Was die Vereine konkret angehen müssen, ist die Entmenschlichung des Gegenübers. Wer Bengalos in Menschenmengen wirft, nimmt die einzelnen Personen nicht mehr als Menschen wahr. Solange dieses Mindset in der Kurve existiert, werden solche Vorfälle immer wieder passieren – besonders beim Derby.
Da helfen auch Blocksperren oder Strafen nur begrenzt. Ohne parallele Arbeit daran, wie Fans den Gegner als Menschen wahrnehmen, wird sich nichts grundlegend ändern. Projekte, die Begegnung und Respekt fördern, könnten hier ein Schritt in die richtige Richtung sein.
Die Beschwichtigung von Katzer ( "Es ist aber nur eine kleine Gruppe") hätt er sich schenken können.