Wer wird neuer Trainer bei Rapid?


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bianco verde schrieb vor 26 Minuten:

Najo. Man verzeihe mir, wenn ich an solchen Meldungen Zweifeln anmelde.

Zufälligerweise 2 Tage nachdem die heute das Gerücht mit dem jungen Ritscher vom LASK gebracht hat

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ASB-Legende
bianco verde schrieb vor 32 Minuten:

Najo. Man verzeihe mir, wenn ich an solchen Meldungen Zweifeln anmelde.

 

 

 

Na gut, dass der Innenseiter in Wahrheit ein Außenseiter ist liegt auf der Hand.

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Tribünenzierde
bianco verde schrieb vor 39 Minuten:

Najo. Man verzeihe mir, wenn ich an solchen Meldungen Zweifeln anmelde.

Ist natürlich dein gutes Recht. Im Vergleich zum Cheftrainer-Posten, bin ich mir hier deutlich unsicherer. Da ist meine Information etwas älter, als auch noch ein Co-Trainer aus dem Nachbarland im Gespräch war(aber eben mit Vorteil beim jungen Österreicher).

 

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ASB-Messias
4 hours ago, Silva said:

Weil es eben nicht wahr ist. Er hatte im Herbst in 20 Spielen einen Schnitt von 1,70; im Frühjahr bei den 16 Spielen waren es 1,94. 

Siegquote war mit 55,0% vs. 56,3% auch minimal besser. Anzahl der Tore pro Spiel war  tatsächlich schlechter (2,00 vs. 1,63), dafür auch die Gegentore deutlich weniger (1,40 vs. 0,88).

FWIW sind die beiden Spiele vor der Winterpause, die eigentlich zum Frühjahr gehören eine Niederlage gegen Salzburg und ein Sieg gegen Ried. Wären dann 1,72 vs. 1,89 beim Punkteschnitt. 

Wie so oft scheint Valencia, das Cup-Aus gegen Admira und das Versagen im Titelkampf gegen Admira und Ried das Bild zu verzerren. Wären wir dieses Jahr so eingebrochen, wären wir wohl im Meisterrennen.

Edit: Wenn man bedenkt, dass unser Sturm Jelic und Prosenik war, dann ist das noch weniger nachzuvollziehen. Aktuell wird über Beljo und Burgstaller gejammert, dabei ist das im Vergleich zu damals wohl ein Luxusproblem.

Punkteschnitt ist hier kein Argument und genau der Grund, warum bei Rapid immer noch keine Siegesmentalität da ist.

Es geht auch darum, wann man die Punkte macht:

Am 27. Spieltag damals hatte RBS 51 Punkte, Rapid 50.

Dann verliert Rapid daheim gegen Admira 0-4 (Knasi und Grozurek zerlegen uns).

Darauf verfolgt ein 0-1 in Ried.

Darauf ein 1-1 daheim gegen RBS.

Darauf ein 2-2 auswärts in Wolfsberg.

Danach hat RBS 58 Punkte, Rapid 52.

Und die Saison war gegessen.

Von -1 auf -6 in 4 Runden, trotz Remis im direkten Duell.

Wenn das keine Implosion ist, dann können wir uns ruhig weiter selbst anlügen.

In der 33. Runde hat man dann noch beim klaren Letzten und dann Absteiger Grödig 0-2 verloren (Torschütze übrigens ein gewisser Kerschbaum).

Rapid konnte es damals nicht, wenn es die Chance da war und kann es immer noch nicht.

bearbeitet von Zanetti

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auf allen Positionen einsetzbar
Zanetti schrieb vor 18 Minuten:

Punkteschnitt ist hier kein Argument und genau der Grund, warum bei Rapid immer noch keine Siegesmentalität da ist.

Es geht auch darum, wann man die Punkte macht:

Am 27. Spieltag damals hatte RBS 51 Punkte, Rapid 50.

Dann verliert Rapid daheim gegen Admira 0-4 (Knasi und Grozurek zerlegen uns).

Darauf verfolgt ein 0-1 in Ried.

Darauf ein 1-1 daheim gegen RBS.

Darauf ein 2-2 auswärts in Wolfsberg.

Danach hat RBS 58 Punkte, Rapid 52.

Und die Saison war gegessen.

Von -1 auf -6 in 4 Runden, trotz Remis im direkten Duell.

Wenn das keine Implosion ist, dann können wir uns ruhig weiter selbst anlügen.

In der 33. Runde hat man dann noch beim klaren Letzten und dann Absteiger Grödig 0-2 verloren (Torschütze übrigens ein gewisser Kerschbaum).

Rapid konnte es damals nicht, wenn es die Chance da war und kann es immer noch nicht.

Danke für diese qualvolle Erinnerung. Heuer sind es zwar mehr Punkte zum Führenden aber dieselbe Ursache. Es war in beiden Fällen nicht unsere potentielle Spielstärke sondern die Ursache liegt im Kopf.

Egal ob disiplinär (rote Karten), Unkonzentriertheiten zum denkbar dümmsten Zeitpunkt (WAC) oder auch Trainer/Team-Konflikte. Wir schaffen es nicht, über eine volle Saison eine Siegermentalität aufrecht zu erhalten. Ich würde es nicht unprofessionell sondern „schlampiges Genie“ nennen.

Und das ist eigentlich der Grund warum ich Rapidler wurde und nicht etwa Austrianer. Weil Rapid immer auch für Biss, Siegeswillen und gesunde Arroganz (im Sinne von grenzenlosem Selbstvertrauen) stand. Im Moment sind nur mehr wir fans arrogant.

Ich hoffe, dass sich auch unsere scouting features um diese Kategorie erweitert haben. Die jüngsten Gerüchte schüren ja etwas Hoffnung. Wenn ich 3 etwa gleich gute Spieler habe, nehm ich den mit der größten mentalen Stärke. Auch wenns etwas mehr kostet!

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AC58 schrieb vor 7 Minuten:

Danke für diese qualvolle Erinnerung. Heuer sind es zwar mehr Punkte zum Führenden aber dieselbe Ursache. Es war in beiden Fällen nicht unsere potentielle Spielstärke sondern die Ursache liegt im Kopf.

Egal ob disiplinär (rote Karten), Unkonzentriertheiten zum denkbar dümmsten Zeitpunkt (WAC) oder auch Trainer/Team-Konflikte. Wir schaffen es nicht, über eine volle Saison eine Siegermentalität aufrecht zu erhalten. Ich würde es nicht unprofessionell sondern „schlampiges Genie“ nennen.

Und das ist eigentlich der Grund warum ich Rapidler wurde und nicht etwa Austrianer. Weil Rapid immer auch für Biss, Siegeswillen und gesunde Arroganz (im Sinne von grenzenlosem Selbstvertrauen) stand. Im Moment sind nur mehr wir fans arrogant.

Ich hoffe, dass sich auch unsere scouting features um diese Kategorie erweitert haben. Die jüngsten Gerüchte schüren ja etwas Hoffnung. Wenn ich 3 etwa gleich gute Spieler habe, nehm ich den mit der größten mentalen Stärke. Auch wenns etwas mehr kostet!

Und es gehört mentale, sportpsycholigische betreuung endlich in den normalen trainingsbetrieb eingebunden!

Immer wieder haben wir das thema, und es will hier einfach kein umdenken stattfinden.

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Postinho
2 minutes ago, Heinrich_VIII said:

Und es gehört mentale, sportpsycholigische betreuung endlich in den normalen trainingsbetrieb eingebunden!

Immer wieder haben wir das thema, und es will hier einfach kein umdenken stattfinden.

Ich finde, psychologische Betreuung, bereitgestellt von einem Verein auf verpflichtender Basis im Sport wird oft überschätzt. Am Ende ist sie nur so hilfreich, wie die Spieler bereit sind, sie auch wirklich zu nutzen. Wenn jemand nicht mitmacht oder das Ganze nur als Pflichtprogramm sieht, bringt’s auch nichts.

bearbeitet von LVT1993

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Postaholic
Heinrich_VIII schrieb vor 1 Minute:

Und es gehört mentale, sportpsycholigische betreuung endlich in den normalen trainingsbetrieb eingebunden!

Immer wieder haben wir das thema, und es will hier einfach kein umdenken stattfinden.

Ich traue mich auch etwas zu behaupten, dass es unserem Kader an der Spielintelligenz fehlt. Siehe zB Auer turnt gegen Djurgarden mit beiden Armen ausgestreckt im Strafraum herum, Sangare hüpft rein. 

Das sind einfach Momente, die wahnsinnig viel gekostet haben und sehr leicht vermeidbar waren, wenn man den Kopf einschaltet. Klar ab und zu passieren dumme Fehler, bei uns ist die Zahl dieser einfach viel zu hoch. Das ist dann nicht nur eine Mentalitäts, sondern auch Intelligenzfrage.

 

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Super FOMO
SCR_Simon schrieb vor 1 Minute:

Ich traue mich auch etwas zu behaupten, dass es unserem Kader an der Spielintelligenz fehlt. Siehe zB Auer turnt gegen Djurgarden mit beiden Armen ausgestreckt im Strafraum herum, Sangare hüpft rein. 

Das sind einfach Momente, die wahnsinnig viel gekostet haben und sehr leicht vermeidbar waren, wenn man den Kopf einschaltet. Klar ab und zu passieren dumme Fehler, bei uns ist die Zahl dieser einfach viel zu hoch. Das ist dann nicht nur eine Mentalitäts, sondern auch Intelligenzfrage.

 

Unter zoki als SD waren sie zu intelligent, jetzt unter Katzer zu bled ... Ist halt auch schwer hier die richtige Mischung zu finden!

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LVT1993 schrieb vor 3 Minuten:

Ich finde, psychologische Betreuung, bereitgestellt von einem Verein auf verpflichtender Basis im Sport wird oft überschätzt. Am Ende ist sie nur so hilfreich, wie die Spieler bereit sind, sie auch wirklich zu nutzen. Wenn jemand nicht mitmacht oder das Ganze nur als Pflichtprogramm sieht, bringt’s auch nichts.

Das ist ein null argument, sorry.

Wenn es nur einem hilf mit druck und dem "gewinnen müssen" bei rapid besser um zu gehen, und er deswegen weniger fehler macht in entscheidenden situationen, hat es sich schon gelohnt.

noch dazu kommt, das die hürde "wenn es eh angeboten wird" es auch wirklich an zu nehmen um einiges geringer ist, als uU selbst darum fragen zu müssen.

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Postinho
1 minute ago, Heinrich_VIII said:

Das ist ein null argument, sorry.

Wenn es nur einem hilf mit druck und dem "gewinnen müssen" bei rapid besser um zu gehen, und er deswegen weniger fehler macht in entscheidenden situationen, hat es sich schon gelohnt.

 

Klar, im Idealfall hilft es vielleicht einer Einzelperson, aber das ist eine sehr schwache Begründung, um es generell als wertvolles zu verkaufen. Dass eventuell jemand davon profitiert, rechtfertigt noch lange nicht den Aufwand, die Kosten und den Platz, den so ein Angebot im Profi-Setup einnimmt.

1 minute ago, Heinrich_VIII said:

noch dazu kommt, das die hürde "wenn es eh angeboten wird" es auch wirklich an zu nehmen um einiges geringer ist, als uU selbst darum fragen zu müssen.

Wir reden hier von Profisportlern. Das sind erwachsene Menschen, die das schon ihr ganzes Leben machen. Wer auf diesem Niveau spielt, muss selbst merken, wenn’s mental nicht passt, und dann auch selbst aktiv werden. 

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LVT1993 schrieb vor 30 Minuten:

Klar, im Idealfall hilft es vielleicht einer Einzelperson, aber das ist eine sehr schwache Begründung, um es generell als wertvolles zu verkaufen. Dass eventuell jemand davon profitiert, rechtfertigt noch lange nicht den Aufwand, die Kosten und den Platz, den so ein Angebot im Profi-Setup einnimmt.

Wir reden hier von Profisportlern. Das sind erwachsene Menschen, die das schon ihr ganzes Leben machen. Wer auf diesem Niveau spielt, muss selbst merken, wenn’s mental nicht passt, und dann auch selbst aktiv werden. 

Und das ist eben der irrglaube.

Das hat auch mit machogehabe, gerade bei noch jüngeren kickern, etc zu tuen.

Ist ja selbst im "normalen leben" so, dass wenn du irgendwas in die richtung machst, oft noch schief angesehen wirst.

Es hat schon seinen grund, warum viele große vereine nicht darauf verzichten.

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auf allen Positionen einsetzbar
LVT1993 schrieb vor 29 Minuten:

Klar, im Idealfall hilft es vielleicht einer Einzelperson, aber das ist eine sehr schwache Begründung, um es generell als wertvolles zu verkaufen. Dass eventuell jemand davon profitiert, rechtfertigt noch lange nicht den Aufwand, die Kosten und den Platz, den so ein Angebot im Profi-Setup einnimmt.

Wir reden hier von Profisportlern. Das sind erwachsene Menschen, die das schon ihr ganzes Leben machen. Wer auf diesem Niveau spielt, muss selbst merken, wenn’s mental nicht passt, und dann auch selbst aktiv werden. 

Um meinen input klar zu machen:

Mentalität ist zunächst ein Talent wie alle anderen auch (ich glaube zB nicht, dass Burgstaller jemals Betreuung notwendig hatte). Aber es nur den Spielern zu überlassen, wär für mich genauso wie die konditionelle Verfassung nur den Spielern zu überlassen.

Wenn ich als Trainer in einem Bereich Schwächen erkenne, muss man das ansprechen. Jeder Trainer wird das zunächst in Gesprächen versuchen selbst zu korrigieren. Wenn Verhaltensmuster tiefer sitzen (zB Beljos und Schaubs resignative Anfälle) und sich nichts ändert dann haben diese Spieler mit Fachleuten daran zu arbeiten. Das ist nicht frei wählbar sondern ein objektiver Tatbestand. Solche Typen hat es ja früher im Sport fast gar nicht gegeben. Es gab die verbissenen und die lockeren aber kaum depressive. Die lockeren brauchten einen Tritt in den Arsch, der nützt bei einem depressiven nichts.

Wenn er da nicht mithilft ist er eben nicht im Kader!

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Wahnsinniger Poster
Innenseiter schrieb vor 3 Stunden:

Ist natürlich dein gutes Recht. Im Vergleich zum Cheftrainer-Posten, bin ich mir hier deutlich unsicherer. Da ist meine Information etwas älter, als auch noch ein Co-Trainer aus dem Nachbarland im Gespräch war(aber eben mit Vorteil beim jungen Österreicher).

 

Was ist mit Urs Fischer ?

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Postinho
1 minute ago, Heinrich_VIII said:

Ist ja selbst im "normalen leben" so, dass wenn du irgendwas in die richtung machst, oft noch schief angesehen wirst.

Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass es gewissermaßen verschwendetes Geld wäre, wenn wir sowas anbieten. Jetzt machst du das noch verpflichtend und du hast Spieler, die absolut keine Lust darauf haben und keine Probleme haben, und deswegen jetzt 2 Stunden die Woche frustriert sind. Dazu noch die (wahrscheinlich) verlorene Trainingszeit. Ich war selber eine Zeit lang ein Athlet in einem professionellen Bereich, dem das Aufgezwungen wurde, mir hats genau nichts gebracht außer 1-2 Stunden pro Woche verlorene Lebenszeit. 

Die Lösung ist ein Mittelding, wo du den Spielern eine Möglichkeit vom Verein aus gibst, falls nötig eine solche Hilfe zu beanspruchen. Dann gibst du den Jungs eine nahliegende Möglichkeit, ohne irgendetwas aufzuzwingen. Aber auch da ist sich die Frage zu stellen, wie viele das tatsächlich über einen freien Sportpsychologen auswählen. 

2 minutes ago, AC58 said:

Um meinen input klar zu machen:

Mentalität ist zunächst ein Talent wie alle anderen auch (ich glaube zB nicht, dass Burgstaller jemals Betreuung notwendig hatte). Aber es nur den Spielern zu überlassen, wär für mich genauso wie die konditionelle Verfassung nur den Spielern zu überlassen.

Wenn ich als Trainer in einem Bereich Schwächen erkenne, muss man das ansprechen. Jeder Trainer wird das zunächst in Gesprächen versuchen selbst zu korrigieren. Wenn Verhaltensmuster tiefer sitzen (zB Beljos und Schaubs resignative Anfälle) und sich nichts ändert dann haben diese Spieler mit Fachleuten daran zu arbeiten. Das ist nicht frei wählbar sondern ein objektiver Tatbestand. Solche Typen hat es ja früher im Sport fast gar nicht gegeben. Es gab die verbissenen und die lockeren aber kaum depressive. Die lockeren brauchten einen Tritt in den Arsch, der nützt bei einem depressiven nichts.

Wenn er da nicht mithilft ist er eben nicht im Kader!

Auf den ersten Blick macht das Sinn, doch ich sehe ein paar große Fehler. Du kannst körperliche Fitness messen, aber mentale Probleme sind schwer zu verstehen. Was du als "aufgeben" siehst, könnte andere Gründe haben, wie Frust über Strategie, zu viel Druck oder einfach die Art, wie jemand ist, ohne dass es krank ist.

Zu sagen, die Mentalität ist ein Talent wie jedes andere, ist sehr vereinfachend. Nicht jeder, der zweifelt oder still ist, braucht Hilfe von einem Psychologen. Und es sollte nicht Pflicht sein, daran teilzunehmen. Das macht normales Verhalten schnell zu einem Problem. Psychologie braucht Vertrauen und Freiwilligkeit. Wenn du jemanden zwingst, mit einem Psychologen zu arbeiten, auch wenn er nicht will, erreicht man oft das Gegenteil: Widerstand, Ablehnung, Rückzug.

Und dass es früher keine Depressiven gab, ist einfach falsch. Es wurde einfach nicht darüber geredet.

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