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OoK_PS

Das Phänomen Dorfverein

514 posts in this topic

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"dorfverein" ist sicherlich das unwort der letzten jahre im österreichischen fußball. aber was ist ein solcher eigentlich überhaupt?

die definition ist gar nicht einmal so einfach, weil das dorf oftmals nicht der ausschlaggebende faktor ist. ist Altach ein dorfverein? ich würde sagen nein. ist Wr. Neustadt einer? ich würde sagen ja.

was zeichnet also einen dorfverein aus, wenn es schon nicht die geografischen merkmale sind? meiner ansicht nach ist dorfverein nur ein synomym für clubs, die einerseits kaum interesse in der öffentlichkeit hervorrufen, sowohl im stadion als auch generell, und andererseits über keine ansprechende infrastruktur verfügen, so sehr sie sich auch bemühen mögen, sodass ein sehr provinzieller eindruck entsteht.

was ist der WAC? einerseits gibt es durchaus in ganz Kärnten interesse am verein, andererseits sieht das stadion noch immer wie ein besserer sportplatz aus mit seinen beiden offenen seiten hinter den toren. ein schwieriger fall.

Ried ist hingegen absolut kein dorfverein für mein dafürhalten, da alle kriterien erfüllt werden, vom öffentlichen interesse bishin zum ordentlichen stadion. und das, obwohl die stadt deutlich kleiner als Wolfsberg ist.

klassische dorfvereine, die aktuell in der Bundesliga vertreten sind, sind demnach Grödig und Wr. Neustadt, denn diese clubs haben in allen bereichen großen mängel. Admira und WAC würde ich als schwellenclubs bezeichnen, die sechs anderen haben mit einem dorfverein hingegen nichts gemein.

stellt sich die frage, wie viel dorfverein eine liga verträgt? in Österreich ist es momentan sicherlich wesentlich zu viel des guten, dafür sprechen sämtliche indikatoren und parameter. ich würde sogar behaupten, der aktuelle zustand kann für die liga gefährlich sein, da sie sich in puncto image und "kundenkontakten" auf dem absteigenden ast befindet. ein klassischer dorfverein, wie es Pasching in den anfangszeiten vor der Superfund-umbenennung war, kann die liga aber sogar durchaus bereichern, wenn man ihn als attraktion verkauft. nimmt das ganze aber wie in den letzten jahren völlig überhand, ist es schädlich für die liga.

ich finde den verleich mit Deutschland diesbezüglich recht treffend. Paderborn entspricht für deutsche verhältnisse sicherlich einem dorfverein, richtet aber keinen "schaden" an, weil es allein auf weiter flur ist. kommen allerdings noch Ingolstadt, Heidenheim und Darmstadt hinzu, wovon zumindest zwei vereine sehr gute aufstiegschancen haben, sieht die sache gleich ganz anders aus und das murren auf allen ebenen wäre unüberhörbar.

stellt sich noch die frage, ob es das phänomen "dorfverein" in Österreich auch in zukunft in diesem ausmaß geben wird. aufgrund der reformen der Bundesliga rechne ich eigentlich mit einem deutlichen rückgang in den nächsten jahren. Wr. Neustadt und Grödig werden sich wohl beide in absehbarer zeit verabschieden, wobei es zumindest bei Neustadt die nicht ganz unrealistische möglichkeit gibt, dass sich der verein weiterentwickelt. das hängt aber natürlich von einem etwaigen stadionneubau ab.

was sind eure gedanken zum thema "dorfverein?"

Edited by OoK_PS

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Ich bin ebenfalls der Meinung, dass nicht die Einwohnerzahl der beheimateten Gemeinde darüber entscheidet ob sich um einen Dorfverein handelt oder nicht. Dazu ergänzend möchte ich anfügen, dass ich den Dorfverein nicht als Gegenteil des Traditionsvereines betrachte. Ein Dorfverein kann auf regionaler Ebene durchaus ein Traditionsverein sein. Vielmehr setze ich dem Dorfverein dem "Marketingverein" gegenüber, sprich einen Verein der auch überregional vermarktbar ist. So kann man beim FAC durchaus von einem Dorfverein sprechen obwohl dieser in Wien beheimatet ist, da er primär nur im eigenen Bezirk vermarktbar ist, während Austria, Rapid, Vienna, etc auch Menschen abseits ihres Heimat- bzw. "Pacht"bezirks ansprechen. So gesehen betrachten ich aktuell Grödig, Wiener Neustadt sowie die Admira (Die durch ihre zahlreichen Fusionen und dem Exodus aus Wien selbst "verdorft" hat) als Dorfvereine in der obersten Spielklasse.

Die Problematik der Infrastruktur in Österreich würde ich eher abseits der Dorfvereinproblematik betrachten. So verfügen der WAC sowie Altach (noch) über keine nennenswerte Infrastruktur, aber über soviel Potential das die Schaffung neuer Infrastruktur rechtfertigt, während in Grödig bald ein sehr nettes (auch wenn es aufgrund der Stahlrohrkonstruktion bloß eine Fassade ist) Stadion mit Rasenheizung steht, dessen Kosten durch das gesellschaftliche Desinteresse am Verein nicht rechtzufertigen sind -> Perlen vor die Säue

Fazit: Vereine die nicht überregional vermarktbar sind ergo Dorfvereine schaden der Bundesliga insofern, dass sie durch ihre Teilnahme einen Fortschritt in Sachen TV-Vertrag verhindern, sowie Gespräche mit Sponsoren erschweren und durch ihre fehlende Attraktivität den Zuseheschnitt der anderen Vereine verschlechtern.

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Pasching hatte übrigens immer um die 4000 Zuschauer im Schnitt, wären also in dieser Saison gar auf Platz 7 der Statistik. Ich persönlich hasse den Begriff "Dorfklub", kenn auch kaum Leute, die das verwenden.

In Deutschland gibt es halt rund 100 Klubs, die alleine von der Infrastruktur her in der Bundesliga spielen könnten, in Österreich findest du nicht einmal 10 solcher Stadien. Das Projekt Bundesliga 2020 bedingt also die natürliches Auslese, wenngleich das Problem ja nicht behoben ist, wenn Grödig eine Rasenheizung bekommt und dann in der Bundesliga weiterspielt. Bin nach wie vor froh, dass diese Klubs in der Buli gut mithalten können. Es gibt Klubs in der 2. Liga und in den Regionalligen, die vielleicht mehr Zuschauer anziehen würden, nur sind die halt wirtschaftlich oder sportlich zu schwach (Austria Salzburg, Sportklub, Vienna, Steyr, Blau Weiß).

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Guest motorfan

Die räumliche Struktur in Ö hat zum Resultat das es in der Bundesliga immer Dorfvereine geben wird. Zusätzlich verstärkt wird dieser Effekt durch die Abwesenheit von kleinen Riesen wie GAK/Lask/Innsbruck/Klagenfurt/Vienna.

Persönlich habe ich kein Problem mit Dorfklubs solange mindestens 2 von folgenden 3 Kriterien erfüllt sind: Öffentliches Interesse, Infrastruktur, Nachwuchs (Akademie).

Ried erfüllt alle 3 Kriterien, Mattersburg zwei und Altach ist mit verbesserter Infrastruktur auch auf einem guten Weg. Bei der Admira fällt es mir schwer eine Einschätzung zu treffen jedoch ist ihre Nachwuchsarbeit von hoher Bedeutung für den Ö Fußball - ich hätte sie weiterhin gerne in der Bundesliga. Pasching war mit seinem feinen Stadion + 4000 Zusehern für mich Ok. Ein Supergau sind für mich die Projekte Grödig/Neustadt.

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Die räumliche Struktur in Ö hat zum Resultat das es in der Bundesliga immer Dorfvereine geben wird.

das stimmt nicht. eigentlich ist das phänomen, dass vereine aus dem nichts in die Bundesliga aufsteigen, erst in den letzten etwas mehr als zehn jahren aufgekommen.

2001/02 haben folgende vereine in der Bundesliga gespielt: Tirol, Sturm, GAK, Austria, Kärnten, Salzburg, Bregenz, Rapid, Admira. das war eine ziemlich urbane zusammensetzung der liga. in der saison darauf ist mit Pasching dann der erste dorfclub aufgestiegen, wobei es dort wie gesagt zumindest in den ersten jahren großen zuspruch in einem durchaus ordentlichen kleinstadion gegeben hat.

oder nehmen wir die saison 1998/99: Sturm, Rapid, GAK, Salzburg, LASK, Tirol, Austria, Ried, Lustenau, Steyr. das einzige "dorf" war Lustenau, allerdings auch nur auf dem papier, denn das Rheintal ist bekanntlich eine zusammenhängend agglomeration mit ~250.000 einwohnern - und dementsprechend gut waren damals auch die zuschauerzahlen im Reichshofstadion.

oder um etwas weiter zurückzugehen, 1989/90: Tirol, Austria, Rapid, Admira, Sturm, Salzburg, St. Pölten, Vienna, Sportclub, GAK, Krems, Steyr.

Edited by OoK_PS

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oder um etwas weiter zurückzugehen, 1989/90: Tirol, Austria, Rapid, Admira, Sturm, Salzburg, St. Pölten, Vienna, Sportclub, GAK, Krems, Steyr.

Wenn Neustadt ein Dorf ist, dann ist es St. Pölten und vor allem Krems auch.

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Das Problem könnte man leichtestens beheben. Die Schweiz dient hier durchaus als Vorbild. Jeder Dorfkaiser wird es sich überlegen ein auf Zeit-was anderes ist es ja nie-Harrakiri Projekt zu starten, wenn er zuerst mal in die Infrastruktur investieren muss, bevor er sich den sportlichen Erfolg kauft.

Allgemein sei noch angemerkt, dass jeder Profifußballverein nachvollziehbare Sturkturen haben sollte. Ein Reichelscher Lask zum Beispiel, der schon mehr Gesellschaftsformen hatte als so manches weltweit tätige Unternehmen im Linzer Chemiepark sollte in dieser Form auch nicht existieren dürfen. Einen anderes Motiv als eine Verschleierung von Schulden oder Steuerflucht kann da nicht gegeben sein.

Edited by Mark Aber

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Wenn Neustadt ein Dorf ist, dann ist es St. Pölten und vor allem Krems auch.

durchaus richtig, trotzdem empfinde ich Neustadt dorfiger als St. Pölten (auch am alten Voith-platz).

an Krems hab ich keinerlei erinnerungen, muss ich zugeben. ich sehe allerdings gerade, dass sie in der niederösterreichischen landesliga tabellenführer sind, vielleicht führt der weg also mittelfristig wieder in den profifußball.

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durchaus richtig, trotzdem empfinde ich Neustadt dorfiger als St. Pölten (auch am alten Voith-platz).

an Krems hab ich keinerlei erinnerungen, muss ich zugeben. ich sehe allerdings gerade, dass sie in der niederösterreichischen landesliga tabellenführer sind, vielleicht führt der weg also mittelfristig wieder in den profifußball.

Muss ja zugeben, ich kenne Neustadt nicht besonders, aber Krems hat halt auch nur 25.000 Einwohner und rundherum leben auch nicht wirklich viele Menschen. Das Stadion dort ist zwar nett, aber selbst für die Erste Liga ist das viel zu wenig. Also ich für mein Empfinden sehe da zu wenig Potenzial.

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Diese Diskussion ist mittlerweile schon so anstregend. Ich glaube wir sind uns alle einig, dass Wr. Neustadt und Grödig nicht in der Bundesliga sein sollten. Nur ganz ehrlich, das ist nicht ihr Problem, sondern jenes der Bundesliga. Dass diese einfach nicht fähig war bzw ist ordentliche Lizenzkriterien zu fordern und durchzusetzen, ist das Hauptproblem bei dieser ganzen Geschichte.

Sportlich ist jeder der genannten Vereine zurecht aufgestiegen. Die Infrastruktur passt natürlich nicht.

Was mich bei dieser Diskussion auch immer ein wenig stört, ist, dass man Traditionsvereine immer so toll darstellt die die Liga berreichern. Viele dieser sogenannten Traditionsvereine haben der Liga ebenso Schaden zugefügt, und teilweise erheblichen, weil sie nicht fähig waren, ordentlich zu wirtschaften. Da gab es Konkurse und mir kann keiner erzählen, dass die dem Image weniger geschadet haben als so manches Dorfstadion. Dazu kommt noch, dass man teilweise den Eindruck bekommt, dass man den Traditionsvereinen eine Wildcard geben sollte, damit wieder klingende Namen dabei sind. Auch bin ich mir sicher, dass bei diesen Vereinen nicht so sehr auf der Infrastruktur herumgeritten wird. Da würde man sicher ein Auge zudrücken.

Ein weiteres Totschlagargument ist immer das Potenzial. Wenn das Potenzial doch gegeben ist, warum nützen sie es denn nicht? Nur weil es vor 20 Jahren mal so war, muss es jetzt auch nicht mehr so sein.

Ich bin nicht für Dorfvereine, aber auch nicht per se dagegen. Die Bundesliga hat einfach dafür Sorge zu tragen, dass gewisse Standards eingehalten und durchgesetzt werden. Ohne wenn und aber. Dann reguliert es sich von selber. Und wenn die Infrastruktur nicht passt, gibt es keinen Aufstieg und auch keine Ausnahmeregelungen. Von mir aus soll es eine einjährige Übergangsfrist geben, aber da darf dann keine Stahlrohrkonstruktion usw mehr verwendet werden.

Edited by Vader

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durchaus richtig, trotzdem empfinde ich Neustadt dorfiger als St. Pölten (auch am alten Voith-platz).

Ich hoffe doch dass es in jedem Bundesland mindestens 5 Anlagen gibt, die mehr "Stadion" waren als der Voithplatz.

Vor allem: Was heißt denn bitte öffentliches Interesse? Misst man das an Medienberichten, Zuschauern etc.? Was ist viel, was ist wenig? Wir hatten in den 1990er Jahren stellenweise weit weniger Zuschauer als heute, war deshalb weniger Berichterstattung in den Medien? Wohl kaum.

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Vor allem: Was heißt denn bitte öffentliches Interesse? Misst man das an Medienberichten, Zuschauern etc.? Was ist viel, was ist wenig? Wir hatten in den 1990er Jahren stellenweise weit weniger Zuschauer als heute, war deshalb weniger Berichterstattung in den Medien? Wohl kaum.

das ist etwas schwierig zu definieren. von zuschauervergleichen über so große zeiträume halte ich sowieso nichts, weil es da eine allgemeine entwicklung gegeben hat. vor 25 jahren gab es auch in Deutschland um welten weniger zuschauer als heute in den stadien.

ein beispiel: Wacker Innsbruck/Tirol/what ever hat bekanntlich ein sehr launisches publikum. im erfolgsfall ist das Tivoli voll, wenn es nicht läuft fast gähnend leer. unabhängig davon gibts an dem verein aber ein grundinteresse in der bevölkerung. man spricht über den club, es wird in den medien recht ausschweifend berichtet - kurz: der verein polarisiert. das ist wichtig, denn nichts ist schlimmer für ein produkt als ignoranz. beim LASK war es selbst zu regionalligazeiten sicherlich ähnlich. andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass Grödig oder Wr. Neustadt großes interesse erwecken. das sind vereine, die halt da sind, kümmern tut es aber niemanden. gibt es zu viele solcher vereine, ist das eine katastrophe für die Bundesliga, weil sie in den köpfen der leute nur mehr marginal präsent ist.

daher ist es auch gut, dass mit Altach wieder ein vorarlberger verein in der Bundesliga spielt, weil damit ein ganzes bundesland erschlossen wird.

Edited by OoK_PS

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Mal einige unstruktuierte Gedanken meinerseits.

Ich hatte und habe mit der Bezeichnung Dorfclub nie ein wirkliches Problem. Freiburg ist in Deutschland mit seinen 230.000 Einwohnern auch sowas wie ein Dorfclub, hält sich aber trotzdem mit kleineren Unterbrechungen schon seit Jahrzehnten in der Bundesliga und sollte sowas wie ein Vorbild für Vereine in Österreich sein, die nicht Salzburg, Rapid, Austria oder Sturm heißen.

Bei einem Dorfclub wie Freiburg verliert man auch die Ruhe nicht so schnell wie in Hamburg, Gelsenkirchen oder Stuttgart. Kann man aus meiner Sicht 1:1 auf Österreich/Ried umlegen: bei jedem größeren Verein wäre Glasner spätestens Ende Oktober rausgeschmissen worden, bei der Austria wohl zweimal. Man hat ihn aber arbeiten lassen und die Erfolge stellen sich nach und nach ein. Diese Option hat man aber überall in Europa de facto nur bei einem Dorfclub. Warum? Mediales Interesse, wirtschaftlicher Druck (Einnahmen aus EC im Budget), Druck der Fangruppierungen die viel, viel zu viel Macht besitzen und die gute alte Tradition.

Kontinuierlich in die Nachwuchsarbeit und in die Infrastruktur investieren und mit Spielerverkäufen finanzieren - groß(artig)e Transfers sind gewöhnlich nicht drinnen. Das sollten die Markenzeichen für jeden Dorfclub sein. Machte Wiener Neustadt unter Stronach nicht. Strukturell nicht mal ein Zweitligist für mich. Da können die Preise noch so billig sein, im Einzugsgebiet von den Wiener Vereinen haben die keine Chance. Obwohl man marketingtechnisch vielleicht sogar die innovativste Truppe in Österreich beisammen hat. Kann Grödig nicht ansatzweise machen, weil die Strukturen zu ungeplant wirken und das Einzugsgebiet mit dem Dauermeister besetzt ist, beim Nachwuchs hinkt man wohl ein Jahrzehnt hinterher. Wolfsberg ist auf einem guten Weg, wenn die eine Rasenheizung bekommen, ist strukturtechnisch schon viel passiert, irgendwann wird wohl auch das Stadion eine geschlossene Form bekommen und im Nachwuchs gibt's bereits die Kooperation mit Klagenfurt, wenn ich mich nicht irre. Altach ist ebenfalls auf einem guten Wege (Stadionausbau) und hat den Vorteil des Einzugsgebietes mit keinem Bundesligakonkurrenten im Umkreis, den Grödig und WRN eben nicht haben. Die Admira ist ein komischer Fall - eine der besten Nachwuchsakademien in Österreich, ein treuer Fankern, jedoch generell auch das Problem mit den Wiener Vereinen in der Nähe und einem Stadion, das viel 80er Charme ausstrahlt, mit einem einigermaßen modernen Fußballstadion jedoch nix am Hut hat. Alleine schon wenn ich diese Transparente auf der Hintertorseite ansehen muss, bwäh.

Müsste ich die aktuellen Vereine in der Bundesliga auf Ebenen unterteilen, nach Kritieren wie Stadion, Rasenheizung, Nachwuchs, Dauer der Zugehörigkeit zur Bundesliga - dann würde ich das so machen:

A: Salzburg, Rapid, Austria, Sturm, Ried

B: Wolfsberg, Altach, Admira

C: Admira, Grödig, Wiener Neustadt

Wolfsberg und Altach werden auf kurz oder lang in die Ebene A aufsteigen, wenn der LASK raufkommt und ein Verein aus C absteigt, dann kommt ein weiterer A-Verein dazu, dann sind wir eigentlich schon relativ knapp an dem Optimalstatus für österreichische Verhältnisse dran. Diese altbackenen Wunschträume mit Sportklub, Vienna, Austria Klagenfurt oder Austria Salzburg in der Bundesliga werden sich einfach in absehbarer Zukunft nicht erfüllen (können).

Edited by themanwho

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Sportlich ist jeder der genannten Vereine zurecht aufgestiegen.

jein, wiener neustadt hat sich zumindest den zugang in liga 2 schlicht und einfach erkauft. und dann wurde in den kader massiv investiert.

In Deutschland gibt es halt rund 100 Klubs, die alleine von der Infrastruktur her in der Bundesliga spielen könnten, in Österreich findest du nicht einmal 10 solcher Stadien.

interessanterweise haben aber die pokalübertragungen am ARD diese woche recht gut gezeigt, dass auch in deutschland nicht immer alles supertoll ist, der rasen hat dort jeweils ausgesehen, als ob gerade winter wäre. freilich sind die sportstätten ansonsten natürlich toll, aber so etwas darf man in einer stadt wie dresden schon erwarten.

Müsste ich die aktuellen Vereine in der Bundesliga auf Ebenen unterteilen, nach Kritieren wie Stadion, Rasenheizung, Nachwuchs, Dauer der Zugehörigkeit zur Bundesliga - dann würde ich das so machen:

A: Salzburg, Rapid, Austria, Sturm, Ried

B: Wolfsberg, Altach

C: Admira, Grödig, Wiener Neustadt

aber bzgl dauer der zugehörigkeit und nachwuchs ist die admira sicher im bereich A daheim, insofern würde ich schon klar auf B als gesamtergebnis pochen.

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