Ich würde es ansich keinem Journalisten vorwerfen, dass er darüber berichtet. Wenn er das wie in dem Fall unvollständig, reißerisch und sogar potenziell falsch tut hingegen schon.
Weglassen dass es ebenso offizielle und öffentlich einsehbare Firmenadresse ist (ja das ändert den Kontext nochmal deutlich), mehrfach von „offenen Drohungen“ schreiben die man dann aber komischerweise nicht zitieren kann, von vermummten Fans zu schreiben obwohl auf keinem der dazu veröffentlichten Bildern jemand vermummt zu sehen ist. Alles schwer mit journalistischer Sorgfalt vereinbar.
Ich hab’s gestern schon geschrieben, ich finde die Aktion unklug und heiße sie auch nicht gut. Aber bei den Fakten kann man schon auch blieben. Die einen schwurbeln Tatbestände daher, die nicht einmal dem ersten Absatz des zugehörigen Paragraphens standhalten, die anderen moralisieren es zum Erzskandal.