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Brucki

Fußball-Vorlesung Uni Wien

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Arena der Männlichkeit. Über das Verhältnis von Fußball und Geschlecht. Spezialvorlesung (G8/G10) VO 210086

Hannelore Eva Kreisky, Georg Spitaler

Ort und Zeit

ab 10.3.2006 Fr 11:00-13:00 Hs. I NIG

Anmeldung

UNIVIS-online von 27.02.2006 09:00 bis 03.03.2006 12:00 zur Anmeldung

Inhalt der Lehrveranstaltung

Die Lehrveranstaltung betrachtet Fußball in historischer wie zeitgenössischer Perspektive unter dem Blickwinkel von Männlichkeit. Dabei werden vielfältige Perspektiven zusammengeführt - von der Politikwissenschaft über die (Sport-)Soziologie, Cultural Studies, Kultur- und Sozialanthropologie bis zur Literaturwissenschaft.

Die einzelnen Vorträge bieten einen Überblick über bestehende Theorien und neue Zugänge zu Männlichkeiten auf dem Spielfeld, in den Stadien, in der medialen Vermittlung und der Organisation dieses Sports. Gefragt wird dabei auch nach der Beziehung von Fußball und Politik, Fußball und Ökonomie sowie dem Verhältnis von Männer- und Frauenfußball. Mehrere Regional- und Länderstudien beleuchten die jeweiligen Beziehungen zwischen Fußball, Männlichkeit und Nation rund um den Erdball.

Programm:

10.3. Eva Kreisky/Georg Spitaler:

Einführung

17.3. Rosa Diketmüller:

Frauenfußball. Ein Paradigmenwechsel?

24.3. Thomas König:

Akteure der "Professionalisierung": Manager, Präsidenten, Oligarchen. Ein Beitrag zur politischen Ökonomie des Fußballs

31.3. Markus Pinter/Georg Spitaler:

Politik und Antipolitik. Anmerkungen zum Verhältnis von politischem Feld, Männlichkeit und Fußball

7.4. Peter Plener/Wolfgang Pennwieser:

Wir, die Tore. Vorüberlegungen zu einer Literaturgeschichte des Fußballs (mit medizinischen Fußnoten)

28.4. Roman Horak:

Männerort Stadion

5.5. Eva Kreisky:

Fußball als männliche Weltsicht

12.5. Matthias Marschik:

Über Fußball und Maskulinität, Cultural Studies und Kulturwissenschaften

19.5. Vedran D¿ihic:

Fußball am Balkan - Erkundungen zwischen (nationalistischem) Wahn, heroischer Männlichkeit und der (Schein)Normalität einer Region im Umbruch

26.5. Fenstertag, entfällt (dafür Zusatztermin 7.6.)

2.6. Kurt Wachter:

Fußball in Afrika: Kolonialismus, Nationsbildung und Männlichkeiten

7.6. Andrei S. Markovits:

Fußball in den USA als prominenter Ort der Feminisierung: Ein zusätzlicher Aspekt des allgegenwärtigen "amerikanischen Sonderwegs" Achtung: andere Zeit! Mittwoch 18:00, NIG Hs. I

16.6. Wolfram Manzenzeiter:

Fußball und die Krise der Männlichkeit in Japan

23.6. Film: entweder Garrincha, alegria do povo (Garrincha, Freude des Volkes, Brasilien 1962) oder Fehlschuss (Ö/BRD 1977)

30.6. Klausur

Methoden

Aktive Beteiligung an den Diskussionen und eine schriftliche Klausur am Ende des Semesters.

Literatur

Eva Kreisky/Georg Spitaler (Hg.), Arena der Männlichkeit. Über das Verhältnis von Fußball und Geschlecht, Frankfurt/M. 2006 (im Erscheinen)

Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

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Alleine der Titel klingt mehr nach einer feministischen, pseudo-humouristischen Abhandlung von Leuten die noch nie gegen einen Ball getreten haben über Männer und Fussball...

Ich kritisiere niemanden dem soetwas zusagen sollte und auch wenn mir bewusst ist, dass meine Einschätzung mehr oder weniger auf Vorurteilen basiert kann ich mir gut vorstellen, dass es auf obigen Zustand hinausläuft...

Nunja, ich habe schon des öfteren gerätselt wozu ein Institut für Genderforschung gut ist - jetzt bin ich des Rätsels Lösung einen Schritt nähergekommen... :glubsch:

Edited by Der_Joker

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bin auch kein eva-kreisky-fan (allerdings v.a. wegen ihres vortragsstils und weniger wegen des inhalts), ich glaub das spannende an der ringvo ist die mischung von aficionados wie spitaler, marschik, markovits (!!!) einerseits und eben dem feministischen blick andererseits - und ma muß ja nicht immer zustimmen, um es trotzdem interessant zu finden...

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Alleine der Titel klingt mehr nach einer feministischen, pseudo-humouristischen Abhandlung von Leuten die noch nie gegen einen Ball getreten haben über Männer und Fussball...

Ich kritisiere niemanden dem soetwas zusagen sollte und auch wenn mir bewusst ist, dass meine Einschätzung mehr oder weniger auf Vorurteilen basiert kann ich mir gut vorstellen, dass es auf obigen Zustand hinausläuft...

Nunja, ich habe schon des öfteren gerätselt wozu ein Institut für Genderforschung gut ist - jetzt bin ich des Rätsels Lösung einen Schritt nähergekommen... :glubsch:

978310[/snapback]

1. Wieso muss man jetzt plötzlich selbst Fußballspieler sein, um den Fußball wissenschaftlich zu untersuchen?

2. Was soll an einer feministischen Perspektive schlecht sein?

3. Pseudohumoristisch ist gut. Das ist die Uni und kein Kabarett. Gewisses Interesse für die Materie sollt schon vorhanden sein...

Jedenfalls sind die Klischees, mit denen du um dich wirfst, schon ziemlich öd. Umgekehrt wird's nicht besser, mit der Reaktion provozierst du ja fast die Annahme, du hättest nicht lang nachgedacht und dich bloß vom Chauvinismus hinreißen lassen...

Muss alles nicht sein.

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1. Wieso muss man jetzt plötzlich selbst Fußballspieler sein, um den Fußball wissenschaftlich zu untersuchen?

979653[/snapback]

Ja, oder zumindest mal Fußballspieler gewesen sein.

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Alleine der Titel klingt mehr nach einer feministischen, pseudo-humouristischen Abhandlung von Leuten die noch nie gegen einen Ball getreten haben über Männer und Fussball...

Ich kritisiere niemanden dem soetwas zusagen sollte und auch wenn mir bewusst ist, dass meine Einschätzung mehr oder weniger auf Vorurteilen basiert kann ich mir gut vorstellen, dass es auf obigen Zustand hinausläuft...

Nunja, ich habe schon des öfteren gerätselt wozu ein Institut für Genderforschung gut ist - jetzt bin ich des Rätsels Lösung einen Schritt nähergekommen... :glubsch:

978310[/snapback]

Lauter Gastvorträge von Ballesterer-Redakteuren und der "Mitveranstalter" Georg Spitaler ist auch bei den Ballesterern dabei... ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei der persönlichen Interpretation überlassen.

Ich werd mir die VO "unter Umständen" geben, eigentlich hab ich zeitgleich die Medienökonomie-Vorlesung, die für mein studentisches Fortkommen ungleich wichtiger ist.

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Lauter Gastvorträge von Ballesterer-Redakteuren und der "Mitveranstalter" Georg Spitaler ist auch bei den Ballesterern dabei... ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei der persönlichen Interpretation überlassen.

Ich werd mir die VO "unter Umständen" geben, eigentlich hab ich zeitgleich die Medienökonomie-Vorlesung, die für mein studentisches Fortkommen ungleich wichtiger ist.

981507[/snapback]

ja, moeglich, dass ein bezug zu feminismus oder maennlichkeit im vortragstitel vorkommen muss und dann im vortrag kaum drauf eingegangen wird. vor ein paar semestern gab es eine vorlesung nur zum thema fuszball ohne den gender-zusatz (und ja, ich halte es fuer laecherlich, dass die einzige vorlesung der uni wien zu einem thema, das mit feminismus uebrhaupt nichts zu tun hat, aus einem feministischen blickwinkel gehalten wird) zu teil mit den gleichen vortragenden und da waren einige wirklich gut.

eine katastrophe war jedoch das publikum: ein paar interessierte zuseher, fuer den groszen, in der mehrheit weiblichen und bedreadlockten rest war es halt eine uninteressante aber billige wahlfachstunde des 'studiums' internationale entwicklung und das haben sie auch gezeigt. nach einer halben stunde lautstark buchstaeblich mit sack und pack den hoersaal betreten, dann eine halbe stunde mit irgendwem geplaudert und wieder gegangen. schrecklich.

recht interessantkoennte die von dzihic gehaltene einheit sein. ich war einmal in seinem powi-grundkurs und halte ihn fuer einen der lustigsten lv-leiter ueberhaupt.

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