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Kante schrieb vor einer Stunde:

Dieses "nicht jubeln" ist mittlerweile nur mehr lächerlich. Fußball lebt von Emotionen, die sollens auch zeigen. Sicher gibt's Beispiele, wo es logisch ist (sagen wir Gerrard bei einem Tor gegen Liverpool, Kane gegen Spurs, etc.). Das sind aber ansonsten Mitarbeiter für ein paar Jahre und sollen nicht so tun als ob es ihnen "Leid" tut.

Bleibt jedem selbst überlassen, wie er zu dem Thema steht. Ich bin ihm deswegen auch ned böse, solang man keine deppade Provokation in Richtung der ehemaligen Fans (die einen davor auf Händen getragen haben) macht. Aber bei mir gewinnt schon jemand ordentlich dazu, wenn er keinen Jubelmarathon gegen seinen ehemaligen Verein startet - wenn man im Guten Auseinander gegangen ;)

 

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ASB-Legende
Kante schrieb vor einer Stunde:

Dieses "nicht jubeln" ist mittlerweile nur mehr lächerlich. Fußball lebt von Emotionen, die sollens auch zeigen. Sicher gibt's Beispiele, wo es logisch ist (sagen wir Gerrard bei einem Tor gegen Liverpool, Kane gegen Spurs, etc.). Das sind aber ansonsten Mitarbeiter für ein paar Jahre und sollen nicht so tun als ob es ihnen "Leid" tut.

Yep! Und das war auch klar, dass Suarez jubeln wird. Und das macht in mMn nicht weniger sympathisch, weil das nicht jubeln ohnehin nur Show ist.

Suarez ist ein fighter der in jedem Spiel alles gibt, darum mochte ich ihn damals und heute. Er spielt jetzt eben für Barca und warum sollte er nicht jubeln dürfen?

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Top-Schriftsteller
TIA schrieb vor einer Stunde:

Yep! Und das war auch klar, dass Suarez jubeln wird. Und das macht in mMn nicht weniger sympathisch, weil das nicht jubeln ohnehin nur Show ist.

Suarez ist ein fighter der in jedem Spiel alles gibt, darum mochte ich ihn damals und heute. Er spielt jetzt eben für Barca und warum sollte er nicht jubeln dürfen?

und es ist halt auch ein Unterschied wann und wie. Waer das Match sein erstes fuer Barca gewesen oder waer er so wie damals Adebayor uebers ganze Feld gerennt um vor den ehemaligen Fans zu feiern ist's natuerlich anderst. 

Aber ja, das nicht feiern und das Hand in die Hoehe reissen anstatt ordentlich zu verteidigen und dann schauen ob's offside war sind schon ewig pet hates von mir. 

Das 3-0 sicher fern von ideal fuer euch, aber ein schnelles Tor in Anfield und ein bissl Glueck und wer weiss. Als neutraler wars auf jeden Fall ein Schmankerl Fussball auf so hohem Niveau zu sehen. Ist ja bei uns im Moment eher selten der Fall:)

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Fanatischer Poster
Anti_Violett schrieb vor 3 Stunden:

Und genau deswegen hat ihn jeder bei uns geliebt. Wer wegen diesem Spiel eine andere Meinung von Suarez hat, versteh ich nicht... 

Er ist auf dem Platz eine Krätzen und wird es immer bleiben. Wenn er bei dir im Team ist liebst du ihn, als Gegner magst ihn halt dann weniger :winke:

Ich mein die Antics, die man von Barca eh nur zu gut kennt. Das hat mich auch schon bei ihm genervt als er noch für uns gespielt hat. Geliebt hab ich ihn für seine Kaltschnäuzigkeit und seine work rate, aber die Grimassen nach jedem Zweikampf ... super unnedig.

Was verhaltenen Jubel betrifft, bin ich ganz bei Kante. Man übertreibt es mittlerweile schon hart mit dem Einfordern.

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Walk like an Egyptian

Die Pechsträhne von Naby geht weiter. Jetzt wo er endlich beim LFC angekommen ist und sich mit guten Darbietungen immer mehr Spielzeit erarbeitet hat, kommt erneut ein Rückschlag. Come back stronger, lad ! :super:;)

Zitat

Naby Keita is out for the rest of the season, 3-4 weeks, with a groin injury(James Pearce)

 

bearbeitet von goleador2000

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Postaholic
goleador2000 schrieb vor 3 Minuten:

Die Pechsträhne von Naby geht weiter. Jetzt wo er endlich beim LFC angekommen ist und sich mit guten Darbietungen immer mehr Spielzeit erarbeitet hat, kommt erneut ein Rückschlag. Come back stronger, lad ! :super:;)

 

Sicher bitter, andererseits wird er nicht mehr viel versäumen.

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Ich fordere drakonische Strafen.
Marchtrenker84 schrieb vor 23 Minuten:

Wieso? Das ist wie wenn du eine hübsche Frau mit nachhause nimmst und es kommt dann nur ein Bussi dabei raus.

Im ersten Moment freust dich und dann kommt die Ernüchterung wenn’s einschläft :D 

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Walk like an Egyptian

Der FC Liverpool hat am Mittwochabend im Halbfinal-Hinspiel beim FC Barcelona 0:3 verloren, er steht vor dem fast sicheren Aus in der Champions League, und doch hat er eines seiner besten Saisonspiele gezeigt. So sah das Jürgen Klopp, und es gibt Gründe, Liverpools Trainer zuzustimmen.

Klopps Mannschaft gab mehr Schüsse ab, hatte etwas mehr Ballbesitz, sie spielte mehr Pässe, hatte in der gegnerischen Hälfte die bessere Passquote, und sie spielte weniger lange Bälle. Als der FC Barcelona. Im Camp Nou.

Pressing und Ballbesitz - beides geht

Als Klopp vor Jahren beim BVB mit seinem Pressing- und Gegenpressingstil europaweit für Aufsehen gesorgt hatte, hofften viele Fußballfans auf ein Duell mit Barca, weil damit zwei scheinbar völlig gegensätzliche Spielansätze aufeinanderträfen. Jahre später hat Klopp nun endlich in Barcelona gespielt. Und die genannten Statistiken sind auch ein Zeichen seiner persönlichen Entwicklung. Gepresst wird noch immer, aber auch in Ballbesitz ist Liverpool kreativ und gefährlich.

Er sei völlig glücklich mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Wir sind zwischen ihre Linien gekommen und hinter die Kette, wir waren oft in ihrem Strafraum", sagte Klopp, allein: "Barcelona hat getroffen. Wir nicht."

Schon nach 36 von 38 Spieltagen in der Premier League steht fest, dass Liverpool seine beste Saison seit Einführung der Drei-Punkte-Regel hinlegt. Klopps einstiges Manko, dass seine Teams Punkte gegen solche Mannschaften liegen lassen, die sich im Strafraum verschanzen und Bälle konsequent nach vorne schlagen, ist passé. Die Reds gewinnen und gewinnen, egal wie der Gegner verteidigt. Es gibt nur zwei Probleme: Manchester City und Lionel Messi.

City spielt bislang eine noch bessere Saison, und zwar um genau einen Punkt. Und dass Messi an guten Tagen schlicht undeckbar ist, hat so ziemlich jede Spitzenmannschaft Europas schonmal erleben müssen. Beides kann man anerkennen, ohne Liverpools Erfolge zu schmälern.

Die Mannschaft spielt historisch gut. Aber es gibt zwei Teams, die scheinbar noch besser sind.Nach außen hin präsentierte sich Klopp gelassen. Er lobte, wie mutig sein Team aufgetreten sei. Aber diese Chancenverwertung! Dann wurde er ruhig, die Stimme leise. "In dieser Saison geht es anscheinend um Kleinigkeiten", sagte er, als ziehe er gerade Bilanz. "Ist der Ball hinter der Linie, oder nicht? Geht er an den Pfosten oder rein?"

Anfang des Jahres klärte Manchester Citys John Stones einen Schuss von Liverpools Mané so eben noch auf der Linie, 11,7 Millimeter entschieden über Tor oder kein Tor. Hätte Liverpool gewonnen, wäre der Vorsprung auf City auf zehn Punkte gewachsen. Liverpool verlor, City holte auf. In Barcelona hätte Salahs Pfostenschuss die Hoffnung aufs Weiterkommen geschürt, wenn er etwas präziser gekommen wäre. Zumindest hätte er wohl das Gefühl der Machtlosigkeit vertrieben. Dass man tun und machen kann, und am Ende trifft eben doch Messi. Dabei ist es nicht schlimm, gegen diesen Messi zu verlieren. Oder gegen dieses City. Und noch sind die Titel nicht vergeben.

Für Klopp selbst wäre eine titellose Spielzeit die siebte in Folge, wenn man einmal vom wenig relevanten deutschen Supercup absieht. Mit Liverpool wartet er noch auf die erste Trophäe. Will man das angesichts des Fußballs, den die Reds spielen, und angesichts der Erfolge, die sie Woche um Woche einfahren, ernsthaft kritisieren?

Der 51-Jährige ist lange im Geschäft. Er weiß, wie es laufen kann. "Mister Valverde hat alles richtig gemacht und ich alles falsch", sagte er am späten Abend in Camp Nou über sich und Barcas Trainer: "So läuft es im Fußball." Man möchte hoffen, dass er falsch liegt.

Daniel Montazeri (Spiegel - Online) :super:

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Europaklassespieler
Marchtrenker84 schrieb vor 4 Stunden:

Wieso? Das ist wie wenn du eine hübsche Frau mit nachhause nimmst und es kommt dann nur ein Bussi dabei raus.

Bitter war 1985 und 1989. Bitter war die Zeit unter Hodgson. Bitter die Zeit unter Hicks & Gillett. Bitter als wir einen Schritt vor der Administration waren. Bitter die Ahnungslosigkeit von Rodgers. DAS war bitter. Diese Saison war und ist mit das geilste, was ich je von Liverpool über einen so langen Zeitraum gesehen habe. Ich genieße jeden Moment trotz negativer Menschen und Idioten wie sie Kloppo vortrefflich tituliert hatte. Wir spielen den geilsten Fussball ever und scheitern, wenn überhaupt, an einem Fussballausserirdischen und einer Mannschaft, die jenseitigen Fussball spielen kann, wenn gleich auch sie mutmaßlich das FFP gebrochen hat. So what?! Und dann gibt es auch noch Leute, die den Rauswurf vom Trainer fordern, wegen angeblicher Erfolglosigkeit.  Und andere, die ständig nur raunzen, warum wir nicht in der Lage waren, einen 7 Punkte Vorsprung zu verteidigen. . Das ist das wirklich bittere. Go, get a life!

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Postaholic
dr. greenwhite schrieb vor 6 Minuten:

Bitter war 1985 und 1989. Bitter war die Zeit unter Hodgson. Bitter die Zeit unter Hicks & Gillett. Bitter als wir einen Schritt vor der Administration waren. Bitter die Ahnungslosigkeit von Rodgers. DAS war bitter. Diese Saison war und ist mit das geilste, was ich je von Liverpool über einen so langen Zeitraum gesehen habe. Ich genieße jeden Moment trotz negativer Menschen und Idioten wie sie Kloppo vortrefflich tituliert hatte. Wir spielen den geilsten Fussball ever und scheitern, wenn überhaupt, an einem Fussballausserirdischen und einer Mannschaft, die jenseitigen Fussball spielen kann, wenn gleich auch sie mutmaßlich das FFP gebrochen hat. So what?! Und dann gibt es auch noch Leute, die den Rauswurf vom Trainer fordern, wegen angeblicher Erfolglosigkeit.  Und andere, die ständig nur raunzen, warum wir nicht in der Lage waren, einen 7 Punkte Vorsprung zu verteidigen. . Das ist das wirklich bittere. Go, get a life!

Ich akzeptiere, dass Du eine andere Meinung hast. Ich kann andererseits halt auch nichts dafür, dass bei mir das vorwiegende Gefühl momentan Enttäuschung ist. Das City wahrscheinlich das FFP gebrochen hat und damit durchkommt frustriert mich eher als dass es mich in irgendeiner Form tröstet. Menschen sind unterschiedlich. Jetzt kann man darüber denken wie man will, aber ich gehe davon aus, dass alle hier im Forum die berufstätig sind, ebenso ständig an Resultaten gemessen werden.

bearbeitet von Marchtrenker84

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Alter, sehr alter ASB'ler
goleador2000 schrieb vor 3 Stunden:

Der FC Liverpool hat am Mittwochabend im Halbfinal-Hinspiel beim FC Barcelona 0:3 verloren, er steht vor dem fast sicheren Aus in der Champions League, und doch hat er eines seiner besten Saisonspiele gezeigt. So sah das Jürgen Klopp, und es gibt Gründe, Liverpools Trainer zuzustimmen.

Klopps Mannschaft gab mehr Schüsse ab, hatte etwas mehr Ballbesitz, sie spielte mehr Pässe, hatte in der gegnerischen Hälfte die bessere Passquote, und sie spielte weniger lange Bälle. Als der FC Barcelona. Im Camp Nou.

Pressing und Ballbesitz - beides geht

Als Klopp vor Jahren beim BVB mit seinem Pressing- und Gegenpressingstil europaweit für Aufsehen gesorgt hatte, hofften viele Fußballfans auf ein Duell mit Barca, weil damit zwei scheinbar völlig gegensätzliche Spielansätze aufeinanderträfen. Jahre später hat Klopp nun endlich in Barcelona gespielt. Und die genannten Statistiken sind auch ein Zeichen seiner persönlichen Entwicklung. Gepresst wird noch immer, aber auch in Ballbesitz ist Liverpool kreativ und gefährlich.

Er sei völlig glücklich mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Wir sind zwischen ihre Linien gekommen und hinter die Kette, wir waren oft in ihrem Strafraum", sagte Klopp, allein: "Barcelona hat getroffen. Wir nicht."

Schon nach 36 von 38 Spieltagen in der Premier League steht fest, dass Liverpool seine beste Saison seit Einführung der Drei-Punkte-Regel hinlegt. Klopps einstiges Manko, dass seine Teams Punkte gegen solche Mannschaften liegen lassen, die sich im Strafraum verschanzen und Bälle konsequent nach vorne schlagen, ist passé. Die Reds gewinnen und gewinnen, egal wie der Gegner verteidigt. Es gibt nur zwei Probleme: Manchester City und Lionel Messi.

City spielt bislang eine noch bessere Saison, und zwar um genau einen Punkt. Und dass Messi an guten Tagen schlicht undeckbar ist, hat so ziemlich jede Spitzenmannschaft Europas schonmal erleben müssen. Beides kann man anerkennen, ohne Liverpools Erfolge zu schmälern.

Die Mannschaft spielt historisch gut. Aber es gibt zwei Teams, die scheinbar noch besser sind.Nach außen hin präsentierte sich Klopp gelassen. Er lobte, wie mutig sein Team aufgetreten sei. Aber diese Chancenverwertung! Dann wurde er ruhig, die Stimme leise. "In dieser Saison geht es anscheinend um Kleinigkeiten", sagte er, als ziehe er gerade Bilanz. "Ist der Ball hinter der Linie, oder nicht? Geht er an den Pfosten oder rein?"

Anfang des Jahres klärte Manchester Citys John Stones einen Schuss von Liverpools Mané so eben noch auf der Linie, 11,7 Millimeter entschieden über Tor oder kein Tor. Hätte Liverpool gewonnen, wäre der Vorsprung auf City auf zehn Punkte gewachsen. Liverpool verlor, City holte auf. In Barcelona hätte Salahs Pfostenschuss die Hoffnung aufs Weiterkommen geschürt, wenn er etwas präziser gekommen wäre. Zumindest hätte er wohl das Gefühl der Machtlosigkeit vertrieben. Dass man tun und machen kann, und am Ende trifft eben doch Messi. Dabei ist es nicht schlimm, gegen diesen Messi zu verlieren. Oder gegen dieses City. Und noch sind die Titel nicht vergeben.

Für Klopp selbst wäre eine titellose Spielzeit die siebte in Folge, wenn man einmal vom wenig relevanten deutschen Supercup absieht. Mit Liverpool wartet er noch auf die erste Trophäe. Will man das angesichts des Fußballs, den die Reds spielen, und angesichts der Erfolge, die sie Woche um Woche einfahren, ernsthaft kritisieren?

Der 51-Jährige ist lange im Geschäft. Er weiß, wie es laufen kann. "Mister Valverde hat alles richtig gemacht und ich alles falsch", sagte er am späten Abend in Camp Nou über sich und Barcas Trainer: "So läuft es im Fußball." Man möchte hoffen, dass er falsch liegt.

Daniel Montazeri (Spiegel - Online) :super:

Das schöne am Fussball ist (leider) auch, dass er manchmal so grausam sein kann wie das echte Leben. Als Culé muss ich klar eingestehen, dass Barcelona den Sieg nicht verdient hat, schon gar nicht in dieser Höhe.

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