kormoran

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Alle erstellten Inhalte von kormoran

  1. Schau mer mal, noch haben ja auch wir die Chance Nottingham nach unten zu schicken bzw. könnt habt ihr auch lediglich 6 Punkte Vorsprung auf Preston. Egal wo, würd mich wieder auf ein Dockers Derby freuen! BTW Bushwackers vs. ICF schau ich mir lieber aus sicherer Entfernung an die Zeit ist bei mir schon lange vorbei!
  2. Da West Ham meine zweite grosse Fussball-Liebe ist und ich doch jedes Spiel, zumindest im TV, verfolge, kann ich durchaus bestätigen dass es unter Nuno Espírito Santo eine real sichtbare Trendwende in der Spielweise und dem Auftreten gibt. Die ersten Spiele waren, gelinde gesagt nicht wirklich anzusehen. Mittlerweile sieht es wieder nach Fussball aus, was in East London gezeigt wird. Es sind nicht immer die Punkte die einen Richtungswechsel anzeigen. Gegen die Wolves war das Spiel Grauenhaft und wurde verdient verloren. Gegen Chelsea hat man zwar auch verloren, aber man ist auswärts ganz anders aufgetreten. Ob wir Nottingham noch auf den Abstiegsplatz drängen können oder doch nächstes Jahr das Dockers Derby in der Championship erleben dürfen wird sich zeigen, aber das Team ist wieder ein solches. Genau das würde ich mir bei Thorup auch erwarten, dass man ihm jetzt Zeit gibt. Lese ich mir diverse Stellungnahmen in diesem Thread durch, dann diffundiert langsam wieder der Ruf nach einem Trainerwechsel bzw. stellt man Thorups Fähigkeiten nach insgesamt 2 Monaten Arbeit mit einer kaputten Mannschaft in Frage. Hoff Thorup hatte auch bei Norwich gar keine schlechte Arbeit geleistet und auch den Rückhalt in der Mannschaft. Die Fans waren auch zufrieden mit Thorup. Einzig die Vereinsführung hat ein klein wenig Schlagseite und seit dem Hoff Thorup im April 2025 abgesägt wurde ist mit Philiippe Clement der 4. Trainer nach ihm am Start, der übrigens auch gerade mal 17. in der Championship ist. Der Ansatz mit ihm ist um Längen nachvollziehbarer als der Move mit Stöger. Einen jahrelangen TV-Experten aus der Vitrine zu holen, der noch dazu bei den letzten Stationen jeweils aus ähnlichen Gründen gegangen worden ist oder selbst den Hut nahm.
  3. Wenn ich mir die Premier League ansehe, dann kann man da schon ein paar sehr gute Beispiele finden was Geduld bei der Entwicklung eines Team ausmachen kann. Ich wiederhole mich zwar, aber Nuno Espírito Santo in East London zeigt aktuell wie die Entwicklung eines Teams aussehen kann, wenn man nicht sofort wieder die Reissleine zieht. West Ham war nach Lopetengui und Potter ein unmotivierter Haufen, wo selbst Spieler wie Bowen nicht mehr performed haben. Ich selbst war auch schon drauf und dran bei ihm aufzugeben, aber mittlerweile hat er spielerisch den Turnaround geschafft, obwohl so Kapazunder wie ein Paqueta nicht mehr im Team ist.
  4. Wenn man wieder beginnt Panik zu schieben, weil wir "keine Zeit mehr" haben, dann werden wir niemals in einen geordneten, langfristigen Prozess übergehen. Es ist schon sehr spannend, wie sich alles wiederholt. Erst Klauss, dann Stöger und bei Hoff Thorup schrillen bereits nach 3 Spielen die finalen Alarmglocken, weil das so nicht weitergehen kann. Was soll nun geschehen? Trainer erneut tauschen und gleichzeitig den Sportdirektor stanzen. Dann wird alles plötzlich besser? Weder bei Klauss noch Stöger hatte im Endeffekt jemand Geduld und Durchhaltevermögen, wobei ich persönlich letzteren ohnehin als Fehlbesetzung mit Ansage sah. Wenn man nicht beginnt ein wenig durchzuhalten und Entwicklungszeitraum einzuräumen sind wir mit Sicherheit langfristig ein UPO Kandidat als auch finanziell wieder dort wo wir for 15 Jahren waren.
  5. Das Basisproblem an der Geschichte ist, dass die Sportdirektor-Position in den meisten Fällen ohne fundierte Ausbildung besetzt wird, weil die Herren ja meist anstatt die Schulbank zu drücken, den Rasen gepflügt haben. Bei Steffen sehe ich auch seine Position im Verein und damit den Einflussmöglichkeiten als etwas bedenklich. Repräsentant und Gallionsfigur, ja gerne, aber Geschäftsführer sehe ich die Qualifikation eher nicht gegeben. Aber diese unprofessionelle Besetzung diverser Management-Ebenen zieht sich durch den gesamten Österreichischen Fussball. Bei einem Unternehmen mit über 60 Millionen Umsatz ist das eher bedenklich.
  6. Wenn ich zu meiner zweiten großen Liebe schau, nach East London, dann ging es nach der Übernahme durch Nuno Espírito Santo auch erstmal mehr als schleppend dahin. Erst jetzt greift seine Art das Team zu führen langsam und es scheint die Möglichkeit doch nicht die nächste Saison in der Championship zu spielen, wenngleich ich gerne das Dockers Derby wieder sehen würde. Die Mannschaft war nach Lopetengui und Potter genauso kaputt wie Rapid aktuell scheint. Wenn es dieses Jahr mal das UPO wird, müssen wir da wohl auch durch und dem Tainer samt Team Zeit geben sich zu entwickeln. Kein Trainer dieser Welt, nein auch nicht der Didi, wird eine dermaßen mental kaputte Mannschaft innerhalb von 3 Spielen zu einer funktionierenden 11 mit Selbstvertrauen machen. Fanaktionen wie beim Derby sind da mit absoluter Sicherheit auch alles andere als sinnvoll!
  7. kormoran

    Wintertransferzeit 2026!

    Was hat man sich denn hier in einer Wintertransferzeit erwartet? Die Rückkehr von Demir ist wohl oder über der Chance geschuldet und ich kann mir durchaus vorstellen dass unser Trainer da auch durchaus eingebunden war. Aber ganz ehrlich, eineinhalb Jahre Vertrag mit Verlängerungsoption. Yussuf verzichtet auf Gehalt und dürfte sich mittlerweile auch im Klaren sein, dass er nun seine letzte Chance in seiner Karriere erhält. Wenn es bei uns nicht klappt und er seine Nase weiterhin zu hoch trägt, dann geht es ganz schnell in Richtung untere Ligen, sprich Karrierefriedhof. Andi Weimann ist seit vielen Jahren ein beständiger Spieler auf der Insel. Ein Dauerbrenner in der Championship und mit seinem Transfer nach Wien wohl die allerletzte Chance auf eine mögliche letzte WM Teilnahme in seiner Karriere. Er ist kein Überflieger. Er ist beständig gut in seinen bisherigen Stationen. Er hat Routine. Er ist kein Perspektivspieler sondern jemand der mit Erfahrung und Robustheit sicher noch ein zwei Jahre gut was bewegen kann in unserer Liga. Ein Transfer zum Zungeschnalzen ist das mit Sicherheit nicht, aber wir haben Wintertransferzeit und aktuell eine Liga die sich im Europacup nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
  8. Unter Rücksicht auf die Gesamtsituation ist das aber genau der richtige Ansatz. Einerseits sollen die passiven Stakeholder motiviert werden und es wird damit auch auf genau die Spieler indirekter Druck aufgebaut, die sich fallen lassen wenns die Bettdecke nicht aus gewohntem Satin ist. Paradebeispiel dafür ist der gute Bendegúz. Ich finde diese Art der Transparenz durchaus gut!
  9. Ich finde es schon heftig amüsant, wie hier teilweise danach gerufen wird Katzer möglichst sofort vor die Türe zu setzen. Hat man sich den in diesem Zusammenhang schon einmal über die Zeit danach Gedanken gemacht? Wird Katzer "gestanzt" wie hier oftmals zu lesen ist, dann klafft erstmal eine Lücke. Eine Lücke die man füllen muss. Die Katzer raus Rufer, die offensichtlich der Meinung sind dass mit der Entlassung endlich alles besser würde, sollten sich doch auch damit befassen wer Katzer dann ersetzen wird? Wer soll denn nach Katzer der neue Geschäftsführer Sport werden. Wer wird interimistisch die Arbeit übernehmen? Steffen Hofmann? Vielleicht den lieben Hansi damit betrauen? Den Herzerl eventuell? Wenn schon ein Cut gefordert wird, dann bitte auch gleich die gewünschte Alternative mit Aussicht auf Erfolg beistellen! Nicht dass hier jetzt die Meinung aufkommt, dass ich hier einen Katzer auf Biegen und Brechen verteidigen möchte, nur erschliesst sich mir der Sinn von "wenn er weg ist, dann wird es besser" ohne Rücksicht auf die doch sehr weitreichenden Folgen ungeregelter Interimszeit sowie Nachfolge nicht!
  10. Eventuell unterschätzen hier einige die Tatsache, dass auch Katzer direkt overuled werden kann, wenn dies aus der richtigen Ecke im Verein kommt. Wenn man ein wenig genauer hinhört, dann könnte man eventuell erkennen dass Stöger nicht mit 100%er Deckung Katzers installiert wurde. Wenn ich die letzten 35 Jahre zurück blicke, so sind gerade bei Rapid doch sehr viele Personalentscheidungen direkt von der übergeordneten Entscheidungsebene beeinflusst bzw. mehr oder minder getätigt worden. Nichts desto trotz hoffe ich dass Katzer nun aus dem doch nicht wirklich erklecklichen Pool einen adäquaten Trainer präsentierten kann.Ich frage mich jedoch, bei der aktuellen Aussenansicht des Vereins, ob sich das ein Trainer mit Zukunftspersektive wirklich antun will. Hierfür müsste er schon sehr von seinen eigenen Fähigkeiten überzeugt sein. Ich fürchte dass sich die Auswahl wesentlich geringer geringer ist als man vermuten mag. Raphael Wicky wäre schon eine sehr interessante Personalie. Wenigstens sind Herzog, Krankl und (hoffentlich) Pacult keine realen Themen mehr.
  11. Die Strukturen und Zusammenhänge gehen mit denen eines modern ausgerichteten Unternehmens konform. Mittlerweile ist man auch hier von zu flachen Organisationen hin zu einer gezielt aufgebauten hierarchischen Struktur zurückgekehrt. Das lässt sich auch wunderschön in unserem Verein so abbilden. Über allem steht der Vorstand, danach die operative Managementebene, wo auch Mecki Katzer einzuordnen ist, darunter die nächste Management-Ebene mit dem Cheftrainer KM Männer, Cheftrainerin KM Damen, Rapid II... Als Cheftrainer, also Peter Stöger, muss ich die Verantwortung für meinen gesamten Staff, allem voran die Leute übernehmen, mit denen ich tagtäglich arbeite um meine Strategien und Pläne umzusetzen. Das ist die Verantwortung. Vergleiche ich das mit einem Produktionsunternehmen, dann muss der Abteilungsleiter Fertigung CNC z.B. auch darauf schauen ob die Operatoren an den Maschinen überhaupt die Leute sind, die die gesetzten Ziele in Qualität und Quantität umsetzen können. Sind sie es nicht, so muss ich die Menschen entweder entwickeln oder anders besetzen. Das ist aber in der Verantwortung des Abteilungsleiters Fertigung CNC, Missstände und Fehlqualifikationen direkt an den jeweiligen Vorgesetzten zu melden und damit auch eine Änderung zu initiieren. Unabhängige Strukturen kann es nur in parallelen, übergreifenden wie Medizin, Fitness, Mental Health und einige weitere geben. Den Cheftrainer hier aus der Verantwortung zu nehmen und ihn bei einer Stagnation oder, wie ich aktuell der Meinung bin, einer negativen Trendlinie ohne jeden sichtbaren Ansatz zur Besserung einfach mal zu behalten und aus übergeordneter Ebene die untergeordneten Instanzen auszutauschen ist ein keiner, absolut keiner Organisationsstruktur zielführend!
  12. Aus meiner Sicht wäre es dann an Stöger gelegen sein Team adäquat zu gestalten oder bei Katzer ein Veränderung desselben einzufordern. Als Trainer ist er für die Entwicklung der Mannschaft und deren Spielstil hauptverantwortlich. Wenn man sich die Performance dieses Saison ansieht, dann ist die Tendenz definitiv keine Positive! Gäbe es auch nur den geringsten Hinweis, dass der gute Peter S. bereits einen Funken zur Verbesserung gepflanzt hätte, wäre ich persönlich sofort sein Unterstützer, doch sehe ich bisher im besten Falle Stagnation und nach jeder Unleistung Interviews die im Endeffekt nichts Neues sagen und irgendeine imaginäre Schuldigkeit einfordern.
  13. Wenn man sich seine letzten Stationen als Trainer ansieht und vor allem bei Ferencvaros der damaligen Vereinsführung zuhört, was das ein Bauchfleck mit Ansage. So gesehen darf man den Mecki schon auch mal anzählen, stante pede Sportdirektor und Trainer zu köpfen ist glaub ich keine gute Idee. Wenn ich jetzt mal nach East London schau, weil ich meine Hammers ebenso wie Rapid verfolge, dann kann man schon sehen was ein Trainer mit einem Ansatz bewirken kann. Auch Don Didi hat beim LASK gezeigt, dass es manchmal wirklich nur am Trainer liegt.
  14. Die Frage die ich mir aktuell stelle, wer denn die Nachfolge von Katzer antreten soll? Vom Spielermaterial her hat Katzer keine wirklich schlechte Arbeit geleistet, denn auch ein Tilio wird mit einem runderen Konzept von der Trainerbank aus mit Sicherheit adäquate Leistung bieten können. Lediglich beim Thema Trainer hat der gute Mecki jetzt zwei Mal ins Klo gegriffen, wenngleich ich mir auch die Frage stelle wer bei Stöger schlussendlich wirklich den Ausschlag zur Entscheidung gegeben hat!
  15. Nachdem die Mannschaft bereits mehr oder weniger bereits holprig, aber doch funktioniert hat, gehe ich nicht von einer unpassenden Kaderstruktur in der Gesamtheit aus. Wo und vor allem mit welchen strategischen Vorgaben die Spieler am Feld eingesetzt werden ist trotzdem im Verantwortungsbereich des Trainers mit Unterstützung des gesamten Stabes. Weil dann doch die meisten der Einkäufe bisher ihre Leistungsfähigkeit zumindest haben aufblitzen lassen, sehe ich von der Zusammenstellung noch keine große Verfehlung Katzers. Was man Katzer durchaus vorwerfen kann und das hat auch Stöger schon mehrmals erwähnt, ist, dass wir doch einige Spieler mit einem ziemlichen Defizit in der Fitness gekauft haben. Wenn Du eine Abteilung leitest oder ein ganzes Unternehmen, wirst Du selbst auch nicht jede Verhandlung und jedes Gespräch selbst führen. Das geht schon rein aus der Fülle der Aufgaben nicht. Was jedoch wichtig ist, eine Strategie, einen Weg vorzugeben damit auch jeder weiss wohin die Reise gehen soll. Als Aussenstehender mit ein klein wenig Knowledge im Bereich der Unternehmensführung würde ich jetzt erstmal sagen, dass der Mecki zwar bisher keinen astreinen Rising Star hingelegt hat, sich aber für österreichische Verhältnisse mit einem durchgängigen Plan, einem Batzen Glück und Weitsicht bisher nicht schlecht geschlagen hat. Erfolg ist immer eine Frage des Blickwinkels und der Targets. Wenn man Katzers bisherige Stationen in dem Bereich sieht, so kann man durchaus von Erfolg sprechen eine dümpelnde Vienna in die 2. Bundesliga geführt zu haben, wobei hier auch die gesamtheitliche Entwicklung seines Bereiches der eigentliche Erfolg ist, den es zu bewerten gibt. Nur Titel als Erfolge zu werten führt ganz schnell in eine Sackgasse ohne langfristige, nachhaltige Ergebnisse! Ich persönlich bin und werde nie ein großer Fan von Peter Stöger als Trainer sein. Trotzdem wünsche ich mir inständig dass ich mich irre und er dieses Saison mit positiver Entwicklung der Mannschaft sowie Aussichten auf zukünftige Erfolge abschliessen als auch weiter arbeiten kann. Eventuell wurde ich auch falsch verstanden oder habe mich falsch ausgedrückt, ich wünsche mir nicht dass Stöger geht und ich war durchaus erfreut, dass sich nach dem erkämpften Ried Sieg, die mediale Zündlerei zu Stögers angeblich wackelnden Stuhls ein jähes Ende fand, denn ein Feuerwerk a la Klauss brauchen wir definitiv nicht. Woran ich mich bei Stöger aktuell ziemlich stosse ist, dass er immer wieder Spieler auf nicht angestammten Positionen einsetzt und damit nicht deren Leistungsspektrum richtig ausschöpft, aber vielleicht liegt auch da ein Plan zugrunde den ich aus der Ferne nicht nachvollziehen kann. Ich hoffe dass dem so ist und dass der gute Peter die Mannschaft aufrichten und Einnorden kann, damit wir diesmal im OPO eine bessere Figur machen.
  16. Ja, das stimmt absolut, aber seine Arbeit geht dann doch über den sportlichen Bereich hinaus und die Möglichkeiten die wir in dieser Saison durch die Verkäufe von Jansson und Sangaré hatten, sind eben auch aus seinem Schaffen entstanden. Ein Verein kauft mehrere Spieler pro Saison ein und niemand rechnet damit dass jeder Spieler sich zu einer Mannschaftsstütze entwickelt. Meist haben wir mehrere Spieler für eine Position und können damit einen "Ausfall" gut kompensieren. Bei einem Trainer gibt es keinen der einspringt bis er sich (hoffentlich) richtig entwickelt hat, weshalb gerade diese Position auch so problematisch zu besetzen ist. Klauss und Stöger, auch wenn ich letzteren nicht wirklich als passend empfunden habe, sind meines Erachtens noch lange kein Grund, die ansonsten durchaus gute Arbeit von Katzer mit einem Wisch abzutun. Schau ich nach East London, wo meine zweite große Liebe beheimatet ist, da hat man seit Moyes auch nur Bruchlandungen geholt, obwohl Lopetengui und Potter eigentlich beide schon mal ganz gut performed haben. Ob Espírito Santo jetzt den Karren aus dem Relegationsdreck ziehen wird können, ich weiss es nicht. Aber auch dort ist nicht jeder Trainer sofort eine Punktlandung!
  17. Ich fürchte für den guten Peter läuft langsam aber sicher die Zeit ab, denn Teile der Mannschaft die bereits bewiesen haben dass sie durchaus Fussball spielen können, tun dies aktuell nicht. Ein Gulliksen kann richtig fein Fussball spielen, auch Bolla hatte schon richtig gute Tage. Aktuell stagniert die Mannschaft nicht nur, nein sie zerfliesst. Stöger wurde immer wieder als Menschenfänger geadelt, als jemand der die Mannschaft in väterlicher Manier bewegen kann. Aktuell sehe ich da eher einen stetigen Rückschritt und keine erkennbaren Anpassungen. Einige Spieler werden ohne Ablass auf den falschen Positionen eingesetzt, andere kommen gar nicht zum Zug, obwohl die neuen Alternativen bei weitem noch nicht performen. Katzer jetzt die Route ins Fenster zu stellen sehe ich nicht als die richtige Herangehensweise! Viele krakeelen hier lautstark dass er den Stöger zu verantworten hat, dass die Spieler nicht die Qualität hätten und Katzer gehen muss! Am besten noch mit 10 Rufzeichen dahinter. Ich war von Beginn an nicht sonderlich glücklich mit der Bestellung Stögers, den ich weiterhin lieber als Sky-Experten höre als von ihm nach mittlerweile 5 verlorenen Spielen eher lauwarme Ansagen und nett formulierte Durchhalteparolen ins Mikrofon säuseln. Bei Ferencvaros stand auch irgendwo im Raum dass er die Mannschaft nicht wirklich erreicht hätte. Auch wenn ich ein großer Freund von Beständigkeit, vor allem bei der Trainerposition, bin, so sehe ich aktuell die Chancen eher gering die Saison mit Peter Stöger als Trainer zu beenden.
  18. kormoran

    Rapid und die Legionäre

    Mit dem Anheben der Mannschaftsqualität, die unumgänglich ist um in Europa mitzuspielen und in Österreich auch mal wirklich nach oben in der Tabelle zu denken, steigen natürlich dann auch die Anforderungen an den Nachwuchs. Wenn man sich ansieht wer aktuell das Weite gesucht hat und weshalb, dann könnte man durchaus vermuten, dass die Voraussetzungen um in der Kampfmannschaft einen Platz zu erringen etwas strenger geworden sind als sie es bisher waren. Werfe ich einen Blick nach England, West Ham z.B., dann stehen da mit Potts, Bevers und Orford momentan drei Eigengewächse im Kader. Aktuell sind da hunderte Spieler in deren Akademie und nur sehr wenige, wirkliche Ausnahmespieler schaffen es in den Kader. Davon lebt aber auch der englische Fussball in den unteren Ligen. Bei RB kommst auch nicht so ohne Weiteres hoch in die Kampfmannschaft, da muss schon wirklich alles passen. Ich denke auch bei uns darf der Anspruch an den Nachwuchs gerne dementsprechend hoch sein, damit man wirklich nur die "Guten" in der Einser sieht. Nachwuchs einzubauen, nur um des Einbauens des Nachwuchses halber, ist ein löblicher Ansatz, der aber keinen Erfolg verspricht. Auch für den ÖFB nicht, denn dann müssen die Standards nach unten revidiert werden. Aktuell sehen wir eine Phase der Ausdünnung. Bajlicz ist ein Paradebeispiel hierfür, der auch ein klein wenig die jugendliche Herangehensweise reflektiert. Früh gelobt für seine technischen Fähigkeiten hat sich nun entschieden seine Karriere in Ried fortzusetzen, weil er dort leichter und schneller Einsatzminuten bekommt. Hier in Wien müsste er sich gegen qualitativ hochwertige Mitspieler durchsetzen, in Ried liegt die Latte nicht so hoch. Sehe ich mir Nikolaus Wurmbrand an, dann könnte dessen Erfolgsgeschichte als Eigenbauspieler und dem Erreichen des nötigen Qualitätslevels, um Spielminuten zu erhalten, als Wegmarke für die vielen Nachwuchskicker gelten, die sich derzeit Hoffnung auf einen Platz in der Kampfmannschaft der kommenden Jahre machen. Es ist möglich, wenn man das Talent mitbringt und die Einstellung passt. Aus diesem Grund begrüsse ich die derzeitige Mannschaft und den Umstand, dass man auch mal mit 10 Legionären am Feld aufläuft, weil es mittel- und langfristig gesehen den ganzen Verein verbessert, solange wir den Standard nicht wieder nach unten revidieren.
  19. kormoran

    Sommer - Transferthread 25/26

    Bubalo, Du hast Bubalo vergessen. Der hing auch etliche Transferzeiten drohend über Hütteldorf!
  20. Ich schwelge gar nicht so euphorisch, wie einige andere hier. Ich fürchte ob des eher schlechten Rasens in Györ als auch der durchaus schlagkräftigen und vor allem an den Rasen gewöhnten Truppe ein sehr intensives Spiel mit viel Bedarf an Konzentration in der Verteidigung auf uns zukommen. Györ presst relativ hoch als auch intensiv im Mittelfeld an und unsere Passgenauigkeit ist selbst auf gutem Rasen noch nicht dort wo man sie gerne haben möchte. Wird eine anstrengende Partie mit wenig Glanzlichtern unsererseits. Ein Grgic in voller Form wäre sehr wichtig in so einem Spiel. Ich hoffe inständig dass Lukas zumindest einen Teil seiner Aggressivität und Power auf den Rasen bringen kann heute Abend.
  21. kormoran

    Dundee United - SK Rapid

    Ich denke das Sturmspiel hat einiges an Selbstvertrauen gebracht und man ist sich dank des Hinspiels klar, dass man eine sehr disziplinierte, strategisch gut ausgerichtete Mannschaft zu bespielen hat deren Trainer auch genau weiss welche Stärken man ausspielen kann. Wird definitiv keine "g'mahte Wies'n" und eine konzentrierte Leistung wie am Sonntag nötig sein.
  22. kormoran

    Dundee United - SK Rapid

    Ja, stimme ich Dir voll und ganz zu, in der Geschäftswelt und das ist es ja durchaus in diesen Gefielden internationalen Fussballs, wird sehr gutes, klares Englisch gesprochen. Ich persönlich finde es sogar klarer mit einem Schotten oder Iren zu sprechen, als z.B. mit einem Waliser, die Betonungen sind klarer wenn sie sich bemühen mit einem Festland-Alien zu parlieren. Hatte erst vor einer halben Stunde ein Teams-Meeting mit einem Iren aus Dublin. Macht immer wieder Spaß, vor allem weil man mit der Aussicht demnächst nach Dublin zu kommen und dann ein Guinness auszugeben jegliche geschäftliche Interferenzen zu regulieren vermag.
  23. kormoran

    Dundee United - SK Rapid

    Das könnte ich so nun nicht wirklich bestätigen, wenn Du in Birmingham Abends mit einem Steelworker zu einem Pint sitzt, dann wünsche ich viel Spaß bei der individuellen Interpretation dargebrachter Füllwörter. Fuck, Prick, Cunt sind da teilweise noch die gesellschaftsfähigeren Ausdrücke. Nach einer Weile und ausreichend Lager lernt man, meiner Erfahrung nach, relativ bald einen Filter zu setzen um Kraftausdrücke auszublenden, was übrig bleibt ist die gewollte Essenz. Highland-Chinesisch hatte ich noch kein direktes Erlebnis, jedoch in einem kleinen Pub in Irland, wo sich mein Bruder und ich zu einem Abendbierchen eingefunden hatten, gesellte sich ein knorriger alter Ire mit wettergegerbten Gesicht zu uns und bestellte für jeden ein Pint. Sagt man nicht nein und nach einem gepressten "sláinte" samt erstem Schluck erzählte uns der nette alte Knabe eine Geschichte. Das ganze ging dann gut 30 Minuten lang, er unterbrach nur um Luft zu holen oder das Glas anzusetzen. Nachdem das Glas geleert war, klopfte er einmal auf den Holztisch, gab uns noch die Hand, winkte und zog von dannen. Wir beide, durchaus der Englischen Sprache mächtig, wissen bis heute nicht was er uns in seiner Mixtur aus Englisch und Gälisch erzählt hat. Nun dennen, ich hoffe die stimmgewaltige Grün-Weisse-Meute vor Ort wird ähnlich positive Erlebnisse haben wie ich sie immer auf der Insel geniessen durfte, war ich selbst doch sehr oft in East London, Upton Park um meine Hammers zu sehen.
  24. kormoran

    Dundee United - SK Rapid

    Da hast Du natürlich vollkommen recht, die teilweise schlimm verkanteten Interpretationen sind wohl oder übel auch auf fehlende Fachkenntnis zurück zu führen. Wer weiss wieviele Interpreter Scottish-Austrian es gibt, die den Fachjargon und die Denkweise eines Fussballers sinngemäß wiedergeben können. Ich habs irgendwie lustig gefunden, das hatte doch irgendwie ein bisschen Gebietsligaflair.
  25. kormoran

    Dundee United - SK Rapid

    Ich fürchte die Krux ist hierbei nicht Englisch sondern Schottisch. Ich wähne mich selbst in der Lage sogar in den Suburbs von Manchester oder Birmingham halbwegs über die Runden zu kommen, aber bereits in Kelso musste ich mir eingestehen, dass ich mit Englisch im herkömmlichen Sinne nicht sehr weit kommen würde. Unter Rücksichtnahme, dass Dundee nun doch nochmal ca. 170-180km weiter nördlich liegt, so war das wohl schon das oberste Regal gewesen sein, um im diesjährigen Transferfredl-Chargon zu bleiben. Stell Dir vor Du versuchst die selbe Gschichte nicht in Wien sondern in Vorarlberg, da kommt mit Sicherheit auch nichts besseres bei raus.