (hulu, netflix, amazon prime etc.) würdet ihr nutzen?

Gibt es jemanden (hier im Forum) der für die Festplattenabgabe ist?

Nutzt ihr bereits legale Online-Angebote?

bearbeitet von John McClane

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Ich habe natürlich keinen Einblick in die ganze Sache mit der Rechteverwertung (Verhandlungen mit Partnern etc.) aber ich sehe das Problem bei den entsprechenden Rechtebesitzern.

Scheint ja sonst auch in Europa zu funktionieren aber bei uns ist es anscheinend sehr "aufwendig".

Hier übrigens ein Artikel der Presse über itunes und Co.:

Der Aufstieg des Internets mag alte Geschäftsmodelle zerstört haben. Aber nach dem ersten (ungerechtfertigten) Hype rund ums Netz (Stichwort: Dot-Com-Bubble) setzen sich einige legale Angebote auch im Unterhaltungsbereich durch – und verdienen gutes Geld mit dem Verkauf von Musik und Filmen im Netz.

Beispiel iTunes: Apples Musikdienst ist wahrscheinlich die größte digitale Erfolgsgeschichte, wenn es um Musik und Videos im Netz geht. Während die Musikindustrie noch damit beschäftigt war, Tauschbörsen wie Napster aus dem Netz zu klagen und immer schärfere Gesetze gegen Piraterie zu erwirken, arbeitete Apple an einer Software, die das legale Herunterladen von Musik so einfach wie möglich machen sollte.

Seit 2003 verkaufte Apple mehr als 16 Milliarden Songs via iTunes. Heute kann man auch unzählige Universitäts-kurse sowie Filme, Serien, Spiele und Bücher herunterladen – und Apple verzichtet inzwischen großzügig auf einen Kopierschutz bei Musik. Microsoft versucht mit seiner X-Box an den Erfolg von iTunes anzuschließen. Auch die Internetriesen Amazon und Google sind inzwischen in das digitale Musikgeschäft eingestiegen.

Das brachte eine Trendwende, die inzwischen auch die Plattenindustrie sieht: Während das CD-Geschäft 2011 nur noch um drei Prozent schrumpfte, wuchs das digitale Musikgeschäft um acht Prozent – und macht mit 5,2 Milliarden Dollar ein Drittel des Gesamtmarkts aus. Auch am Videosektor setzen sich allmählich legale Alternativen gegen die Piraterie durch. So bietet der Videodienst Hulu populäre TV-Serien und finanziert sich durch Werbung – ganz wie das gute alte Privatfernsehen.

Wer keine US-amerikanische IP-Adresse hat, schaut bei Hulu aber keine Videos sondern durch die Finger: „Es tut uns leid. Unsere Videobibliothek kann derzeit nur in den USA angeboten werden.“ Der Video-on-Demand-Dienst ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Rupert Murdochs News Corporation und NBC Universal. Inzwischen sind Microsoft, Yahoo und Google an einem Kauf von Hulu interessiert.

Streamingerfolg. Eine Alternative zum digitalen Kauf von Musik sind sogenannte Streamingdienste wie das im Herbst in Österreich gestartete Spotify, Simfy oder Grooveshark. Hier reicht die Verbindung zum Internet, um legal und kostenlos Musik hören zu können.

Die Lieder landen per Stream auf jedem erdenklichen Endgerät – sofern dieses online ist. Geld verdienen die Anbieter meist durch Werbeunterbrechungen. Wer beim Musikhören nicht durch Werbung gestört werden will, muss eine zusätzliche Gebühr bezahlen. Bei Spotify ist etwa jeder fünfte Kunde bereit, Geld hinzulegen. Derzeit soll der Dienst 2,5 Millionen zahlende Kunden haben.

Doch die Streaming-Anbieter sind auf die Unterstützung der großen Labels angewiesen. Und manchmal werden sie von denen wie Piraten behandelt: Grooveshark kämpft derzeit etwa mit einer Urheberrechtsklage von Universal Music über 1,5 Mrd. US-Dollar, weil der Dienst auch Musikstücke mit unklarer Herkunft im Repertoire hatte. Auch Warner und Sony haben sich der Klage mittlerweile angeschlossen.

Rund 200 kleine Independent-Labels haben unterdessen angedroht, Spotify wieder den Rücken zu kehren. Ihre Einkünfte über diese Erlösquelle bewegen sich Schätzungen zufolge bei einem Zehntel Cent je „Ausstrahlung“. Wirklich reich werden mit Streaming-Diensten also bestenfalls Blockbuster wie Lady Gaga. Im Gegenzug soll Spotify nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens NPD Group die Lust nach konventionell gekaufter Musik um ein Drittel hemmen.

Der Harvardprofessor Felix Oberholzer-Gee verstörte die Musikindustrie hingegen schon vor Jahren mit einer Studie, derzufolge der Download einzelner Songs überhaupt keinen Einfluss auf den kommerziellen Erfolg klassischer Tonträger hat.

Die Musikindustrie kontert solche Argumente gewöhnlich mit der sogenannten Tera-Studie, die im Auftrag der Bascap, einer Abteilung der Internationalen Handelskammer, erstellt wurde. Demnach bescheren die Internetpiraten Europas Film- und Musikindustrie zwischen 2008 und 2015 rund 240 Mrd. Euro an Umsatzeinbußen. Die zusätzlichen Einnahmen durch neuer Vertriebskanäle wie iTunes sind da freilich nicht eingerechnet.

http://diepresse.com/home/techscience/internet/727733/Hulu-bis-iTunes_legal-und-erfolgreich

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Tja, wir werden eben in die Illegalität gedrängt, da wir keinen einzigen solchen Anbieter haben, Hulu kann man da auch noch nennen. Das sind alles Super-Angebote und wir haben hier kein einziges. Selbst wenn man sagen würde, ok, ich kauf mir die Serien auf DVD muss man ja tlw. ewig darauf warten. ProSieben und noch ein Sender wollten ja mal so ein eigenes Online-Angebot aufbauen, das wurde ihnen aber verboten, absoluter Witz.

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Man stelle sich folgendes vor:

Unterwegs mit der ÖBB (railjet) - man zückt das tablet seiner Wahl - verbindet sich per WLAN - man schaut die Lieblingsserie oder einen guten Film. :love:

Bis auf das Angebot von hulu/netflix/... ist bereits alles möglich.

Das kann man noch weiterdenken...

Man erreicht den Bahnhof und unterbricht den Film - zuhause per smartglass mit der Xbox verbinden - und schon läuft der Film am TV (durch Xbox) weiter :D

In den USA bereits möglich...

bearbeitet von John McClane

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Tja, wir werden eben in die Illegalität gedrängt, da wir keinen einzigen solchen Anbieter haben, Hulu kann man da auch noch nennen. Das sind alles Super-Angebote und wir haben hier kein einziges. Selbst wenn man sagen würde, ok, ich kauf mir die Serien auf DVD muss man ja tlw. ewig darauf warten. ProSieben und noch ein Sender wollten ja mal so ein eigenes Online-Angebot aufbauen, das wurde ihnen aber verboten, absoluter Witz.

Wurde oben kurz erwähnt aber der Dienst hat sich natürlich mehr verdient.

Für alle die es noch nicht kennen...

hulu finanziert sich in erster Linie durch Werbung. Man klickt also zum Beispiel auf Dexter...sieht sich einen kleinen Werbeblock an (ich glaube 30sek.) und dann beginnt die Folge.

Man kann sich von der Werbung auch freikaufen -> hulu plus

Sieht auf dem tablet dann so aus:

Hulu_Plus_Android_Popular.jpg?3995d3

Nutze momentan Spotify Premium - Netflix wäre ich wohl auch an Bord ... Schade liebe Rechte-Industrie

Fand spotify zwar ziemlich lässig aber wenn ich mal ein Lied haben möchte dann kaufe ich es über amazon.

Um neue Lieder zu finden verwende ich dann mein internet Radio, youtube und laut.de.

Den Facebook-Zwang fand ich etwas störend...

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Thread wäre im Media Corner am Besten aufgehoben, wäre fein, wenn ihn jemand auch dorthin verschieben möchte. :winke:

Persönlich nutze ich leider noch keine der Streaming-Plattformen, würde bei einem verfügbaren Angebot wie hulu oder netflix für Filme und Serien nicht lange überlegen. Bei Musik bin ich "altmodisch", die habe ich lieber physisch verfügbar.

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Ich hätte ja gerne eine iTunes Musik und Filme Flatrate, aber das ist wohl Utopie. Würde dafür auch im Jahr 100 Euro aufwärts zahlen.

Spotify & Hulu/Netflix würden dem eh schon nahe kommen :)

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Ich hätte ja gerne eine iTunes Musik und Filme Flatrate, aber das ist wohl Utopie. Würde dafür auch im Jahr 100 Euro aufwärts zahlen.

warum gerade itunes? :facepalm:

zum rest ist eher so ohrly.jpg

übrigens gibts für studenten einen gratis amazonprime acc wenn man in übersee erasmus macht ;)

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