halbe südfront Baltic Cup Champion Geschrieben vor 5 Stunden firewhoman schrieb vor 8 Minuten: Das kann sein - ich hab die Erinnerungen eher an den Buch als den Film. Bei dem erinnere ich mich an die langen Straßenbahnfahrten, an die Bahnhofsunterführungen, an die Plattenbauten. Das war für mich schon düster und trostlos genug - aber wenn du am Schöpfwerk aufgewachsen bist, hast das wahrscheinlich aus eigener Erfahrung gekannt. (Also, nicht du selber, sondern allgemein.) Und ja, die glitzernde Discowelt war sicher sehr verführerisch, aber dafür hat man halt Geld gebraucht. Und in einer Großstadt wohnen müssen. Beides war für mich so weit weg wie der Pluto. Ich bin in Favoriten aufgewachsen. Und die Camera und das Move konnte ich mir leisten, sobald ich in die Lehre ging, das ein oder andere Konzert auch. Was du aus Bahnhofsunterführungen, Einkaufszentren, Hochhausdächern, etc. machst, ist der Fantasie der Individuen überlassen. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
para Seit 1902 Geschrieben vor 5 Stunden oder mini milk! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
firewhoman Sekt für die Nutten - Champagner für uns! Geschrieben vor 4 Stunden halbe südfront schrieb vor 48 Minuten: Ich bin in Favoriten aufgewachsen. Und die Camera und das Move konnte ich mir leisten, sobald ich in die Lehre ging, das ein oder andere Konzert auch. Was du aus Bahnhofsunterführungen, Einkaufszentren, Hochhausdächern, etc. machst, ist der Fantasie der Individuen überlassen. Ja, Wien war schon damals anders, wir Bauern aus der Provinz konnten nur staunen, wenn wir mal die Verwandten dort besuchten und mit der Stadtbahn (!) oder ganz neu der U1 fuhren ... Ok, du warst in einer Lehre, hattest also Geld. Ich war Schüler, und meine Eltern müssen der ÖVP das Parteiprogramm geschrieben haben: möglichst wenig Bargeld zur eigenen Verfügung, dafür viele Sachleistungen (und die Kontrolle darüber, was man kriegt)! Ich hatte: - immer gute Fahrräder (es gab nur Puch - wer ein KTM hatte, war schon ein Exot) - ab 17 ein altes, grünes Maxi - Bazooka Kaugummis - Supertrumpf Quartette - Spielzeugrevolver und -gewehre (hat meinen Eltern zwar nicht gefallen, aber da ich sie mir selber gekauft hab, konnten sie nichts machen) - Urlaubsreisen mit Zug und Bus - Schifahren in Semesterferien - Freizeitgestaltung: Pfarrjugend, Kicken mit Freunden, Musikschule - gute Spielsachen: viel Lego, auch Playmobil, später dann Fischertechnik - extrem viele Bücher: Sagen von Römern, Griechen und Germanen, Karl May, klassische Abenteuerliteratur (Tom Sawyer/Huckleberry Finn, Schatzinsel), heimische Jugendschriftsteller wie Christine Nöstlinger, aber auch Sozialkritisches z.B. von Ursula Wölfel - und Schreckenstein, Enid Blyton und andere "Massenware" - Fernsehen (in den 70ern noch Schwarzweiß), auf einem eigenen Tischerl im Wohnzimmer stehend - 1976 Klammer, außerdem Niki Lauda, in jungen Jahren Am Dam Des und Kasperl, später Knight Rider etc. - Selbstgekochtes Essen und Trinken von Mama mit extrem hoher Fertigungstiefe - Doppelllutscher, Twinny, Jolly, Paiper - Kinofilme: Bud Spencer und Terence Hill (Der Supercop war mein erster Kinofilm), Das Boot, Die unendliche Geschichte ... - Perry Rhodan, 4. Auflage, Yps-Hefte (selber gekauft) - ein Mono-Radiorecorder und Kassetten zum Aufnehmen - Tanzkurs - Panini Pickerln in den WM-Jahren (aber ohne Album, also irgendwo hin gepickt) Ich hatte (so gut wie) nicht (und hätte gern gehabt): - Eltern mit Auto (beide kein Führerschein) - BMX Fahrrad (wobei ich mit meinen eh sehr zufrieden war) - Flugreisen in den Urlaub - Cornetto - Sportverein, Pfadfinder - fertig gekaufte Jausen und Essen - schon gar kein Fastfood (McDonald's kannte ich nur aus der Werbung in Mickymaus Hefltn) - Modelleisenbahn wie Kleinbahn oder Märklin - Spätfilme im Fernsehen - Videofilme - Comics: meine Eltern waren der Meinung, da verlernt man das Lesen (Asterix ließen sie allerdings gelten, weil da lernt man Latein), hab ich dann in den Trafiken und Geschäften heimlich gelesen - sowohl Walt Disney als auch DC-Superhelden - elektronische Spielzeuge: ähnlich wie Comics, man verblödet dabei - Arcade Spielautomaten: gab es, waren aber unleistbar teuer - Discotheken - Jugendzeitschriften wie Bravo oder Rennbahn Express - Lederjacken (tragen nur Rocker) Das ist einmal das, was mir auf die Schnelle einfällt. 3 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
firewhoman Sekt für die Nutten - Champagner für uns! Geschrieben vor 4 Stunden Patrax Jesus schrieb am 10.6.2026 um 09:43 : ein must have damals um die ö3 charts mit der kassette aufzunehmen. Entweder du warst ein rich kid, oder bist viel später als ich gekommen. Unsereiner hatte: 3 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Patrax Jesus V.I.P. Geschrieben vor 4 Stunden firewhoman schrieb vor 1 Minute: Entweder du warst ein rich kid, oder bist viel später als ich gekommen. Unsereiner hatte: ja und was sollen deine vorfahren sagen? 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
firewhoman Sekt für die Nutten - Champagner für uns! Geschrieben vor 4 Stunden (bearbeitet) Patrax Jesus schrieb vor 15 Minuten: ja und was sollen deine vorfahren sagen? Ganz so alt war es nicht, aber das stand bei uns in der Küche: (Das und den Radiorecorder hab ich beide noch, funktionieren aber beide nicht mehr.) In den 1990ern hatte ich eine AIWA-Kompaktanlage, aber die gibt es nicht mehr, und ich war da auch schon in meinen 20ern. Hat so oder so ähnlich ausgeschaut: bearbeitet vor 3 Stunden von firewhoman 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
halbe südfront Baltic Cup Champion Geschrieben vor 3 Stunden firewhoman schrieb vor einer Stunde: Ich hatte: - immer gute Fahrräder (es gab nur Puch - wer ein KTM hatte, war schon ein Exot) - ab 17 ein altes, grünes Maxi - Bazooka Kaugummis - Supertrumpf Quartette - Spielzeugrevolver und -gewehre (hat meinen Eltern zwar nicht gefallen, aber da ich sie mir selber gekauft hab, konnten sie nichts machen) - Urlaubsreisen mit Zug und Bus - Schifahren in Semesterferien - Freizeitgestaltung: Pfarrjugend, Kicken mit Freunden, Musikschule dafür war ich Ministrant und im Fußballverein - gute Spielsachen: viel Lego, auch Playmobil, später dann Fischertechnik - extrem viele Bücher: Sagen von Römern, Griechen und Germanen, Karl May, klassische Abenteuerliteratur (Tom Sawyer/Huckleberry Finn, Schatzinsel), heimische Jugendschriftsteller wie Christine Nöstlinger, aber auch Sozialkritisches z.B. von Ursula Wölfel - und Schreckenstein, Enid Blyton und andere "Massenware" - Fernsehen (in den 70ern noch Schwarzweiß), auf einem eigenen Tischerl im Wohnzimmer stehend - 1976 Klammer, außerdem Niki Lauda, in jungen Jahren Am Dam Des und Kasperl, später Knight Rider etc. Erster Farbfernseher 1978 - Selbstgekochtes Essen und Trinken von Mama mit extrem hoher Fertigungstiefe - Doppelllutscher, Twinny, Jolly, Paiper - Kinofilme: Bud Spencer und Terence Hill (Der Supercop war mein erster Kinofilm), Das Boot, Die unendliche Geschichte ... - Perry Rhodan, 4. Auflage, Yps-Hefte (selber gekauft) - ein Mono-Radiorecorder und Kassetten zum Aufnehmen - Tanzkurs - Panini Pickerln in den WM-Jahren (aber ohne Album, also irgendwo hin gepickt) Ich hatte (so gut wie) nicht (und hätte gern gehabt): - Eltern mit Auto (beide kein Führerschein) - BMX Fahrrad (wobei ich mit meinen eh sehr zufrieden war) - Flugreisen in den Urlaub einmal sind wir nach Bulgarien geflogen - Cornetto - Sportverein, Pfadfinder - fertig gekaufte Jausen und Essen - schon gar kein Fastfood (McDonald's kannte ich nur aus der Werbung in Mickymaus Hefltn) - Modelleisenbahn wie Kleinbahn oder Märklin - Spätfilme im Fernsehen ab einem gewissen Alter halt - Videofilme in den 80ern dann - Comics: meine Eltern waren der Meinung, da verlernt man das Lesen (Asterix ließen sie allerdings gelten, weil da lernt man Latein), hab ich dann in den Trafiken und Geschäften heimlich gelesen - sowohl Walt Disney als auch DC-Superhelden da hatte ich viel - elektronische Spielzeuge: ähnlich wie Comics, man verblödet dabei mein älterer Bruder war Computertechniker und Elektronikfreak, da führte kein Weg vorbei ZX81.... - Arcade Spielautomaten: gab es, waren aber unleistbar teuer - Discotheken - Jugendzeitschriften wie Bravo oder Rennbahn Express - Lederjacken (tragen nur Rocker) Wir Stadtkinder sind halt verwöhnt worden. Das Irre ist ja - wir hatten nie viel Geld. Trotzdem haben meine Eltern das alles möglich gemacht. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
GRENDEL Rapid is stabil, Junge! Geschrieben vor 2 Stunden Dylan schrieb vor 5 Stunden: Ich hab es als Jugendlicher, wahrscheinlich zur Abschreckung geschenkt bekommen. Bei mir hat es gewirkt. Hab all das Zeug nie angerührt. Hab das Buch bei meinen Eltern gefunden. Bis auf Gras und Schwammerl hab ich auch mehr oder weniger nix angerührt, das Buch hat da sicher dazu beigetragen. Ich empfand das Buch als Hauptschüler vom Land sehr verstörend, derartige Lebensumstände waren mir vollkommen fremd. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lucarelli99 V.I.P. Geschrieben vor 2 Stunden halbe südfront schrieb vor 4 Stunden: Die Welt, von der du schreibst, war faszinierend. Discos mit den coolen Typen, die Musik, Konzerte, high sein .... Und natürlich passieren einem selbst die schlimmen Dinge ja nicht, weil man ja viel gescheiter ist (was bei mir dann zum Glück wirklich so gekommen ist) .... Das Buch war detaillierter und dadurch eher noch ein bissl abschreckend, der Film war viel zu harmlos. "Speibst halt a bissl, dann bist eh wieder gesund." - so kam das rüber, für einen unreifen Charakter. Und selbst im Buch wurde am Ende ja geschildert wie sie bei der Oma (oder Tante?) am Land ist und es ihr dort gut geht.... Bowie halbe südfront schrieb vor 4 Stunden: Die Welt, von der du schreibst, war faszinierend. Discos mit den coolen Typen, die Musik, Konzerte, high sein .... Und natürlich passieren einem selbst die schlimmen Dinge ja nicht, weil man ja viel gescheiter ist (was bei mir dann zum Glück wirklich so gekommen ist) .... Das Buch war detaillierter und dadurch eher noch ein bissl abschreckend, der Film war viel zu harmlos. "Speibst halt a bissl, dann bist eh wieder gesund." - so kam das rüber, für einen unreifen Charakter. Und selbst im Buch wurde am Ende ja geschildert wie sie bei der Oma (oder Tante?) am Land ist und es ihr dort gut geht.... Bowie 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
firewhoman Sekt für die Nutten - Champagner für uns! Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) halbe südfront schrieb vor 25 Minuten: Wir Stadtkinder sind halt verwöhnt worden. Das Irre ist ja - wir hatten nie viel Geld. Trotzdem haben meine Eltern das alles möglich gemacht. Pfarrjugend und Ministrieren war bei uns 1. Dementsprechend waren die Sommerurlaube kaum mehr mit Familie (dafür Schifahren in den Semsterferien), sondern Ministrantenlager und sonst in Dahamistan. Sparte viel Geld. Geld war bei uns auch eher Mangelware, wobei mein Vater mit 1,5 Jobs als Lehrer eigentlich ganz gut verdient haben sollte - aber als Alleinverdiener mit 3 Kindern ... und für seine Hobbys war komischerweise immer Geld da. Aber to be fair, an Spielsachen und Büchern für uns Kinder wurde auch nicht gespart. Große Anschaffungen mussten halt geplant werden und wurde geschaut halbwegs billig durchzukommen. Aber das mache ich heute eh auch nicht viel anders. So Sachen wie ein Heimcomputer (zum Spielen) war aber einfach nicht drin, ganz abgesehen von den pädagogischen Vorbehalten. Fahrräder waren schon wegen der Mobilität wichtig, v.a. weil die Öffis erst am Bahnhof richtig anfingen. Fußballverein oder Pfadfinder war eben nicht drinnen, weil einen keiner fahren konnte. Nachbrenner: Matchbox (Autos und Rennbahn) war auch sehr präsent in meiner Kindheit! Und zwar damals natürlich die alten, guten aus Old England - Eisen, nix Plastik! (Ich erkenne einige davon sofort wieder, auf den 1. Blick!) Lucarelli99 schrieb vor 21 Minuten: Bowie Wie GRENDEL sagt - total andere Welt. Aber es stimmt schon: Lesen ist Abenteuer im Kopf. Was man nicht selber erlebt hat, davon hat man gelesen. Und es so miterlebt. Und manche Erfahrungen sind einem so erspart geblieben. bearbeitet vor 2 Stunden von firewhoman 3 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mazunte Ω Geschrieben vor 2 Stunden Gab es Seinerzeit eigentlich nur Carrera oder auch andere Marken. Unsere Nachbarn hatten damals im Keller eine sehr große Bahn aufgebaut. Die Autos waren wesentlich kleiner und hatten Moosgummi Reifen. Kennt die noch jemand? 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
firewhoman Sekt für die Nutten - Champagner für uns! Geschrieben vor 2 Stunden mazunte schrieb vor 3 Minuten: Gab es Seinerzeit eigentlich nur Carrera oder auch andere Marken. Unsere Nachbarn hatten damals im Keller eine sehr große Bahn aufgebaut. Die Autos waren wesentlich kleiner und hatten Moosgummi Reifen. Kennt die noch jemand? 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mazunte Ω Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) firewhoman schrieb vor 3 Minuten: Würde nicht fragen wäre ich nicht selber Ratlos! bearbeitet vor 2 Stunden von mazunte 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
MarioAUT A.U. Geschrieben vor 2 Stunden mazunte schrieb vor 7 Minuten: Gab es Seinerzeit eigentlich nur Carrera oder auch andere Marken. Unsere Nachbarn hatten damals im Keller eine sehr große Bahn aufgebaut. Die Autos waren wesentlich kleiner und hatten Moosgummi Reifen. Kennt die noch jemand? Spoiler 1. Carrera (Deutschland) Status: Der unangefochtene Marktführer im deutschsprachigen Raum durchlebte turbulente Zeiten. Nach dem tragischen Tod des Gründers Dr. Hermann Neuhierl im Jahr 1985 musste das Unternehmen umstrukturiert und verkauft werden. [1, 2, 3] Systeme der 80er: Legendär waren in diesem Jahrzehnt vor allem die Carrera Servo-Bahnen (Servo 132, 140 und 160). Bei diesen lenkbaren Systemen ohne festen Führungsschlitz (Slot) konnten die Autos per Handregler aktiv die Spur wechseln, um den Gegner zu überholen. Parallel liefen die klassischen Schienensysteme Carrera Universal 132 und Carrera 124 (Anfang der 80er abgelöst durch Carrera Exclusiv). [1, 2, 3] 2. Scalextric / Hornby (Großbritannien) Status: Der größte britische Hersteller und der weltweit schärfste Carrera-Konkurrent. Die Marke gehörte zu Hornby Hobbies Ltd. und stabilisierte sich Mitte der 80er-Jahre durch den Gang an die Börse. [1, 2, 3] Systeme der 80er: Scalextric setzte im klassischen Maßstab 1:32 Maßstäbe. Bekannt waren die Sets dieser Ära für populäre Fahrzeuge der Zeit wie den Ford Sierra Cosworth oder den Ford Escort XR3i. [1, 2, 3, 4, 5] 3. Tyco (USA) Status: Einer der absoluten Giganten der 1980er-Jahre im Bereich der H0-Bahnen (Maßstab ca. 1:64). Systeme der 80er: Tyco-Bahnen waren berühmt für extreme Geschwindigkeiten und wilde Wand- und Looping-Fahrten, die durch starke Haftmagnete am Chassis ermöglicht wurden. Legendäre Werbekampagnen und Lizenz-Sets (wie Knight Rider oder US-Express-Trucks) machten Tyco in den USA und Europa enorm populär. [1] 4. Tomy / AFX (Japan / USA) Status: Tomy übernahm die weltberühmte AFX-Reihe (Aurora Factory Experimentals) und verfeinerte das H0-System. Systeme der 80er: Mit der Einführung des extrem flachen und schnellen Tomy AFX Super G+-Chassis dominierte die Marke in den 80ern die professionelle H0-Rennszene. Die Autos boten für ihre winzige Größe eine ungeschlagene Kurvenlage. [1, 2] 5. SCX / Tecnitoys (Spanien) [1] Status: In Spanien liefen die Slotcars aus markenrechtlichen Gründen unter dem Namen SCX, während sie im Rest Europas eng mit der Produktion von Scalextric verknüpft waren. [1, 2, 3] Systeme der 80er: SCX hielt das klassische Slot-Prinzip im Maßstab 1:32 in Südeuropa extrem erfolgreich am Leben und legte den Fokus sehr stark auf detailgetreue Rallye-Fahrzeuge (wie den Lancia Delta HF oder Audi Quattro). [1, 2] 6. Prefo (DDR) Status: Der einzige nennenswerte und staatlich gelenkte Slotcar-Hersteller des sozialistischen Ostblocks, der von 1969 bis zur Wende 1990 aktiv war. [1] Systeme der 80er: Prefo-Bahnen (Maßstab 1:32) wurden in der DDR als „Autorennbahn“ vertrieben. Die Schienen bestanden aus hartem, schwarzem Kunststoff, die Fahrzeuge waren meist Nachbildungen von osteuropäischen Rennwagen (Melkus) oder Formel-1-Modellen der Zeit. [1] 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
mazunte Ω Geschrieben vor 2 Stunden MarioAUT schrieb vor 3 Minuten: Inhalt unsichtbar machen 1. Carrera (Deutschland) Status: Der unangefochtene Marktführer im deutschsprachigen Raum durchlebte turbulente Zeiten. Nach dem tragischen Tod des Gründers Dr. Hermann Neuhierl im Jahr 1985 musste das Unternehmen umstrukturiert und verkauft werden. [1, 2, 3] Systeme der 80er: Legendär waren in diesem Jahrzehnt vor allem die Carrera Servo-Bahnen (Servo 132, 140 und 160). Bei diesen lenkbaren Systemen ohne festen Führungsschlitz (Slot) konnten die Autos per Handregler aktiv die Spur wechseln, um den Gegner zu überholen. Parallel liefen die klassischen Schienensysteme Carrera Universal 132 und Carrera 124 (Anfang der 80er abgelöst durch Carrera Exclusiv). [1, 2, 3] 2. Scalextric / Hornby (Großbritannien) Status: Der größte britische Hersteller und der weltweit schärfste Carrera-Konkurrent. Die Marke gehörte zu Hornby Hobbies Ltd. und stabilisierte sich Mitte der 80er-Jahre durch den Gang an die Börse. [1, 2, 3] Systeme der 80er: Scalextric setzte im klassischen Maßstab 1:32 Maßstäbe. Bekannt waren die Sets dieser Ära für populäre Fahrzeuge der Zeit wie den Ford Sierra Cosworth oder den Ford Escort XR3i. [1, 2, 3, 4, 5] 3. Tyco (USA) Status: Einer der absoluten Giganten der 1980er-Jahre im Bereich der H0-Bahnen (Maßstab ca. 1:64). Systeme der 80er: Tyco-Bahnen waren berühmt für extreme Geschwindigkeiten und wilde Wand- und Looping-Fahrten, die durch starke Haftmagnete am Chassis ermöglicht wurden. Legendäre Werbekampagnen und Lizenz-Sets (wie Knight Rider oder US-Express-Trucks) machten Tyco in den USA und Europa enorm populär. [1] 4. Tomy / AFX (Japan / USA) Status: Tomy übernahm die weltberühmte AFX-Reihe (Aurora Factory Experimentals) und verfeinerte das H0-System. Systeme der 80er: Mit der Einführung des extrem flachen und schnellen Tomy AFX Super G+-Chassis dominierte die Marke in den 80ern die professionelle H0-Rennszene. Die Autos boten für ihre winzige Größe eine ungeschlagene Kurvenlage. [1, 2] 5. SCX / Tecnitoys (Spanien) [1] Status: In Spanien liefen die Slotcars aus markenrechtlichen Gründen unter dem Namen SCX, während sie im Rest Europas eng mit der Produktion von Scalextric verknüpft waren. [1, 2, 3] Systeme der 80er: SCX hielt das klassische Slot-Prinzip im Maßstab 1:32 in Südeuropa extrem erfolgreich am Leben und legte den Fokus sehr stark auf detailgetreue Rallye-Fahrzeuge (wie den Lancia Delta HF oder Audi Quattro). [1, 2] 6. Prefo (DDR) Status: Der einzige nennenswerte und staatlich gelenkte Slotcar-Hersteller des sozialistischen Ostblocks, der von 1969 bis zur Wende 1990 aktiv war. [1] Systeme der 80er: Prefo-Bahnen (Maßstab 1:32) wurden in der DDR als „Autorennbahn“ vertrieben. Die Schienen bestanden aus hartem, schwarzem Kunststoff, die Fahrzeuge waren meist Nachbildungen von osteuropäischen Rennwagen (Melkus) oder Formel-1-Modellen der Zeit. [1] Na Bumm da kennt sich wer aus! Danke Dir! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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