halbe südfront Baltic Cup Champion Geschrieben vor 3 Stunden firewhoman schrieb vor 8 Minuten: Das kann sein - ich hab die Erinnerungen eher an den Buch als den Film. Bei dem erinnere ich mich an die langen Straßenbahnfahrten, an die Bahnhofsunterführungen, an die Plattenbauten. Das war für mich schon düster und trostlos genug - aber wenn du am Schöpfwerk aufgewachsen bist, hast das wahrscheinlich aus eigener Erfahrung gekannt. (Also, nicht du selber, sondern allgemein.) Und ja, die glitzernde Discowelt war sicher sehr verführerisch, aber dafür hat man halt Geld gebraucht. Und in einer Großstadt wohnen müssen. Beides war für mich so weit weg wie der Pluto. Ich bin in Favoriten aufgewachsen. Und die Camera und das Move konnte ich mir leisten, sobald ich in die Lehre ging, das ein oder andere Konzert auch. Was du aus Bahnhofsunterführungen, Einkaufszentren, Hochhausdächern, etc. machst, ist der Fantasie der Individuen überlassen. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
para Seit 1902 Geschrieben vor 3 Stunden oder mini milk! 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
firewhoman Sekt für die Nutten - Champagner für uns! Geschrieben vor 1 Stunde halbe südfront schrieb vor 48 Minuten: Ich bin in Favoriten aufgewachsen. Und die Camera und das Move konnte ich mir leisten, sobald ich in die Lehre ging, das ein oder andere Konzert auch. Was du aus Bahnhofsunterführungen, Einkaufszentren, Hochhausdächern, etc. machst, ist der Fantasie der Individuen überlassen. Ja, Wien war schon damals anders, wir Bauern aus der Provinz konnten nur staunen, wenn wir mal die Verwandten dort besuchten und mit der Stadtbahn (!) oder ganz neu der U1 fuhren ... Ok, du warst in einer Lehre, hattest also Geld. Ich war Schüler, und meine Eltern müssen der ÖVP das Parteiprogramm geschrieben haben: möglichst wenig Bargeld zur eigenen Verfügung, dafür viele Sachleistungen (und die Kontrolle darüber, was man kriegt)! Ich hatte: - immer gute Fahrräder (es gab nur Puch - wer ein KTM hatte, war schon ein Exot) - ab 17 ein altes, grünes Maxi - Bazooka Kaugummis - Supertrumpf Quartette - Spielzeugrevolver und -gewehre (hat meinen Eltern zwar nicht gefallen, aber da ich sie mir selber gekauft hab, konnten sie nichts machen) - Urlaubsreisen mit Zug und Bus - Schifahren in Semesterferien - Freizeitgestaltung: Pfarrjugend, Kicken mit Freunden, Musikschule - gute Spielsachen: viel Lego, auch Playmobil, später dann Fischertechnik - extrem viele Bücher: Sagen von Römern, Griechen und Germanen, Karl May, klassische Abenteuerliteratur (Tom Sawyer/Huckleberry Finn, Schatzinsel), heimische Jugendschriftsteller wie Christine Nöstlinger, aber auch Sozialkritisches z.B. von Ursula Wölfel - und Schreckenstein, Enid Blyton und andere "Massenware" - Fernsehen (in den 70ern noch Schwarzweiß), auf einem eigenen Tischerl im Wohnzimmer stehend - 1976 Klammer, außerdem Niki Lauda, in jungen Jahren Am Dam Des und Kasperl, später Knight Rider etc. - Selbstgekochtes Essen und Trinken von Mama mit extrem hoher Fertigungstiefe - Doppelllutscher, Twinny, Jolly, Paiper - Kinofilme: Bud Spencer und Terence Hill (Der Supercop war mein erster Kinofilm), Das Boot, Die unendliche Geschichte ... - Perry Rhodan, 4. Auflage, Yps-Hefte (selber gekauft) - ein Mono-Radiorecorder und Kassetten zum Aufnehmen - Tanzkurs - Panini Pickerln in den WM-Jahren (aber ohne Album, also irgendwo hin gepickt) Ich hatte (so gut wie) nicht (und hätte gern gehabt): - Eltern mit Auto (beide kein Führerschein) - BMX Fahrrad (wobei ich mit meinen eh sehr zufrieden war) - Flugreisen in den Urlaub - Cornetto - Sportverein, Pfadfinder - fertig gekaufte Jausen und Essen - schon gar kein Fastfood (McDonald's kannte ich nur aus der Werbung in Mickymaus Hefltn) - Modelleisenbahn wie Kleinbahn oder Märklin - Spätfilme im Fernsehen - Videofilme - Comics: meine Eltern waren der Meinung, da verlernt man das Lesen (Asterix ließen sie allerdings gelten, weil da lernt man Latein), hab ich dann in den Trafiken und Geschäften heimlich gelesen - sowohl Walt Disney als auch DC-Superhelden - elektronische Spielzeuge: ähnlich wie Comics, man verblödet dabei - Arcade Spielautomaten: gab es, waren aber unleistbar teuer - Discotheken - Jugendzeitschriften wie Bravo oder Rennbahn Express - Lederjacken (tragen nur Rocker) Das ist einmal das, was mir auf die Schnelle einfällt. 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
firewhoman Sekt für die Nutten - Champagner für uns! Geschrieben vor 1 Stunde Patrax Jesus schrieb am 10.6.2026 um 09:43 : ein must have damals um die ö3 charts mit der kassette aufzunehmen. Entweder du warst ein rich kid, oder bist viel später als ich gekommen. Unsereiner hatte: 3 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Patrax Jesus V.I.P. Geschrieben vor 1 Stunde firewhoman schrieb vor 1 Minute: Entweder du warst ein rich kid, oder bist viel später als ich gekommen. Unsereiner hatte: ja und was sollen deine vorfahren sagen? 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
firewhoman Sekt für die Nutten - Champagner für uns! Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) Patrax Jesus schrieb vor 15 Minuten: ja und was sollen deine vorfahren sagen? Ganz so alt war es nicht, aber das stand bei uns in der Küche: (Das und den Radiorecorder hab ich beide noch, funktionieren aber beide nicht mehr.) In den 1990ern hatte ich eine AIWA-Kompaktanlage, aber die gibt es nicht mehr, und ich war da auch schon in meinen 20ern. Hat so oder so ähnlich ausgeschaut: bearbeitet vor 1 Stunde von firewhoman 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
halbe südfront Baltic Cup Champion Geschrieben vor 35 Minuten firewhoman schrieb vor einer Stunde: Ich hatte: - immer gute Fahrräder (es gab nur Puch - wer ein KTM hatte, war schon ein Exot) - ab 17 ein altes, grünes Maxi - Bazooka Kaugummis - Supertrumpf Quartette - Spielzeugrevolver und -gewehre (hat meinen Eltern zwar nicht gefallen, aber da ich sie mir selber gekauft hab, konnten sie nichts machen) - Urlaubsreisen mit Zug und Bus - Schifahren in Semesterferien - Freizeitgestaltung: Pfarrjugend, Kicken mit Freunden, Musikschule dafür war ich Ministrant und im Fußballverein - gute Spielsachen: viel Lego, auch Playmobil, später dann Fischertechnik - extrem viele Bücher: Sagen von Römern, Griechen und Germanen, Karl May, klassische Abenteuerliteratur (Tom Sawyer/Huckleberry Finn, Schatzinsel), heimische Jugendschriftsteller wie Christine Nöstlinger, aber auch Sozialkritisches z.B. von Ursula Wölfel - und Schreckenstein, Enid Blyton und andere "Massenware" - Fernsehen (in den 70ern noch Schwarzweiß), auf einem eigenen Tischerl im Wohnzimmer stehend - 1976 Klammer, außerdem Niki Lauda, in jungen Jahren Am Dam Des und Kasperl, später Knight Rider etc. Erster Farbfernseher 1978 - Selbstgekochtes Essen und Trinken von Mama mit extrem hoher Fertigungstiefe - Doppelllutscher, Twinny, Jolly, Paiper - Kinofilme: Bud Spencer und Terence Hill (Der Supercop war mein erster Kinofilm), Das Boot, Die unendliche Geschichte ... - Perry Rhodan, 4. Auflage, Yps-Hefte (selber gekauft) - ein Mono-Radiorecorder und Kassetten zum Aufnehmen - Tanzkurs - Panini Pickerln in den WM-Jahren (aber ohne Album, also irgendwo hin gepickt) Ich hatte (so gut wie) nicht (und hätte gern gehabt): - Eltern mit Auto (beide kein Führerschein) - BMX Fahrrad (wobei ich mit meinen eh sehr zufrieden war) - Flugreisen in den Urlaub einmal sind wir nach Bulgarien geflogen - Cornetto - Sportverein, Pfadfinder - fertig gekaufte Jausen und Essen - schon gar kein Fastfood (McDonald's kannte ich nur aus der Werbung in Mickymaus Hefltn) - Modelleisenbahn wie Kleinbahn oder Märklin - Spätfilme im Fernsehen ab einem gewissen Alter halt - Videofilme in den 80ern dann - Comics: meine Eltern waren der Meinung, da verlernt man das Lesen (Asterix ließen sie allerdings gelten, weil da lernt man Latein), hab ich dann in den Trafiken und Geschäften heimlich gelesen - sowohl Walt Disney als auch DC-Superhelden da hatte ich viel - elektronische Spielzeuge: ähnlich wie Comics, man verblödet dabei mein älterer Bruder war Computertechniker und Elektronikfreak, da führte kein Weg vorbei ZX81.... - Arcade Spielautomaten: gab es, waren aber unleistbar teuer - Discotheken - Jugendzeitschriften wie Bravo oder Rennbahn Express - Lederjacken (tragen nur Rocker) Wir Stadtkinder sind halt verwöhnt worden. Das Irre ist ja - wir hatten nie viel Geld. Trotzdem haben meine Eltern das alles möglich gemacht. 0 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
GRENDEL Rapid is stabil, Junge! Geschrieben vor 32 Minuten Dylan schrieb vor 5 Stunden: Ich hab es als Jugendlicher, wahrscheinlich zur Abschreckung geschenkt bekommen. Bei mir hat es gewirkt. Hab all das Zeug nie angerührt. Hab das Buch bei meinen Eltern gefunden. Bis auf Gras und Schwammerl hab ich auch mehr oder weniger nix angerührt, das Buch hat da sicher dazu beigetragen. Ich empfand das Buch als Hauptschüler vom Land sehr verstörend, derartige Lebensumstände waren mir vollkommen fremd. 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lucarelli99 V.I.P. Geschrieben vor 32 Minuten halbe südfront schrieb vor 4 Stunden: Die Welt, von der du schreibst, war faszinierend. Discos mit den coolen Typen, die Musik, Konzerte, high sein .... Und natürlich passieren einem selbst die schlimmen Dinge ja nicht, weil man ja viel gescheiter ist (was bei mir dann zum Glück wirklich so gekommen ist) .... Das Buch war detaillierter und dadurch eher noch ein bissl abschreckend, der Film war viel zu harmlos. "Speibst halt a bissl, dann bist eh wieder gesund." - so kam das rüber, für einen unreifen Charakter. Und selbst im Buch wurde am Ende ja geschildert wie sie bei der Oma (oder Tante?) am Land ist und es ihr dort gut geht.... Bowie halbe südfront schrieb vor 4 Stunden: Die Welt, von der du schreibst, war faszinierend. Discos mit den coolen Typen, die Musik, Konzerte, high sein .... Und natürlich passieren einem selbst die schlimmen Dinge ja nicht, weil man ja viel gescheiter ist (was bei mir dann zum Glück wirklich so gekommen ist) .... Das Buch war detaillierter und dadurch eher noch ein bissl abschreckend, der Film war viel zu harmlos. "Speibst halt a bissl, dann bist eh wieder gesund." - so kam das rüber, für einen unreifen Charakter. Und selbst im Buch wurde am Ende ja geschildert wie sie bei der Oma (oder Tante?) am Land ist und es ihr dort gut geht.... Bowie 2 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
firewhoman Sekt für die Nutten - Champagner für uns! Geschrieben vor 25 Minuten (bearbeitet) halbe südfront schrieb vor 25 Minuten: Wir Stadtkinder sind halt verwöhnt worden. Das Irre ist ja - wir hatten nie viel Geld. Trotzdem haben meine Eltern das alles möglich gemacht. Pfarrjugend und Ministrieren war bei uns 1. Dementsprechend waren die Sommerurlaube kaum mehr mit Familie (dafür Schifahren in den Semsterferien), sondern Ministrantenlager und sonst in Dahamistan. Sparte viel Geld. Geld war bei uns auch eher Mangelware, wobei mein Vater mit 1,5 Jobs als Lehrer eigentlich ganz gut verdient haben sollte - aber als Alleinverdiener mit 3 Kindern ... und für seine Hobbys war komischerweise immer Geld da. Aber to be fair, an Spielsachen und Büchern für uns Kinder wurde auch nicht gespart. Große Anschaffungen mussten halt geplant werden und wurde geschaut halbwegs billig durchzukommen. Aber das mache ich heute eh auch nicht viel anders. So Sachen wie ein Heimcomputer (zum Spielen) war aber einfach nicht drin, ganz abgesehen von den pädagogischen Vorbehalten. Fahrräder waren schon wegen der Mobilität wichtig, v.a. weil die Öffis erst am Bahnhof richtig anfingen. Fußballverein oder Pfadfinder war eben nicht drinnen, weil einen keiner fahren konnte. Nachbrenner: Matchbox (Autos und Rennbahn) war auch sehr präsent in meiner Kindheit! Und zwar damals natürlich die alten, guten aus Old England - Eisen, nix Plastik! (Ich erkenne einige davon sofort wieder, auf den 1. Blick!) Lucarelli99 schrieb vor 21 Minuten: Bowie Wie GRENDEL sagt - total andere Welt. Aber es stimmt schon: Lesen ist Abenteuer im Kopf. Was man nicht selber erlebt hat, davon hat man gelesen. Und es so miterlebt. Und manche Erfahrungen sind einem so erspart geblieben. bearbeitet vor 9 Minuten von firewhoman 1 Zitieren Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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