21 Beiträge in diesem Thema

heinzi prüller im interview

derStandard.at: Wie sieht der "typische" Arbeitstag von Heinz Prüller aus?

Prüller: Frühstück mit meiner Freundin Barbara, vormittags Telefonate mit wichtigen Sportlern und Formel 1-Piloten, über Mittag schreibe ich verschiedene Stories, nachmittags Training alleine oder mit Doktor Babsi, abends oft ein Event oder ich moderiere selbst eine Veranstaltung.

derStandard.at: Wie viele Stunden arbeiten Sie im Schnitt pro Woche?

Prüller: Ganz verschieden, beim 24 Stunden Rennen von Le Mans war ich heuer 40 Stunden nonstop wach und im Einsatz.

derStandard.at: Was machen Sie in der Formel 1 freien Zeit?

Prüller: Gibt es nicht wirklich, weil Testfahrten, Fahrertransfers etc. Außerdem Skiweltcup und vor allem längere Ferien mit meiner Freundin.

derStandard.at: Wie entspannen Sie sich vom beruflichen Stress?

Prüller: Viel Schlaf, abschalten und andere Interessen pflegen, Kunst, Kultur, Musik etc.

derStandard.at: Wer oder was nervt Sie am meisten in Ihrem Job?

Prüller: Die langen Überseeflüge in der Economy Class und of extreme Zeitunterschiede. Technische Probleme bei Übertragungen, zuletzt die miserable Telefon-Tonleitung beim WM Finale in Brasilien.

derStandard.at: Was war Ihr bis jetzt größter Karriereerfolg?

Prüller: Mit 21 Sportchef der damals größten Tageszeitung "Express", später ORF-Hauptabteilungsleiter Sport (Hörfunk), danach Chefreporter Sport im ORF-Fernsehen.

derStandard.at: Was wollten Sie als Kind werden?

Prüller: Sportreporter, seit ich lesen konnte.

derStandard.at: Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Prüller: Dann wäre ich so alt wie Bernie Ecclestone jetzt,... sicher weiter dem Sport - nicht nur der Formel 1 - verbunden. Privat: Happy Family Man in der Natur.

derStandard.at: Wollten Sie selbst einmal Rennfahrer werden?

Prüller: Nicht genug Talent, aber ein paar kleine Rennen habe ich bestritten, zum Teil sogar gewonnen. Außerdem durfte ich schon viele Formel 1 Autos probieren u.a. den Mercedes-Silberpfeil von Fangio.

derStandard.at: Wie alt ist Ihr Foto, das in der "Kronen Zeitung" neben Ihren Artikeln prangt?

Prüller: Keine Ahnung.

derStandard.at: Wie viele Formel 1 Grand Prix haben Sie schon kommentiert und wie viele Bücher haben Sie schon geschrieben?

Prüller: Formel 1 Rennen zwischen 600 und 700, Bücher ca. 70, dazu 1000 Weltcup Skirennen und 23 Olympische Spiele für Fernsehen, Radio und Zeitung.

derStandard.at: Wie schaffen Sie es, das Banalste vom Banalen noch nach all den Jahren aus Ihrem Gedächtnis abzurufen?

Prüller: Weil der liebe Gott und meine Eltern mir ein fotografisches Gedächtnis geschenkt haben...

derStandard.at: Was war das "nutzloseste" Wissen, das Sie je über einen Sportler gesammelt haben?

Prüller: Was wirklich nutzlos ist, entweicht irgendwann sowieso aus dem Hirnkastl.

derStandard.at: Wer war bis jetzt der unangenehmste Interviewpartner?

Prüller: Eigentlich keiner.

derStandard.at: Was wäre die Formel 1 ohne Heinz Prüller und was wäre Heinz Prüller ohne die Formel 1?

Prüller: Antwort 1: genau so spannend, aber vielleicht weniger unterhaltsam und weniger informativ, weniger Background.

Antwort 2: mehr Zeit für Skisport, Fußball und vor allem meine Freundin.

derStandard.at: Mögen Sie Niki Lauda oder Gerhard Berger lieber?

Prüller: Beide gleich.

© derstandard

am besten bringens zwei user vom standardforum auf den punkt:

Ich assoziiere Herrn Prüllers Stimme mit Geborgenheit. Wenn ich in meiner Kindheit ihn und die ewig zirkulierenden Autos hörte, wusste ich mit absoluter Bestimmtheit, dass mein - mittlerweile leider schon längst verstorbener - Vater da war; meine Mutter ab und zu ins Zimmer hereinsah, ob der Sportbegeisterung ihrer beiden Helden froh lächelte, die Zeit still verrann und nichts wichtig war. Einfach wunderschöne Erinnerungen. Danke Heinz Prüller !

und :D

hinunter zu loeves, die alte bahnhofskurve, wo die formel-3-autos immer schneller sind als die f1-autos, zur hafenkurve, wo es besonders rutschig ist, weil dort die fischer ihre netze über die straße ziehen, hinein in den tunnel, der im laufe der zeit immer länger und immer besser ausgeleuchtet wurde, zur hafenschikane, wo einmal alberto ascari ins meer stürzte und von froschmännern geborgen wurde.

bearbeitet von Hugo_Maradona

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früher gerne gehört, mittlerweile zu senil, bekommt vom renngeschehen gar nichts mehr mit. schaue seit 2004 auf Premiere.

das zitat zu Monaco ist natürlich legendär, da könnte man noch "hubschrauberfliegen im wohnzimmer", "hinauf zum casino" und "unten beim schwimmbad" ergänzen :love:

Was war das "nutzloseste" Wissen, das Sie je über einen Sportler gesammelt haben?

HP: Johnny Herbert, dessen angeheirateter Onkel in Las Vegas das künstliche Kaminfeuer erfunden hat..., ja, das sind die Geschichten die die F1 schreibt...

:D

bearbeitet von OoK_PS

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hinunter zu loeves, die alte bahnhofskurve, wo die formel-3-autos immer schneller sind als die f1-autos, zur hafenkurve, wo es besonders rutschig ist, weil dort die fischer ihre netze über die straße ziehen, hinein in den tunnel, der im laufe der zeit immer länger und immer besser ausgeleuchtet wurde, zur hafenschikane, wo einmal alberto ascari ins meer stürzte und von froschmännern geborgen wurde.

:laugh:

I brich nieder! :lol:

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70 bücher? na servas ..

ich finde es hat schon was sehr witziges, wenn er ausfälle erst 2-3 runden später bemerkt oder die zeitlupe eines überholmanövers / unfalles / whatever nicht kapiert und meint, das passiere grad eben. kult ..

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Er ist kein besonders guter Kommentator, aber wie ich ihn mal in Ungarn beim Grand Prix getroffen habe, war er außerordentlich freundlich und umgänglich mit den Fans.

Hää? Sauft ihr alle heimlich was?

Ich schau schon seit Jahren nicht mehr auf ORF Formel 1. Die deutschen Kommentatoren reden oft scheiße aber der Prüller übertrifft alles und ich hoff Jahr für Jahr, dass er ednlich aufhört. Jetzt ist der Wurz eh arbeitslos - wieso übernimmt der nicht mal? :confused:

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Weil der Wurz genauso ein aalglatter Kommentator wäre wie z.B Oli P.

Prüller kann zwar wirklich nicht mehr kommentieren (sicherlich bei ihm auch schon aufgrund des Alters), aber F1 im ORF ohne Heinzi? Nein, das geht einfach nicht. Außerdem ist er einer der letzten "Typen" im ORF.

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Der gute alte Heinzi hält mich zwar auch nicht vom einschlafen bei einem F1 GP ab, aber Kult ist er allemal.

Ich wart gespannt auf die nächsten Schildkrötengeschichten & ich war mit Briatore beim Peeling Gschichterln vom in die Jahre gekommenen Heinz P.

Er wird nochmal ein Bankl reissn beim kommentieren.

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Hää? Sauft ihr alle heimlich was?

Ich schau schon seit Jahren nicht mehr auf ORF Formel 1. Die deutschen Kommentatoren reden oft scheiße aber der Prüller übertrifft alles und ich hoff Jahr für Jahr, dass er ednlich aufhört. Jetzt ist der Wurz eh arbeitslos - wieso übernimmt der nicht mal? :confused:

Ich sag ja, er ist ein mieser Kommentator. Aber er hat absolut nett, umgänglich und unkompliziert gewirkt, das kann man ja auch erwähnen.

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