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NCITDOME!!!
+' date='11 Mar 2009, 16:58 ' post='2429742']

als fussballfan ist man anscheinend wirklich schon freiwild

Aber nicht erst seit dieser Aktion, in Österreich lebt man diesbezüglich wirklich auf einer Insel der Seeligen.

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Bester Mann im Team

Als wär die Aktion in Portugal nicht schon genug gewesen, hier der Bericht zum gestrigen Auftritt der Polizei:

FC Bayern München - Sporting Lissabon (10.03.2009)

Mittwoch, 11. März 2009

Bereits vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions-League befinden sich hinter der Südkurve zahlreiche Bereitschaftspolizisten sowie Beamte des USK. Für ein Spiel ohne besondere sportliche Bedeutung oder Rivalität zwischen den beiden Fangruppen sehr ungewöhnlich.

Bei Europapokalspielen ist auch der Stehplatzbereich in der Südkurve gemäß UEFA Vorgaben komplett mit Sitzplätzen ausgestattet. Wie bei vielen Europapokalspielen erweisen sich diese Sitzplätze nicht nur als Verletzungsrisiko für viele Fans die statt zu sitzen lieber stehen, hüpfen, singen und Fahnen schwenken. Sie erweisen sich häufig auch als den Belastungen durch auf ihnen stehende und hüpfende Personen nicht gewachsen und brechen schnell aus den Verankerungen – dies ist auch bei diesem Spiel wieder im gesamten mittleren Bereich der Südkurve der Fall. Statt die Sitzschalen jedoch auf das Spielfeld zu werfen werden diese von den Fans diszipliniert hinter die Kurve gereicht, wo sie von Ordnern entfernt werden können.

Nach dem Spiel befinden sich an den Aufgängen der Südkurve, an denen die Fans den Block verlassen können zahlreiche Beamte des USK, Bereitschaftspolizisten sowie normale Polizisten, welche mehrere Fans beim verlassen des Blockes festnehmen und die anderen Fans schlagen und verbal provozieren, woraufhin es zu Tumulten hinter Südkurve kommt, bei denen sich sogar die Ordner auf die Seite der Fans stellen und versuchen, die Polizisten zur Besonnenheit zu bringen.

Auf dem Weg zur U-Bahn werden die Fans von zahlreichen Polizeieinheiten begleitet und schließlich noch einmal angehalten, aufgeteilt und von Beamten des USK abgeleuchtet, da diese nach weiteren Personen suchen die sie festnehmen können.

Die Polizisten begleiten die Fans schließlich noch in der U-Bahn bis zur Haltestelle Nordfriedhof, wo sie einen Ansprechpartner fordern, was von der Fangruppe jedoch abgelehnt wird, da diese nach den Vorfällen und dem vorhergehenden Verhalten nicht mit den Polizisten sprechen möchte – dies wird von den Beamten mit der Aussage „Ihr werdet schon noch sehen was ihr davon habt“ quittiert.

In Anbetracht der Tatsache, dass bereits vor der Partie ein massives Polizeiaufgebot hinter der Südkurve präsent war und sich beim Zugriff selbst zahlreiche erkennbar aus höheren Positionen stammende Beamte hinter der Kurve aufhielten drängt sich der Eindruck auf, dass an diesem Tag gezielt die Provokation gegenüber den Fans gesucht werden und die Zugriffstechniken der Polizei demonstriert werden sollten. Die beschädigten Sitzschalen, die bei jedem Europacupspiel vorkommen, deren Reparaturkosten gering sind und die bisher nicht einmal vom Verein bemängelt wurden waren hierfür nur der willkommene Vorwand.

Dass die Polizei aus vollkommen nichtigen Gründen und vermutlich nur zu Demonstrations- und Abschreckungszwecken so massiv gegen friedliche, den Sieg ihrer Mannschaft feiernde Fans vorgeht bestätigt ein weiteres mal den Konfrontationskurs gegenüber Fußballfans, der von der Münchner Polizei bereits seit längerer Zeit verfolgt wird – es sei hierbei beispielsweise auf den Ärger um „zu lange“ Fahnenstöcke in der Hinrunde oder auf das Hinspiel in Lissabon verwiesen, wozu sich auch Berichte auf Fansmedia finden lassen.

Profans München

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NCITDOME!!!

Karlsruher SC - Arminia Bielefeld

Der nachfolgende Text wurde mir anonym zugesendet. Ich kenne den Verfasser nicht, finde jedoch, dass die Darstellung der Geschehnisse den Weg an die Öffentlichkeit finden sollte, weswegen ich diesen Text veröffentlicht habe.

Wie vor jedem Heimspiel, sammelte sich die Fanszene des Karlsruher Sport Clubs bei dem Karlsruher Fanprojekt in der Nordweststadt, um dann gemeinsam durch den Hardtwald zum Stadion zu laufen. Dieses Ritual nennt sich „Zamme Nausdappe“ und wird seit jeher praktiziert und auch in der Blockschrift beworben. Es sind alle KSC Fans vor dem Spiel eingeladen ins Fanprojekt zu kommen, um sich zu treffen und auf das Spiel einzustimmen. Das Fanprojekt (welches von 3 Sozialarbeitern geleitet wird) dient unter anderem als soziale Einrichtung und soll den Fans bei Problemen aller Art auch entgegenkommen.

Und so hatten sich auch an diesem Samstag, vor dem wichtigen Spiel gegen Arminia Bielefeld, bei dem der KSC unbedingt hätte punkten müssen, um den Ziel Klassenerhalt etwas näher zu kommen, Fans des Karlsruher Sport-Clubs getroffen, um gemeinsam vom Fanprojekt zum Stadion zu laufen. Die Stimmung in der Gruppe war vollkommen ruhig und gelassen, zu keiner Zeit wurde gesungen oder geschrienen. Die Route der Gruppe verläuft vom Fanprojekt durch den Hardtwald zum Stadion. Normalerweise verläuft dieser Marsch immer ohne Probleme, doch diesmal war alles anders.

Auf mehr als halben Weg war man bei den Sportplätzen der DJK Ost angelangt, die teilweise noch im Wald liegen. Hier standen mehrere Fahrzeuge und ein Sägen war zu hören, die Gruppe dachte an Arbeiten im Wald. Auf der linken Seite des Waldweges arbeitete ein Waldarbeiter, der mit einer Kettensäge einen auffallenden kleinen Ast zersägte. Er setzte mehrere Male ab und neu an, was mir sofort merkwürdig vorkam, doch zu diesem Zeitpunkt rechnete noch niemand mit einem Hinterhalt. Als die Gruppe auf der Höhe der Tennisplätze der DJK Ost angelangt war, fiel ein blauer Kastenwagen auf, der schräg auf dem Waldweg parkte.

Plötzlich wurde die Gruppe langsamer und es waren Polizisten hinter den Tennisplätzen mit Spürhunden zu erkennen, die sich auf die Gruppe zu bewegten. Dann ging alles ganz schnell: Aus und hinter dem blauen Kastenwagen stürmten schwarz vermummte und schwer gepanzerte Einsatzkräfte der Polizei auf die Gruppe zu und versuchten uns einzukesseln. Geschockt und völlig perplex wussten viele nicht, was man nun tun sollte.

Einige schrieen, man sollte zurücklaufen, doch hinter uns stürmten ebenfalls vermummte Einsatzkräfte auf uns zu, die aus einem weißen LKW kamen, der rechts vor den Sportplätzen geparkt war, genauso wie links aus dem Wald, wo ein zweiter blauer Kastenwagen stand, den ich erst jetzt bemerkte. Vorher hatte ich diese Wagen und den LKW wohl unterbewusst dem Waldarbeiter zugeordnet und deswegen nicht weiterbeachtet.

Man trieb uns wie Vieh zusammen, kesselte uns ein und drängte und an den Zaun des angrenzenden Tennisplatzes der DJK.

Ein grinsender Einsatzleiter erklärte über ein Megaphon, dass dies eine Untersuchung zwecks der Vorfälle gegen Stuttgart sei und jeder von uns durchsucht und von jedem eine Filmsequenz gemacht werden würde.

Das riesige Polizeiaufgebot vergrößerte sich nun zusehends. Unzählige Polizeibusse und Sondereinheiten rückten an und umstellen die Gruppe weiter und über 15 Kameras bauten sich rund um den Waldweg auf, um die Gruppe aus jedem Winkel filmen zu können, während diese nur geschockt über diese Vorgehensweise der Polizei untätig und zusammengetrieben auf ihre Durchsuchung warten konnte. Jeder wurde nun von 2 schwergepanzerten Einheiten von der Gruppe abgeführt und durchsucht. Die Polizisten waren größtenteils unfreundlich und respektlos, durchsuchten uns teilweise erniedrigend und gaben widersprüchliche Anweisungen (Ziehen sie ihre Jacke an - so jetzt wieder aus).

Nachdem man sich noch vor eine Kamera stellen musste, sodass die Polizisten einen mitsamt seines Personalausweises filmen konnten, wurde man abermals durchsucht, diesmal mit beiden Armen an das Autogelehnt, was perfekt zur Filmreifen Inszenierung des Einsatzes passte.

Nach dieser Prozedur wurde jeder mit einem Platzverbot für das Gebiet belegt und ich kam erst mit einer einstündigen Verspätung am Stadion an und war so gerade noch zum Anpfiff im Block an.

In der Gruppe befand sich teils auch Jugendliche, welche von der Vorgehensweise der Polizei stark eingeschüchtert wurden. Vor mir war ein Jugendlicher, der stark zitterte und deutlich unter der Situation litt.

Es ist unglaublich, mit welchen Methoden die Karlsruher Polizei versucht, die aktive Fanszene zu denunzieren. Mit diesem unrechtmäßigen Einsatz wurden die Fans kriminalisiert, die Rechtmäßigkeit und Verhältnismäßigkeit dieses Einsatzes sind sehr fragwürdig, könnte man das Vorgehen doch gut und gerne mit Methoden der Staatssicherheit vergleichen. Freie und friedliche Bürger wurden auf dem Weg zum Stadion hinterhältig aufgelauert und ihrer Freiheit beraubt, zudem wurden ohne ersichtlichen Grund ihre Daten aufgenommen und gespeichert und das alles unter dem Deckmantel angeblicher Untersuchungen.

Als in der Hinrunde beim Spiel in Stuttgart berittene Einsatzkräfte der Polizei einfach durch eine Menge von KSC Fans ritten, unter den sich auch Frauen, Kinder und auch Mitarbeiter der Geschäftsstelle des KSC befanden, und viele verletzen, wurde auch eine Untersuchung angekündigt – doch was ist bis jetzt wirklich geschehen? Nichts!

Ebenso wird mit keinem Wort das Fehlverhalten der Polizei angesprochen, die beim Spiel im Wildpark die Stuttgarter Fans einfach nach Spielende aus dem Block auf den Adenauerring ließen – Blocksperre scheint ein unbekanntes Vorgehen zu sein, obwohl das europaweit so praktiziert wird.

Mit diesem unglaublichen Einsatz hat die Karlsruher Polizei mal wieder ihr wahres Gesicht gezeigt, eben jenes, worüber auch die Medien kein Wort verlieren.

quelle: http://www.seit1894.de/ksc/spiele0809/ksc_bie.htm

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Im ASB-Olymp

Die "unschuldigen, ruhigen und friedlichen" fans bei ksc - bielefeld werden in diesem bericht ja so brav dargestellt, ob das alles so stimmt was da steht ist fraglich, aber kann ich nicht beurteilen da ich nicht dabei war.

bearbeitet von player165

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Knockoutking des ASB

Die "unschuldigen, ruhigen und friedlichen" fans bei ksc - bielefeld werden in diesem bericht ja so brav dargestellt, ob das alles so stimmt was da steht ist fraglich, aber kann ich nicht beurteilen da ich nicht dabei war.

hast du den artikel auch gelesen, oder nach dem zweiten absatz eine denkpause eingelegt?

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Bester Mann im Team
1. FC Union Berlin - FC Carl Zeiss Jena (21.03.09)

Sonntag, 22. März 2009

Zum Drittligaspiel des 1. FC Union Berlin gegen den FC Carl Zeiss Jena fanden sich etwa 1000 Gästeanhänger im Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark ein. Etwa 400 davon waren in einem, von der Deutschen Bahn bereitgestellten, Sonderzug nach Berlin gereist.

Schon vor und während des Spiels kam es zu zahlreichen Provokationen seitens des Ordnungsdienstes. So wurden die Einlasskontrollen trotz der hohen Anzahl an Gästefans extrem in die Länge gezogen, was mit „etlichen Festnahmen aufgrund von Mitführen pyrotechnischer Gegenstände bei der Anreise“ begründet wurde und faktisch zu widerlegen ist. Mit dieser Begründung nicht im Zusammenhang stehend war das Zerreißen von Zaunfahnen des Gästeanhangs im Stadion, welches eigenhändig und unter Vorsatz geschah. Als besonders gefährlich erwies sich dabei das Freilassen eines Hundes, der sofort auf die Fans losging.

Als folgenschwer sollte sich an diesem Tag die Stabilität der Sitzschalen im Stadion erweisen. So lösten sich im Verlaufe des Spieles einige dieser Sitzschalen durch Hüpfeinlagen und Betreten aus ihren Verankerungen. Dies geschah zum größten Teil nicht aus Mutwilligkeit, die Sitze waren nur sehr locker befestigt. Die herumliegenden Schalen wurden von den Ordnern des FC Carl Zeiss in den Innenraum entsorgt, um das Verletzungsrisiko durch ebendiese zu vermindern. Auf Anweisung der Ordner halfen auch einige Fans in den untersten Reihen, die Sitzschalen über den Zaun in den Innenraum zu geben. Dabei bestand weder Verletzungsgefahr für anwesende Ordner, noch wurden sie Sitzschalen absichtlich zur Sachbeschädigung verwendet.

Nach dem Spiel bildete die Berliner Polizei (2. Bereitschaftspolizeiabteilung – Leitung Herr Günther) am Ausgang des Stadions bereits einen Spalier, um noch auf etwa 60-80 Fans aus Jena zu warten. Vorher wurden bereits die Szenekundigen Beamten aus Jena gefragt, ob denn eine Identitätsfeststellung (IDF) geplant sei, diese beantworteten die Frage mit einem klaren Nein.

Am Ausgang kam es dann zu einem Szenario, welches stark an einige der letzten Auswärtsspiele des FC Carl Zeiss Jena in Emden und Aue erinnerte. Aus dem Spalier heraus stürmten Beamte in die Menge, um eine Person zur IDF heraus zu holen. Dabei wurden am Rande stehende Personen ohne Vorwarnung umgerannt, geschlagen und getreten, Schlagstöcke eingesetzt und wahllos Pfefferspray in die Menge gesprüht. Die verdächtige Person wurde sofort der Menge entrissen und rabiat, mit fest angelegten Handschellen, zu einer Personalienfeststellung gebracht. Ihr wurde vorgeworfen im oben beschriebenen Zusammenhang eine Sitzschale gewaltsam aus der Verankerung getreten und diese nach Ordnern geworfen zu haben. Beide Vorwürfe, die der Sachbeschädigung sowohl der versuchten Körperverletzung, sind so nicht vorgefallen. Die Sitzschale wurde von der Person lediglich aufgehoben und, nach einem Winkzeichen der vereinseigenen Ordner, in einem lockeren Wurf über den Zaun aus dem Gästebereich entfernt.

Das Szenario am Ausgang wurde derweil durch eine weitere Einheit ergänzt, die den Weg zum Falkplatz versperrte, woraufhin die Fans auf eine anliegende Wiese gedrängt wurden. Dort und auch vorher kam es schon zu massiven und gezielten Attacken auf junge Mädchen und Frauen, die zum größten Teil in Tränen ausbrachen, weil sie sich nicht der Schläge und Tritte der Beamten erwehren konnten. Das veranlasste einige Beamte dazu, untereinander mit den Händen abzuklatschen und provokant zu grinsen. Auf die Nachfrage eines 15-jährigen Mädchens, warum dies denn lustig wäre, wurde dieser entgegnet: “ Was will denn so eine kleine Schlampe beim Fußball?“. Die eingesetzten Beamten trieben nun die aufgebrachte und aufgeheizte Menge durch massive Anwendung von Gewalt in Richtung Falkplatz, wobei eine weitere Person, diesmal wahrscheinlich wegen versuchter Körperverletzung, festgenommen wurde, welche bei der Festnahme mehrmals ohne Gegenwehr ins Gesicht geschlagen wurde. Anschließend wurde diese Person mit fest angezogenen Handschellen und in gebückter Haltung, scheinbar vorführend, vor den aufgebrachten Fans präsentiert. Die Treibjagd fand erst ein Ende, als sich die verbleibenden Fans in eine Sitzposition begaben, um auf die Festgenommenen zu warten und einer weiteren Eskalation im anliegenden Viertel zu entgehen. Nach etwa einer halben Stunde konnten die Fans endlich in Richtung Bahnhof Gesundbrunnen laufen, doch schon nach wenigen Metern wurde wieder eine Person von hinten aus der Masse gezogen, um diese einer Personalienfeststellung zu unterziehen. Der Rest des Weges zum Bahnhof verlief dann ruhig.

Die Provokationen dieses Tages seitens der Staatsdiener aufzuzählen, wäre schier endlos. „Ich bin stolz für mein Land zu kämpfen“, „Wir sind hier in Berlin, nicht irgendwo“, „Du bist jetzt bei der Polizei, da weht ein anderer Wind“ und „Wir hatten heute keine Gegner, sondern nur Opfer“, „Du machst jetzt keinen Mucks mehr, sonst knallt´s“ bildeten dabei wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges.

Unglaublich war auch der Einsatz der Ordnungskräfte, die vor dem Stadion neben der Polizei ebenfalls wild auf die Fans einprügelten. Wo hier die Legitimation und die Befugnis für das Anwenden von Gewalt außerhalb des Stadions liegt, bleibt wohl Geheimnis der Verantwortlichen des Ordnungsdienstes.

Ebenfalls muss man sich fragen, wozu o.g. Szenekundigen Beamten (SKB) überhaupt noch anwesend sind, wenn scheinbar keinerlei Kommunikation und Informationsaustausch mit der anwesenden Polizeieinheit stattfindet. Die verdächtige Person, die am Ausgang einer IDF unterzogen werden sollte, hätte problemlos durch die Jenaer Beamten identifiziert werden können, denn schließlich sind sie dafür da. Doch augenscheinlich scheint die Polizei an dieser Form der Identitätsfeststellung kein Interesse mehr zu haben, entweder um eine bewusste Eskalation zu provozieren und so andere aufgebrachte Fans dingfest machen zu können und/oder um Fußballeinsätze bewusst als Übung für Einsätze bei politischen Veranstaltungen zu missbrauchen. Anders kann man sich das vollkommen überzogene Auftreten der Polizei in den letzten Wochen nicht erklären, gerade weil die Gewalt zu keinem Zeitpunkt von den Fans ausging und deeskalierende Formen der Identitätsfeststellung außen vor blieben.

Woche für Woche müssen sich (z.T. minderjährige) Fußballfans von Polizeibeamten schlagen und treten lassen, nur weil sie ein willkommenes Übungsterrain darstellen, was sich an den Zitaten der Beamten zeigt. Woche für Woche stehen Fußballfans diesem Zustand ohnmächtig gegenüber, doch im Endeffekt werden lediglich sie medienwirksam bestraft, wobei das Polizeiverhalten keiner zu hinterfragen scheint. Woche für Woche gibt sich die Polizei die Berechtigung für ihren Einsatz selbst, indem harmlose Situationen zur Eskalation gebracht werden und somit eine Gegenreaktion der Fans provoziert wird, um schließlich ein Bild zu erzeugen, wonach Fußballfans Ausschreitungen herbei geführt hätten. Woche für Woche müssen wir dieses Verhalten anprangern, um den verharmlosenden und unverhältnismäßigen Polizeiberichten die Sicht der Fans entgegenzusetzen.

Fansmedia Jena

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für die Ewigkeit...

auf der suche nach einem groundhopping spiel in der schweiz bin

ich auf der offiziellen website der schweizer regionalligen auf folgenden text gestoßen

27.03.2009

Sicherheitskosten

Sicherheitskosten bei Spielen mit U21 Mannschaften

Sicherheit in der 1. Liga wird leider immer mehr zu einem Thema. Jedes Wochenende werden Vorkommnisse wie das Abfeuern von Raketen oder das Zünden von bengalischen Feuern rapportiert. Wir machen Sie nochmals eindringlich auf das Merkblatt für den Spielbetrieb in der

1. Liga aufmerksam, welches unter Punkt 15. Sicherheitsaspekte behandelt. Als Heimclub haben Sie Vorkehrungen zu treffen, die den ungehinderten Zugang zum Sportplatz und das Mitführen von verbotenen Gegenständen verhindern. Diese Bestimmungen gelten für sämtliche Spiele der

1. Liga.

Besondere Aufmerksamkeit ist bei Spielen gegen U 21 Mannschaften gefordert. Aus diesem Grund hat das Komitee der 1. Liga mit der Swiss Football League eine Vereinbarung abgeschlossen. Die Swiss Football League hat sich bereit erklärt, Zusatzaufwendungen für die Sicherheit bei Spielen mit Beteiligung von U 21 Mannschaften finanziell abzugelten. Ab sofort wird 1. Liga Vereinen für zusätzliche Sicherheitsmassnahmen bei Heimspielen gegen U 21 Mannschaften eine Kostengutsprache von Fr 500.-- der laufenden Rechnung bei der 1. Liga gutgeschrieben.

Bei der Umsetzung von Sicherheitsvorkehrungen setzen wir auf die Wahrnehmung Ihrer Eigenverantwortung und verzichten auf das Einreichen entsprechender Nachweise für zusätzliche Sicherheitsaufwendungen. Sollten aber trotzdem Vorfälle gemeldet werden, behalten wir uns vor, detaillierte und belegte Nachweise einzufordern. Bei Versäumnissen werden entsprechende Bussen ausgesprochen.

Wie erwähnt beschränkt sich das Risiko betreffend Sicherheit nicht nur auf Spiele mit Beteiligung von U 21 Mannschaften. Aufgrund von speziellen Konstellationen wie

Lokalderbys

Vorkommnisse in früheren Begegnungen

Spiele mit entscheidendem Charakter für den Verlauf der Meisterschaft

Informationen aus Internet oder anderen Quellen

etc.

können ebenfalls erhöhte Sicherheitsrisiken entstehen. Wir bitten Sie, dies bei der Organisation ihrer Heimspiele zu beachten und wo angebracht, sich auch mit dem Gastverein in Verbindung zu setzen. Für Fragen stehen Ihnen die Gruppenverantwortlichen oder der Verantwortliche für Sportplatzfragen/Sicherheit innerhalb der 1. Liga, Markus Hundsbichler, gerne zur Verfügung.

Besten Dank für Ihre aktive Mitwirkung.

KOMITEE DER 1. LIGA

schlimme entwicklung...

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