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casual1908

Sportliche Entwicklung

58 posts in this topic

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1) Verkäufe von Ranftl, Trauner, Andrade,… konnten besonders defensiv nicht im Ansatz ersetzt werden.

2) starke Kritik „Genierte mich für die Verbindung zum LASK“ von einem weltweit hoch angesehenen Sportwissenschaftler, besonders an die Physios. Bei Karamoko, Wiesinger, Gruber, Letard, Schmidt, Monschein wurden es zu langen Zwangspausen die nicht nötig gewesen wären.

3) die Trennung von Thalhammer hätte bereits im Sommer erfolgen müssen, die Spielweise mit dem der LASK einst durch Europa zauberte wurde bis aufs unerkennbare verunstaltet. Wieland versucht jetzt bis Winter noch das beste herauszuholen „back to the Basics“.

4) Die ewigen Unruhen durch ehemalige „Freunde“ die nun seit dem Corona Gate etwas leiser wurden, was hoffentlich dabei bleibt. Durch diese ist u.a. auch ein Werner zurück getreten (offiziell zumindest) und die Außendarstellung des LASK war seit 2013 noch nie schlechter als momentan.

5) durch die BWTisierung macht man sich unnötig Ärger mit den Ultras und zusätzlich Unruhe.

 

wer hätte im Herbst 2021 gedacht, dass das Stadion (das noch eine Ruine ist) unter anderem am wenigsten Sorgen bereitet.

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Bohemian Flexer schrieb vor 43 Minuten:

Die ewigen Unruhen durch ehemalige „Freunde“ die nun seit dem Corona Gate etwas leiser wurden, was hoffentlich dabei bleibt. Durch diese ist u.a. auch ein Werner zurück getreten (offiziell zumindest) und die Außendarstellung des LASK war seit 2013 noch nie schlechter als momentan.

Werner hat aber auch verlautbart, dass er sich mit vielen Entscheidungen beim LASK "absolut nicht" mehr identifizieren konnte und deswegen nicht zum Verein zurückkehren wird. Dass er nicht mehr (oder nicht wieder) beim LASK ist, kann man nicht (nur) den ehemaligen "Freunden" anrechnen, sondern auch jenen, die aktuell im Verein das Sagen haben. Also ein weiterer Krisenherd, der seine Ursprünge mindestens teilweise intern hat. Mal abgesehen davon, dass JW gerüchteweise nicht besonders gut auf Gruber zu sprechen ist. 

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Bohemian Flexer schrieb vor einer Stunde:

 

5) durch die BWTisierung macht man sich unnötig Ärger mit den Ultras und zusätzlich Unruhe.

 

wer hätte im Herbst 2021 gedacht, dass das Stadion (das noch eine Ruine ist) unter anderem am wenigsten Sorgen bereitet.

es sind bei weitem nicht nur die "ultras/aktiven fans"... nur diese hört man halt am lautesten bzw setzen sie Zeichen und Aktionen. 

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Ich mache es mir zu Aufgabe und versuche die verschiedenen Problemfaktoren aufzuzeigen und diese einzeln zu bewerten und analysieren. 

Kader

Seit geraumer Zeit hat der LASK mit Verletzungen zu kämpfen. Auf der einen Seite stehen die Langzeitverletzten, welche nach und nach in den Kader zurückkehren. Auf der anderen Seite die Verletzten mit teils leichten Blessuren, welche trotzdem mehrere Woche nicht zur Verfügung stehen. Dies betrifft leider auch Leistungsträger wie Wiesinger, Filipovic und Raguz. Grund genug um sich die Einsatzzeiten des Kaders genauer anzusehen!

Insgesamt bestritt der LASK 21 Pflichtspiele (Liga, ÖFB Cup, ECL) in dieser noch jungen Saison. Es gibt aber nur 6 Spieler die es in allen Begegnungen in den Spieltagskader geschafft haben (Schlager, Michorl, Balic, Flecker, Hong und Gebauer). Für die kommenden Spiele fehlen Balic und Flecker auf Grund einer Erkrankung, lässt man Gebauer als Ersatztorhüter außen vor, reduziert sich die Anzahl der Spieler auf drei. Ergibt bei 27 Spielern (ohne Andrade und Trauner) einen Prozentsatz von 22,22; ein Wert der nach dem heutigen Cupspiel noch deutlich sinken wird. Verglichen mit Rapid (23 Pflichtspiele, 28 Spieler, 7 Spieler, 24,99%) und Sturm (20 Pflichtspiele, 28 Spieler, 11 Spieler, 39,28%). Der Unterschied zu Rapid hält sich in Grenzen, der Wert bei Sturm weist aber beinahe den doppelten Prozentsatz auf, obwohl in dieser Statistik mehrere Spieler mit wenigen Einsatzminuten beinhaltet sind. Eine Statistik die deutlich aufzeigt, dass der LASK nicht nur am Feld zu vielen Umstellungen gezwungen ist, sondern auch die Herren auf der Ersatzbank nicht konstant Platz nehmen. 

21 Pflichtspiele - 1890 Spielminuten. Zeit sich anzusehen wie viele Spieler die Marke von 75% erreichen. (stets im Vergleich mit Sturm und Rapid, da diese über eine ähnliche Kadergröße und auf Grund des internationalen Geschäfts über eine ähnliche Anzahl an Spielen verfügen)

75% - 1418 Spielminuten (LASK 5 Spieler, Rapid 4 Spieler, Sturm 8 Spieler)

50% - 945 Spielminuten (LASK 8 Spieler, Rapid 15, Sturm 12). 

Eine Statistik die höchst erschreckend ist und den ersten Faktor der sportlichen Talfahrt gut veranschaulicht. Weder Thalhammer noch Wieland konnten (bzw. wollten) auf einen wirklichen Stamm längere Zeit zurückgreifen. Was wiederum zur Folge hat, dass keine klare Spielidee und über weite Phasen kein wirklich einheitliches System zu erkennen ist. 

 

Fortsetzung folgt...

Edited by casual1908

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TONY301 schrieb vor 11 Minuten:

es sind bei weitem nicht nur die "ultras/aktiven fans"... nur diese hört man halt am lautesten bzw setzen sie Zeichen und Aktionen. 

natürlich aber wenn ich mir die Kommentarenspalte in den sozialen Netzwerken so durchlese kommen immer mehr Kommentare wie „wir haben momentan andere Problems als diese rosa Trikots“ zum Vorschein. Vielleicht schaut man auf die vereinzelten Kommentare umso mehr aber jeder einzelne ist einer zu viel.

sturmhaubenfetischist schrieb vor 27 Minuten:

Werner hat aber auch verlautbart, dass er sich mit vielen Entscheidungen beim LASK "absolut nicht" mehr identifizieren konnte und deswegen nicht zum Verein zurückkehren wird. Dass er nicht mehr (oder nicht wieder) beim LASK ist, kann man nicht (nur) den ehemaligen "Freunden" anrechnen, sondern auch jenen, die aktuell im Verein das Sagen haben. Also ein weiterer Krisenherd, der seine Ursprünge mindestens teilweise intern hat. Mal abgesehen davon, dass JW gerüchteweise nicht besonders gut auf Gruber zu sprechen ist. 

absolut richtig aber der offizielle Grund war die immer schlimmer werdende Medien Hetze u.a. „Smoking Guns“. Und wer diese in Umlauf brachte wissen wir alle, deshalb der Bezug auf die ehemaligen Freunde. Danach passierten einige Dinge mit die ihr sich jetzt nicht mehr identifizieren kann.

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Bohemian Flexer schrieb vor 5 Minuten:

natürlich aber wenn ich mir die Kommentarenspalte in den sozialen Netzwerken so durchlese kommen immer mehr Kommentare wie „wir haben momentan andere Problems als diese rosa Trikots“ zum Vorschein. Vielleicht schaut man auf die vereinzelten Kommentare umso mehr aber jeder einzelne ist einer zu viel.

absolut richtig aber der offizielle Grund war die immer schlimmer werdende Medien Hetze u.a. „Smoking Guns“. Und wer diese in Umlauf brachte wissen wir alle, deshalb der Bezug auf die ehemaligen Freunde. Danach passierten einige Dinge mit die ihr sich jetzt nicht mehr identifizieren kann.

die Probleme mit dem rosa sponsor bzw "ausrüster" könnten noch schwerer werden wenns wirklich sportlich ums eingemachte geht. und sich evtl andere schleichen oder nicht mehr so zahlungswillig zeigen. dann habens uns bei den eiern kohle technisch.. klar is jetzt mal ein wildes Szenario und muss natürlich (hoffentlich) nicht eintreten....aber... wehret den Anfängen! 

 

was irgendwelche Clowns auf FB kommentieren etc darauf geb ich schon lange nix mehr.

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casual1908 schrieb vor 13 Minuten:

 

21 Pflichtspiele - 1890 Spielminuten. Zeit sich anzusehen wie viele Spieler die Marke von 75% erreichen. (stets im Vergleich mit Sturm und Rapid, da diese über eine ähnliche Kadergröße und auf Grund des internationalen Geschäfts über eine ähnliche Anzahl an Spielen verfügen)

75% - 1418 Spielminuten (LASK 5 Spieler, Rapid 4 Spieler, Sturm 8 Spieler)

50% - 945 Spielminuten (LASK 8 Spieler, Rapid 15, Sturm 12). 

Eine Statistik die höchst erschreckend ist und den ersten Faktor der sportlichen Talfahrt gut veranschaulicht. Weder Thalhammer noch Wieland konnten (bzw. wollten) auf einen wirklichen Stamm längere zurückgreifen. Was wiederum zur Folge hat, dass keine klare Spielidee und über weite Phasen kein wirklich einheitliches System zu erkennen ist. 

 

100% Agree - deckt sich mit meiner These aus dem Wieland Thread. 

Keine Kontinuität im Spieltagskader bzw. kein Stammgerüst innerhalb der S11 - gerade in einer Umbruchphase mit vielen Neuen Spielern wie heuer tödlich. Rapid in dieser Statistik vergleichbar mit uns aber auch tabellarisch in unserer Nähe. Sturm funktioniert heuer einfach. 

Gewisse Umstellungen wurden natürlich durch die zahlreichen Verletzungen erzwungen aber mir wird da definitiv seit langen viel zu viel Experimentiert. 

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Bohemian Flexer schrieb vor 3 Minuten:

es werden leider immer mehr, von vereinzelt kann keine Rede mehr sein.

i glaub das kommt dir nur so vor. wenn ich überleg wieviel vor wahlen da pro FPÖ etc sind von den Schreiberlingen auf FB usw müssten die jedes mal 95 % bekommen. auch wenns gerade für die ASB community schwer zu glauben ist das wahre leben und auch der LASK finden nicht (nur) im internet statt ;)

edit: es gibt auch eine schweigende masse bzw schweigenden teil. und denen ist sicher nicht allen egal ob wir blad nur mehr in zuckerl rosa spielen bzw was mit den Farben passiert.

 

Edited by TONY301

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Die Kritik, dass man keinen Stamm gefunden hätte, zu viel rotieren würde, und dass dadurch keine „eingespielte Formation“ Konstanz entwickeln konnte kann ich schon nachvollziehen und hat sicher auch zu einem gewissen Teil seine Berechtigung.

Ich würde nur 2 Dinge da als „Kontra“ anmerken wollen:
1. verletzte und angeschlagene, eh scho wissn 
2. würd ich mir gerne anschauen, wie sich hier dann die Meisten aufregen würden, wenn man bei schlechten Ergebnissen nicht rotieren würde und dieses (falsche!!) Einstein-Zitat zur Definition des Wahnsinns zum besten geben würden. Also, dass man mehr „durchprobiert“, wenn’s einmal nicht so gut läuft, ist nicht grundlegend die falsche Herangehensweise.

 

Was aber in diesem Zusammenhang auffällig ist - zumindest für mich:
Unter Glasner wurde oft kritisch betrachtet, wieso so wenig gewechselt wurde und dann auch in jeder Cup-Partie praktisch die gleiche Aufstellung auflief. Abgesehen davon, dass diese Mannschaft augenscheinlich erfolgreich war, war auffallend, dass auch bei englischen Wochen und intensiven Partien die Spieler für mein Dafürhalten um einiges fitter und aktiver gewirkt haben.
Vielleicht waren damals auch andere Gründe dabei und wahrscheinlich hatte man auch zusätzlich einfach Glück mit wenigen Verletzungen. Aber diese Fitness bei diesem Laufpensum in englischen Wochen war schon bewundernswert. Das würden momentan glaube ich auch nur wenige Spieler noch schaffen.

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AllesKlar schrieb vor 5 Minuten:

Was aber in diesem Zusammenhang auffällig ist - zumindest für mich:
Unter Glasner wurde oft kritisch betrachtet, wieso so wenig gewechselt wurde und dann auch in jeder Cup-Partie praktisch die gleiche Aufstellung auflief. Abgesehen davon, dass diese Mannschaft augenscheinlich erfolgreich war, war auffallend, dass auch bei englischen Wochen und intensiven Partien die Spieler für mein Dafürhalten um einiges fitter und aktiver gewirkt haben.
Vielleicht waren damals auch andere Gründe dabei und wahrscheinlich hatte man auch zusätzlich einfach Glück mit wenigen Verletzungen. Aber diese Fitness bei diesem Laufpensum in englischen Wochen war schon bewundernswert. Das würden momentan glaube ich auch nur wenige Spieler noch schaffen.

der alte trainerspruch "das beste training ein spiel selbst" kommt ja auch nicht von ungefähr. denke, das traf damals auf jeden fall zu. wenns sportlich läuft, die berühmten "automatismen" greifen, und zudem fast keiner durch verletzungen aus der bahn geworfen wird, kommst genau in so einen lauf wie damals. voraussetzung dafür war aber natürlich die beinharte, jahrelange aufbauarbeit, in der das damals praktizierte spielsystem antrainiert und verinnerlicht wurde. das fehlt uns leider derzeit völlig, da man seit winter kein passendes spielkonzept mehr fand, egal was man probierte. wieland hat es jetzt sehr schwer, da er genau diese verfehlungen aus dem letzten jahr ausbaden muss, ist aber auch zumindest dafür mitverantwortlich.

um zurückzukommen: die spieler liefen damals körperlich sicher auf anschlag, steckten das mental durch die ständigen erfolgserlebnisse aber viel leichter weg. augenscheinlich wurde aber am sportmedizinischen sektor besser gearbeitet, da es kaum muskelverletzungen gab, die derzeit ja ein riesen problem sind bei uns. gegen bänderrisse, schambeinentzündungen und co hätten wir auch damals nicht viel machen können. in der hinsicht war wohl sehr viel glück dabei damals.

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AllesKlar schrieb vor 15 Minuten:

Die Kritik, dass man keinen Stamm gefunden hätte, zu viel rotieren würde, und dass dadurch keine „eingespielte Formation“ Konstanz entwickeln konnte kann ich schon nachvollziehen und hat sicher auch zu einem gewissen Teil seine Berechtigung.

Ich würde nur 2 Dinge da als „Kontra“ anmerken wollen:
1. verletzte und angeschlagene, eh scho wissn 
2. würd ich mir gerne anschauen, wie sich hier dann die Meisten aufregen würden, wenn man bei schlechten Ergebnissen nicht rotieren würde und dieses (falsche!!) Einstein-Zitat zur Definition des Wahnsinns zum besten geben würden. Also, dass man mehr „durchprobiert“, wenn’s einmal nicht so gut läuft, ist nicht grundlegend die falsche Herangehensweise.

 

Was aber in diesem Zusammenhang auffällig ist - zumindest für mich:
Unter Glasner wurde oft kritisch betrachtet, wieso so wenig gewechselt wurde und dann auch in jeder Cup-Partie praktisch die gleiche Aufstellung auflief. Abgesehen davon, dass diese Mannschaft augenscheinlich erfolgreich war, war auffallend, dass auch bei englischen Wochen und intensiven Partien die Spieler für mein Dafürhalten um einiges fitter und aktiver gewirkt haben.
Vielleicht waren damals auch andere Gründe dabei und wahrscheinlich hatte man auch zusätzlich einfach Glück mit wenigen Verletzungen. Aber diese Fitness bei diesem Laufpensum in englischen Wochen war schon bewundernswert. Das würden momentan glaube ich auch nur wenige Spieler noch schaffen.

Es ist keineswegs die Rotation zu kritisieren. Diese Statistik zeigt lediglich auf, dass der LASK auf Grund der anhaltenden Personalsorgen und mangels konstanter Erfolge zur Rotation gezwungen ist und sich nach 21 Pflichtspielen kein wirkliches Gerüst erkennbar ist. Mir ist schon klar, dass Thalhammer und Wieland auch wegen mangelnder Erfolge zu Umstellungen gezwungen sind, mit der Hoffnung auf frische Impulse. Der Unterschied zu Sturm ist eklatant und der Gap zu Rapid überschaubar, haben aber auch due Scheiße am Schuh. 

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