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daniel.s

Anpassung des Regelwerks

20 posts in this topic

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Ich wäre ja der Meinung, dass man das Regelwerk updaten bzw. anpassen sollte. Mittlerweile gibt es ja genug Spieler, die leichter umfallen als ein Bambus im Wirbelsturm. Sobald ein Spieler länger als 20-30 Sekunden am Boden liegt sollte er vom Feld müssen und dort behandeln werden. Mir geht es auf die Nerven wenn das Spiel unterbrochen wird, der Spieler ein wenig getätschelt wird und dann weiterspielt als wäre nichts gewesen. Was denkt ihr?

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allgemein geht mir das zeitspiel auf die nerven.

eine möglichkeit wäre vielleicht dass wechsel nicht mehr nur stattfinden können wenn das spiel unterbrochen ist. der ausgewechselte kann zwar weiterhin vom platz schlürfen aber nur zum nachteil seines teams, da dem dann ein mann fehlt. würd auch bedeuten, dass wenn bei unterbrechung gewechselt wird, der schiri nicht warten müsste bis der ausgewechselte vom platz gekrochen ist, sondern das spiel gleich wieder anpfeifen kann. ich könnte mir vorstellen dass wechsel dann plötzlich viel schneller von statten gehen würden :D

und normalerweise muss der spieler runter. sobald das ärzteteam da ist muss er mit ihnen runter und darf darauf warten dass der schiri ihn wieder reinlässt. siehe schweinsteiger im finale vor dem messi-freistoß. da war deutschland dann in unterzahl obwohl schweinsteiger am spielfeldrand stand und wieder reinwollte.

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was mir am meisten am Geist geht sind die Schwalben.

ich möchte zwar nicht, dass man einen Videobeweis nach jedem einzelnen Foul einführt, dass würde den Spielfluss zu viel stören.

aber wenn es in der Wiederholung eindeutig erkennbar ist, dass der Spieler absichtlich zu Boden gegangen ist, sollte man in für min. 3 Spiele Sperren.

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Im Gaelic football gibt es seit diesem Jahr eine schwarze Karte. Wird einem Spieler diese gezeigt, so muss dieser vom Feld, darf jedoch von einem anderen Spieler von der Bank ersetzt werden. Wäre das etwas für den Fußball?

Beginning January 1, 2014 a player in Gaelic Football can be ordered off the pitch for the remainder of the game with a substitution allowed by being physically shown a Black Card (the referee's black notebook) in the same manner as any other penalty card for 'cynical behaviour,' including blatant tripping, pulling down and bodychecking.

https://en.wikipedia.org/wiki/Penalty_card#Black_card

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Wie wäre es, wenn jede Mannschaft pro Spiel 1-3 Mal den Videobeweis einfordern könnte? Ist es nicht beim American Football ähnlich?

Glubbberer, du hast schon recht, aber meistens bleibt der Spieler einfach am Feld liegen. Andere Möglichkeit wäre auch die Nachspielzeit zu streichen und die Zeit zu stoppen, wenn der Ball im Aus ist. Dann überlegt sich der eine oder andere Spieler sich ober jetzt länger liegen bleibt.

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Im Gaelic football gibt es seit diesem Jahr eine schwarze Karte. Wird einem Spieler diese gezeigt, so muss dieser vom Feld, darf jedoch von einem anderen Spieler von der Bank ersetzt werden. Wäre das etwas für den Fußball?

weiß nicht recht, was an dieser regelung gut sein soll. in welchem verhältnis stehen dann gelbe und rote karten?

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allgemein geht mir das zeitspiel auf die nerven.

eine möglichkeit wäre vielleicht dass wechsel nicht mehr nur stattfinden können wenn das spiel unterbrochen ist.

Naja, es macht schon Sinn, das bei einer Unterbrechung durchzuführen, um zu verhindern, dass der Spieler, der gerade am Weg nach draussen ist, irgendwie (zufällig ?) in's Spiel eingreift.

Wie wäre es, wenn jede Mannschaft pro Spiel 1-3 Mal den Videobeweis einfordern könnte? Ist es nicht beim American Football ähnlich?

Glubbberer, du hast schon recht, aber meistens bleibt der Spieler einfach am Feld liegen. Andere Möglichkeit wäre auch die Nachspielzeit zu streichen und die Zeit zu stoppen, wenn der Ball im Aus ist. Dann überlegt sich der eine oder andere Spieler sich ober jetzt länger liegen bleibt.

Man sollte wirklich mal aufhören, diese Vergleiche mit Amerika Football anzustellen, weil das einfach eine völlig andere Art von Sport ist, in dem u.a. alle paar Sekunden das Spiel ohnehin unterbrochen ist (und man ergo daher auch viel mehr Zeit für den Videobweis hat). Die Aufregung möchte ich sehen, wenn ein Coach beim Fussball eine gefährliche Situation abbrechen kann, weil er glaubt den Videobeweis für etwas fordern zu müssen, dass sich vor 10 Sekunden in der anderen Spielfeldhälfte abgespielt hat (weit weg von seiner Coachingzone, und ergo auch schwer für ihn einzusehen).

Edited by gidi

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Naja, es macht schon Sinn, das bei einer Unterbrechung durchzuführen, um zu verhindern, dass der Spieler, der gerade am Weg nach draussen ist, irgendwie (zufällig ?) in's Spiel eingreift.

warum auch nicht? solange er noch auf dem Spielfeld ist, darf er natürlich noch eingreifen.

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Man sollte wirklich mal aufhören, diese Vergleiche mit Amerika Football anzustellen, weil das einfach eine völlig andere Art von Sport ist, in dem u.a. alle paar Sekunden das Spiel ohnehin unterbrochen ist (und man ergo daher auch viel mehr Zeit für den Videobweis hat). Die Aufregung möchte ich sehen, wenn ein Coach beim Fussball eine gefährliche Situation abbrechen kann, weil er glaubt den Videobeweis für etwas fordern zu müssen, dass sich vor 10 Sekunden in der anderen Spielfeldhälfte abgespielt hat (weit weg von seiner Coachingzone, und ergo auch schwer für ihn einzusehen).

Ich habe Fußball nicht mit American Football verglichen, nur erwähnt, dass es bei der Sportart eben möglich sei. Wäre es bei einer anderen Sportart so, hätte ich die als Beispiel genommen. Es geht nicht darum Situationen abzubrechen, eher darum sinnlose Diskussionen zu ersparen. Wenn der Schiedsrichter nach einem Pfiff von 10 Spielern umzingelt wird, würde der Videobeweis viele Diskussionen ersparen – siehe Goal Line Technology.

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Wie wäre es, wenn jede Mannschaft pro Spiel 1-3 Mal den Videobeweis einfordern könnte? Ist es nicht beim American Football ähnlich?

Glubbberer, du hast schon recht, aber meistens bleibt der Spieler einfach am Feld liegen. Andere Möglichkeit wäre auch die Nachspielzeit zu streichen und die Zeit zu stoppen, wenn der Ball im Aus ist. Dann überlegt sich der eine oder andere Spieler sich ober jetzt länger liegen bleibt.

Fände ich auch gut, jeder Trainer darf bspw. 2x (oder 3x) pro Spiel den "Videobeweis" anfordern bei kritischen Strafraumszenen und so weiter, hat er es aufgebraucht, Pech gehabt ....

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Nur der Ref soll was anfordern duerfen. Wie das im Rugby ablaeuft habe ich schon oft erwaehnt. Das Ergebnis ueberzeugt mich mittlerweile nicht mehr, weil die Spiele immer laenger dauern. Was man diskutieren kann: Den Spieler (ausser den Goalie) am Platz behandeln und das Spiel weiterlaufen lassen. Der ist dann fuer den Ref wie draussen (wegen Abseits zb)

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Wenn der Schiedsrichter nach einem Pfiff von 10 Spielern umzingelt wird, würde der Videobeweis viele Diskussionen ersparen – siehe Goal Line Technology.

Dazu brauchst man keinerlei Technik. Dafür reicht es, den Schiedsrichter so zu stärken, dass ihn im Normalfall nur der Kapitän ansprechen darf. Macht es ein anderer kriegt er gelb. Diese Unsitte der Rudelbildung kann man wirklich leicht abstellen- man muss es nur wollen.

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Also mir geht das auch ziemlich auf den Geist... vor allem wenn ein Spieler sich einfach so (ohne Grund) niederfliegen lässt und somit das Spiel verzögert. Hat man bei der WM ja zu Genüge beobachten können :-)

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^^ Push

Weil es grad in Deutschland wieder Thema ist: der Videobeweis

Manche Argumente die bei dieser Diskussion wieder aufgebracht werden sind in meinen Augen einfach lächerlich und völliger Blödsinn. Deswegen will ich jetzt mal kurz darauf eingehen:

  • "Der Fußball sollte auf jedem Level gleich sein"

Das ist er sowieso nicht, und das wird er auch nie sein. Es gibt auch heute nicht in jeder Klasse 4 Offizielle (in der CL habens ja sogar 6). Die Torlinientechnologie ist heute schon eingeführt, und funktioniert einwandfrei. Dazu würde man ja auch nicht die Regeln ändern, man würde nur bewerkstelligen, dass die Regeln besser exekutiert werden. In der Bundesliga werden z.B. Abseitsentscheidungen heute sicher schon viel richtiger beurteilt, als in der 1. Klasse ... Und an die Regeln muss sich doch heute auch schon jeder halten.

  • "Dann gibt es keine Diskussion mehr"

Schon heute reden wir nach Spielen maximal 1 Satz lang über glasklare Fehlentscheidungen - und es geht ja genau um die Eliminierung dieser glasklaren Fehlentscheidungen. Die großen, langen Diskussionen führen wir zu Entscheidungen, die umstritten sind.

Jeder Videobeweis müsste sich sowieso an einer zuvor live getroffenen Entscheidung vom Schiedsrichter orientieren. Wenn diese Entscheidung, nach Ansicht des Videos sich als klar falsch herausstellen würde, würde man den Fehler korrigieren. Wenn der Pfiff aber nicht klar falsch war, dann würde die live getroffene Entscheidung sowieso weiterbestehen.

Da würde dann also sehr sehr viel Diskussionsstoff zu Schiedsrichterentscheidungen übrig bleiben. Man würde nur die glasklaren Fehlentscheidungen los werden.

  • "Der Videobeweis ist doch viel zu teuer"

Die Ligen, die einen solchen Videobeweis einführen würden, hätten doch eh schon die ganze Infrastruktur. Da jedes Spiel live im TV ist, oder in Konferenz gezeigt wird, gibt es auch bei jedem Spiel einen Fernsehregisseur, der einen Überblick über sämtliche Kameras haben sollte. Einen vierten Schiedsrichter gibt es bei diesen Spielen auch immer. Also stellt man einfach einen zusätzlichen Fernseher zum vierten Offiziellen.

Also in meinen Augen muss der Videobeweis eher heute als morgen kommen. Im Top-Profifußball geht es mittlerweile um so viel Geld, da muss man doch endlich einen Videobeweis wollen um wenigstens die glasklaren Fehlentscheidungen los zu werden. Die Schiedsrichter wären vermutlich sogar froh um ein solches Hilfsmittel - ganz ersetzt können sie, Gott sei Dank, ja sowieso nicht werden.

Mein Vorschlag wäre ja, dass man sich wenigstens das regelkonforme Zustandekommen eines jeden Tores ansieht, genauso wie Elfmeterentscheidungen. Dazu würde man wohl ein System mit (maximal) 2 Challenges pro Team über die 90 Minuten brauchen (man behält natürlich die Challenge, wenn man richtig lag). Mehr als 2 Challenges würd ich nicht wollen, denn dann würden die Trainer damit beginnen diese richtig spekulativ einzusetzen.

Edited by robocop_de_hiro

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Weil es grad in Deutschland wieder Thema ist: der Videobeweis

Manche Argumente die bei dieser Diskussion wieder aufgebracht werden sind in meinen Augen einfach lächerlich und völliger Blödsinn. Deswegen will ich jetzt mal kurz darauf eingehen:

  • "Der Fußball sollte auf jedem Level gleich sein"

Das ist er sowieso nicht, und das wird er auch nie sein. Es gibt auch heute nicht in jeder Klasse 4 Offizielle (in der CL habens ja sogar 6). Die Torlinientechnologie ist heute schon eingeführt, und funktioniert einwandfrei. Dazu würde man ja auch nicht die Regeln ändern, man würde nur bewerkstelligen, dass die Regeln besser exekutiert werden. In der Bundesliga werden z.B. Abseitsentscheidungen heute sicher schon viel richtiger beurteilt, als in der 1. Klasse ... Und an die Regeln muss sich doch heute auch schon jeder halten.

  • "Dann gibt es keine Diskussion mehr"

Schon heute reden wir nach Spielen maximal 1 Satz lang über glasklare Fehlentscheidungen - und es geht ja genau um die Eliminierung dieser glasklaren Fehlentscheidungen. Die großen, langen Diskussionen führen wir zu Entscheidungen, die umstritten sind.

Jeder Videobeweis müsste sich sowieso an einer zuvor live getroffenen Entscheidung vom Schiedsrichter orientieren. Wenn diese Entscheidung, nach Ansicht des Videos sich als klar falsch herausstellen würde, würde man den Fehler korrigieren. Wenn der Pfiff aber nicht klar falsch war, dann würde die live getroffene Entscheidung sowieso weiterbestehen.

Da würde dann also sehr sehr viel Diskussionsstoff zu Schiedsrichterentscheidungen übrig bleiben. Man würde nur die glasklaren Fehlentscheidungen los werden.

  • "Der Videobeweis ist doch viel zu teuer"

Die Ligen, die einen solchen Videobeweis einführen würden, hätten doch eh schon die ganze Infrastruktur. Da jedes Spiel live im TV ist, oder in Konferenz gezeigt wird, gibt es auch bei jedem Spiel einen Fernsehregisseur, der einen Überblick über sämtliche Kameras haben sollte. Einen vierten Schiedsrichter gibt es bei diesen Spielen auch immer. Also stellt man einfach einen zusätzlichen Fernseher zum vierten Offiziellen.

Also in meinen Augen muss der Videobeweis eher heute als morgen kommen. Im Top-Profifußball geht es mittlerweile um so viel Geld, da muss man doch endlich einen Videobeweis wollen um wenigstens die glasklaren Fehlentscheidungen los zu werden. Die Schiedsrichter wären vermutlich sogar froh um ein solches Hilfsmittel - ganz ersetzt können sie, Gott sei Dank, ja sowieso nicht werden.

Mein Vorschlag wäre ja, dass man sich wenigstens das regelkonforme Zustandekommen eines jeden Tores ansieht, genauso wie Elfmeterentscheidungen. Dazu würde man wohl ein System mit (maximal) 2 Challenges pro Team über die 90 Minuten brauchen (man behält natürlich die Challenge, wenn man richtig lag). Mehr als 2 Challenges würd ich nicht wollen, denn dann würden die Trainer damit beginnen diese richtig spekulativ einzusetzen.

Bezüglich der Argumente gegen den Videobeweis bin ich ganz bei dir. Was für mich einfach schwer vorzustellen ist, wie das Spiel nach einer "Video-Entscheidung" bei manchen Situationen fortgesetzt wird.

Ein ganz konkretes Beispiel, das doch recht häufig vorkommen kann :

Ein Spieler wird ideal freigespielt und zieht allein aufs Tor. Er befindet sich 30 m vor dem Tor. Der Linienrichter hebt die Fahne, der Schiri pfeift Abseits. Der Trainer wirft die challenge flag. Das Schiedsrichter-Team stellt ganz eindeutig fest, dass der Spieler nicht im Abseits war. Wie läuft das Spiel dann weiter ?

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