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Baltic Cup Champion
firewhoman schrieb vor 8 Minuten:

Das kann sein - ich hab die Erinnerungen eher an den Buch als den Film. Bei dem erinnere ich mich an die langen Straßenbahnfahrten, an die Bahnhofsunterführungen, an die Plattenbauten. Das war für mich schon düster und trostlos genug - aber wenn du am Schöpfwerk aufgewachsen bist, hast das wahrscheinlich aus eigener Erfahrung gekannt. :D (Also, nicht du selber, sondern allgemein.)

Und ja, die glitzernde Discowelt war sicher sehr verführerisch, aber dafür hat man halt Geld gebraucht. Und in einer Großstadt wohnen müssen. Beides war für mich so weit weg wie der Pluto.

 

 

Ich bin in Favoriten aufgewachsen. Und die Camera und das Move konnte ich mir leisten, sobald ich in die Lehre ging, das ein oder andere Konzert auch. Was du aus Bahnhofsunterführungen, Einkaufszentren, Hochhausdächern, etc. machst, ist der Fantasie der Individuen überlassen. ;)

 

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Sekt für die Nutten - Champagner für uns!
halbe südfront schrieb vor 48 Minuten:

 

Ich bin in Favoriten aufgewachsen. Und die Camera und das Move konnte ich mir leisten, sobald ich in die Lehre ging, das ein oder andere Konzert auch. Was du aus Bahnhofsunterführungen, Einkaufszentren, Hochhausdächern, etc. machst, ist der Fantasie der Individuen überlassen. ;)

Ja, Wien war schon damals anders, wir Bauern aus der Provinz konnten nur staunen, wenn wir mal die Verwandten dort besuchten und mit der Stadtbahn (!) oder ganz neu der U1 fuhren ...

Ok, du warst in einer Lehre, hattest also Geld. Ich war Schüler, und meine Eltern müssen der ÖVP das Parteiprogramm geschrieben haben: möglichst wenig Bargeld zur eigenen Verfügung, dafür viele Sachleistungen (und die Kontrolle darüber, was man kriegt)!

Ich hatte:
- immer gute Fahrräder (es gab nur Puch - wer ein KTM hatte, war schon ein Exot)
- ab 17 ein altes, grünes Maxi
- Bazooka Kaugummis
- Supertrumpf Quartette
- Spielzeugrevolver und -gewehre (hat meinen Eltern zwar nicht gefallen, aber da ich sie mir selber gekauft hab, konnten sie nichts machen)
- Urlaubsreisen mit Zug und Bus
- Schifahren in Semesterferien
- Freizeitgestaltung: Pfarrjugend, Kicken mit Freunden, Musikschule
- gute Spielsachen: viel Lego, auch Playmobil, später dann Fischertechnik
- extrem viele Bücher: Sagen von Römern, Griechen und Germanen, Karl May, klassische Abenteuerliteratur (Tom Sawyer/Huckleberry Finn, Schatzinsel), heimische Jugendschriftsteller wie Christine Nöstlinger, aber auch Sozialkritisches z.B. von Ursula Wölfel - und Schreckenstein, Enid Blyton und andere "Massenware"
- Fernsehen (in den 70ern noch Schwarzweiß), auf einem eigenen Tischerl im Wohnzimmer stehend - 1976 Klammer, außerdem Niki Lauda, in jungen Jahren Am Dam Des und Kasperl, später Knight Rider etc.
- Selbstgekochtes Essen und Trinken von Mama mit extrem hoher Fertigungstiefe
- Doppelllutscher, Twinny, Jolly, Paiper
- Kinofilme: Bud Spencer und Terence Hill (Der Supercop war mein erster Kinofilm), Das Boot, Die unendliche Geschichte ...
- Perry Rhodan, 4. Auflage, Yps-Hefte (selber gekauft)
- ein Mono-Radiorecorder und Kassetten zum Aufnehmen
- Tanzkurs
- Panini Pickerln in den WM-Jahren (aber ohne Album, also irgendwo hin gepickt)
 

Ich hatte (so gut wie) nicht (und hätte gern gehabt):
- Eltern mit Auto (beide kein Führerschein)
- BMX Fahrrad (wobei ich mit meinen eh sehr zufrieden war)
- Flugreisen in den Urlaub
- Cornetto
- Sportverein, Pfadfinder
- fertig gekaufte Jausen und Essen - schon gar kein Fastfood (McDonald's kannte ich nur aus der Werbung in Mickymaus Hefltn)
- Modelleisenbahn wie Kleinbahn oder Märklin
- Spätfilme im Fernsehen
- Videofilme
- Comics: meine Eltern waren der Meinung, da verlernt man das Lesen (Asterix ließen sie allerdings gelten, weil da lernt man Latein), hab ich dann in den Trafiken und Geschäften heimlich gelesen - sowohl Walt Disney als auch DC-Superhelden
- elektronische Spielzeuge: ähnlich wie Comics, man verblödet dabei
- Arcade Spielautomaten: gab es, waren aber unleistbar teuer
- Discotheken
- Jugendzeitschriften wie Bravo oder Rennbahn Express
- Lederjacken (tragen nur Rocker)

 

Das ist einmal das, was mir auf die Schnelle einfällt. :D

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Sekt für die Nutten - Champagner für uns!
Patrax Jesus schrieb am 10.6.2026 um 09:43 :

90er 90, Stereoanlage gebraucht kaufen | kleinanzeigen.de

ein must have damals um die ö3 charts mit der kassette aufzunehmen.

Entweder du warst ein rich kid, oder bist viel später als ich gekommen.

Unsereiner hatte:

National Panasonic RQ-443SD radiocassette (1975) – The Technojunk Files

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Sekt für die Nutten - Champagner für uns!
Patrax Jesus schrieb vor 15 Minuten:

ja und was sollen deine vorfahren sagen? :D 

Radio | Journalistikon

 

Ganz so alt war es nicht, aber das stand bei uns in der Küche:

Minerva Radio in Sammler-Röhrenradios (1950-1959) online kaufen | eBay.de

(Das und den Radiorecorder hab ich beide noch, funktionieren aber beide nicht mehr.)

In den 1990ern hatte ich eine AIWA-Kompaktanlage, aber die gibt es nicht mehr, und ich war da auch schon in meinen 20ern.

Hat so oder so ähnlich ausgeschaut:

AIWA Hifi Marke gut? (Audio, Verstärker, stereo)

bearbeitet von firewhoman

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