Doug Heffernan

WSK-Quatsch-Corner

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www.wienersportclub.at - i mag ja an drahos

Am 09.08.2013 fügte der SKU Amstetten, damals eine ungleich spielstärkere Mannschaft als heute, dem WSK mit 0:6 die höchste Heimniederlage in der Vereinsgeschichte zu. Es handelte sich um das erste Heimspiel unter Herrn Ing. Tromayer als Präsident. Dieser hatte am 03.08.2013 in einem Interview mit Radio Wien den dritten Platz in der Tabelle als Ziel für die damalige Herbstsaison ausgegeben. Nach diesem Spiel gegen Amstetten stand der FC Wien-Hernals erstmals in seiner Geschichte am Tabellenende der Regionalliga Ost.

Es war der Premierentag der Aktion "Bring a friend" und der mittlerweile schon fast wieder in Vergessenheit geratenen Spendenaktion gewesen. Die angereiste steirische Verwandtschaft des Herrn Präsidenten hatte dessen aufrüttelnde Rede vor dem Anpfiff gehört. Der Ramadan ging zu Ende. Das 10jährige Spieler-Jubiläum von Herrn Günes wurde begangen und er vom Schiedsrichter ausgeschlossen. Schließlich erlebte eine geradezu historische Hitzeperiode vor dem Hintergrund des durch Blitze dramatisch erleuchteten Nachthimmels ihre letzten Stunden. All das verschmolz mit dem sportlichen Untergang des Wiener SK zu einem epischen Erlebnis, an das sich alle Besucher von damals noch erinnern werden können. Frei nach Herrn Reisinger mag man aber auch sagen:"Es war ja net so schlimm."

Der Rücktritt von Herrn Mag. Mach ist ein für den Wiener SK befreiender Schritt, der bereits längst, spätestens aber unmittelbar nach dem Ende der Saison 2014/15 zu vollziehen gewesen wäre. Der Name von Herrn Mag. Mach als sportlicher Leiter wird immer mit der Trennung von den Herren Günes und Jusits verbunden bleiben. Dass er den Rücktritt zu einem Zeitpunkt erklärte, zu dem der Wiener SK am letzten Tabellenplatz steht, legt Zeugnis über den Erfolg seiner Arbeit ab.

Durch diesen Rücktritt ist nun der Weg frei geworden, um die sportlichen Entscheidungsstrukturen im Wiener SK neu zu gestalten und die zurückgelassenen Scherben aufzukehren. Dabei sind übereilte Entscheidungen zu vermeiden und der neue sportliche Leiter unter allen in Frage kommenden Kandidaten sorgfältig auszuwählen. Man möge nicht wieder den Fehler begehen, sich von vornherein auf einen einzigen Kandidaten festzulegen. Insbesondere ist ein "Golden Boy"-Bonus abzulehnen. Es bedarf keiner Personen, die davon schwärmen, was sie in der Vergangenheit schon alles auf diesem Platz leisteten, sondern Fachleute, die in der Lage sind, in der Zukunft Bestmögliches zu bewirken.

Vor zwei Jahren, am 13.10.2013, wurde Herr Mag. Mach gebeten, die Namen jener fünf Nachwuchsspieler auf einen Zettel zu schreiben, von denen er als Nachwuchsleiter glaube, dass sie den Sprung in die Kampfmannschaft des WSK schaffen würden. Die Herren Bur, Berke und Kvrgic sind mittlerweile Mitglieder des Kaders der 1B-Mannschaft des Wiener SK. Der Stand der Karrieren der anderen genannten Spieler ist hier mangels Recherche unbekannt.

Im Oktober 2014 hatte die Vereinsleitung einschließlich von Herrn Mag. Mach als sportlicher Leiter den Wunsch von Herrn Jusits genehmigt, fünf Spieler im Winter abzugeben und dafür aus Ersparnisgründen nur vier Spieler für das Frühjahr neu zu verpflichten. Insbesondere sollte die Verteidigung komplett überholt werden. Herr Csandl war ein noch von Herrn Jusits ins Auge gefasser Spieler. Unter den fünf abzugebenden Fußballern befand sich Herr Hevera. Als Grund für die angestrebte Trennung nannte Herr Jusits unter anderem "nicht ausreichende Laufbereitschaft".

Laut Kronen-Zeitung vom 03.09.2015 "versteht" Herr Hevera als "dienstältetester Spieler" des Wiener SK nicht, wieso sein Verein am letzten Platz steht. Die Fernsehaufzeichung vom Spiel gegen die Vienna gibt einige Antworten darauf. Eine davon liegt darin, dass sich Herr Hevera vor dem 1:2 als zuständiger Außendecker nicht überwinden konnte, Herrn Keles auf dessen Flügellauf in angemessenem Tempo, nämlich im Sprint, zu verfolgen. Vielmehr trabte Herr Hevera hinter dem den Ball führenden Viennaspieler hinterher, sodass sich der Abstand zu diesem nicht verringerte, sondern vergrößerte. Wie nennt man so etwas? Nicht ausreichende Laufbereitschaft. Herr Reisinger zog die richtige Konsequenz und tauschte Herrn Hevera in der Pause aus. Warum war man aber überhaupt von der Fachmeinung von Herrn Justis abgewichen? Weil sonst das Nachgeben gegenüber dem Spieleraufstand ad absurdum geführt worden wäre?

Herr Mag. Mach teilt in einem Leserbrief mit, dass es nicht richtig wäre, dass er Herrn Jusits im Herbst 2014 die Abgabe von fünf Spielern genehmigt hätte. Das widerspricht der Information des ehemaligen WSK-Trainers, der die Namen der betreffenden Spieler nannte.

Liest man den Inhalt des Schreibens von Herrn Mag. Mach, so ist ihm mehr denn je zu wünschen, dass er sich nach Abschluss seiner Tätigkeit als sportlicher Leiter wieder vermehrt Aufgaben außerhalb des Fußballs zuwendet. Alles hat seine Zeit.

Der aufschiebend bedingte Rücktritt von Herrn Mag. Mach, der die Geschäfte bis zum 30.09.2015 führen wird, und dann dem WSK in anderen Funktionen erhalten bleibt, hat kurzfristig keinen Einfluss auf die sportlichen Geschicke des "Fußball in Hernals". Wesentlich ist aber, dass die sich nunmehr bietende Chance genützt wird, einen vollständigen Erneuerungsprozess einzuleiten. Hier bedarf es noch nicht im Wiener SK tätiger Persönlichkeiten, die für ihn zu gewinnen sind. Wenn der WSK trotz seiner Möglichkeiten als Verein heute auf dem letzten Tabellenplatz steht, so ist das der Ausdruck besonderen Scheiterns. Das muss sich jeder der Verantwortlichen, einschließlich ihrer Herren Berater, zugestehen und daraus die Konsequenz ziehen. Der WSC, der einst eine Meistermannschaft übergab, hat mehr als die Rückstellung eines sportlichen Torsos verdient.

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hat wer das interview mit dem praesidenten auf ostliga.at gesehen? beim nochmaligen durschauen der bilanzen wurde festgestellt, dass der schuldenstand niedriger ist...?

ist das nicht ein bissl komisch in der aussendarstellung?

quelle: http://www.austriansoccerboard.at/index.php/topic/104122-focus-rlo-saison-20152016/page-18#entry7394086

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christoph jank ist neuer sportl. leiter. quelle: http://www.wienersportklub.at/824-willkommen-in-dornbach-christoph-jank

mich wuerde ja interessieren, wie solche entscheidungen getroffen werden.

in dem sich über 20 interessenten von sich aus beim präse melden, er mit ihnen gespräche führt und 2 der kandidaten dann in die engere wahl kommen und kandidat # 2 es nicht geschafft hat am überaus ambitionierten und professionell auftretenden jank vorbeizukommen.

aja, und der präse hat auch noch bewusst wert darauf gelegt, dass es möglichst keiner aus der wsc/k-hawara-partie wird (vergleich schneckerl-ogerl vs. koller), womit dann wohl auch namen wie roman mählich (so er sich um den posten beworben hat), nicht zum zug kommen konnten.

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eh normal.

die richtung ist in den letzten jahren eigentlich immer klarer, in die es geht: immer chaotischer und undurchsichtiger, weil immer weniger kommuniziert wird und immer weniger leute wirklich eingebunden sind (mal schauen, wie lange dieser vorstand bleibt), sportlich wird es jedes jahr enger (mal schauen, wie sich der abgang von yunes und auch die sperre von pittnauer auswirkt. das gerede von stadlau und kirschner hat mir auch nie gefallen, da scheint auch die "wertschätzung" (wie fussballer das heute so nennen) nicht mehr so zu sein, dass der hundert prozent bei der sache sein muss.

die rückführung scheint in immer weitere ferne zu rücken und vom stadion reden wir schon wieder seit einer weile nicht mehr.

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grundhuepfer schrieb am 27.1.2016 um 17:31 :

die rückführung scheint in immer weitere ferne zu rücken und vom stadion reden wir schon wieder seit einer weile nicht mehr.

zumindest einer der angesprochenen Punkte ist nun Vergangenheit.

Next Step Stadionprojekt. Hier gibt es zumindest einmal eine finanzielle Zusage.

 

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mauiwauii schrieb am 10.7.2017 um 09:42 :

An die Schwarmintelligenz: 

Gibts bereits Karten im Vorverkauf für die 1. ÖFB-Cuprunde? Und wenn ja, wo? 

ging, denke ich, auch vor ort recht reibungslos mit den tickets.

ergebnis ging aus meiner Sicht leider absolut in Ordnung.

 

Zitat


Ein Trio zur Transfer-Deadline

Mit Nihad Hadzikic, Bernhard Luxbacher und Darijo Pecirep heißen wir gleich drei Offensivkräfte in Dornbach willkommen.

Buchstäblich fünf vor zwölf konnte die Sektionsleitung um Gerhard Saurer, Adi Solly und David Krapf-Günther das Einkaufsprogramm abschließen und letztlich gleich drei Wunschspieler für die die Offensive verpflichten.

Nihad Hadzikic ging bereits gestern im Mannschaftstraining zu Werke und kommt vom SC Ritzing. Für den erst 20-jährigen Stürmer ist es bereits die fünfte Ostliga-Saison. Vier davon absolvierte der 1,80m große Hadzikic für die Amateure des FK Austria Wien. Nihad spielt bevorzugt auf der Position des Mittelstürmers, kann aber auch auf allen anderen Offensivpositionen variabel eingesetzt werden. Welcome to Dornbach, Nihad!

Zum Spielerprofil von Nihad Hadzikic auf transfermarkt.at

Flügelstürmer Bernhard Luxbacher soll hingegen die nach dem Abgang von Thomas Goll vakante linke Seite beackern. Der 22-jährige Luxbacher verfügt trotz seiner jungen Jahre über jede Menge Erfahrung – neben einem Bundesliga-Spiel finden sich über 30 Zweitliga-Partien und unzählige Ostliga-Einsätze in seiner Vita. Herzlich willkommen, Bernhard!

Zum Spielerprofil von Bernhard Luxbacher auf transfermarkt.at

Als dritter Neuzugang unterschrieb Darijo Pecirep beim WSC. Der 25 Jahre alte Mittelstürmer kommt von Blau-Weiß Linz und soll Coach Christoph Jank eine weitere wichtige Alternative im Sturmzentrum bieten. Gelegentlich auch als linker Flügel eingesetzt, hat Darijo bereits in allen 5 höchsten Ligen Österreichs Erfahrung gesammelt und soll nun gemeinsam mit Johannes Mansbart für die nötige Durchschlagskraft im Sturmzentrum sorgen. Dobrodošli, Darijo!

Zum Spielerprofil von Darijo Pecirep auf transfermarkt.at

 

 

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