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Fredy Bickel tritt als Geschäftsführer Sport Ende Juni 2019 zurück

772 Beiträge in diesem Thema

https://skrapid.at/de/startseite/news/news/aktuelles/2019/04/fredy-bickel-tritt-als-geschaeftsfuehrer-sport-ende-juni-2019-zurueck/

 

Fredy Bickel tritt als Geschäftsführer Sport Ende Juni 2019 zurück

 
Im Rahmen der Pressekonferenz im Vorfeld des Auswärtsspiels beim FC Wacker Innsbruck gab Fredy Bickel, seit Jänner 2017 Geschäftsführer Sport beim SK Rapid, bekannt, seinen Vertrag nicht über das erste Halbjahr 2019 hinaus auszudehnen. Der 53jährige Schweizer einigte sich mit dem Präsidium des SK Rapid bereits über die Auflösungsmodalitäten, wird aber bis dahin mit voller Kraft in seiner Funktion tätig sein.
 
Fredy Bickel erläutert zu dieser Entscheidung: „Ich habe mir spätestens nach unserem Heimspiel gegen Hartberg, nachdem das Verpassen der Meistergruppe endgültig Realität war, sehr viele Gedanken über meine Zukunft beim SK Rapid gemacht. Nach den Auftaktspielen in der Meisterschaft und dem vorgestrigen Cup-Spiel beim LASK sowie dem damit verbundenen Einzug ins Finale halte ich den Zeitpunkt für richtig, meine Entscheidung auch bekannt zu geben. Ich habe seit meinem Amtsantritt mit großem Engagement und großer Freude für den SK Rapid gearbeitet, spüre nun aber, dass eine wie ursprünglich angestrebte langfristige Zusammenarbeit nicht mehr die beste Lösung für alle Beteiligten ist. Vor allem die letzten Monate gingen auch an meine Substanz, wiewohl ich ein selbstkritischer Mensch bin, bekam ich zuletzt auch das Gefühl, für jeden Misserfolg persönlich alleinverantwortlich zu sein. Leider gelang es tatsächlich nicht, in den letzten Jahren die erforderliche Konstanz in der sportlichen Performance zu entwickeln, auch in der wichtigen Position des Cheftrainers mussten wir zu viele Wechsel vornehmen, wobei ich von der aktuellen Besetzung mit Didi Kühbauer absolut überzeugt bin. Nichtsdestotrotz werde ich die Tätigkeit in Hütteldorf mit gutem Gewissen beenden, konnte ich mit meinem Team doch auch viele gestellte Aufgaben bestens bewerkstelligen. Die Professionalisierung in Scouting, Athletik, medizinischer Betreuung sowie im Akademie- und Nachwuchsbereich ist auch Dank des Einsatzes finanzieller Mittel absolut gelungen, zudem konnten in bislang jeder Transferperiode ein teilweise deutlicher Überschuss erwirtschaftet und viele Schlüsselspieler langfristig an den Klub gebunden werden. Ein gutes Fundament ist nun im Bereich Sportmanagement gebaut und ich bin nach wie vor sehr motiviert, alle Aufgaben bis zum letzten Tag meiner Tätigkeit für den Rekordmeister bestens zu erfüllen. Im Mittelpunkt stehen hier vorwiegend Lösungen bei der Reduktion des Kaders bzw. Vorarbeiten für etwaige Neuverpflichtungen in enger Abstimmung mit dem Trainerteam. So ein Nachfolger an einer ordentlichen Übergabe der Agenden interessiert ist, stehe ich diesem gerne bis 30. Juni dafür zur Verfügung. Ich möchte mich bei der Rapid-Familie, insbesondere den engagierten Mitarbeitern, sehr herzlich für die Zusammenarbeit bedanken. Ich werde die Zeit in Wien trotz vieler schwerer Phasen in guter Erinnerung behalten und den Grün-Weißen auch nach dem 30. Juni weiter die Daumen drücken“. 
 
Präsident Michael Krammer, unter dessen Ägide der Schweizer im November 2016 zum SK Rapid geholt wurde (offizieller Amtsantritt war dann am 1. Jänner 2017, Anm.), sagt: „Ich möchte Fredy Bickel für unsere bisherige Zusammenarbeit herzlich danken. Er ist ein absoluter Fachmann mit höchster sozialer Kompetenz und hat bei uns in vielen Bereichen sehr positive Veränderungen und Innovationen gebracht. Seine Entscheidung zur Auflösung des Vertrages mit Saisonende ist absolut zu respektieren und ich bin überzeugt, dass Fredy entweder in seiner Schweizer Heimat oder auch in anderen Ländern schon sehr rasch wieder in einer ähnlichen Position seine Qualitäten beweisen wird. Ein besonderer Dank gilt auch seiner Bereitschaft zur Übergabe bzw. Einarbeitung eines Nachfolgers, den wir nun in aller Ruhe und mit der notwendigen Sorgfalt auswählen und bis zum Ende der laufenden Saison vorstellen möchten“. 

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Dank gilt auch seiner Bereitschaft zur Übergabe bzw. Einarbeitung eines Nachfolgers, den wir nun in aller Ruhe und mit der notwendigen Sorgfalt auswählen und bis zum Ende der laufenden Saison vorstellen möchten“. 

stöger und zoki :)

 

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Zoki kann ich mir sehr gut vorstellen, wäre aber aufgrund seiner fehlenden SD Erfahrung wieder eine riskante Entscheidung des Präsidiums (wird wohl ohnehin stark mit der Präsidentenwahl verknüpft sein).

meine Vermutung, die Bestellung des SD wird bereits Aufschluss über den neuen Präsidenten samt Team geben.

zu Fredy: Top Verlängerungen, schwache Neuverpflichtungen, starke Transfererlöse. Insgesamt bleibt dennoch ein leicht negativer Eindruck.

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War ja schon absehbar: Trotz allem alles Gute für die Zukunft. Menschlich betrachtet verlässt uns eine tolle Person. Es hat letztendlich nicht sollen sein.

Gesamtheitlich betrachtet wohl für alle Seiten die beste Lösung.

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Wo Bickel Geld eindeutig wichtiger scheint, ist der Transfermarkt. Mit dem Verkauf von Veton Berisha hat Bickel den Gewinn bei allen Zu- und Abgängen seiner Ära auf rund zehn Millionen Euro plus für Rapid erhöht.

https://kurier.at/sport/fussball/jetzt-ist-es-offiziell-sportdirektor-bickel-verlaesst-rapid/400457644

 

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Sehr gut, danke

Das finde ich aber schon sehr stark:

Zitat:

Nichtsdestotrotz werde ich die Tätigkeit in Hütteldorf mit gutem Gewissen beenden, konnte ich mit meinem Team doch auch viele gestellte Aufgaben bestens bewerkstelligen. Die Professionalisierung in Scouting, Athletik, medizinischer Betreuung sowie im Akademie- und Nachwuchsbereich ist auch Dank des Einsatzes finanzieller Mittel absolut gelungen, zudem konnten in bislang jeder Transferperiode ein teilweise deutlicher Überschuss erwirtschaftet und viele Schlüsselspieler langfristig an den Klub gebunden werden.

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Fredy kam zu einem schwierigen Zeitpunkt und hat es leider auch nie geschafft uns aus diesen schwierigen Zeiten rauszuführen. Menschlich scheint er total in Ordnung zu sein,sportliche Erfolge konnte er aber so gut wie keine feiern, persönlich finde ich dass es wohl gut ist dass er jetzt Platz für einen Nachfolger macht und auch dass man sich anscheinend im Guten trennt

Nichtsdestotrotz wünsche ich ihm natürlich alles gute auf seinem weiteren Weg, vielleicht sieht man sich ja wieder mal im Europacup, in Österreich wird seine Zukunft ja wohl eher nicht liegen

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