Kurier Artikel:
Durch das Aus im Elfmeterschießen gegen die Hearts entgehen Rapid wichtige Einnahmen aus der europäischen Ligaphase. Angesichts eines teuren Kaders entsteht das größte „nationale Minus“ der Vereinsgeschichte, das auch durch die 5-Millionen-Euro-Beteiligung am Transfer von Mamadou Sangaré nicht ausgeglichen werden kann.Ursprünglich wurden Millionenangebote im siebenstelligen Bereich für fünf Spieler abgelehnt. Nun sind die Wiener gezwungen, Spieler abzugeben – notfalls auch unter Marktwert
Romeo Amane ist die begehrteste Transferaktie, hinterlässt im defensiven Mittelfeld jedoch eine schwer zu schließende Lücke. Sportchef Markus Katzer und Trainer Johannes Hoff Thorup müssen sich bei den Zu- und Abgängen eng abstimmen, um teure Fehler der Vergangenheit zu vermeiden.Da das internationale Transferfenster am 31. August schließt, muss rasch gehandelt werden. Gleichzeitig steht Rapid vor den schweren Ligaspielen gegen Sturm Graz und Red Bull Salzburg unter großem sportlichen Druck